KategorieHallooo! Wie geil ist das denn?

2013 ich danke Dir Du geile Sau!

Wir besichtigen eine Teeplantage.
Wir besichtigen eine Teeplantage.

2013 war ein richtig geiles Jahr! Also zumindest aus meiner Sicht und für mich! Diese egoistische Perspektive darf ich mir hier in meinem persönlichen Blog ja wohl leisten. Mir ist viel Gutes widerfahren.

Neuer alter Job

Beispielsweise eine sehr tolle berufliche Veränderung, die im Sommer ohne all zu große Vorwarnung statt gefunden hat. Ich mache im Prinzip das Gleiche wie vorher, nur eben als festangestellter Redakteur. Und ich lieben meinen Beruf und meinen Job und fahre Montagmorgens gerne zur Arbeit!

Valencia

Ich habe im Frühjahr eine supertolle Woche in Valencia in Spanien erlebt. Ich und ein Freund haben uns die „Las Fallas“ gegönnt. IRRE!! Solltet ihr unbedingt mal machen. Hier vier selbst verzapfte Videos dazu, die mehr sagen als 1000 Worte.

Masclettas – Feuerwerk für die Ohren

Créma las Fallas Valencia

Grande finale

China

Und dann war ich im Sommer in China und habe endlich mal einen „nicht-westlichen“ Kulturkreis erlebt und kennen gelernt. Es war eine beeindruckende Reise, die ich an dieser Stelle nicht ausführlich schildern will, denn dieser Beitrag würde sehr sehr sehr lang. Daher müssen hier ein paar Fotos genügen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auch sonst gab es viele kleine und größere Dinge, die passiert sind. Die meisten davon positiv, wenige davon eher „neutral“ und ganz wenige unschöne Dinge.

Bei Depeche Mode wars z.B. auch wieder geil! Außerdem habe ich mir Sting auf der Nordmole in Mainz gegönnt, der dort seinen einzigen Deutschland-Auftritt in diesem Jahrt hatte. Und Herman van Veen habe ich mir in der Phoenix-Halle gegönnt.

Depeche Mode in Frankfurt

Sting in Mainz

Herman van Veen

Fazit:

Wenn das Jahr 2014 auch nur halb so geil wird, wie das Jahr 2013 es war, dann wird es ein tolles Jahr. Der Grundstein dafür ist schon mit einer gebuchten Fernreise gelegt. Es geht auf einen anderen Kontinent, auf dem ich bisher noch nie war.  Und der Rest wird sich zeigen. Deshalb nochmals: 2013 ich danke Dir Du geile Sau!

Rückkanalverbot – oder: Landesregierung Rheinland-Pfalz ist jetzt auf Facebook hats aber nicht kapiert

... inklusive "Rückkanalverbot".
… inklusive „Rückkanalverbot“.

Mit dem Wechsel vom Landesvater Kurt Beck zur neuen Landesmutter Malu Dreyer hat auch eine unglaubliche Innovation in der Staatskanzlei Einzug gehalten. Die Landesregierung ist jetzt auf Facebook und hat gestern beim Amtswechsel auch fleißig, ja fast livestreamelig mit Bildern und Berichten um sich publiziert. Bisher hatten sich die offiziellen Landesdatenschutzpaniker wohl erfolgreich gegen den Facebook-Auftritt der Landesregierung wehren können. Doch mit der neuen Frau am Ruder des Staatsschiffes soll wohl auch in Sachen modernen Kommunikationsmittel ein neuer Wind in die Segel wehen.

Rückkanalverbot – das ist wie telefonieren ohne sprechen nur mit zuhören

Aber das Schiff wird auf Facebook nicht wirklich Fahrt aufnehmen. Denn wie die Mainzer Rhein-Zeitung meldet, konnte der Landesdatenschutzbeauftragte Edgar Wagner einen letzten Rest einer Phobie vor modernen digitalen Medien retten und als einen entsprechenden digitalen Maulkorb über den Facebook-Auftritt des Landesregierung verhängen. Das ganze nennt sich „Rückkanalverbot„. Rück-was? Ganz einfach: Im Interview mit der Rhein-Zeitung sagt der Datenschützer Wagner doch glatt: „Kommunikation auf der Seite soll nicht stattfinden. Das Ziel ist, dass auf der Seite möglichst wenig Interaktion stattfindet, damit wenige Nutzungsdaten erzeugt werden.“

Das ist als wenn man zwar telefoniert, aber dabei nur zuhört und weder spricht, noch sonst irgend einen Ton von sich gibt. Ein solches Telefonat wäre … na … sinnlos und bescheuert! Demnach wird die Staatskanzlei auf https://www.facebook.com/rlp.de ausschließlich Informationen senden, aber keinerlei Antworten auf Fragen in Kommentaren oder Nachrichten geben. Irgendwie hat da jemand digitale Paranoia und vor allem die Grundidee von Facebook nicht kapiert. Denn Facebook ist und lebt von bidirektionale Kommunikation. Facebook IST ein einziger gigantischer Rückkanal und ist keine statische Selbstdarstellungs-Webseite.

Lost geht’s! Fragt, kommentiert und sendet Nachrichten

Das man es Nutzern nicht erlaubt, an die eigene Pinnwand auf Facebook zu schreiben, ist ja ok. Es gibt genug Spinner, die dann irgendwelchen Müll posten. Aber das hier jemand ernsthaft das Ziel hat „dass auf der Seite möglichst wenig Interaktion stattfindet“ – wobei genau diese Interaktion der Kern von Facebook ist – und man sich jedwedem Dialog mit dem Bürger sperren will? Also echt! Bescheuerte Idee! Also sollten wir doch mal sehen ob man das nicht aushebeln kann. Deshalb: Lost geht’s! Kommentiert die Beiträge der Staatskanzlei, stellt in den Kommentaren und mit der Facebook-Nachrichten-Funktion Fragen, sagt Eure Meinung. Nutzt, was Facebook an Dialogfunktionen bietet. Das „Rückkanalverbot“ kann weder sinnvoll noch durchhaltbar sein.

Link-Tipp: Die Allgemeine Zeitung Mainz sprach mit dem Datenschützer Wagner.

 

Ryanair verarscht …. ääähh fliegt mich nach Valencia

Es geht nach Valencia!
Es geht nach Valencia!

Am Sonntag geht es in den Urlaub. Nach Valencia in España. Ich freue mich auf diese 14 Tage Urlaub. Aber man muss ja erst mal hin, nach Valencia. Als ich Anfang Mai nach Flügen suchte, habe ich leider nur eine Wahl gehabt. Mit Billigflieger Ryanair ab Frankfurt Hahn. Natürlich, es gibt auch andere Flüge. Swiss Air fliegt dich für knapp 300 Euro nach Valencia. Das dauert aber 15 Stunden. Doch, echt! Eine Stunde Flug nach Zürich und der Weiterflug nach Valecia startet dann 11 Stunden später. Air Berlin fliegt Dich direkt von Frankfurt nach Valencia …. für weit über 700 Euro. Ich hab lange gesucht und bin immer wieder bei Ryanair gelandet. Der irische Billigflieger fliegt mich für 75,48 Euro nach Valencia. Also zumindest theoretisch. Denn da kommt ja noch die eine oder andere Kleinigkeit dazu!

Deshalb hier mal die komplette Rechnung direkt aus der E-Mail!

75.48 EUR Flugpreis
0.00 EUR Steuern, Gebühren & Entgelte
4.00 EUR Passagiergebühr: EU261 Ausgleichsabgabe
0.50 EUR Passagiergebühr: ETS
12.00 EUR Passagiergebühr: Online check-In Gebühren
70.00 EUR Passagiergebühr: Aufgegebenes Gepäck (Anmerkung: 1 Koffer mit 20 Kilo a 35 Euro pro Strecke)
12.00 EUR Passagiergebühr: Administrationsgebühr
173.98 EUR SUMME

Also fassen wir zusammen. Dafür das ich gerne Gepäck mitnehmen möchte, muss ich extra bezahlen. Naja ok, der Flug ist ja schon sehr billig und so ein Flugzeug gibt es ja auch nicht im Sommerschlussverkauf bei Rudis Gebrauchtflugzeugladen um die Ecke. Immerhin komme ich für unter 180 Euro mit einem Direktflug in erträglicher Zeit nach Valencia … dachte ich, bis ich online eingecheckt habe.

Bezahlen, dass man deren Arbeit macht

Als Passagier bei Ryanair musst DU selbst ONLINE einchecken und deinen Boardingpass ausdrucken. Damit DU DEREN Arbeit machen darfst, musst DU 12 Euro Online check-In Gebühren bezahlen. Ach übrigens, wenn DU vergisst selbst ONLINE einzuchecken und deshalb dein Boardingpass am Flughafen von DENEN ausgedruckt werden muss, dann kostet das vor Ort nochmal eine Gebühr von 60 Euro. Ok ich also die Webseite aufgemacht und den Online-Checkin gestartet.

Machs Dir selbst! Ryanair Checkin online.
Machs Dir selbst! Ryanair Checkin online.

Da musste ich mir dann selbst die Sicherheitsfragen stellen, selbst alle Daten erfassen. Und dann – so ähnlich wie bei der Sitzplatzreservierung im Kino – durfte ich mir Sitzplätze aussuchen. Hey prima, auf dem Hin und Rückflug waren tatsächlich noch wolche mit „Extra Legroom“ (zusätzlicher Beinfreiheit) zu bekommen. Angeklickt. Katsching! Jeweils nochmal 10 Euro Reservierungsgebühr. Die werden immer fällig, wenn Du einen Sitz reservierst und nicht dem Zufallsgenerator auf dem Ryanair-Server die Auswahl überlässt. Und weiter gehts ….

Na hier kriegste was geboten, für 12 Euro!
Na hier kriegste was geboten, für 12 Euro!

… nicht, denn dann ist die ganze Seite direkt erst mal fett abgestürzt, mitten im Zahlungsvorgang, denn die 20 Euro Reservierungsgebühr musst Du natürlich direkt via Kreditkarte abdrücken. Also ALLES komplett von vorne.

FAZIT:

Für das, was andere Fluggesellschaften selbstverständlich umsonst (ohne separate Zusatzgebühr) machen, nämlich Dir Plätze reservieren und eine Bordkarte ausdrucken – musst Du bei Ryanair insgesamt 32 Euro (zusätzlich) löhnen. Dafür darfst Du es Dir selbst machen und das Ganze dauert wegen der Abstürze der Webseite auch gleich mal 45 Minuten. Ein ziemlich beschissener Service über den ich mich eigentlich gehörig aufregen sollte…..

…. aber wisst ihr was?!
Ich fliege am Sonntag für 193.98 Euro nach Valencia in España in Uuuuuurlaub.
😀

Wir basteln uns eine „Du-bist-so-ein-scheiß-Apple-Fan-Uhr“

Man nehme einen Apple iPod Nano der neuesten Generation, in dessen Besitz man zufällig gekommen ist. – Zufällig deshalb, weil Apple für meinen sechs jahre alten Uralt-iPod-Nano eine Rückrufaktion gestartet hatte. Der Akku können überhitzen und explodieren. Alten iPod einschicken, neuen bekommen. – Und man nehme ein iPod Nano Uhrenarmband, das man z.B. bei Amazon bestellt. Der Rest ist simpel:

Armband und iPod nano
Armband und iPod nano
iPod nano auf dem speziellen Armand einklinken:
iPod nano auf dem speziellen Armand einklinken:
Fertig! Schon mutiert der iPod nano zur Armbanduhr für Apple-Freaks.
Fertig! Schon mutiert der iPod nano zur Armbanduhr für Apple-Freaks.
Und das schöne dabei ist ...
Und das schöne dabei ist ...
Die virtuellen Ziffernblätter lassen sich wechseln. Von schick ....
Die virtuellen Ziffernblätter lassen sich wechseln. Von schick ....
... über Boa-ne-echte-Männer-Uhr ...
... über Boa-ne-echte-Männer-Uhr ...
... und die Variante für kleine Mädchen ...
... und die Variante für kleine Mädchen ...
... bis zu Monster-cooooool.
... bis zu Monster-cooooool.

 

Komm Matroschka, einer geht noch… oder: Zwei Russinnen beim israelischen Büffet

Letzte Woche waren wir zu Dritt in Prag und haben uns die goldene Stadt an der Moldau angesehen. Ich will jetzt nicht erzählen wie wunderschön diese Stadt ist und wie viel Kultur dort geboten wird, denn das würde die Länge eines üblichen Blogeintrages um ein Vielfaches sprengen. Ich will jetzt nicht berichten, dass das Bier dort nicht nur sehr lecker, sondern auch so günstig ist, das man sich für ganz wenig Geld massiv aus der Umlaufbahn schießen könnte.  Letzteres haben wir nicht getan und wenn ginge Euch das auch garnix an. Nur ein Tipp: Krusovice ist echt lecker! Nein ich will mal wieder von einer teilnehmenden Beobachtung berichten. Von einer Szene, die sich allmorgendlich in unserem wunderschönen Hotel, dem Amigo City Center, im Frühstücksraum wiederholte.

Unser schönes Hotel "Amigo" in Prag.
Unser schönes Hotel „Amigo“ in Prag.

Wenn wir drei Hübschen zum Frühstück kamen, waren sie meist schon da. Zwei Russinnen – vermutlich, von der Sprache her beurteilt – geschätzt Mitte Zwanzig. Die eine wurde schon in der Bibel erwähnt, denn dort steht doch „eine lange Dürre wird kommen“. Die andere hatte eher das Format einer dieser Matroschka-Puppen. Wisst ihr, diese hohlen Puppen, die man ineinander stecken kann. Du machst eine auf, in der steckt eine etwas kleinere in der eine etwas kleinere steckt in der eine etwas kleinere steckt in der eine etwas kleinere steckt….. Und diese Russin hatte die Form der äußersten runden bauchigen Puppe.

Die Matroschka-Puppe.
Die Matroschka-Puppe.

Die unglaubliche Kalorienmenge, die diese beiden allmorgendlich der Vernichtung anheim fallen ließen, war mindestens eines, wenn nicht sogar zwei Sumoringern würdig. Diese beiden Mädels haben sich Quantitäten eingefahren, als gäbe es den ganzen restlichen Tag nichts mehr zu futtern. Gut, vielleicht war das ja Sinn und Zweck der Übung. Getreu dem Motto, das Frühstück im Hotel ist umsonst, also fressen wir da bis zur Refluxösophagitis (bitte googeln!!) und legen dann noch was nach. Dann müssen wir tagsüber nichts mehr zu Essen kaufen. Dabei ist das Essen in Prag nicht nur lecker sondern auch günstig, solange man nicht spät um Nachts im Touristenzentrum in einen Laden einkehrt, bei dem man sogar das BESTECK BEZAHLEN MUSS!

Die Schlacht am Büffet

Ok. Zurück zu Matroschka und der Dürren. Von mir aus darf sich ja jeder so ins Koma fressen, wie es ihm oder in diesem Falle ihr beliebt. Aber die Art und Weise, wie die beiden Komsomolski-Schwestern das taten, war sehr unfein und unhöflich. Nicht dass sie das Essen irgendwie unflätig mit den Finger in den Mund gestopft hätten oder gekrümelt, getropft oder gekleckert hätten. Nein es geht mir um die Art, wie sie sich am Büffet benommen haben. Ich will das mal szenisch beschreiben:

Stell Dir vor, Du stehst am Frühstücksbüffet. Und möchtest so eine leckere gegrillte Tomate haben. Die Servicekraft aus der Küche hat eben gerade den Warmhaltebehälter mit einer frischen Ladung gegrillter Tomaten gefüllt, so etwa zehn bis zwölf Stück an der Zahl. Vor Dir steht die lange Dürre, schnappt sich die Vorlegezange und lädt sich damit alle Tomaten auf den Teller. Ja Du hast richtig gelesen:  ALLE! Hinter ihr stehen Leute an und sie kann nicht so doof sein, dass sie denkt, die Leute stehen da nur zum zuschauen. Aber sie nimmt ALLE Tomaten. Sie geht und es sind KEINE Tomaten mehr da. Und so ging es mit allem. Alles wurde in gigantischen Mengen auf Teller geladen und an den eigenen Platz geschleppt. Da gab es beispielsweise immer so leckere Kaffeestückchen mit Mohnfüllung oder Apfelmuss. Auch kleine Schokokuchen. Auch die wurden auf einen Teller geladen und wenn der bedeckt war, ja dann wurde einfach eine zweite Schicht drauf gepackt.  Spiegeleier das gleiche, Teller rand voll. Speck und diese kleinen Würstchen auch das gleiche, soviel wie auf den Teller passt und dann noch zwei mehr.

Ziemlich schnell ziemlich leer, wenn unsere beiden Russinen in Aktion traten.
Ziemlich schnell ziemlich leer, wenn unsere beiden Russinen in Aktion traten.

Wie in Israel

Meine Mitreisende erläuterte bei dem sich immer wieder wiederholenden Schauspiel: „Das ist wie in Israel. Da machen die das auch so. Da wird quasi auf dem eigenen Tisch ein separates kleines Büffet aufgebaut. Und was nicht gegessen wird, wird einfach liegen gelassen. Auf den Tischen sieht es dann total chaotisch und unordentlich aus.“ Und seit dem sprachen wir nur noch von den beiden Russinnen mit dem israelischen Büffet. Das die immer schon da waren, wenn wir kamen, hatte ich erwähnt. Muss ich erwähnen, dass die auch immer noch da waren UND aßen, wenn wir wieder gingen?! Das Personal im Frühstückraum erlag bei dem Anblick der Ladeorgien von Matroschka und der Dürren ihrer höflichen Erziehung und schritten nicht ein. Aber die Blicke sprachen die sprichwörtlichen Bände

Und dann habe ich zugeschlagen

Am Freitag, dem Tag unserer Abreise, war es dann soweit. Ich konnte diesem unverschämten Treiben nicht mehr länger zusehen. Matroschka stand beim Brot an, und die Dürre nahm wieder einmal ALLE gegrillten Tomaten, die kaum eine Minute zuvor in den Warmhaltebehälter gelegt worden waren.  Sie brachte den überladenen Teller an ihren Tisch. Dann ging die Dürre zu Matroschka und beiden begannen Kaffeestückchen zu laden. Da habe ich zugeschlagen! Ich habe mir meine Teetasse geschnappt, bin an dem Tisch von Matroschka und der Dürren vorbei und habe mir den Tomatenteller gegriffen und den auf einen anderen Tisch in einer Nische gestellt, die lustiger weise direkt neben der Nische war, in der die beiden Büffet-Hyänen saßen und aßen. Dann habe ich mir frischen Tee geholt.

Vor allem auf die Tomaten hatten sie es abgesehen.
Vor allem auf die Tomaten hatten sie es abgesehen.

Die eine Bedienung im Frühstücksraum  hat mich bei meinem Angriff auf das Tomatenlager von Matroschka und der Dürren genau beobachtet. Aber sie hat nichts unternommen. Sie hat nur gegrinst und ich konnte sehen, dass sie sehr mit sich kämpfen musste um nicht laut zu lachen oder vielleicht Beifall zu klatschen.

Ja und dann kamen Matroschka und die Dürre an ihren Tisch zurück und bemerktem sofort die Abwesenheit des Tomatentellers. Ihr hättet sie sehen sollen!  Wie zwei KGB-Offiziere/innen patroulierten sie durch alle Räume und äugten wenig unauffällig auf allen Tischen, um zu sehen, wo ihr Tomatenteller abgeblieben ist.  Das der direkt in der Nische neben der ihren stand, haben sie nicht gerafft. Eine Servicekraft kommt aus der Küche und bringt wieder eine große Ladung frische gegrillte Tomaten. Wir drei haben uns sofort mit Blicken verständigt und sind ans Büffet gegangen und haben uns jeder eine gegrillte Tomate geholt. Auch andere Gäste nutzen die Gunst der Tatsache, dass Matroschka und die Dürre ihre Suche gerade außer Sichtweite des Büffets durchführten und bedienten sich.  Eine einzige gegrillte Tomate konnte Matroschka dann noch erbeuten. Und wieder das sehr zufriedene Grinsen der einen Bedienung.

Übrigens ist es mir ein Rätsel, wie es die Dürre bei diesen Fressorgien schafft, so anorektisch zu bleiben. Aber Essstörungen wie die Fress-Kotz-Sucht sind vielleicht auch in Russland durchaus existent. Denn die Dürre war wirklich beängstigend dürr, schlug aber genauso zu wie Matroschka.

Tja, das war ein Erlebnis aus unserem wunderbaren Urlaub in Prag, das wir so schnell nicht vergessen werden, und dem hiermit das satirisch-humoristische Denkmal gesetzt sei.

Wichtige Anmerkung: Dieser Text sei bitte nicht so misszuverstehen, dass ich etwas gegen Russen, Israelis oder irgendwelche anderen Volksgruppen habe. Das Ganze ist lediglich eine satirisch-kritische Beschreibung tatsächlich live beobachteter Geschehnisse.

DAS will ich sehen!

Giacomo, mein Hund, hat derzeit eine entzündete Wunde auf der linken Wange. Die heilt nicht so gut ab, weil er sich dauernd daran kratzt und mit den Krallen seiner linken hinteren Pfote so alles immer wieder auf hackt bis es blutet. Dieser große trichterförmige Kragen vom Tierarzt funktioniert nicht. Den kann er nicht ausstehen und zerlegt damit auch die halbe Wohnung. Also haben wir ihm zwei Tennissocken über die Pfote gezogen und mit etwas Klebeband fixiert. Das stört ihn garnicht und er kann sich damit nicht mehr erfolgreich kratzen.

Giacomo mit der "dicken Backe".
Giacomo mit der "dicken Backe".

Das haben wir unlängst einer Tante von mir erzählt. Da sagt die doch glatt: „Ja aber er kann sich dann doch immer noch mit der rechten Pfote kratzen?!“ Also DAS will ich sehen, wie Giacomo sich mit der RECHTEN hinteren Pfote an der LINKEN Wange kratzt!!

Schwarzseherei – oder Goth ist nicht gleich Goth

Gestern Abend (respektive gestern Nacht) war ich wieder mal im KUZ. Diesmal hab ich mir die Party „Dark Awakening“ gegönnt. Das ist seit Jahrzehnten quasi DIE Instanz für Dark Wave-Musik und traditionell eine Art Pilgerstätte für die Anhänger der Gothic-Szene. Laut Wikipedia ist Gothic: „Eine Subkultur im Rahmen der Post-Punk- und Dark-Wave-Bewegung.“ Wer glaubt, Gothics stehen vor allem auf The Cure, Depeche Mode oder Dead or Alive, der kratzt wirklich nur an der musikalischen Oberfläche. Gothic Musik hat viele Geschmacksrichtungen und Ausprägungen. Gothic Musik wird vom Bass und schnellen Rhythmen getrieben. Gitarren hacken oft da mitten rein und meist wird auch exzessiv mit elektronischen Sound-Effekten gearbeitet. Gothic Musik-Stücke sind „psychedelisch“ und gut tanzbar. Apropos tanzen. Goths tanzen eher langsam und gleichmäßig, eher wie in Trance als schnell und hyperaktiv. Meist wird ein gleichbleibender wiegender Schritt bevorzugt, ab und an mit Bewegungen der Arme garniert. Hier im Video mal eine Hörprobe.

Sicher The Cure und ein bisschen auch Depeche Mode sind das vermutlich bekannteste und kommerziell erfolgreichste Aushängeschild der Szene. Aber Gothic Musik ist mehr, viel mehr. Das beginnt beispielsweise bei der Electronic Body Music (EBM) mit bekannteren Bands wie Front 242 oder Nitzer Ebb und heute Oomph, die ebenfalls als EBM’ler angefangen haben. Gothic Bands singen oft mit Bassstimmen oder Untertongesang, also einer bewusst „tiefer gelegten“ Stimmlage. Der Gesang artet auch gerne mal in Geschrei aus. Aber damit genug des theoretischen Unterbaus. Kommen wir zum vergnüglichen Teil: Der Betrachtung der „Gothic-Typoligie“ im KUZ.

Das KUZ ist beim Dark Awakening immer gerappelt voll von Gothics, kurz Goths. Wer aber jetzt denkt, Goths sind alle schwarz angezogen und schon haben wir die Subkultur im wesentlichen in die nötige Schublade verfrachtet, der irrt. Oh und wie er irrt. Denn: Goth ist nicht gleich Goth! Ich möchte hier meine gestrigen Beobachtungen mal in eine völlig freie selbst erstellte Typologie einteilen. Diese ist höchst unvollständig, aber alle Ausprägungen der Goth-Szene zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen.

Der Ich hab da noch was Schwarzes im Schrank gefunden-Goth

Der Typ ist eigentlich vom Styling und Outfit gar kein Goth, sondern steht nur auf die Musik. Aber er will sich bei so eine Dark-Wave-Party nicht die Blöße geben, in „Zivil“ zu erscheinen. Deshalb zieht er schwarze Klamotten an, die sein Kleiderschrank bietet. Das traft gestern Abend auf mich zu.

Der alltagstaugliche Goth

Er trägt schwarze Klamotten, die aber auch noch halbwegs ins normale Straßenbild passen, ohne aufzufallen. Auch seine Frisur kann in einem Nicht-Party-Modus betrieben werden und fällt dann nicht sonderlich auf. Sprich, die Haare sind nicht sonderlich gefärbt oder speziell geschnitten oder frisiert. Auch rennt er wenn überhaupt, dann höchstens auf einer Dark-Wave-Party mit leicht geschminktem Gesicht umher. Etwas Liedschatten, etwas Kalialstift. Vielleicht schwarzer Lippenstift. Sprich, im Büro oder sonst irgendwo auf der Arbeit fällt er nicht weiter auf.

Der Männerrock-Goth

Durchaus groß war gestern diese Gruppe. Hier tragen Männer Röcke. Diese sind in der Regel fast bodenlang und schwarz. Manchmal mit einigen dekorativen Applikationen wie Schnallen oder Metallkettchen, aber oft sehr schlicht. Meist sind das engere Wickelröcke, die manchmal auch eher kurz sein können wie Schotten-Kilts. Gestern gab es aber keinen Kerl im Kilt. Auch oben rum wird hier meist schlichtes Schwarz getragen. Hier ist auch oft das Gesicht stärker geschminkt, meist auf blass und dann mit schwarzen Augen und Mund. Hier sieht man auch die ersten interessanten Frisuren wie mattschwarz gefärbte Haare oder einen langen asymetrischen Schnitt der Frisur.

Der Firlefanz-Goth

Der Firlefanz-Goth ist ein „Applikation-Freak“, denn seine Klamotten sind übersät mit Schnallen, Ringen, Riemchen, Bändern und anderen Aufnähseln und Anhängseln. Da klimpert, raschelt und knistert es, wenn er sich bewegt und mit diesen ganzen Applikationen wird die Kleidung gut und gerne drei bis sechs Kilo schwerer.

Der Schuh-Goth

Goths tragen gerne auffällige, oft grobe, stiefelartige Schuhe. Der Schuh-Goth treibt es hier auf die Spitze und trägt beispielsweise Stiefel, die bis zum Knie geschnürt werden oder auch aberwitzig hohe Sohlen haben. Mancher Schuh-Goth ist mit Schuhen 15 Zentimeter größer als ohne.

Goth-Stiefel

Der Mantel-Goth

Hier ist der Name quasi Programm, denn der Mantel-Goth trägt einen Mantel. Der reicht im Matrix-Style bis hinunter an die Fußknöchel. „On location“ trägt der Mantel-Goth den Mantel offen und er tanzt mit weit ausholenden, drehenden Bewegungen, damit der Mantel und dessen „Schöße“, also die knöchelnahe unteren Enden, ordentlich in Bewegung geraten und hin- und her schaukeln. Schließlich muss das wesentliche Designelement Mantel ja auch in Szene gesetzt werden. Gestern waren eine Hand voll dieser Sorte zu sehen. Der Mantel ist mal aus schwerem Leder auch oder auch mal aus glänzenden Brokatstoff, der wirkt wie ein schwarz gebatikter Sofabezug von Omas Biedermeiersitzmöble anmutet. Der Mantel-Goth schwitzt wie ein Schwein, denn in der Kutte ist es beim tanzen Mitte Mai natürlich unglaublich heiß und selbstverständlich werden auch unter dem Mantel lange Klamotte getragen.

Der Military-Goth

Er hat Uniformelemente an. Eine Hose in schwarzer oder dunkelgrauer Fleckentarnoptik. Eine Bomber/Pilotenjacke. Oft die Haare im militärischen Bürstenschnitt. Was Applikationen betrifft, liebt es der Military-Goth eher schlicht und „Firlefanz-arm“.

Der Gesichts-Frisuren-Goth

Die Kleidung ist auch hier schwarz und entspricht verschiedenen Stilen. Der Gesichts-Frisuren-Goth lebt sein Gothik-Sein aber in sehr auffälligen und nicht mehr alltagstauglichen Frisuren und sehr intensiver Schminke aus. Da war gestern beispielsweise einer mit einem rund 25 Zentimeter hohen Irokesenkamm, der über die Stirn hinaus ragte und sich bis in den Nacken zog und dort in eine lange Mähne überging. Aber auch bis auf einen „Deckel“ oben drauf kahl rasierte Schädel sind häufig. In Sachen Schminke wird sich hier gerne auf Leichen-blaß gemalt. Augen und Mund werden im starken Kontrast dazu schwarz gemalt.

Die Gothic-Bräute

Liebe Leser, verstehen Sie das bitte nicht falsch. Ich rede hier nicht abfällig von Frauen. Nein ich rede von Frauen, die tatsächlich Hochzeitskleider und auffällige Kostümkleider an haben. Nur eben nicht „ganz in weiß“, sonder ganz in schwarz.  Am interessantesten fand ich ein Gothic-Brautpaar. Sie ein Rüschenkleid mit Kopfschleier und angedeuteter Schleppe. Dazu ein Korsett, dass so eng geschnürt war, dass die dadurch verursachten Spätfolgen dem Erreichen des Rentenalters entgegenstehen dürften. Er indes war in einem schwarzen Frack gekleidet inklusive schräg auf dem Kopf „montierten“ Zylinderhut.

Der Sexbomben-Goth

Diese Unterart ist nur weiblich. Es ist verdammt viel, was diese Mädels nicht anhaben. Was sie Minirock aus schwarzem Lack oder Latex nennen, würden andere als breiten Gürtel werten wollen. Auch oben rum wird nur das Nötigste verdeckt. Der Rest des meist sehr wohl geformten und durchaus erotischen Körpers wird gut sichtbar hinter grobmaschigen Netzstrümpfen und Netzleibchen nicht wirklich versteckt, sondern eher gezeigt. Diese Mädels wissen, dass sie gut aussehen und zeigen das auch all zu gerne. Allerdings war gestern auch eine dabei, die sich selbst wohl eher als Persiflage des Sexbomben-Goths versteht. Denn wenn man dank eines dreistelligen Gewichtes Oberschenkel wie ein Nilpferd und einen ebensolchen Arsch hat, dann können rote Netzstrumpfhosen und viel zu kurze aber breite schwarze Jeans-Hotpants nur zynisch gemeint sein.

Der Neon-Goth

Diesem speziellen Typ habe ich die beiden Videos hier auf der Seite gewidmet. Der Neon-Goth hat nicht etwa Neon-farbenes Zeug an. Nein, er tanzt mit diesen Neon-Knicklichtern oder Batterien-betriebenen LED-Leuchen. Gestern hatte sich auch einer eine LED-Stirnlampe auf dem Bruststück seiner Klamotten befestigt. Neon-Goths wollen beim Tanzen gesehen werden. Deshalb tanzen sie völlig Goth-untypisch auch sehr schnell, hektisch und mit ausladenden Bewegungen, damit ihr Neon-Spielzeug gut und weithin sichtbar ist. Siehe die beiden Videos hier auf der Seite.

Der EMO

Der Emo ist eigentlich kein echter Goth mehr, doch den Emos wird nachgesagt, dass sie sch aus der Goth-Szene entwickelt haben. Emos sind lebende Mangas und Animes. Sprich, sie kleiden sich so wie die Figuren der japanischen Kult-Comics. Das ist gerne bunt, schrill mit künstlichen Frisuren. Gerne werden hier Accessoires wie Schweißerbrillen oder Mundschutz und Masken getragen. Manche haben eine Art moderne Samurai-Rüstung an. Oft sind die Gesichter auch bunt und mitunter surreal geschminkt.

Der „Geht-ja-wohl-mal-garnicht“

Der Geht-ja-wohl-mal-garnicht ist kein Goth. Er ist aus Perspektive der Goths „Zivilist“, denn er kommt in normaler Alltagskleidung und damit unschwarz. Gestern meist in Jeans, hellem T-Shirt oder Baumfällerhemd. Eben ganz normalen Klamotten. Er gehört sichbar nicht zur Goth-Szene, mag vielleicht nur die Musik oder hat nirgendwo eine andere „normale“ Party gefunden. Goths sind aber tolerant, auch der Geht-ja-wohl-mal-garnicht darf Spaß haben und mit tanzen.

Die Fressmaschine

Gestern Abend nach dem Schwimmen – wir haben eben schnell die 1000 Meter (40 Bahnen a 25 Meter) für’s Sportabzeichen weggekloppt – sind wir von der Not und Hunger getrieben zum McDonalds gefahren. Leider waren wir zu dieser drastischen Maßnahme gezwungen, da durch diverse Heldentaten unsere Stammkneipe direkt im Hallenbad zugemacht hat. Das war schon praktisch da beim Rüdiger. Du konnest quasi direkt aus der Dusche in die Kneipe gehen. Da war’s gemütlich und immer lecker und wir haben dort viele schöne Abende verbracht. Aber seit letzter Woche…. Aber ich schweife ab.

Fressmaschine-1
Die Fressmaschine.

Also wie gesagt, wir waren beim Mäckes. Schwimmen macht natürlich hungrig. Aber wie es scheint macht Schwimmen auch dann hungrig, wenn man anderen dabei zuschaut. Denn einer der Youngsters in der Gruppe hatte den Abend wie immer als Trainer am Beckenrand verbracht und auch nach 20 Uhr nicht eine Bahn gezogen. Er hat dann bei McDonalds einen Big Mac gegessen. Nachdem er den verputzt hatte, rückte er dem zweiten Big Mac zu Leibe, den er sich gleich zu Beginn geholt hatte. Parallel zu den beiden Big Macs hat er noch eine 20er Packung Chicken Mac Nuggets vertilgt. Muss ich erwähnen, dass auch Pommes und Cola den Weg in den nimmersatten Schlund fanden.

Die Fressmaschine.
Die Fressmaschine.

Und was sagt der Kerl, nachdem er sich geschätzte 10.000 Kalorien reingehauen hat?!?! „Ich hab noch Hunger!“ Ja aber wenn Sie wertgeschätzte Leser jetzt glauben, dass der zweite Vornamen dieses jungen Mannes „Adipositas“ lautet, er Klamotten im XXXXL-Maß trägt und nur quer durch die Eingangstür der Burger-Braterei passt, dann irren Sie sich auf das aller Gewaltigste. Der Kerl ist spindeldürr!!! Der muss bei stärkerem Wind schwere Schuhe anziehen, dass er nicht weggeweht wird. Und wir haben noch so einen im Verein, bei dem man auch die Knochen klappern hört, wenn er sich bewegt. Der kann auch (fast) soviel (fr)essen. Also ich würde soviel Zeugs nicht vertilgen können. Nicht nur wegen der Menge. Der Fraß beim McDonalds schmeckt mir auch nicht. Ich hab gestern einen dieser neuen McWraps gegessen, die sind halbwegs genießbar. Aber die beim Mäckes in Oppenheim bringen es sogar fertig, Pommes zu versauen und Fritten frittieren ist doch echt nicht schwer.

BlaBlaMeter berechnet den Bullshit-Index für Texte

Da bin ich dank Facebook doch über ein sehr spaßiges Tool gestolpert: Den „BlaBlaMeter„. Du kopierst einfach (d)einen Text in das leere Feld, klickst auf „Text lesen“ und schon sagt Dir die Analyse, wie hoch der Bullshit-Index Deines Textes ist. Je höher dieser Index, um so mehr hohle PR-Phrasen, Werbegeschwätz und inhaltsbefreites Dünnbrettgebohre steckt in dem Text.

BlaBlaMeter zeigt den Bullshit-Index von Texten an.
BlaBlaMeter zeigt den Bullshit-Index von Texten an.

Ich habe natprlich erstmal zahlreiche Texte meiner Stammhirnrinde getestet. Mann bin ich gut! Die Texte liegen zwischen 0,09 und 0,19.  Dann habe ich mal die diversen Pressemeldungen, die derzeit in Sachen CeBIT reinschneien durch den BlaBlaMeter gejagt. Fazit: Die meisten Pressemeldungen der diversen Firmen sind ziemlich verbullshittet? Der niederigste Bullshit-Wert einer Pressemitteilung war 0,4 und 0,84. Für den Spitzenreiter, eine Pressemeldung mit der vielsagenden Überschrift „LifeSize zum „Telepräsenz-Anbieter des Jahres 2011“ gewählt „, lautete das Urteil des BlaBlaMeter:

Ihr Text: 1968 Zeichen, 241 Wörter
Bullshit Index :0.84
Es stinkt gewaltig nach heisser Luft! Auch wenn Sie PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder Universitätsprofessor sind – beim Eindruck schinden sollten Sie Ihre Aussage nicht vergessen.

Danach habe ich mich der Webseiten der diversen Parteien im Land Rheinland-Pfalz bedient. Und siehe, da die Politiker müssen wirklich gute Redenschreiber haben, denn bei keinem der getesteten Texte wurde der Wert von 0,2 überschritten. Dabei sagt der Volksmund doch so gerne, das Politiker nur Scheiße reden. Das BlaBlaMeter sagt, dass dem nicht so ist. Aber wenn den vielen schönen Worten keine schönen Taten folgen, sind auch politische Texte mit niedrigem Bullshit-Index nichts wert.

Fanpost für die Stammhirnrinde

FanpostHab ich die Tage doch tatsächlich sowas wie Fanpost bekommen! Mit Erlaubnis des Absenders darf ich die hier abdrucken.

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Hallo Herr Lerg,
ein Freund hat mir heute den Link zu Ihrem Dschungelcamp-Artikel geschickt. Darüber bin ich dann über den Katzenberger-Beitrag gestolpert, und dort hat mich dann der Satz „wie man bei uns in Rheinhessen sagt“ aufmerken lassen.

Kurz und gut, ich bin entzückt, daß sowas genial Unterhaltsames wie Ihre Website aus unserem schönen Oppenheim kommt!!! Ich bin vor einem Jahr berufsbedingt in den Harz ausgewandert, hänge aber immer noch sehr an unserem buckligen Städtchen (und hab nebenbei noch eine Wohnung in der Steckengasse – falls Sie also jemanden kennen, der eine 114 qm-Bleibe in der Altstadt sucht, MIT STELLPLATZ!!!!….).

Weiter so!!

Viele Grüsse in die alte Heimat,