Verarscht: General Motors verkauft Opel doch nicht!

Was man unterschwellig immer schon ahnte, wird jetzt Realität: GM sagt den Verkauf von Opel ab! Und für die Opelaner kommt der Schrecken ohne Ende, statt ein Ende mit Schrecken. Letzteres hätte zu Guttenbergs Vorschlag einer geordneten Insolvenz, oder wie immer das auch ökonomisch korrekt heisst, bedeutet. Eine Zäsur mit Chance zum Neuanfang. Und was kommt jetzt? GM wird sich weiter auf Kosten von Opel und den europäischen Standorten sanieren. Im September spuckte GM noch ganz andere Töne und verkündete, sich grundsätzlich zum Verkauf von Opel entschlossen zu haben. Interessant auch, das GM scheinbar mit der Bekanntgabe gewartet hat, bis Kanzlerin Merkel ihre Rede vor beiden Häusern des US-Kongresses gehalten hatte. Die Bundesregierung erwartet jetzt die Rückzahlung des Milliardenkredits. GM indes kündigt an, Deutschland um Hilfe bei der Umsetzung seiner Pläne für Opel bitten zu wollen. Nach dem Motto: Hallo, wir haben euch nach Strich und Faden verarscht, verladen und verschaukelt und jetzt gebt uns dafür doch auch noch Geld, damit wir nicht gleich alle Arbeiter bei Opel rausschmeißen müssen.

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  1. …und kurz vor der Wahl noch schnell den Deal mit Magna verkündet, das beruhigt die Bürger. Das der Rückzug aber so schnell geht, hätte ich auch nicht gedacht.

  2. Die Heinis beim GM im Vorstand haben alles und jeden verarscht! Klare Taktik. Alles so lange herauszögern und ausbremsen, bis man sich mit Obamas Milliarden-Stütze halbwegs in ruhiges Fahrwasser gerettet hat und dann: „What the fuck do I care what I said yesterday“, um mal einen deutschen Spruch zu „anglifizieren“.

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