17. März 2010

Ich bin auf sehr konsequente Weise inkonsequent

Das Wetter wird besser. Doch wird es und wärmer auch! Heller ist es morgens auch schon. Deshalb nehme ich mir seit Tagen schon vor: „Morgen stehst Du früh auf und gehst eine halbe Stunde laufen, bevor Du nach Darmstadt zur Arbeit fährst!“ Das will ich machen, weil Abends kommt man oder besser ich irgendwie zu nix.

"Läufer" (Bild gemalt von Susanne Lerg)
"Läufer" (Bild gemalt von Susanne Lerg)

Montagabends DLRG-Training. Aber da fällt das Bahnen kloppen nach Ullas verschärftem Rezept derzeit aus, weil mal wieder ein Rettungsschwimmkurs abzuhalten ist. Da stehste dann am Beckenrand bleibst knochen-trocken und schaust den anderen neidvoll beim paddeln zu.

Dienstags trainiere ich, allerdings nur meine wunderschöne Stimme während der Chroprobe der Harmonie. Das macht einen heiden Spaß, aber danach bin ich dann auch bedient. Apropos Chorprobe: Sagt da doch gestern eine Sangesschwester beim Einüben des Stückes „Have a nice day“ zu mir „Hej Du kannst echt gut singen!“ Danke, aber das weis ich selbst.
😉

Mittwochs gehts Abends ins Fitnesstraining, denn die Muskeln wollen alle bewegt werden, wenn meiner einer sich Tag ein Tag aus den Allerwertesten im Büro breit sitzt. Also Abends ist es mit dem Laufen derzeit doof. Weil Donnerstags kommt meist Spontanes dazwischen und Freitags geht man dann schon mal aus. Deshalb der geniale Plan mit dem früh aufstehen und laufen. Allabendlich stelle ich mir brav den Wecker ….

…. und wenn das Ding dann morgens um 5:55 Uhr loslärmt, denk ich mir „leck mich doch am südlichen Ende“ und dann kriegt der Wecker ganz fix was aufs Maul – also die Schlummertaste – ich dreh mich um und schlaf noch eine Mütze weiter. Das tue ich jetzt schon seit Mitte letzter Woche sehr konsequent.

Aber dennoch muss ich mir nicht vorwerfen, unsportlich zu sein. Sonntag war ich zwei Stunden klettern im Blockwerk und wenigstens zwei mal in der Woche suche ich das Rheinhessenbad in Nieder Olm heim, um dort 120 Bahnen oder mehr zu schwimmen. Also wenn ich ehrlich bin, dann darf ich es mir doch leisten, allmorgendlich so konsqeuent inkonsequent zu sein.

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