Eben gerade ein schönes Bolg entdeckt: BILDblog von Lukas Heinser. Das BILDblog schaute ursprünglich nur der Bildzeitung aufs Maul die Feder, knöpft sich jetzt aber auch andere Medien vor. Schöne Sachen drin. Der neue Beitrag “Aus Lustprinzip gegen Klaus Wowereit” gefällt mir gut, zeigt er doch, wie man aus unverfänglichen Fragen und Antworten recht manipulative Überschriften zaubern kann.
Leukämie ist als Krankheit ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine Stammzellenspende kann Leben retten. Spender kann es nie genug geben! Gestern kam das Typisierungs-Set der DKMS per Post bei mir an. Damit kann sich jedermann sehr einfach als Stammzellenspender typisieren lassen. In meinem nachfolgenden Video geht es genau darum. Ich will damit zeigen, wie absolut einfach es ist und vor allem auch wie unglaublich wichtig! Also, bevor ich hier lange Worte verliere…
Ich würde mich freuen, wenn das wie immer handgeschüttelte und selbst geschnibbelte Video möglichst viele von Euch motiviert, sich typisieren zu lassen. Es braucht keine großen Taten, um ein Held zu sein! Echten Helden begegnen wir im Alltag. Hier noch einige weitere Hintergrundinformationen zum Thema und dem aktuellen Fall, vor allem aus der Allgemeinen Zeitung Mainz.
Hab Pokerface gestern abend … ok sagen wir mal eher heute Nacht … mal vertont, also quasi “verpodcastet”. Wollte ich mal ausprobieren. Kopfbügelmikro aufgesetzt und zweimal aufgenommen bis es einmal passte. Dann mit GarageBand auf dem iMac ein bisschen schnibbeln ein bisschen Ohrenschmaus drunter gelegt und als MP3 gespeichert. Ist sogar halbwegs brauchbar geworden, glaube ich.
Bücher bevorzuge ich ja bisher immer nur auf Papier. Aber vielleicht sollte ich ja dochmal ein Hörbuch ausprobieren. Also keins machen, sondern eines lesen hören. Das Wochenende böte sich an. Die Zugfahrt nach Bad Nenndorf und zurück wartet mit zwei mal drei Stunden “Ohrenzeit” auf. Hat jemand einen “Hörbuch-Tipp” für mich?
Wie bin ich zum Singen im Chor gekommen? Ich sang schon immer gerne unter der Dusche oder auch unterwegs im Auto. Ich sang bisher immer unter Ausschluss der Öffentlichtkeit, es könnte ja einer zuhören Aber ich hatte und habe dabei immer viel Spaß!
Irgend wann letztes Jahr dachte ich mir: “Das was Du da singst klingt vielleicht nicht gut, aber doch mindestens brauchbar. Der Hund rennt auch nicht panikartig weg, sobald ich losträller. Also warum nicht mal das Singen im Chor ausprobieren?” Also bin ich einfach mal hingegangen. Und siehe da, die Harmonie in Oppenheim hat mich nicht wieder fort geschickt, ich durfte bleiben und singe seit dem mit. Ok diese schwarze “Duppe” auf dem Papier sind mit immer noch zum Teil ein Rätsel, aber man hat ja Ohren! Das Singen im Chor macht einen heiden Spaß, nicht zuletzt, weil wir eine lustige vielleicht auch leicht verrückte Gruppe sind. Ich kann es nur jedem empfehlen. Wer Lust hat, kommt einfach vorbei. Oder: (weiterlesen…)
Hab durch einen Kommentar hier auf der Stammhirnrinde auf meinen Beitrag “Bouldern: Klettern mit ohne ganz nach oben” noch ein recht cooles Kletter-Blog gefunden. Nennt sich Kletterfieber und beschäftigt sich neben dem Klettern & Bouldern auch mit Slackline. Die Sammlung cooler Kletter-Videos ist üppig. Darin dann ein weiteres Blog zum Thema entdeckt. Nennt sich Climbr.
So sehen die Finger nach zwei Stunden Bouldern aus.
Nein nicht im märchenhaften und damit klassischen Sinne des Sprichworts. Es geht mehr um die Kreide, die Kletterer so gerne „Chalk“ nennen, die eigentlich “Magnesia” heist und in den bereits erwähnten Chalkbags einsatzbereit bevorratet wird. Ich war gestern wieder zwei Stunden Bouldern im Blockwerk. Ich habe meine brandneuen Kletterschuhe eingeweiht und meinen brandneuen Chalkbag ganz cool und dennoch völlig unbemerkt zur Schau getragen. Und in Sachen Kreide fressen folgende Frage: Warum schraubt jemand seine Füße in knallenge und unbequeme Schuhe, pudert sich die Hände mit Magnesia ein um sich diese dann zu zerschinden, während er künstliche Wände hinauf kraxelt und manchmal spektakulär abschmiert? Na weil es nicht nur sau anstrengend ist, sondern auch gehörig Spaß macht!
Diesmal als Routen-Gänger unterwegs nach oben
Den Schwierigkeistgrad der Routen erkennt man an den Farben.
Beim ersten Besuch im Blockwerk habe ich (und Max) nur ausprobiert und bin einfach drauflos geklettert, um Bewegungen zu probieren und ein Gefühl für Tritte und Griffe zu bekommen. Es ging darum mit dem Bouldern überhaupt erst mal warm zu werden. Gestern habe ich mich dann erstmals ganz gezielt auf Routen konzentriert. Ok, ich habe die orangen Routen genommen, dass sind die leichten. Aber ich war ja auch erst das zweite mal da und bin in Sachen Klettern und Bouldern noch ein absoluter Anfänger. Die Routen werden ja mit farbigen Griffen geschraubt und so sind auf einer einzigen Wand diverse Routen mit diversen Schwierigkeitsgraden.
Du bist oben und glücklich
Aber es ist schon ein tolles Gefühl, wenn ich die eine oder andere (für mich) kniffelige Route tatsächlich nach mehreren Anläufen erfolgreich bis zum Schlussgriff durchgestiegen bin. Du schwitzt, keuchst und bist glücklich. Da war eine schmale enge Route dabei, die hatte recht wenige Griffe und ging recht hoch. Nach dem dritten Versuch endlich kurz oben am Schlussgriff zu baumeln war klasse. Natürlich schaffte ich nicht alle Routen. Wenn nicht diesmal dann ein anderes mal, warum sich verrückt machen. Schließlich muss ich noch viel lernen und trainieren.
Du scheiß Ding ich krieg dich noch!
Die neuen Kletterschuhe sind eingeweiht.
Aber es ist schon interessant, wie andere Freaks mit dem Erfolg und vor allem dem Scheitern umgehen. Da war einer, ein schlanker blonder und durchtrainierter Kerl, der sich immer mühte, eine Route so kompliziert und verrenkt wie möglich zu klettern. Und vor allem: Der hat sich die Wände rauf und runter geflucht. Das verbale Repertoire war wirklich faszinierend, vor allem wenn er scheiterte und abschmierte. Beim Klettern schreien manche vor Anstrengung bei schweren Bewegungen. Der aber brüllte Sachen wie „Scheiiiiißäääää!“ oder „Fuck!“ Richtig zum schieflachen wurde es wenn er die Route vergeigt hatte auf die Matte krachte. Da hat er die Wand dann geduzt und angebrüllt: „Ich hasse Dich Du Sau!“ oder „Du scheiß Ding ich krieg dich noch.“ Eine riesige Show, die vor allem immer dann aufflammte, wenn er sich sicher war, Zuschauer zu haben. Aber der Typ war andererseits auch echt gut. Apropos Show. Natürlich hat der selbstverliebte Typ sich zum Schluss mitten in der Halle teilweise umgezogen und das T-Shirt aus- und den Pullover angezogen, damit auch jede( r ) seinen drahtigen Oberkörper bestaunen möge.
Das Klettervolk ist freaky, nett und hilfsbereit
Tja das Klettervolk ist schon ein witziges, mit unter selbstverliebtes und wohl kaum introvertiertes Völkchen. Aber was ich sehr gut finde ist, dass die Leute alle nett, freundlich, hilfsbereit und tolerant sind. Das ist heutzutage sehr selten geworden und ich kenne diese Eigenschaften eigentlich vor allem aus der DLRG, aber nicht in unserer Ellenbogen-Gesellschaft insgesamt. Keiner lacht sich über dich schief, wenn Du als Anfänger durch die Route stümperst. Im Gegenteil, die Leute helfen, geben Tipps und verraten Kniffe, wie Du eine schwierige Stelle schaffst. Also ich hab echt Kreide gefressen, sprich Spaß an der Kletterei gefunden.
Nachdem der Schnupperkurs im Sportklettern die Neugier geweckt hat, war ich am Sonntag erstmals eine Runde Bouldern. Bouldern ist quasi “Klettern mit ohne ganz nach oben”. Ich war mit Max, einem Bekannten, im Blockwerk in Mainz sozusagen “auf Fallhöhe” klettern. Über das Klettern selbst könnt Ihr Euch in dem Video informieren, dass ich zusammen gestümpert habe, denn zugucken ist spannender oder vielleicht eher witziger, als drüber zu lesen. Ich will hier nur kurz ein paar Worte zur Bewertung des Blockwerks verlieren.
Das Blockwerk ist eine ehemalige Fabrikhalle gegenüber der Phönixhalle in Mainz. Die Boulder und die einzelnen Routen sind gut und vielfältig, soweit ich das beurteilen kann, denn ich habe bisher keine andere Halle kennen gelernt. Der Milchkaffee, den Du an der Theke im Eingangsbereich günstig bekommst, ist extremst lecker. Auch die Preise für Getränke und Snacks sind ausgesprochen moderat, Du wirst echt nicht abgezockt. Etwas mager aber ist die Infrastruktur, vor allem in Sachen Umkleiden. Die Halle ist riesig, es klettern sehr viele Leute. Die Umkleide aber ist wirklich winzig oder sollte ich winzigST sagen. Vier Personen und das Kabüffchen ist rappelvoll und in die winzigen Spinde passt keine Sporttasche. Zwei Duschen sind auch nicht gerade üppig. Die “Umkleidehalle” im Bewegungsforum in Nieder-Olm spielt da auf Bundesliganiveau, während das Blockwerk hier eher vierte Kreisklasse darstellt. Die Leihschuhe sind ok, aber scheinbar in den gängigen Größen schnell vergriffen. Und es gilt das gleiche wie in jeder Bowlinghalle, die Schuhe werden ausgegeben und eingesammelt und fertig. Das Gefühl, in Schuhen zu stecken, in denen schon viele andere Füße steckten, ist ungeil.
Fazit in Sachen Blockwerk: Boulder und Routen? Geil! Atmosphäre und Publikum? Cooool! Milchkaffee? Erste Sahne! Umkleiden und Infrastruktur? Ja nee, ist klar!
Der Schnee fällt weiß es pfeift der Wind
Auf kalten Füßen geht’s nach Haus geschwind.
Es tun mir Nase, Ohren und auch Finger weh
Doch ach wie eisig ist mein Herz.
Das eine schulde ich dem frischen Schnee
Das andere der fehlenden Liebe Schmerz.
Drinnen nun wärmt bald der Ofen mich.
Das Herz taut, denk ich nur sehnsuchtsvoll an Dich.
Wo ich’s unlängst erstmals in die vertikale probiert habe, bin ich ja neugierig geworden und surfe so durch die virtuelle Gegend. Eben hab ich das RokBlog entdeckt. In dem Blog von Marc Stellbogen geht’s ums klettern. Darin beispielsweise ausführliche Testberichte von Ausrüstung. Auch etliche coole Kletter-Videos sind zu finden. Nützlich sind weiterhin die Gebietsinfos, wobei auch unsere Region ganz gut berücksichtigt ist. Auch das Bewegungsforum und das Blockwerk sind drin.
Das Blockwerk hab ich mir übrigens am Samstag auch mal angeschaut. Coole Boulder-Halle in einer alten Fabrikhalle ganz nahe der Phönixhalle in Mainz. Groß, abwechslungsreich und die machen einen wirklich saugeilen Latte Machiato. Im Blockwerk werde ich blutiger Anfänger dann wohl bald mal ordentlich abfratzen gehen
Wenn man mal gründlich aufräumt und ausmistet, dann begegnet man manchmal Geistern aus der Vergangenheit. Ich hatte eben eine solche Geistererscheinung …
Geist aus der Vergangenheit...
P.S. Der Geist von dem ich rede ist NICHT die Blondine unten links ….