Hilfe ich bin ein Twitter-holic – jetzt auch als Elektro-Buch!

Ich bin ein Twitter-holic, ein bekennender obendrein. Und ich habe ein neues Spielzeug gefunden, mit dem ich meiner Sucht frönen kann. Heute stolperte ich über ein witziges Twitter-Tool namens Tweetbook. Diese Webseite klinkt sich in Deinen Twitter-Account ein, reißt sich alle Tweets des letzten halben Jahres unter den digitalen Nagel und verwandelt das Ganze in ein E-Book im PDF-Format. Natürlich hab ich das sofort getestet. Es ist sehr einfach. Webseite aufmachen, nach einem Klick wirst Du nach der Freigabe der Anwendung innerhalb von Twitter gefragt. Ein weiterer Klick und ab geht die Post. Innerhalb von nichtmals zwei Minuten hat Tweetbook meine 5447 Tweets – waaaaaas wiiiiieviiiiiel??!! – seit Donnerstag, dem 15. Oktober 2009 – in „stockibabys Tweet Book“ verwandelt. Das ist ein 139 Seiten dickes Zeugnis meiner Twitteritis. Damit hab ich es quasi Schwarz auf Weiß, ich bin ein Twitter-holic.

Deine Tweets als Elektro-Buch.
Deine Tweets als Elektro-Buch.

Was mir an Tweetbook sehr gut gefällt ist die Tatsache, dass die PDF-Datei klickbare Links enthält. Sprich, die für Twitter-typischen Kurz-URL, aber auch lange Webadressen bleiben auch im PDF-Dokument anklickbar. Draufklicken und schon öffnet sich ein Browser. Ja ja ich weis, ausgedruckt hat man davon nichts mehr.  Das Witzige ist, dass Du dieses PDF-E-Book dazu missbrauchen kannst, um Deine ganzen Tweets – also zumindest die, des letzten halben Jahres – nach etwas bestimmtem zu durchsuchen. Die Suchfunktion des Acrobat Reader macht’s möglich. Und die Fahndung im PDF führt tatsächlich deutlich schneller ans Ziel als die Suche auf der Twitter-Webseite selbst. Das ganze gibt es für lau und ich habe auch nirgendwo in dem PDF Werbung oder AdLinks gefunden. Wie verdient ein Betreiber einer solchen Seite bloß Geld? Der Anbieter von Tweetbook bittet auf der Internetseite lediglich um eine freiwillige Spende. Tweetbook ist ein wirklich nettes Tool und gibt, wenn man den Drucker quält, Twitter ein herrlich analoges Flair. Endlich Tweets in Ruhe auf dem Klo lesen … achso, ich hab doch ein iPhone, damit gehts dort auch online.

Kommentar verfassen