iFuck – Rettet das Apple iPad die Porno-Industrie?

Derzeit wird immer wieder darüber diskutiert, ob das iPad die Tageszeitungen, ja die ganze Verlagsindustrie retten kann. Doch es gibt eine andere Branche, die bezüglich des iPads so richtig feuchte Träume hat: Die Porno-Industrie. Apple hat seinem iPad ein Display spendiert, dass hervorragend zum Videos schauen geeignet ist. Und natürlich machen darauf auch die Filme richtig Spaß, die Papa alleine oder zusammen mit Mama im stillen Kämmerlein heimlich betrachtet.

Die Porno-Industrie leidet unter dem Internet, denn im WWW bekommt jeder Lüstling kostenlos das, woran die Branche eigentlich sehr gerne Geld verdienen möchte. Als das iPhone auf dem Markt einschlug, hoffte die Erotikbranche mit kostenpflichtigen Apps auf dem Apple Smartphone Kasse machen zu können. Doch die Porno-Industrie bemühte sich ohne großen Erfolg darum, nackte Tatsachen auf dem iPhone unter zu bringen. Apple betätigt sich dank einem extrem hohen Maß selbstverordneter US-amerikanischer Prüderie als Verhüterli und lässt selbst harmlose Bikini-Nackedeiereien kaum auf dem iPhone stattfinden. Wie ein digitales Kondom schützt der Apple AppStore den Nutzer vor fast jeder Art von Erotik und Sex auf dem iPhone.

iPad prädestiniert für iFuck

Aber eine Entscheidung in Cupertino könnte die Hintertür für iPorno auf den iPad öffnen. Steve Jobs wettert eifrig gegen Adobe und Flash und Apple schwört auf HTML 5 als neuem Standard für die Darstellung von Videos auf dem iPhone. Das bedeutet, die Porno-Branche muss gar nicht erst spezielle Apps entwickeln, um ihre Inhalte auf dem iPad darstellen zu können. Wozu eine App, wenn der serienmäßige Browser sich problemlos für jedwede Sauerei eignet?!

Auf dem iPad geht es trotz Apples Prüderie ordentlich rund.
Auf dem iPad geht es trotz Apples Prüderie ordentlich rund.

Deshalb entstehen derzeit zahlreiche spezielle Internet-Seiten, die Inhalte wie Filme mit vorwiegend stoßartiger Erzählweise auf das iPad bringen sollen. All die Anbieter, wie YouPorn, die angeblich niemand kennt und doch jeder schon mal heimlich in Augenschein genommen hat, werden über kurz oder lang entweder von Flash-Playern auf HTML 5 umgestellt oder um HTML 5-Versionen ergänzt.

Doch derzeit dominieren die kommerziellen Anbieter bei den speziell für das iPad optimierten Ferkelangeboten, denn die Gratisportale haben derzeit noch nicht umgestellt. Die kostenpflichtigen iPad-optimierten Porno-Seiten sind derzeit auf dem Vormarsch und die Branche hofft auf pornomäßige Umsätze. Und eine der ersten speziell für das iPad optimierten Pornoseiten hat dann auch das passende Motto: „We innovate. You masturbate“. Das könnte man frei übersetzen mit: „Wir sind innovativ, Du ein W….“

iPad wird auch dank Pornos erfolgreich sein

Warum wohl hat der VHS-Videorekorder einst einen solchen Siegeszug verbuchen können, nachdem Konkurrenzsysteme wie Betamax und Video 2000 vom Markt verdrängt waren. Einen Erfolgsgaranten für VHS fand man in die Videotheken immer hinten in der Ecke in dem mit einem roten Vorhang abgetrennten Bereich. Ja, genau die Ecke bei deren Betreten man als junger Rotzlöffel immer so gut durchblutete rote Backen bekam. Selbst in den Urzeiten des Kinos gab es schon „Burlesque-Darstellungen“, die heimlich gezeigt wurden und recht deftig zur Sache kamen. Von antiken Gemäldedarstellungen eindeutiger Art wollen wir gar nicht erst reden.

Die Erotikindustrie stürzt sich schon seit ewigen Zeiten immer auf jede neue Technologie und verhilft dieser nicht unwesentlich zum Erfolg. Auch das iPad wird von Sex und Pornografie und der davon lebenden Branche mit voran getrieben. Und selbst Steve Jobs & Co werden das – auch wenn sie das offiziell kaum billigen können – zumindest in den Erfolgszahlen und Umsätzen durchaus sehr zu schätzen wissen.

Quellen:

http://www.chip.de/news/Apple-iPad-Porno-Industrie-liebt-teuren-Bildschirm_42322639.html
http://www.focus.de/digital/computer/apple/pornoindustrie-die-lust-aufs-ipad_aid_496509.html
http://www.os-informer.de/aid,744548/Das-Apple-iPad-ist-ein-Segen-fuer-die-Porno-Industrie/Apple/News

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