Google hat ’n Arsch in der Hose und beendet Zensur der Suchergebnisse in China

Respekt! Google hat tatsächlich den Arsch in der Hose, um China in Sachen Zensur endlich den blankgezückten Selbigen zu zeigen.  In dem Suchanfragen auf www.google.cn auf Hongkong (www.google.com.hk) umgeleitet werden, ist die Zensur der chinesischen Suchergebnisse umgangen. Google hat damit in dem schwelenden Streit mit China, der seit dem Hacker-Angriff im Januar am köcheln ist, nun wohl endgültig die Faxen dicke.  Google erklärte gestern im Einklang mit der Umleitung der Suche, sich nicht mehr an die sowieso nur wiederwillig akzeptierten Zensur-Vorschriften des chinesischen Staates zu halten.

Google stoppt zensierte Suche in China.
Google stoppt zensierte Suche in China.

Mit der Umleitung der chineischen URL von Google auf Hongkong hat der Suchmaschinengigant auch die allgemeine Internetsuche und die Bildersuche auf der chinesischen Seite gestoppt. Das schreibt Googles Justiziar David Drummond im Blog. China ist jetzt hochgradig entrüstet und doch hatte China Google durch typische Propaganda immer wieder provoziert. So hatte die chinesischen Staatsmedien beispielsweise letzte Woche verlautbart, Google sei ein Handlanger der US-Geheimdienste.  Damit hat China vielleicht garnicht mal so unrecht, denn Google kooperiert in der Tat mindestens mit der NSA.

Aber wenn ich bedenke, welche Unmengen von Daten sich Google selbst von seinen Nutzern mit den vielen Gratis-Diensten unter den Nagel reißt, dann könnte ich zu dem Schluss kommen, Google selbst ist so eine Art Spionage- und Geheimdienst. Für die Entscheidung gegen die Zensur in China nochmals meinen Respekt. Aber deshalb kann ich Google trotzdem nicht leiden. „Don’t be evil“? Bullshit!

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