Postkarten sind so wunderschön analog!

September 4th, 2010

Ich bin ja eigentlich schon ein weitgehend digitaler Mensch. Ok, ok, für die ganz peniblen unter Euch, ich als Mensch funktioniere natürlich biologisch-analog. Aber wie ich so lebe und was ich so tue, das ist schon ziemlich digital. Als Online-Redakteur arbeite ich für digitale Medien. Ich habe ein iPhone und ein iPad und schäme mich nicht nur nicht dafür, sondern finde diese digitalen Helferlein richtig geil.  Ich könnte die Beispiele mit DVD gucken und Ähnlichem fortsetzen, aber Ihr wisst sicher, was ich meine.

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Postkarten - so richtig old fashioned ...

Aber ich bin kein Web-Junkie oder Internet-süchtig. Im Urlaub in Schottland war ich, von drei Stunden Gratis-WLAN in einem Hotel und der theoretischen Erreichbarkeit via Handy mal abgesehen, zwölf wunderschöne Tage offline. Das tat gut und vermisst habe ich nichts. Mal zwölf Tage ohne Facebook & Co, ich weiß nicht, wie Ihr es ohne mich ausgehalten habt, aber mir ging es prima. Und ich Schottland habe ich etwas wieder entdeckt, was quasi als Sinnbild der guten alten analogen Zeit gelten könnte: Die Postkarte.

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... und wirklich absolut analog!

Gibt es etwas analogeres als eine Postkarte? Jetzt kommt mir bitte nicht mit dem Argument, auch Postkarten würden heute im Digitaldruck hergestellt. Nochmal: Gibt es etwas analogeres als eine Postkarte? Man nimmt einen Kugelschreiber und beschreibt die Postkarte liebevoll mit der eigenen Sauklaue. Was heißt hier lesen? Der gute Wille und die Tatsache, das man an jemanden gedacht hat, das ist es, was zählt. Dann klebt man eine Briefmarke drauf und wirft die Karte in einen Briefkasten. Und dann macht sich das Stückchen Fotokarton auf die lange Reise zum Ziel und nicht selten bist Du als Urlauber schon wieder zu Hause, bevor die Postkarte den Empfänger erreicht.

Ich finde das klasse und entschleunigend, wie der Urlaub selbst es auch sein sollte. E-Mails sind binnen Sekunden um den Globus geflitzt. Die Postkarte tut genau das, was wir selbst heutzutage viel zu selten tun! Sie lässt sich Zeit, reist langsam. Wie ich in Schottland. Sieht man von den schottischen Autofahrern einmal ab, dann ist in Schottland alles etwas langsamer, ruhiger und gemütlicher als hier bei uns. Und das tat sehr gut!

Ich werde ab jetzt wieder Postkarten schicken! Aus jedem Urlaub, vom Kurztrip oder vielleicht einfach von zu Hause. Also nicht wundern, wenn jemand von Euch demnächst mal eine Postkarte von mir bekommt. Macht damit das, was ich mit den Postkarten mache, mit denen mir jemand eine Freude bereitet. Lest sie langsam, genüsslich und analog, so wie sie auch geschrieben werden. Und dann packt sie an eine Pinnwand. Ihr werden sehen, bald habt ihr die halbe Welt auf der Pinnwand beisammen, denn wer Postkarten schreibt, bekommt auch welche.

iFuck – Rettet das Apple iPad die Porno-Industrie?

April 8th, 2010

Derzeit wird immer wieder darüber diskutiert, ob das iPad die Tageszeitungen, ja die ganze Verlagsindustrie retten kann. Doch es gibt eine andere Branche, die bezüglich des iPads so richtig feuchte Träume hat: Die Porno-Industrie. Apple hat seinem iPad ein Display spendiert, dass hervorragend zum Videos schauen geeignet ist. Und natürlich machen darauf auch die Filme richtig Spaß, die Papa alleine oder zusammen mit Mama im stillen Kämmerlein heimlich betrachtet.

Die Porno-Industrie leidet unter dem Internet, denn im WWW bekommt jeder Lüstling kostenlos das, woran die Branche eigentlich sehr gerne Geld verdienen möchte. Als das iPhone auf dem Markt einschlug, hoffte die Erotikbranche mit kostenpflichtigen Apps auf dem Apple Smartphone Kasse machen zu können. Doch die Porno-Industrie bemühte sich ohne großen Erfolg darum, nackte Tatsachen auf dem iPhone unter zu bringen. Apple betätigt sich dank einem extrem hohen Maß selbstverordneter US-amerikanischer Prüderie als Verhüterli und lässt selbst harmlose Bikini-Nackedeiereien kaum auf dem iPhone stattfinden. Wie ein digitales Kondom schützt der Apple AppStore den Nutzer vor fast jeder Art von Erotik und Sex auf dem iPhone. Continue reading »

Hilfe ich bin ein Twitter-holic – jetzt auch als Elektro-Buch!

März 26th, 2010

Ich bin ein Twitter-holic, ein bekennender obendrein. Und ich habe ein neues Spielzeug gefunden, mit dem ich meiner Sucht frönen kann. Heute stolperte ich über ein witziges Twitter-Tool namens Tweetbook. Diese Webseite klinkt sich in Deinen Twitter-Account ein, reißt sich alle Tweets des letzten halben Jahres unter den digitalen Nagel und verwandelt das Ganze in ein E-Book im PDF-Format. Natürlich hab ich das sofort getestet. Es ist sehr einfach. Webseite aufmachen, nach einem Klick wirst Du nach der Freigabe der Anwendung innerhalb von Twitter gefragt. Ein weiterer Klick und ab geht die Post. Innerhalb von nichtmals zwei Minuten hat Tweetbook meine 5447 Tweets – waaaaaas wiiiiieviiiiiel??!! – seit Donnerstag, dem 15. Oktober 2009 – in “stockibabys Tweet Book” verwandelt. Das ist ein 139 Seiten dickes Zeugnis meiner Twitteritis. Damit hab ich es quasi Schwarz auf Weiß, ich bin ein Twitter-holic.

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Deine Tweets als Elektro-Buch.

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Microsoft Pivot – Datamining für alle

Februar 26th, 2010

Habe ein recht interessantes Projekt von Microsoft entdeckt. Die Microsoft Live Labs haben eine Art Datenbagger für jedermann entwickelt. Der Dienst nennt sich “Pivot” und soll mit sowas wie Fotokachelwänden helfen, aus der Informationsflut des Internet sehr schnell und effizient die Dinge heraus zu filtern, die für den Suchenden relevant sind. Dieses Video zeigt, wie das funktionieren soll. Auf der Seite auch ein Link, mit dem ihr Pivot herunterladen könnt.

Ich will den ganzen Scheiß gefälligst umsonst …

Februar 19th, 2010

… oder lieber doch für gut gemachten Journalismus im Internet zahlen? Mit dem Spiegel startet, wie Kress berichtet, das nächste Magazin in die Spähren des “Paid Content” also des “Bezahlinhaltes”. Damit sind renomierte Medien wie Die Welt, Bild (ja renomiert!!) und nun Spiegel auf dem iPhone mit kostenpflichtigem Inhalt vertreten. Ob iPhone oder eine andere Plattform wie Google Androiden-Telefone oder Windows Smartphones lassen wir jetzt mal außen vor und bleiben bei der Frage, ob Paid Content gut oder schlecht ist. Continue reading »

Will Steve Jobs böses? Läutet Apple mit dem iPad das Post PC-Zeitalter ein?

Februar 4th, 2010
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Killt das iPad den PC?

Seit Jahren sitzen wir, wenn es um die Nutzung von Computern geht, quasi gefesselt an einen Tisch auf oder unter dem ein mehr oder minder großer Kasten steht. Es hängen unzählige Kabel dran, eine Tastatur, eine Maus und ein Bildschirm. In diesem sehr spannenden und lesenswerten Artikel “Will Steve Jobs böses?” auf FAZ-Net wird eine sehr interessante Theorie aufgestellt. Der Computer im klassischen Sinne wird verschwinden. Auch Notebooks, die nichts anderes sind als transportable Computer sind bedroht. Also eigentlich nicht der Computer selbst, sondern seine derzeit gebräuchliche “Darreichungsform” in Gestalt eines Desktops oder Schlepptopps.

Das iPad wird als Auftakt zu diesem Nutzungswechsel betrachtet. Bald werden wir Computer ganz alltäglich mit uns umhertragen, wie bisher nur Handys oder Smartphones. Das iPhone, anfangs unterschätzt, hat ja auch den Mobilfunkmarkt aufgemischt und Funktionen in unsere Hosentaschen gepackt, die vor dem iPhone mit einem Handy oder Smartphone nicht vorstellbar waren. Ich will den Inhalt des Artikels nicht vorweg nehmen. Viel Spaß beim lesen.

Apples Design-Chef Jonatah Ive zu den neuen iMacs

Oktober 21st, 2009

Jonatah Ive ist bei Apple für das Design der Geräte zuständig. Er und seine Kollegen Mac Hardware-Chef Bob Mansfield und Mac-Produktmanager Scott Brodrick erklären das Design des neuen iMacs und der Magic Mouse. Gefunden bei Mac Essentials.

Was mir am besten gefällt: Brillante Köpfe müssen nicht immer in Schlips und Anzug verkleidet werden. Jeans und T-Shirt tuns auch.

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