La Vida Loca ist Sin Nombre ohne Kino-Brille

Mai 31st, 2010

Am Samstag waren wir im Kino in dem Film “Sin Nombre“. Der Film handelt vom Leben in und dem Ausbruch aus der Gang Mara Salvatrucha, auch kurz MS 13, MS oder Mara genannt. Der wirklich empfehlenswerte Film überzeugt mit eindrucksvollen Bildern von Armut, Elend, Gewalt aber auch Träumen und verzweifelter Hoffnung auf ein anderes Leben.

lavidaloca1 La Vida Loca ist Sin Nombre ohne Kino Brille

... Sin Nombre "in echt"!

Wer sich für das Thema der Gang Mara Slavatrucha und deren Konkurrenten Mara 18 interessiert, dem empfehle ich die Dokumentation  La Vida Loca – Die Todesgang La Vida Loca ist Sin Nombre ohne Kino Brille. Diese DVD zeigt das Thema noch deutlich schonungsloser als der Kinofilm! Denn es fehlen die schönen cineastischen Bilder, die wunderbare Filmmusik und die hilfreiche Vorstellung, dass es nur ein Kinofilm ist, nach dessen Ende das Licht im Saal angeht und nur leere Popkorntüten zurückbleiben. Hier in dieser Dokumentation sehen wir nur die Realität mit dem Tod als Stammgast, ungeschminkt und im Gegensatz zum Kinofilm ohne Hoffnung auf ein Happy End.

Wenn ich so sehe, welche Welt und welche Lebensumstände der Kinofilm Sin Nombre so eindrucksvoll und La Vida Loca so schonungslos zeigt, dann wird mir wieder klar, auf welch unglaublich hohen Niveau hierzulande gejammert und genörgelt wird.

La Vida Loca bedeutet übersetzt in etwa “Das Leben ist irrsinnig”. Bereits 2005 brachte die FAZ einen guten Artikel zum Thema: “Stolz auf jeden einzelnen Mord“.  La Vida Loca – Die Todesgang La Vida Loca ist Sin Nombre ohne Kino Brille wurde im Jahr 2008 produziert und ist hier bei uns Anfang Mai erschienen. Ein alktuelles Thema also. Von der Mara Salvatrucha soll es mittlerweile auch erste in Clikas organisierte Mareros in Deutschland geben …


2 Responses to “La Vida Loca ist Sin Nombre ohne Kino-Brille”

  1. Karola on Juni 16, 2010 14:18

    Ich finde den Film „Sin nombre“ ganz gut, obwohl dort für manche viel zu viel Gewalt, Armut und Elend gezeigt wird. Aber es ging dem Regisseur eben darum, das Schicksal der Menschen darzustellen, deren Leben schwer verwickelt ist.

  2. Andreas on Juni 16, 2010 15:27

    Wer das ganze mal “ich Echt” sehen will, dem kann ich nur La Vida Loca – Die Todesgang empfehlen!

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