Hey Google! Ich bin unverkäuflich!

Sagt mir eben einer, dass man mich im Internet bis zu 48% billiger kaufen kann. Ich: „Waaaas!“ Er: „Google mal Deinen Namen!“ Tatsache! Es gibt eine Funktion von Google die autoamtisch diese Anzeigen generiert. Die rührt aus eingegebenen Suchbegriffen und irgendwelchen automatisierten Kommerz-Seiten, die aus Suchbegriffen Offerten zu erzeugen versuchen, Anzeigen zusammen. Das sind die Anzeigen die da rechts auftauchen. Und siehe da, dieser Automatismus hat ohne Witz angeblich Sonderangebote für mich gefunden. Absolut hahnebüchen.

Ich bin unverkäuflich
Ich bin unverkäuflich

Sieht man davon ab, dass ich zwar nicht einmalig bin – in Kreuztal, wo meine Sippe herkommt, gibt es noch einen Andreas Lerg – so bin ich doch absolut unverkäuflich. Natürlich habe ich dann auch direkt mal alle möglichen anderen Namen gegooglet. Nicht bei allen, aber doch bei manchen tauchen ähnliche abstruse Anzeigen auf. Und ich weiss auch woran es liegt. Das passiert immer dann, wenn es kaufbare Produkte gibt, auf denen der jeweilige Name steht. Bei mir sind es die diversen Bücher die ich geschrieben habe, die diese automatisch gemixten Anzeigen auslösen. Denn korrekterweise tauchen dort auch ganz regulär meine Bücher in Anzeigen auf. Schließlich werden diese Bücher über den Buchtitel und den Autoren beworben. Und so habe ich auch andere Autoren entdeckt. Auch bei Musikern kommt es teilweise vor.

Und die Moral von der Geschicht? Die Kontext-sensitiv erzeugten Anzeigen bei Google, die sich der Suchmaschinengigant teuer bezahlen lässt, sind weit aus weniger intelligent und treffsicher generiert, als Google das so gerne behauptet.

Kommentar verfassen