1. Ja was soll denn geistiges Eigentum auch sein?

    Eigentum ist ein klar definierter Begriff, der mit immateriellen Gütern nicht kompatibel ist. Ich finde die Position der Piraten zu dem Thema genau richtig.

    Was sollen denn die Argumente oder konkreten Aussagen für ein „geistiges Eigentum“ sein?

    Was ich da im Programm der Piraten zu dem Thema ausführlich lese, teile ich uneingeschränkt: http://wiki.piratenpartei.de/RP:Landtagswahl_2011/Wahlprogramm/Offiziell/Update#Immaterialg.C3.BCterrechte

    Eine fundierte Gegenargumentation wäre ja jetzt mal interessant. Als Leser bin ich da jetzt ja mal gespannt 🙂

  2. Es muss möglich sein und bleiben, dass Journalisten, Autoren, Komponisten etc. für die Erschaffung ihrer geistigen „Produkte“ auch so bezahlt werden, dass sie davon leben können. Welches Etikett man einer solchen Regelung gibt, ist weniger wichtig.

    Aber wenn ich die Aussagen von Andreas Popp von der Bundesebene der Piratenpartei auf der Fachtagung „Besser Online“ höre, dann will er, will die Piratenpartei kreativ tätigen Menschen, die von der Schaffung geistiger Werke leben, die Lebensgrundlage entziehen. Aber ab dem Moment, ab dem z.B. ein Journalist oder ein Komponist von seiner Arbeit nicht mehr leben und existieren kann, wird er aufhören das zu produzieren, das die Piraten so gerne „privatkopieren“ wollen. Damit läuft das ganze irgendwie auf das Paradoxon „Was war zu erst da Ei oder Henne“ aus.

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