
Via: Online MBA

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Wer ist Leonard Nimoy? Viele werden jetzt sofort an spitze Ohren und Star Trek denken, denn als Mr. Spock vom Vulkan ist der Schauspieler in die TV- und Kinogeschichte eingegangen. Nimoy wurde 1931 in den USA geboren und ist der Sohn jüdischer Einwanderer, die aus der Ukraine stammen. Wie gesagt, viele kennen Nimoy als Mr. Spock und als Schauspieler. Aber er ist auch ein Fotograf und zwar ein wirklich guter Fotograf. Das sieht man sehr eindrucksvoll auf seiner Webseite www.leonardnimoyphotography.com.
Wie wir auf seiner Webseite sehen, macht Nimoy vor allem Schwarzweißfotos und dabei viele Aktbilder. Dabei fotografiert er auch “untypische” Models wie seine Serie “Full Body Project” beweist. All zu oft denken Menschen, ein Schauspieler wäre in etwa so, wie die Rollen, die er verkörpert. Nimoy zeigt mit seinen Bildern eindrucksvoll ein ganz anderes Bild als das des emotionslosen Vulkaniers.
Echt krass ist, wenn der Wirt einer Kneipe um circa 22:55 Uhr die letzte Runde ausruft, um circa 23:20 schließlich final kassiert … und DANN mit seinen letztem Gästen gemeinsam in eine andere Kneipe geht, um dort noch ordentlich und ausgiebig einen weg zu brennen. Das, liebe Leute, ist echt krass!
P.S. Würde bei mir um 6:15 Uhr morgen früh nicht der Wecker bimmeln, glaubt mir, ich wäre mitgegangen! In diesem Sinne wünsche ich Euch den Frieden der Nacht!
Hallo lieber Mai. Du solltest Dich dafür schämen, dass ich in Deiner Mitte genötigt bin, den Kachelofen anzufeuern. Mitte Mai bedeutet doch eigentlich schon beinahe Sommer, mindestens aber Frühling. Und ich hab gerade Holz nachgelegt, als wäre es Winter!
Das Du mir und den anderen Läufern beim Guntenberg-Marathon in Mainz letzten Sonntag diesmal Regen beschert hast, das war nicht nett. Ok, die Temperaturen waren ganz gut zum Laufen, aber das Wasser von oben? Naja, über 2000 “Schönwetter-Läufer” sind einfach nicht gekommen, das hat das ganze Läuferfeld eventuell etwas entzerrt. Aber als der Gutenberg-Marathon dann Nachmittags vorbei war, da, lieber Mai, hast Du plötzlich die Sonne aus dem Sack gelassen und es war warm und trocken. Du scheinst zumindest einen Sinn für Sarkasmus zu haben und das finde ich dann wieder gut. Continue reading
Kollege Wüllenweber veröffentlichte im Stern eine Art offenen Brief an die “Lieben Griechen“. Darin erklärt er recht würzig und zynisch, wie das ganze Dilemma mit der Griechischen Wirtschaft und den desaströsen Folgen für uns alle entstanden ist. Trotz der satirischen Würze steckt sehr viel Wahres drin. Deshalb lohnt sich das Lesen dieses Briefes durchaus. Viele Experten sagen ja, dass man Griechenland vor die Wand fahren lassen solle, denn die derzeitigen Finanzspritzen würden das Unvermeintliche einfach nur heraus zögern. Die Staatspleite käme einfach später. Ich bin kein Finanzexperte, habe von Währungspolitik keine Ahnung und kenne mich mit Staatsfinanzen nicht aus. Aber ich glaube, wir stehen erst am Anfang des Problems, das mit Griechenland erst beginnt. Da sind die ersten Hedgefonds, die auf das Scheitern des Euro als Währung zocken. Es gibt immer Spekulanten, die an einer Kriese richtig satt verdienen und die sich nichts um die Folgen scheren. Die Wirtschaftskriese ist längst nicht vorbei, sondern kommt mit einem anderen Mäntelchen um die Schultern wieder stärker zum Tragen glaube ich.
Sagt mir eben einer, dass man mich im Internet bis zu 48% billiger kaufen kann. Ich: “Waaaas!” Er: “Google mal Deinen Namen!” Tatsache! Es gibt eine Funktion von Google die autoamtisch diese Anzeigen generiert. Die rührt aus eingegebenen Suchbegriffen und irgendwelchen automatisierten Kommerz-Seiten, die aus Suchbegriffen Offerten zu erzeugen versuchen, Anzeigen zusammen. Das sind die Anzeigen die da rechts auftauchen. Und siehe da, dieser Automatismus hat ohne Witz angeblich Sonderangebote für mich gefunden. Absolut hahnebüchen.
Sieht man davon ab, dass ich zwar nicht einmalig bin – in Kreuztal, wo meine Sippe herkommt, gibt es noch einen Andreas Lerg – so bin ich doch absolut unverkäuflich. Natürlich habe ich dann auch direkt mal alle möglichen anderen Namen gegooglet. Nicht bei allen, aber doch bei manchen tauchen ähnliche abstruse Anzeigen auf. Und ich weiss auch woran es liegt. Das passiert immer dann, wenn es kaufbare Produkte gibt, auf denen der jeweilige Name steht. Bei mir sind es die diversen Bücher die ich geschrieben habe, die diese automatisch gemixten Anzeigen auslösen. Denn korrekterweise tauchen dort auch ganz regulär meine Bücher in Anzeigen auf. Schließlich werden diese Bücher über den Buchtitel und den Autoren beworben. Und so habe ich auch andere Autoren entdeckt. Auch bei Musikern kommt es teilweise vor.
Und die Moral von der Geschicht? Die Kontext-sensitiv erzeugten Anzeigen bei Google, die sich der Suchmaschinengigant teuer bezahlen lässt, sind weit aus weniger intelligent und treffsicher generiert, als Google das so gerne behauptet.
Dem Homo Sapiens wird gemeinhin nachgesagt, ein Jäger und Sammler zu sein. Das ist korrekt, wie ich heute gleich zweifach belegen kann. Sogar mit Belegen kann ich das belegen. Nachdem ich heute Mittag mit zwei Bekannten laufen gehe wollte und das wegen Regen ins buchstäbliche Wasser fiel, dachte ich mit: “Komm, das ist das ideale Umsatzsteuer-Wetter.” Also hab ich statt es bis heute Abend aufzuschieben direkt angefangen, die Umsatzsteuerunterlagen für das Q1 fertig zu machen. Und dabei bin ich Jäger und Sammler, denn ich jage die ganzen Belege und wenn ich sie endlich habe, sammele ich sie in einem Ordner. Den Ordner werfe ich nachher bei meinem Steuerberater ein, damit der morgen früh damit spielen und Spaß haben kann. Seht ihr, Jagen und Sammeln belegt mit Belegen.
Nachdem fiskalbürokratischen Nervenkrieg – ich mache diese Umsatzsteuerscheiße ja totaaaal gerne – musste ich dringendst vor die Tür. Jagen und Sammeln Teil Zwei. Ich habe mir also die Laufklamotten und Laufschuhe angezogen und bin los. Da habe ich dann Kilometer gejagt und mit der GPS-Uhr gesammelt. Man was fluppte das! Keine Ahnung ob diese Umsatzsteuer-Belegorgie soviel Energie liefert, aber ich bin satte zwölf (12!!) Kilometer gelaufen. Ich glaube ich sollte nächsten Sonntag vor dem Gutenberg-Marathon in Mainz – ich lauf einen halben – unbedingt noch Steuerunterlagen sortieren, wenn das so voran treibt. Vielleicht sollte ich auch meinen Steuerberater mitnehmen, der läuft nämlich auch. Wenn der mir aus der deutschen Steuergesetzgebung während des Laufens vorliest, dann schaffe ich persönliche Bestzeit. Jetzt mal ganz unbescheiden. Wenn ich mich heute anschaue und mich mit mir im letzten Herbst vergleiche, bleibt mir nur festzustellen: Ich bin fit wie die Sau!
CQED3279REX5