19. Dezember 2011

Ich kenne einen echten Helden!

Im hautengen Spandex-Dress unter dem sich die Muskeln spannen und oft mit einem wallenden Umhang auf dem Rücken fliegt er mit markigen Sprüchen durch die Lüfte. Dank seiner Superkräfte leistet er unglaubliches und rettet minütlich unzählige Menschen oder gleich ganze Welten. Oder er kämpft tapfer für Gerechtigkeit, nimmt den Reichen, was er den Armen gibt. Er bezwingt Tyrannen in epischen Schlachten, in denen er mit einer kleinen Schaar gegen Übermächte kämpft.

So stellt man sich gemeinhin Helden vor. So sehen wir sie in Filmen und so werden sie in klassischen Heldensagen besungen.

Sehen so echte Helden aus? Nein.
Sehen so echte Helden aus? Nein.

Doch die wahren Helden sehen anders aus. Sie leben mitten unter uns, denn es sind ganz normale Menschen. Menschen so wie Du und ich. Keine Superkräfte. Keine spezielle Kleidung. Keine markigen Sprüche. Keine epischen Schlachten. Keine weltenrettenden Taten. Keine Heldensagen, in denen sie besungen werden. Keine Medien, die vollmundig berichten.

Ganz normale Menschen, die im richtigen Moment am richtigen Ort sind und nicht lange zögern, sondern einfach das richtige tun. Die nicht an eigene Vor- oder Nachteile denken, sondern einfach die manchmal kleine und doch große Tat vollbringen, die einem anderen Menschen nützt, ja ihn vielleicht sogar rettet.

Diese Helden bleiben dabei manchmal nicht unangetastet! Kein Superheldenanzug, der alles Unschöne und Belastende einfach abprallen lässt. Kein markiger Spruch, mit dem man Kummer frech und sofort aus der Welt reden kann. Manchmal tragen diese Helden bei und durch ihre Taten Schrammen davon, die heilen müssen. Spuren auf der Seele, wie Kratzer im Lack, die noch eine Weile sichtbar bleiben, bis sie auspoliert sind. Und selbst, wenn diese Folgen absehbar sind oder wären, würden sie trotzdem ohne zu zögern handeln.

Sandra, das ist nur für Dich!

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