Der ebenso bescheuerte wie überflüssige Rassismus-Vorwurf gegen Jörg-Uwe Hahn

Jörg-Uwe Hahn
Jörg-Uwe Hahn

Da gibt der hessische FDP-Landesvorsitzende und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn der Frankfurter Neuen Presse ein Interview. Darin steht ein Satz, der derzeit für ein Aufbranden der Empörung sorgt.  Wahlkamp-pflichtschuldig packen die Oppositionellen direkt wieder die Platitüden-Kanone aus!

Da poltert ein gewisser Günter Rudolph, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion in Hessen, drauflos: “Die Äußerung zeigt auch, dass der Integrationsminister selbst offenbar rassistische Tendenzen hat.” Und zahlreiche andere Politiker und Profilneurotiker stoßen ins gleiche Horn und echauffieren sich öffentlichkeitswirksam.

Können diese Verbal-Kanoniere bitte mal von ihren Geschützen zurück treten. Und zwar nicht um neue Munition zu holen, sondern um sich einer etablierten Kulturtechnik zu bedienen: Dem Lesen. Und zwar dem gründlichen Lesen des Satzes, der in dem Interview zum Stein des Anstoßes hoch gejazzt wurde!  Hier eben dieser:

“Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vize-Kanzler auch noch länger zu akzeptieren”.

Steht da irgend eine Formulierung, die Philip Rösler diskreditiert oder diffamiert? NEIN! Steht dort irgendwas hetzerisches oder etwas, das als rassistisch einzustufen ist? NEIN!

Hahn stellt lediglich die Frage, ob unsere Gesellschaft – wir, die Menschen hier im Lande – bereit ist bzw. sind, einen Menschen mit ausländischen Wurzeln und Aussehen als Vizekanzler (oder überhaupt an entscheidender Position) zu akzeptieren!

Und diese Frage ist BERECHTIGT! Berechtigt, wenn man liest womit Menschen aus eben dieser Gesellschaft Philipp Rösler in ihren Aussagen bedenken.Beispiel gefällig? Bitte schön: “Ich würde Euch ja wählen, aber dafür müsste erst einmal der Chinese weg.” Das bekam der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Lasse Becker, an einem Wahlkampfstand der FDP zu hören.

Jörg-Uwe Hahn hat absolut nichts schlimmes oder verwerfliches gesagt. Im Gegenteil! Er hat mit seiner berechtigten Frage den Finger in die Wunde gelegt! Wenn hier das Thema Rassismus diskutiert werden muss, dann im Sinne eben dieser gestellten Frage. Zum Glück ist das Geschrei der Oppositions-Wahlkämpfer bereits dabei zu verklingen, sodass  langsam tatsächlich die wichtige Debatte geführt werden kann: Wie weit sind wir in Deutschland bereit, Menschen mit ausländischen Wurzeln in Führungspositionen zu akzeptieren.

Und all den Schreihälsen, die immer noch behaupten wollen, Jörg-Uwe Hahn habe etwas rassistisches gesagt und müsse unbedingt zurück treten, denen möchte ich den Kurt Beck’schen Ratschlag geben!

König Kurt (sc) haut dem Volks aufs Maul.
Können Sie mal das Maul halten! Einfach mal das Maul halten!

 

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