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Ich kenne einen echten Helden!

Im hautengen Spandex-Dress unter dem sich die Muskeln spannen und oft mit einem wallenden Umhang auf dem Rücken fliegt er mit markigen Sprüchen durch die Lüfte. Dank seiner Superkräfte leistet er unglaubliches und rettet minütlich unzählige Menschen oder gleich ganze Welten. Oder er kämpft tapfer für Gerechtigkeit, nimmt den Reichen, was er den Armen gibt. Er bezwingt Tyrannen in epischen Schlachten, in denen er mit einer kleinen Schaar gegen Übermächte kämpft.

So stellt man sich gemeinhin Helden vor. So sehen wir sie in Filmen und so werden sie in klassischen Heldensagen besungen.

Sehen so echte Helden aus? Nein.
Sehen so echte Helden aus? Nein.

Doch die wahren Helden sehen anders aus. Sie leben mitten unter uns, denn es sind ganz normale Menschen. Menschen so wie Du und ich. Keine Superkräfte. Keine spezielle Kleidung. Keine markigen Sprüche. Keine epischen Schlachten. Keine weltenrettenden Taten. Keine Heldensagen, in denen sie besungen werden. Keine Medien, die vollmundig berichten.

Ganz normale Menschen, die im richtigen Moment am richtigen Ort sind und nicht lange zögern, sondern einfach das richtige tun. Die nicht an eigene Vor- oder Nachteile denken, sondern einfach die manchmal kleine und doch große Tat vollbringen, die einem anderen Menschen nützt, ja ihn vielleicht sogar rettet.

Diese Helden bleiben dabei manchmal nicht unangetastet! Kein Superheldenanzug, der alles Unschöne und Belastende einfach abprallen lässt. Kein markiger Spruch, mit dem man Kummer frech und sofort aus der Welt reden kann. Manchmal tragen diese Helden bei und durch ihre Taten Schrammen davon, die heilen müssen. Spuren auf der Seele, wie Kratzer im Lack, die noch eine Weile sichtbar bleiben, bis sie auspoliert sind. Und selbst, wenn diese Folgen absehbar sind oder wären, würden sie trotzdem ohne zu zögern handeln.

Sandra, das ist nur für Dich!

Wetten das..? Ich machs! Doch! Ernsthaft! Ich machs!

Bei den ganzen TV-Promis und denen die sich dafür halten, ist es ja gerade echt totaaaal angesagt, dem ZDF bezüglich der Moderation von Wetten das..? abzusagen. Es sagen ja vor allem auch die ab, die das ZDF noch garnicht gefragt hat (und auch nicht fragen würde???). Die Dschungel-Pest Sonja Zietlow und Dirk Bach beispielsweise haben abgesagt. Und auch die Geißel der Volksmusik Florian Silbereisen sagt „I moch’s ned“ weil er selbst für Unterhaltung sorgen und nicht nur welche ankündigen will. Was der Unterhaltung nennt fällt meiner Meinung nach unter das Folter-Verbot!! Auch Günther Jauch, der Traum aller Schwiegermütter, der sich erfolgreich dem älter werden zu verweigern scheint, weil er sich mit 25 schon kleidete als wäre er 50, machts nicht.

Und so geht’s weiter. Kai die alte Pflaume hat abgesagt. Die Barbera Schöneberger singt jetzt zwar, macht’s aber auch nicht. Hape Kerkeling hat ja in der letzten Sendung dem ZDF einen Korb gegeben, wobei ich mir den gute hätte vorstellen können. Gottschalk sei Dank, hat das Labertaschengeschwader Jörg Pilawa, Markus Laber-Lanz und Johannes B. Ich-könnt-kotzen-wenn-ich-den-seh-Kerner auch abgesagt. Solche Vögel wären der sichere Tod für ein Sendeformat wie Wetten das..? das sowieso schon im Sterbebett liegt und nur vom großen Blonden im Zustand der Dauerreanimation gehalten wurde.

Wetten das...? Ich machs!
Wetten das...? Ich machs!

Aber die Rettung für Wetten das…? naht! Ich machs! Mich hat das ZDF zwar auch nicht gefragt, aber ich sage nicht öffentlich ab, sondern zu! Ich machs! Für das ZDF hätte es nur Vorteile, wenn ich Wetten das…? moderiere! Hier mal die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Ohne Probleme könnte ich mir alle zwei Monate Samstagabends die Zeit nehmen. Besser ich stehe in der Glotze, als dass ich davor hocke.
  • Ich sehe unglaublich gut aus. Bin telegen, charmant, galant, wenn gewünscht auch sowas von elegant.
  • Ich kann sehr gut und viel reden. Ich könnte den Teufel in eine Badewanne mit Weihwasser hinein und die Hunziker aus ihrem Fummel heraus schwätzen.
  • Ich würde mich auch nicht scheuen komische Klamotten anzuziehen, wobei man das Sendekonzept ja sowieso mal modernisieren sollte.
  • Aber der wichtigste Vorteil ist: Mich kennt keine Sau! Ich bin ein völlig unbekanntes und damit unverbrauchtes und unverdorbenes TV-Gesicht. Ich habe noch keine Flur- und Kolateralschäden in der Fernsehunterhaltung angerichtet, so wie die meisten der Kandidaten, die bisher ungefragt oder gefragt abgesagt haben.

Also lieber Markus Schächter. Ich freue mich auf ihren Anruf. Ich machs! Und über das Honorar werden wir uns sicher auch einig. Ich bin recht bescheiden. Gottschalk soll pro Sendung ja 200.000 € bekommen haben. Ich würds für 70.000 € … ok sagen wir für 50.000 € pro Sendung machen. Gerne besuche ich Sie, lieber Herr Schächter, zu einem Vorstellungsgespräch auf dem Lerchenberg. Von Oppenheim isses eh nicht weit, noch ein Vorteil.
🙂

Hä? Was ist Knigge?

Das wurde ich vor längerem von einem Jugendlichen gefragt, dem ich ob seines besch…eidenen Benehmens sagte, dass ich ihm zum Geburtstag einen Knigge schenken würde. Dieser Kenntnismangel mag eine Ursache für das schlechte Benehmen sein. Erziehung ist vermutlich meist die wesentliche Ursache.

Freiherr von Knigge
Freiherr von Knigge

Aber mittlerweile frage ich mich, ob ich in Sachen Benehmen, Umgang miteinander und Höflichkeit vielleicht altmodische Vorstellungen habe und von meinen Mitmenschen in der heutigen hektischen Ellenbogengesellschaft einfach zu viel erwarte.

Aber wenn ich genauer drüber nachdenke, dann weiß ich, dass dem nicht so ist und ich zum einen von meinen Wertevorstellungen in dieser Hinsicht keinen Deut abweichen werde und mich zum anderen zu Recht ärgere. Ich ärgere mich in letzter Zeit mal wieder vermehrt in dieser Richtung, deshalb hier mal ein paar Beispiele.

Die Sache mit dem Grüßen

Es gibt Zeitgenossen, die scheinen zu glauben, dass ihr Erscheinen und ihre Anwesenheit bereits als Gruß völlig ausreichen. Nein! Reicht nicht! Wenn jemand irgendwo rein oder dazu kommt, kann der- oder diejenige kurz grüßen. Nein es muss nichts Formvollendetes mit bestimmten Pflichtfloskeln sein. Ein einfaches „Hallo“ oder „Hi“ mit einem netten Lächeln genügt mir vollkommen. Und übrigens, der auf diese Weise Grüßende hat auch absolut ein Recht darauf, dass sein Gruß von den Anwesenden erwidert und er oder sie damit in der Runde willkommen geheißen wird. Auch da haperts oft.

Gleiches gilt auch „am anderen Ende“. Wenn man geht, sagt man „Tschüss“, „Bis bald“ oder „Auf widersehen“ und hat auch hier das Recht, aus der Runde beispielsweise ein „Tschüss mach‘s gut“ oder ähnliches mit auf den Weg zu bekommen. Und wenn es tatsächlich etwas förmlicher sein soll, beispielsweise im beruflichen Umfeld, dann darf man sich durchaus auch einmal die Hand geben.

Darf ich vorstellen …

Du gehst mit jemandem, den Du gut kennst durch die Gegend und triffst jemanden, den Du selbst nicht kennst, aber Deine Begleitung. Die beiden sprechen eine Weile miteinander. Du stehst wie der Ochs vorm Berg daneben dumm und stumm herum und starrst in den Himmel oder auf Deine Schuhe. Nach einer Weile trennt man sich und Du gehst mit Deiner Begleitung weiter. Das mag eine grenzwertige Sache sein, aber ich finde es in solchen Situationen gut, wenn man vorgestellt und „bekannt gemacht“ wird.

Aber dass dann jemand sagt „Darf ich vorstellen, das ist ….“, passiert heute auch sehr selten. Ich ergreife bei solchen Situationen dann oft die Initiative und stelle mich einfach selbst vor. Noch schräger finde ich es, wenn später nach der Begegnung die Begleitung plötzlich erläutert: „Das war übrigens ….“.

Dieses kurze Vorstellen macht die Situation für alle entspannter. Du als Begleiter fühlst dich nicht mehr ganz so überflüssig oder als Störfaktor und dem Fremden geht es anders herum garantiert ähnlich. Er fragt sich nicht mehr, wer das ist, den sein Bekannter da im Schlepptau hat.

Wie heißt das magische Wort?

Hände hoch, wer diesen Spruch als Kind oft von seinen Eltern gehört hat?! Ich hab das gehört und von meinen Eltern gelernt, dass man Danke und Bitte sagt. Was ich häufig beobachte ist, dass Kinder mit dieser Übung keine Probleme haben und völlig selbstverständlich Danke und Bitte sagen. Aber ab Jugendlichen wird’s schon eng und viele Erwachsene gehen heutzutage mit schlechtem Beispiel voran. Scheinbar ist es zu viel verlangt, für das Mühen eines anderen mit einer so kleinen Geste Anerkennung und Freude zu zeigen.

Kommunikative Höflichkeit

Auch in der Kommunikation gibt es eine Art unausgesprochene Höflichkeit. Unausgesprochen deshalb, weil es hier weniger um bestimmte Worte als um ein Verhalten geht. Was meine ich? Ich meine, dass ich es beispielsweise ätzend finde, wenn man auf eine gestellte Frage einfach keine Antwort bekommt. Keine ausführliche Antwort, kein Ja, kein Nein, kein Vielleicht, sondern einfach gar keine Reaktion. Gut man könnte ja jetzt die Regel „Keine Antwort ist auch eine Antwort“ bemühen.

Aber ich finde es einfach unhöflich Fragen offen im Raum stehen zu lassen. Ich finde wer eine Frage stellt, darf eine Antwort erwarten. Da fragt man jemanden z.B. auf digitalem Wege „Wie geht es Dir?“ Und es kommt kein „Gut“, „nicht so gut“ oder „Nerv mich nicht“, sondern einfach nix. Find‘ ich doof und unhöflich. Ok, wenn man sich um das Wohlergehen eines anderen sorgt und „Nerv mich nicht“ zu hören bekommt, ist das auch grenzwertig, aber mir ist das immer noch lieber als Schweigen im Walde.

Sozial-inkompatibles Benehmen

Dann möchte ich hier noch einige Beispiel für Unhöflichkeiten im „öffentlichen Benehmen“ nennen, die ich fast täglich beobachte. Beispielsweise wenn Du bei uns im Bürogebäude mit dem Fahrstuhl im Erdgeschoss ankommst. Da gibt es Spezis, die stehen direkt vor der Tür und machen keinen Deut Platz, damit Du ungehindert aussteigen kannst. Und die ganz krassen Typen drängen in den Fahrstuhl hinein, noch während Du versuchst, diesen zu verlassen. Das Leute im Erdgeschoss aussteigen wollen und keine Rundreise im Fahrstuhl gebucht haben, sollte klar sein. Aber das gleiche Szenario geschieht tagein tagaus.

Oder Du gehst über den Bürgersteig und dir kommen mehrere Leute nebeneinander entgegen. Keiner macht mal ein bisschen Platz und Du musst auf die Straße um auszuweichen. Heute ist es außer Mode gekommen aufeinander Rücksicht zu nehmen. Es wird drauf gehalten, umgerannt, sich durchgeboxt. Und vom Autoverkehr will ich in dieser Hinsicht gar nicht erst anfangen.

Manchmal wird Höflichkeit auch missverstanden

Mag ja sein, dass ich jetzt wieder als konservativ abgekanzelt werde, aber ich habe noch gelernt, dass man anderen Menschen und vor allem Damen die Tür aufhält. Auch das ist für mich höflich. Aber manche kriegen Höflichkeit auch in den falschen Hals.
Es mag vielleicht zwei Jahre her sein, da habe ich einer (fremden) Dame, die hinter mir ging, die Tür zu einem Geschäft aufgehalten. Prompt wurde ich recht unwirsch angeranzt: „Ich bin emanzipiert, ich kann mir die Tür selbst aufmachen!“ Bitte, wer nicht will der hat schon, trotzdem halte ich anderen Menschen weiterhin die Tür auf.

Schade …

… das man sich überhaupt über so etwas ärgern muss. Manchmal könnte ich Leuten sozusagen ins Gesäß treten, auch denen, die ich kenne und sehr mag. Das lasse ich dann aber (meistens) weil auch das nicht höflich wäre. Und weil niemand perfekt ist und selbstverständlich auch ich natürlich (nicht nur) in dieser Hinsicht Fehler mache, würde ich mir wünschen, dass das mit dem Gesäß treten auf Gegenseitigkeit beruht. Also im übertragenen Sinne. Menschen, die nicht erfahren, dass sie Fehler machen, können daraus auch nicht lernen.

Aber noch viel mehr würde ich mir wünschen, dass Menschen einfach grundsätzlich netter und höflicher miteinander umgehen. Ein nettes Lächeln und ein paar liebe Worte sind ein so schönes Geschenk, das man jemand anderem täglich machen kann. Wir können uns alle gegenseitig den Tag so verschönern, wenn wir freundlich sind.

Wer Du ein Gesicht machst, als ob Du kotzen könntest, dann siehst Du auch für andere zum Kotzen aus. Das wirkt sich auf den Umgang miteinander aus. Was passiert wohl, wenn Du anderen mit einem Lächeln und strahlenden Augen begegnest und ihnen einen schönen Tag wünschst?! Es gibt Menschen die können das! Die nette hübsche Kassiererin hier in Darmstadt bei T-Online im Kiosk schenkt mir und jedem anderen Kunden morgens ein Lächeln und wünscht einen schönen Tag. Was für ein wunderbarer Start in einen Arbeitstag!

Und wer mich wegen meinem Wunsch nach mehr Höflichkeit und „Nettigkeit“ in der Welt für einen konservativen Spießer hält, dem sage ich „Danke, damit kann ich prima leben. Und Dir noch einen schönen Tag!“

Herbert Grönemeyer damals, dann und heute

Auf YouTube findet man ja mittlerweile auch so manches „historische“ Fundstück. Deshalb hier mal eine Videosammlung über Herbert Grönemeyer. Das erste zeigt ihn 1981 in einem TV-Interview zum Film „Das Boot“. Dort singt er auch sein wirklich wunderschönes Lied „Ich hab dich lieb“. Wenn man Herbert da so sieht. Die Frisur ist echt der Brüller.

1991, also zehn Jahre später. Die Frisur ist deutlich kürzer und Grönemeyer zeigt, dass er bei Live-Auftritten eine echte Rampensau ist, während er das geniale Lied „Vollmond“ schmettert.

Das nächste Video zeigt Herbert Grönemeyer dann bei einem Auftritt auf der EXPO 2000. Dort singt er sein ebenfalls wunderschönes Lied „Halt mich“ live. Welch ein Unterschied vor allem zu 1981, meint ihr nicht auch? Gesicht, Frisur und Gesang sind um vieles reifer.

Und dann ein Auftritt aus dem Jahr 2010. Grönemeyer singt und weint dabei, denn das Lied „Der Weg“ schrieb er nach dem und über den frühen Tod seiner Frau, die im November 1998 an Brustkrebs starb. Es dauerte bis 2002, bis Grönemeyer sein nächstens Album „Mensch“ veröffentlichte, von dem dieses Stück stammt und das ein riesiger Erfolg wurde.

Und was sind Eure guten Vorsätze für das neue Jahr ….

…. von denen ihr spätestens morgen die Hälfte schon in den Wind schießt? Ich habe keine guten Vorsätze! Ich habe Pläne, ehrgeizige Ziele, Dinge dich ich erreichen oder umsetzen will. Aber gute Vorsätze? Nöö, nicht einen! So! Das musste mal gesagt werden!

😉

Ich wünsche Euch allen ein tolles, erfolgreiches, gesundes, spaßiges, erlebnisreiches, faszinierendes neues Jahr.

Spaßiger Shopping-Terror an Heilig Abend

Als mir gestern morgen das Geschenkpapier ausging – ich musste noch das eine oder andere für den einen oder die andere verpacken – bin ich schnell noch zur Rewe gefahren und habe Nachschub und ein paar Kleinigkeiten geholt. Dort durfte ich Zeuge des folgenden Tele-Shopping-Terrors werden:

Mal Fluch, mal Segen. (Foto: stock.xchng)

Ein älterer Typ, schütteres dünnes Haar, abgewetzte billige Lederjacke und eine viel zu große Brille auf der Nase, stand mit dem Handy am Ohr in einem der Gänge kaum zwei Meter neben mir. Ich lauschte einerseits unauffällig und andererseits mit wachsendem Vergnügen folgendem Gespräch (das er vermutlich mit der daheim verbliebenen Ehefrau geführt hat):

Er: Ei do wo de Kardofflbrei steht.

….

Er: Ei den hab isch schun.

Er (laut): Ein den Kardofflbreeiiiiiii!

Er: Naa den annern hab isch genumme!

Er: Waaast Du was der kost?!!!

Er: Aller gut, Herrgott noch emol, nehm ich halt den annern!

Er legt mit finsterer Miene das Instantflocken-Püree-Pulver eines Noname-Herstellers zurück ins Regal und nimmt statt dessen ein Markenprodukt von Pf….

Er: So, habbisch. Wo is’n do jetzt die Milsch?

Er: Wo ums Eck?

Er (laut): Ei links ums Eck odder reschds ums Eck?

Er stampft nach rechts aus der Regalreihe und kurz darauf hör ich ihn in der Reihe neben dran.

Er (laut): Do is kaa Milsch!

Er (immer noch laut): Ei wie Du gesaat host, rechts ums Eck.

Er (noch lauter): Wie rechts ums Eck un noch e mol rechts ums Eck?!

Er (sehr laut, andere Leute gucken): Waaste was, näschdes mol gehste selwer und kaafst Dir den Scheissdreck selwert!!!

Hätte seine Alte ihm doch mal einen ganz klassischen Einkaufszettel geschrieben, statt ihn per Handy „fernzusteuern“.

Drei mal das Gleiche und doch nicht das Selbe – Depeche Mode „Only When I Lose Myself“

Mal wieder Zeit für Musik und Lyrics! Depeche Mode hat mit dem Stück „Only When I Lose Myself“ wie so oft das Thema Liebe und Leidenschaft sehr schön verpackt. Das sowohl musikalisch als auch textlich. Am Schluss wie immer die Lyrics in Englisch und Deutsch. Hier aber erst mal drei Videos. Es ist immer das gleiche Stück und doch nicht das selbe. Zunächst einmal die wunderbare Live-Version. Dann zwei Remixe auch wenn die Videos nur „Standbilder“ sind. Depeche Mode ist ja berümt dafür, für viele seiner Stücke viele Remixe aufzulegen. Damit verdient man nochmal was extra und kann einem Stück auch eine neue „Färbung“ geben. Urteilt selbst, ob die Remixe Euch gefallen.

Lyrics „Only when I lose my self“ im Original

It’s only when I lose myself in someone else
Then I find myself
I find myself

Something beautiful is happening inside for me
Something sensual, it’s full of fire and mystery
I feel hypnotized, I feel paralized
I have found heaven
There’s a thousand reasons
Why I should not spent my time with you
For every reason not to be here I can think of two
Keep me hanging on
Feeling nothing’s wrong
Inside your heaven

It’s only when I lose myself in someone else
Then I find myself
I find myself

I can feel the emptiness inside me fade and disappear
There’s a feeling of content that now you are here
I feel satisfied
I belong inside
Your velvet heaven

Did I need to sell my soul
For pleasure like this
Did I have to lose control
To treasure your kiss
Did I need to place my heart
In the palm of your hand
Before I could even start
To understand

It’s only when I lose myself in someone else
Then I find myself
I find myself

Lyrics „Only when I lose my self“ in Deutsch

Nur, wenn ich mich in jemand anderem verliere
Finde ich mich
Finde ich mich

Etwas wunderbares geschieht in mir
Etwas sinnliches, voll Feuer und Mysterischem
Ich fühle mich wie hypnotisiert, wie erstarrt
Ich habe den Himmel gefunden
Es gibt tausend Gründe
Warum ich meine Zeit nicht mit Dir verbringen sollte
Für jeden Grund, nicht hier zu sein, fallen mir zwei weitere ein
Die mich durchhalten lassen
Mich fühlen lassen
Nichts ist falsch
In deinem Himmel

Nur, wenn ich mich in jemand anderem verliere
Finde ich mich
Finde ich mich
Nur, wenn ich mich in jemand anderem verliere
Finde ich mich
Finde ich mich

Ich kann fühlen, wie die Leere in mir an Boden verliert und verschwindet
Da ist jetzt ein Gefühl der Zufriedenheit, dass du hier bist
Ich fühle mich glücklich
Ich gehöre hierher
In deinen Himmel aus Samt
Musste ich meine Seele verkaufen
Für so ein Vergnügen
Musste ich die Kontrolle verlieren
Um den Wert deines Kusses zu schätzen
Musste ich mein Herz
In deine Hände legen
Bevor ich überhaupt die Möglichkeit hatte
Zu begreifen

Nur, wenn ich mich in jemand anderem verliere
Finde ich mich
Finde ich mich

Sag was nettes über Frauen – die Bilanz

Heute morgen habe ich die Gegenprobe zu „Sag was nettes über Männer“ gestartet und meine männlichen Facebook-Freunde aufgefordert: „Sag was nettes über Frauen.“ Nachdem es den ganzen Tag eher sehr mager aussah, kamen gegen Abend doch einige Beiträge.

Ich darf feststellen, die Männer haben diesen Vergleich knapp für sich entschieden. Es haben mehr Männer mehr Komplimente für Frauen gepostet, als am 3. November Frauen umgekehrt was nettes über Männer zu sagen hatten. Die Zahlen liegen zwar nicht weit auseinander (3+1 Frauen versus 7 Männer) und die Antwortquote im Vergleich zu den Frauen (2,25%) ist zwar fast 3,1 mal höher (6,72%), aber auch noch sehr niedrig. Aber ich darf mich in meiner Vermutung als bestätigt betrachten, dass Männer den Frauen viel eher Komplimente machen, als umgekehrt. Und wenn ich mir den Inhalt und die Qualität der Beiträge anschaue, dann darf ich konstatieren das wir Männer auch hier „gewonnen“ haben. Alleine Helmuts Dichtkunst oder Pauls Homage an die Frau sind klasse.

Fazit: Mein Fazit dieser beiden Experimente läuft nicht auf einen Vergleich zwischen Frauen und Männerns hinaus. Ich will vielmehr auffordern, das Menschen heutzutage einfach grundsätzlich wieder netter zueinander sein sollten. Wenn Du deinem Nächsten ein freundliches Lächeln schenkst, wird er es Dir mit guter Laune danken. Deshalb lächele ich Euch jetzt allen zur guten Nacht zu, danke allen, die mitgemacht und was nettes gesagt haben. Und den Verschwiegenen sage ich, dass sie zwar beim Experiment gepennt haben. Aber es ist nie zu spät einem anderen Menschen etwas nettes zu sagen.

Hier jetzt die Nettigkeiten, die die Männer heute über Frauen gesagt haben.

Paul: Frauen…

– haben in meinem Leben einen sehr hohen Stellenwert

– als Mutter
– als erste Geliebte, die mich als jungen Kerl geprägt hat
– als Ehefrau, die mir zwei wunderbare Kinder geschenkt hat und diese sehr gut auf deren Leben vorbereitete
– Frauen, mit denen ich wirklich befreundet bin, und mit denen ich mich über viele Dinge austauschen kann, was mir an anderer Stelle nicht immer gegönnt ist
– Frauen, mit denen ich im Beruf sehr gut zusammen arbeite ( 90% meiner Entscheiderinnen sind weiblichen Geschlechts)

Frauen, wie ich sie kenne und schätze, gehören einfach mit in das Leben eines Mannes!!!

Habsch ferdisch ;-))

Ach ja, ich vergass:

– schöne warme, weiche Haut, in kalten Nächten und vorm Kamin unverzichtbar ;-))

Gut, und die 5 €uro zahle ich gerne in die Macho-Kasse ;-))

Helmut: Was wäre Mann ohne Frau? Novemberwettergrau

UND

Der Worte gibt es wohl sehr viele,
Doch ob diese dann auch gefiele,
Daran sollte Mann sich messen,
Und das Motto nicht vergessen:
Sag den Frauen etwas nettes,
Erlaubt ist sicher auch adrettes,
Denn Frau durchblick doch sehr genau,
Schließlich sind sie in Worten schlau!

UND

Uday: Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei.

UND

Wenn eine Frau nicht spricht, soll man sie auf keinen Fall unterbrechen.

Jürgen: ein exemplar welche mind. diese 3 eigenschaften aufweisen kann haben 2 fleißige menschen gezeugt, und jetzt ist sie an meiner seite, hab ich ein glück!…..wünsch euch viel spass beim weitersuchen;-))))

Alex: hab sogar ein Lied gefunden;-)) Ohne Frauen geht mal gar nicht…..

Andreas: Mich fasziniert die Undurchschaubarkeit von Frauen. Kaum glaubst Du, sie ein Stück weit mehr verstanden zu haben, schon stehst Du vor dem nächsten kniffligen Rätsel. Und manchmal denkst Du nur noch: „Jetzt raff ich gar nichts mehr“. Das ist zum einen spannend und zum anderen anstrengend.

Und bei allen körperlich Attributen von Frauen, die gemeinhin von Männern (angeblich) für besonders erwähnenswert erachtet werden und sich eher unterhalb des Halses befinden: Ich finde wunderschöne Augen und deren Ausstrahlung toll und anziehend. Und wenn diese Augen in einem klugen Kopf stecken, um so besser.

Elmar: frauen sind so ziemlich kompliziertesten Wesen dieser Welt. Abgesehen von uns Männern. Ein Vorurteil..hmm, aus der Welt räumen kann ich es nicht, aber vielleicht erklären: Frauen und Schuhe. Es mag für uns Männer relativ bizarr wirken, wenn einem die Herzensdame erklärt, dass sie keine passenden Schuhe hat, aber dafür stehen 25 Paar im Schuhschrank. Allerdings denken Frauen da einfach anders. Für uns gibt es die Unterscheidung: Schuhe oder nicht Schuhe haben. Wenn ich Schuhe habe, dann passen sie mir logischerweise, sonst hätte ich sie mir nicht gekauft. ABER..Frauen denken in uns zu entlegenen Kleider-Regionen. Heißt: ich kann ein Paar Schuhe haben, dass zu meiner Jeans und dem weißen Oberteil passt..ABER eben nicht zu der schwarzen Hose und dem weißen Oberteil. Und erst recht nicht zum Rock und dem blauen Oberteil. Und da Frauen zumeist ein mindest doppelt so großes Kleiderarsenal haben, brauchen sie auch mindestens mal mehr doppelt so viel Schuhe.

P.S. Die Kommentare von Frauen über Frauen habe ich weggelassen, denn es waren ja explizit die Männer gefordert.

Dann machen wir mal die Gegenprobe: Sag was nettes über Frauen

Unlängst war der „Weltmännertag“ und ich hatte auf Facebook mit „Sag was nettes über Männer“ den Versuch gestartet, ob und wie viele Frauen etwas nettes über Männer sagen. Das Ergebnis war ja doch eher bescheiden. (http://www.stammhirnrinde.de/2010/11/03/der-weltmaennertag-und-mein-trauriges-fazit/).

Sagte mir gestern eine Bekannte: „Mach doch die Gegenprobe!“ Gesagt getan! Auf geht’s liebe Männer.

Sag was nettes über Frauen!

Sagt einfach mal in ein paar wenigen Sätzen etwas nettes über Frauen. Räumt ein Vorurteil gegenüber Frauen aus der Welt. Sagt, was ihr an Frauen gut findet. Sagt was Euch an Frauen begeistert oder fasziniert. Sagt welche Macken und Marotten von Frauen eigentlich doch ganz nett oder witzig sind. Sagt was witziges aber nicht boshaftes über Frauen. Ihr wisst schon, was ich meine.

Sag was nettes über Frauen.
Sag was nettes über Frauen.

Gleiche Bedingungen, das ganze läuft EINEN (Arbeits-) Tag. Jetzt bin ich mal gespannt, ob wir Männer besser sind, wenn es darum geht, etwas nettes über das andere Geschlecht zu sagen!