Leonard Cohens Hallelujah oft gecovert und auch oft erreicht.
“Hallelujah” ist ein Kultsong von Leonard Cohen. Ich mag den Song sehr gerne und bin auch dabei, mit den selbst “draufzuschaffen” und kriege den mittlerweile auch schon recht gut hin. Die ursprüngliche Version von Cohen wurde sehr oft von bekannten und unbekannten Künstlern gecovert. Und ich muss sagen, viele Versionen sind besser als das Original, vor allem wenn man hört, wie Cohen es heutzutage live “singt”. Ich habe hier mal sehr eine kleine Auswahl von Cover-Versionen zusammen gestellt, es gibt natürlich deutlich mehr. Ihr werdet hören, was ich meine, wenn ich sage, das viele Cover-Versionen besser als Leonard Cohens Original vor allem in der aktuellen Darbietung sind.
Deshalb, hier erst mal das Original, so wie Leonard Cohen es heute präsentiert. Sein Song ist so unendlich schön, aber was er heute daraus macht, gefällt mir nicht. Er murmelt grummelig vor sich hin, und den Refrain singt er halbwegs. Ok, Fans werden alles gut finden, was er macht, aber so wie er den Song heute präsentiert find ich das nicht mehr toll. Aber ok, der Künstler, der es geschrieben hat, hat den Vortritt.
Der Song wurde wie gesagt von unendlich vielen Sängern und Bands gecovert. Besonders durch die Version im Film Shrek wurde er sehr bekannt. Deshalb zunächst mal hier diese Version, auch wenn es bessere gibt. Das Video zeigt die Lyrics.
Der Typ heisst Eli Lieb und covert alles mögliche. Hier seine wunderschöne Version von Hallelujah in einem Soundcheck.
Hier die hammerstarke Version von Anny Lennox. Ihre Stimme ist schon geil, auch wenn sie an manchen Stellen arg heftig Gas gibt.
Noch eine Frau, die das Stück richtig gut präsentiert: K.D. Lang
Jeff Buckley singt es eher etwas “schnodderig”. Ich weiss nicht, wie ich es anders sagen soll.
Hier auch eine sehr schöne unplugged Version, gesungen von Espen Lind (Gitarre), Askil Holm, Alejandro Fuentes, Kurt Nilsen.
Auch Sarah Connor hats gesungen. War zwar für einen guten Zweck, aber ich finde man hat bei ihrer Version nicht all zu viel verpasst, wenn man sie nicht gehört hätte.
Allison Crowes Version ist auch gut und um Längen besser als die von Sarah Connor
Jon Bon Jovi singts auch. Naja, Jon Bon Jovi-Kommerz eben. Viel Theatralik halt, aber eigentlich schon ok.
Justin Timberlakes Version finde ich etwas arg weichgespült.
Og her er en speciel version, da Steffen Brandt og Tina Dickow synger sangen i den danske oversættelse!
Apropos Dänemark. Hier noch ein schüchtern dreinblickendes Mädchen von 10 Jahren bei einer dänsichen Castingshow 2010, die aber gewaltig singen kann und zum Schluss ganz brav und schüchtern “Tak” für das große Lob sagt.
Und manchmal entdeckt man in YouTube auch Cover-Versionen von völlig unbekannten Leuten, die richtig gut sind. Wobei David Choi im Internet mittlerweile auch schon Kultstatus hat. Auch der “singingdort888″ singt das Ding echt geil!
Selbst ein nervöser 15-Jähriger kann auf einer Castinghsow in Australien mit dem Song überzeugen.
Und natürlich gibt es das Stück auch in einer Bearbeitung für Chorgesang. Hier eine ganz gute Darbietung von BonnVoice.
Ok, zum Schluss noch eine Deutsche Fasssung. Nicht so richtig gut gesungen und im Refrain verpasst der Backgroundsänger auch seinen Einsatz und singt versetzt, falls das nicht die gedoppelte Stimme des Sängers selbst ist, die drauf gemischt wurde. Auch der Text ist stellenweise sehr frei bis vollkommen falsch übersetzt.
Und hier ganz zum Schluss noch die Lyrics:
I’ve heard there was a secret chord
That David played and it pleased the Lord
But you don’t really care for music, do you?
It goes like this…the fourth, the fifth
The minor fall
The major lift
The baffled King composing Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Your faith was strong but you needed proof
You saw her bathing on the roof
Her beauty and the moonlight overthrew you.
She tied you to a kitchen chair
She broke your throne
She cut your hair
And from your lips she drew the Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Maybe I have been here before
I know this room, I’ve walked this floor
I used to live alone before I knew you.
I’ve seen your flag on the marble arch
Love is not a victory march
It’s a cold and it’s a broken Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
There was a time you let me know
What’s real and going on below
But now you never show it to me, do you?
And remember when I moved in you
The holy dark was moving too
And every breath we drew was Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Maybe there’s a God above
And all I ever learned from love
Was how to shoot at someone who outdrew you.
And it’s not a cry you can hear at night
it’s not somebody who’s seen the light
it’s a cold and it’s a broken Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Schwarzseherei – oder Goth ist nicht gleich Goth
Gestern Abend (respektive gestern Nacht) war ich wieder mal im KUZ. Diesmal hab ich mir die Party “Dark Awakening” gegönnt. Das ist seit Jahrzehnten quasi DIE Instanz für Dark Wave-Musik und traditionell eine Art Pilgerstätte für die Anhänger der Gothic-Szene. Laut Wikipedia ist Gothic: “Eine Subkultur im Rahmen der Post-Punk- und Dark-Wave-Bewegung.” Wer glaubt, Gothics stehen vor allem auf The Cure, Depeche Mode oder Dead or Alive, der kratzt wirklich nur an der musikalischen Oberfläche. Gothic Musik hat viele Geschmacksrichtungen und Ausprägungen. Gothic Musik wird vom Bass und schnellen Rhythmen getrieben. Gitarren hacken oft da mitten rein und meist wird auch exzessiv mit elektronischen Sound-Effekten gearbeitet. Gothic Musik-Stücke sind “psychedelisch” und gut tanzbar. Apropos tanzen. Goths tanzen eher langsam und gleichmäßig, eher wie in Trance als schnell und hyperaktiv. Meist wird ein gleichbleibender wiegender Schritt bevorzugt, ab und an mit Bewegungen der Arme garniert. Hier im Video mal eine Hörprobe.
Sicher The Cure und ein bisschen auch Depeche Mode sind das vermutlich bekannteste und kommerziell erfolgreichste Aushängeschild der Szene. Aber Gothic Musik ist mehr, viel mehr. Das beginnt beispielsweise bei der Electronic Body Music (EBM) mit bekannteren Bands wie Front 242 oder Nitzer Ebb und heute Oomph, die ebenfalls als EBM’ler angefangen haben. Gothic Bands singen oft mit Bassstimmen oder Untertongesang, also einer bewusst “tiefer gelegten” Stimmlage. Der Gesang artet auch gerne mal in Geschrei aus. Aber damit genug des theoretischen Unterbaus. Kommen wir zum vergnüglichen Teil: Der Betrachtung der “Gothic-Typoligie” im KUZ.
Das KUZ ist beim Dark Awakening immer gerappelt voll von Gothics, kurz Goths. Wer aber jetzt denkt, Goths sind alle schwarz angezogen und schon haben wir die Subkultur im wesentlichen in die nötige Schublade verfrachtet, der irrt. Oh und wie er irrt. Denn: Goth ist nicht gleich Goth! Ich möchte hier meine gestrigen Beobachtungen mal in eine völlig freie selbst erstellte Typologie einteilen. Diese ist höchst unvollständig, aber alle Ausprägungen der Goth-Szene zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen.
Der Ich hab da noch was Schwarzes im Schrank gefunden-Goth
Der Typ ist eigentlich vom Styling und Outfit gar kein Goth, sondern steht nur auf die Musik. Aber er will sich bei so eine Dark-Wave-Party nicht die Blöße geben, in “Zivil” zu erscheinen. Deshalb zieht er schwarze Klamotten an, die sein Kleiderschrank bietet. Das traft gestern Abend auf mich zu.
Der alltagstaugliche Goth
Er trägt schwarze Klamotten, die aber auch noch halbwegs ins normale Straßenbild passen, ohne aufzufallen. Auch seine Frisur kann in einem Nicht-Party-Modus betrieben werden und fällt dann nicht sonderlich auf. Sprich, die Haare sind nicht sonderlich gefärbt oder speziell geschnitten oder frisiert. Auch rennt er wenn überhaupt, dann höchstens auf einer Dark-Wave-Party mit leicht geschminktem Gesicht umher. Etwas Liedschatten, etwas Kalialstift. Vielleicht schwarzer Lippenstift. Sprich, im Büro oder sonst irgendwo auf der Arbeit fällt er nicht weiter auf.
Der Männerrock-Goth
Durchaus groß war gestern diese Gruppe. Hier tragen Männer Röcke. Diese sind in der Regel fast bodenlang und schwarz. Manchmal mit einigen dekorativen Applikationen wie Schnallen oder Metallkettchen, aber oft sehr schlicht. Meist sind das engere Wickelröcke, die manchmal auch eher kurz sein können wie Schotten-Kilts. Gestern gab es aber keinen Kerl im Kilt. Auch oben rum wird hier meist schlichtes Schwarz getragen. Hier ist auch oft das Gesicht stärker geschminkt, meist auf blass und dann mit schwarzen Augen und Mund. Hier sieht man auch die ersten interessanten Frisuren wie mattschwarz gefärbte Haare oder einen langen asymetrischen Schnitt der Frisur.
Der Firlefanz-Goth
Der Firlefanz-Goth ist ein “Applikation-Freak”, denn seine Klamotten sind übersät mit Schnallen, Ringen, Riemchen, Bändern und anderen Aufnähseln und Anhängseln. Da klimpert, raschelt und knistert es, wenn er sich bewegt und mit diesen ganzen Applikationen wird die Kleidung gut und gerne drei bis sechs Kilo schwerer.
Der Schuh-Goth
Goths tragen gerne auffällige, oft grobe, stiefelartige Schuhe. Der Schuh-Goth treibt es hier auf die Spitze und trägt beispielsweise Stiefel, die bis zum Knie geschnürt werden oder auch aberwitzig hohe Sohlen haben. Mancher Schuh-Goth ist mit Schuhen 15 Zentimeter größer als ohne.
Der Mantel-Goth
Hier ist der Name quasi Programm, denn der Mantel-Goth trägt einen Mantel. Der reicht im Matrix-Style bis hinunter an die Fußknöchel. “On location” trägt der Mantel-Goth den Mantel offen und er tanzt mit weit ausholenden, drehenden Bewegungen, damit der Mantel und dessen “Schöße”, also die knöchelnahe unteren Enden, ordentlich in Bewegung geraten und hin- und her schaukeln. Schließlich muss das wesentliche Designelement Mantel ja auch in Szene gesetzt werden. Gestern waren eine Hand voll dieser Sorte zu sehen. Der Mantel ist mal aus schwerem Leder auch oder auch mal aus glänzenden Brokatstoff, der wirkt wie ein schwarz gebatikter Sofabezug von Omas Biedermeiersitzmöble anmutet. Der Mantel-Goth schwitzt wie ein Schwein, denn in der Kutte ist es beim tanzen Mitte Mai natürlich unglaublich heiß und selbstverständlich werden auch unter dem Mantel lange Klamotte getragen.
Der Military-Goth
Er hat Uniformelemente an. Eine Hose in schwarzer oder dunkelgrauer Fleckentarnoptik. Eine Bomber/Pilotenjacke. Oft die Haare im militärischen Bürstenschnitt. Was Applikationen betrifft, liebt es der Military-Goth eher schlicht und “Firlefanz-arm”.
Der Gesichts-Frisuren-Goth
Die Kleidung ist auch hier schwarz und entspricht verschiedenen Stilen. Der Gesichts-Frisuren-Goth lebt sein Gothik-Sein aber in sehr auffälligen und nicht mehr alltagstauglichen Frisuren und sehr intensiver Schminke aus. Da war gestern beispielsweise einer mit einem rund 25 Zentimeter hohen Irokesenkamm, der über die Stirn hinaus ragte und sich bis in den Nacken zog und dort in eine lange Mähne überging. Aber auch bis auf einen “Deckel” oben drauf kahl rasierte Schädel sind häufig. In Sachen Schminke wird sich hier gerne auf Leichen-blaß gemalt. Augen und Mund werden im starken Kontrast dazu schwarz gemalt.
Die Gothic-Bräute
Liebe Leser, verstehen Sie das bitte nicht falsch. Ich rede hier nicht abfällig von Frauen. Nein ich rede von Frauen, die tatsächlich Hochzeitskleider und auffällige Kostümkleider an haben. Nur eben nicht “ganz in weiß”, sonder ganz in schwarz. Am interessantesten fand ich ein Gothic-Brautpaar. Sie ein Rüschenkleid mit Kopfschleier und angedeuteter Schleppe. Dazu ein Korsett, dass so eng geschnürt war, dass die dadurch verursachten Spätfolgen dem Erreichen des Rentenalters entgegenstehen dürften. Er indes war in einem schwarzen Frack gekleidet inklusive schräg auf dem Kopf “montierten” Zylinderhut.
Der Sexbomben-Goth
Diese Unterart ist nur weiblich. Es ist verdammt viel, was diese Mädels nicht anhaben. Was sie Minirock aus schwarzem Lack oder Latex nennen, würden andere als breiten Gürtel werten wollen. Auch oben rum wird nur das Nötigste verdeckt. Der Rest des meist sehr wohl geformten und durchaus erotischen Körpers wird gut sichtbar hinter grobmaschigen Netzstrümpfen und Netzleibchen nicht wirklich versteckt, sondern eher gezeigt. Diese Mädels wissen, dass sie gut aussehen und zeigen das auch all zu gerne. Allerdings war gestern auch eine dabei, die sich selbst wohl eher als Persiflage des Sexbomben-Goths versteht. Denn wenn man dank eines dreistelligen Gewichtes Oberschenkel wie ein Nilpferd und einen ebensolchen Arsch hat, dann können rote Netzstrumpfhosen und viel zu kurze aber breite schwarze Jeans-Hotpants nur zynisch gemeint sein.
Der Neon-Goth
Diesem speziellen Typ habe ich die beiden Videos hier auf der Seite gewidmet. Der Neon-Goth hat nicht etwa Neon-farbenes Zeug an. Nein, er tanzt mit diesen Neon-Knicklichtern oder Batterien-betriebenen LED-Leuchen. Gestern hatte sich auch einer eine LED-Stirnlampe auf dem Bruststück seiner Klamotten befestigt. Neon-Goths wollen beim Tanzen gesehen werden. Deshalb tanzen sie völlig Goth-untypisch auch sehr schnell, hektisch und mit ausladenden Bewegungen, damit ihr Neon-Spielzeug gut und weithin sichtbar ist. Siehe die beiden Videos hier auf der Seite.
Der EMO
Der Emo ist eigentlich kein echter Goth mehr, doch den Emos wird nachgesagt, dass sie sch aus der Goth-Szene entwickelt haben. Emos sind lebende Mangas und Animes. Sprich, sie kleiden sich so wie die Figuren der japanischen Kult-Comics. Das ist gerne bunt, schrill mit künstlichen Frisuren. Gerne werden hier Accessoires wie Schweißerbrillen oder Mundschutz und Masken getragen. Manche haben eine Art moderne Samurai-Rüstung an. Oft sind die Gesichter auch bunt und mitunter surreal geschminkt.
Der “Geht-ja-wohl-mal-garnicht”
Der Geht-ja-wohl-mal-garnicht ist kein Goth. Er ist aus Perspektive der Goths “Zivilist”, denn er kommt in normaler Alltagskleidung und damit unschwarz. Gestern meist in Jeans, hellem T-Shirt oder Baumfällerhemd. Eben ganz normalen Klamotten. Er gehört sichbar nicht zur Goth-Szene, mag vielleicht nur die Musik oder hat nirgendwo eine andere “normale” Party gefunden. Goths sind aber tolerant, auch der Geht-ja-wohl-mal-garnicht darf Spaß haben und mit tanzen.
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Ohne Worte. Einfach anhören!
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With or without you – mit oder ohne … U2
Es gibt so Lieder, die sind ebenso zeitlos wie geil! Die hörst Du einmal und dann vergisst Du sie niemals wieder! Mit anderen Worten es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Musik auf der Stammhirnrinde. Eben habe ich den U2-Klassiker im Radio gehört: “With or without you”.
Nicht nur musikalisch ein toller Song. Auch der Text ist klasse, beschäftigt er sich doch mit der Dualität, den Licht- und Schattenseiten der Liebe. Das Lied beschreibt, dass Liebe Glück und Schmerz zugleich ist. U2 veröffentlichte den Song 1987 auf dem Joshua Tree-Album und er gilt als der meist gecoverte Song der irischen Band. Hier zunächst das Video und zwar eine ziemlich geile Live-Version. Und dann wie immer der Text zunächst im englischen Original und dann in Deutsch.
U2 “With or without you” in Englisch
See the stone set in your eyes
See the thorn twist in your side
I wait for you
Sleight of hand and twist of fate
On a bed of nails she makes me wait
And I wait without you
With or without you
With or without you
Through the storm, we reach the shore
You give it all but I want more
And I’m waiting for you
With or without you
With or without you
I can’t live with or without you
And you give yourself away
And you give yourself away
And you give, and you give
And you give yourself away
My hands are tied, my body bruised
She’s got me with nothing to win
And nothing left to lose
And you give yourself away
And you give yourself away
And you give, and you give
And you give yourself away
With or without you
With or without you
I can’t live
With or without you
With or without you
With or without you
I can’t live
With or without you
With or without you
U2 “With or without you” in Deutsch
Ich sehe deinen versteinerten Blick
und merke, wie tief der Stachel sitzt.
Ich warte auf dich.
Taschenspielertricks und Ironie des Schicksals
Auf einem Nagelbett lässt sie mich warten
Und ich warte ohne dich
Mit oder ohne dich
Mit oder ohne dich
Durch den Sturm erreichen wir das Ufer,
Du gibst alles, doch ich will mehr,
und ich warte auf dich.
Mit oder ohne dich
Mit oder ohne dich
Ich kann weder mit noch ohne dich leben
Und Du opferst dich auf
Und Du opferst dich auf
Und Du opferst, du opferst dich auf
Und Du opferst dich auf
Meine Hände sind gebunden, mein Körper zerschunden
Sie hat mich soweit, dass ich nicht gewinne
und auch nichts bleibt, das ich verlieren könnte.
Und Du opferst dich auf
Und Du opferst dich auf
Und Du opferst, du opferst dich auf
Und Du opferst dich auf
Mit oder ohne dich
Mit oder ohne dich
Ich kann weder mit noch ohne dich leben
Und Du opferst dich auf
Und Du opferst dich auf
Und Du opferst, du opferst dich auf
Und Du opferst dich auf
Mit oder ohne dich
Mit oder ohne dich
Ich kann weder mit noch ohne dich leben
Mit oder ohne dich
Mit oder ohne dich
An der Übersetzung habe ich diesmal selbst Hand angelegt. Das was im Netz zu finden war, las sich arg holprig.
Filed under Musik Film & Co | Tags: Dualität, Liebe, Musik, Song, U2, With or without you | Comment (0)“Das Parfüm” im Kino
Am Mittwoch waren wir im Kino. Nein nicht in “Das Parfüm”! Der läuft doch gar nicht mehr. Wir waren in “The Tourist”. Dieses Hollywood-Erstlingswerk vom deutschen Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck ist garnicht mal so gut. Die Story wäre ja interessant. Aber die filmische Umsetzung ist tatsächlich so halbherzig und mager geraten, wie viele Kritiker schreiben. Der Film kommt irgendwie nicht richtig in Fahrt. Viele halbherzige Dialogszenen, die eher oberflächlich sind. Dort wo dann mal Action aufkam, hat das Budget wohl nicht gereicht, um es richtig krachen zu lassen. Ok, es wird viel geschossen und auch gestorben. Aber das kann Hollywood wirklich besser. Viel besser.
Aber die größte Enttäuschung sind Angelina Jolie und Johnny Depp. Jolie spielt gelangweilt mit einer in Beton gegossenen Mimik und stöckelt steifärschig durch die Szenen. Depp hingegen ist ganz schön fett und speckbackig und legt auch wenig Dynamik an den Tag. Ich habe noch nie einen Helden so entspannt gelangweilt vor fiesen Typen flüchten sehen, die ihn immerhin killen wollen. Die Story wie gesagt ist gut, aber Donnersmarck bringt in dem Streifen nix zum donnern.
Aber warum um alles in der Welt steht da oben “Das Parfüm”??? Ganz einfach. Als wir da in Reihe A schön in der Mitte saßen, setzte sich ein Päärchen in die Kuschelbank neben uns. Das Mädel könnte man durchaus als sehr hübsch bezeichnen, sofern man das im Dunkeln genau beäugen konnte. Aber die gute Frau hat scheinbar in Parfüm geduscht. Die saßen noch keine fünf Sekunden, da hatten wir so ein Beißen und Stechen in der Nase. Es war ja nicht nur der Geruch, sondern auch das Brennen in den Augen könnte man sagen. Ne ehrlich, es war nicht nur zuviel des Guten, es war eklig, so einen süßaufdringlichen schwülstigen Duft in die Nase gezwungen zu bekommen. Manchmal ist weniger einfach mehr. Und die gute Frau hat diese Weisheit ins Gegenteil verkehrt.
Aber sonst war es insgesamt ein netter Abend.
Filed under Musik Film & Co | Tags: Angelina Jolie, Das Parfüm, Florian Henckel von Donnersmarck, Johhny Depp, The Tourist | Comment (0)Depeche Mode – Tour of the Universe, Barcelona – es gibt Sachen, die MUSS ich einfach haben.

Rein musikalisch bin ich ja quasi total polyglott. Ich höre alles mögliche quer Beet. Hab an Popmusik genau so Spaß wie an Hardrock oder den Beatles, Johnny Cash und anderen/m. Ich gönne mir gerne auch mal Jazz oder Reggae. Musicals und Klassik findet man auf meinem iPhone und dem Medienspeicher im Auto ebenso wie schottische und irishe Folklore. Also ich bin quasi ein musikalischer Allesfresser. Aber es gibt eine Band, der ich seit meiner Jugend treu geblieben bin: Depeche Mode!
Ich bin seit ich weiß nicht wann Fan der Band. Ich bin kein Goth mit schwarzem Kalialstift um die Augen und komischer Frisur, die allmorgendlich drei Liter Haarspray benötigt, um in Form zu kommen. Ich renne nicht in depressiv schwarzen Klamotten rum, obwohl ich einen Fußknöchel-langen engen, schwarzen und Talar-artigen Mantel mein Eigen nenne, der mich sehr kleidet. Ich habe aber durchaus das eine oder andere Fan-T-Shirt. Und die hängen nicht im Rahmen an der Wand, sondern werden getragen.
Und wenn die Jungs in Frankfurt oder der Nähe ein Konzert geben, dann bin ich dabei! Ende 2008 kam zuerst das “SOTU-Album”, als das Album Sound of the Universe” auf den Markt, dass ich mir natürlich in der fetten Version “Sounds Of The Universe (Deluxe Box-Set / 3 CDs+DVD)” gegönnt habe. So mit allem drum und dran. Und 2009 kamen Dave, Martin und Fletch auf Tour. Am 12. Juni waren sie im Frankfurter Waldstadion (hier die Flickr-Fanbilder). Und ich war dabei. Interessant zu sehen, das ein Großteil der Besucher des Konzertes in meinem Alter waren. Wir sind mit der Band aufgewachsen und werden mit ihr wohl auch alt. Aber natürlich waren auch sehr viele junge Fans da. Das Konzert war wie immer: HAMMERGEIL!

Jetzt ist die DVD Depeche Mode – Tour of the Universe, Barcelona erschienen. Natürlich habe ich mir die bestellt. Zwei DVDs voll mit Konzertaufnahmen der beiden Auftritte in Barcelona und zwei CD mit Livemitschnitten. Darf in der Sammlung nicht fehlen. Und nein, sowas will ich “in echt” und so richtig zum anfassen haben und nicht als reine MP3-Datensammlung die virtuell auf meinem Computer existiert. Sowas gehört in die Sammlung wie meine farbigen Vinyl-Maxis von Depeche Mode, die ich für (fast) kein Geld der Welt hergeben würde.
Let’s have a black celebration
Black Celebration
Tonight
To celebrate the fact
That we’ve seen the back
Of another black day
I look to you
How you carry on
When all hope is gone
Can’t you see
Your optimistic eyes
Seem like paradise
To someone like
Me
I want to take you
In my arms
Forgetting all I couldn’t do today
Black Celebration
Black Celebration
Tonight
To celebrate the fact
That we’ve seen the back
Of another black day
I look to you
And your strong belief
Me, I want relief
Tonight
Consolation
I want so much
Want to feel your touch
Tonight
Take me in your arms
Forgetting all you couldn’t do today
Black Celebration
I’ll drink to that
Black Celebration
Tonight
Don Kosaken Chor Serge Jaroff – Stimmgewaltig von einem Extrem zum anderen
Seit Freitagabend weiss ich genau, wie ein Basso profundo live klingt. Und ich habe auch erstmals in meinem Leben einen Countertenor live gehört. Wo der eine stimmlich quasi ins tiefste Stockwerk der Tiefgarade hinabtaucht, lässt der andere selbst Sopranistinnen Alt aussehen. (Und? Wer hat den Witz verstanden?!) Über diesen Abend und den Auftritt der Don Kosaken Serge Jaroff habe ich auch für die örtliche Zeitung geschrieben und der Einfachheit halber kopiere ich meinen Artikel hier einfach ein. Und wer einmal eine Hörpobe des Don Kosaken Chos genießen will, bitte hier klicken und dabei daran denken, die sehr hohe Stimme ist (auch) ein Mann!
Eintönig klingt hell das Glöcklein
MOMMENHEIM. (ale) In welche abgründigen Tiefen ein Bass-Sänger wie Nikolay Ansimov seine Stimme versenken kann, beeindruckte das Publikum in der Mommenheimer Gemeindehalle sichtlich. Ein Basso profundo ist eine besonders tiefe Bass-Stimme und Ansimov war einer von mehreren an diesem Abend. Doch auch das andere Extrem in Sachen Stimmlage brachte Countertenor Igor Ishchak zu Gehör, der seine Stimme scheinbar mühelos in Höhen schweben lässt, in der sich sonst eigentlich ausschließlich weibliche Sopranistinnen tummeln.
Das der Don Kosaken Chor Serge Jaroff unter der Leitung von Wanja Hlibka auch sämtliche Stimmfacetten zwischen diesen beiden Extremen meisterlich zu Gehör brachte, begeisterte die rund 200 Zuschauer oder besser Zuhörer im Saal. Stimmgewaltig und mit Solisten auch im Bass, Bariton und Tenor bot der weltberühmte Männerchor die russische Seele in gesungener Form dar. Fulminant schon der Auftakt „Tedeum Laudamus“ mit dem die in schwarzen uniformähnlichen Anzügen gekleideten Sänger am Freitagabend ohne jede verstärkende Technik den Saal mit ihren Stimmen fluteten. Doch perfekt beherrschen die Sänger gerade auch die leisen Töne in den besinnlichen Passagen der eher melancholischen Stücken wie „Rette, o Gott, dein Volk“.
Serge Jaroff gründete den original Don Kosaken Chor im Jahr 1921 in türkischer Gefangenschaft und führte ihn in kurzer Zeit zu Weltruhm, gefeiert bei Auftritten rund um den Globus. Im Jahr 1979 übernahm Wanja Hlibka, der 1967 als jüngster Solist zum Ensemble gestoßen war, auf Wunsch Jaroffs und der Sänger die Leitung des Chors.
Der musikalische Abend in der frisch renovierten Mommenheimer Gemeindehalle wurde auch von den Singenden Kellermeistern der Hechtsheimer Dragoner unter der Leitung von Carsten Diener gestaltet, die zu Beginn und nach der Pause jeweils vor den Don Kosaken sangen. Sie begeisterten das Publikum mit Stücken wie „Ihr von Morgen“, Udo Jürgens Hymne an die Zukunft, bei dem Thomas Schleicher den Solopart sang. Nach der Pause intonierten die Don Kosaken bekannte Stücke wie „Schneegestöber“, „Mitternacht in Moskau“ und natürlich „Abendglocken“, dem Stück bei dem die Bässe tiefe Stimmglocken erschallen ließen. Beim letzten Stück „Eintönig klingt hell das Glöcklein“, brillierte dann wieder Countertenor Igor Ishchak. Das begeisterte Publikum forderte völlig zu recht Zugaben ein und bekam sie auch. Die letzte Zugabe „Ich bete an die Macht der Liebe“ sangen die Don Kosaken dann gemeinsam mit den singenden Kellermeistern. Thomas Schleicher, Vorsitzender des gastgebenden Mommenheimer Karneval Vereins 1996, dankte allen Sängern für den stimmgewaltig gelungenen Abend.
Filed under Musik Film & Co | Tags: Basso profundo, Chor, Countertenor, Don Kosaken Chor Serge Jaroff, Gesang, Mommenheim | Comment (0)Alles unter einen Hut
Manchmal frage ich mich, wie ich alles mögliche unter einen, meinen Hut bekommen soll. Manchmal lautet die beste Entscheidung, es garnicht erst zu versuchen und das eine oder andere einfach bleiben zu lassen. Manchmal muss man – also ich – erst nach Paris fahren, um mir dessen wieder bewußt zu werden.
Zu dem Thema mit dem Hut gibt es ein wunderbares Lied von Hermann van Veen. Sänger, Liedermacher, Musiker, Clown, singender Philosoph oder Poet. Auf van Veen treffen sehr viele Attribute zu, denn was er macht ist eigentlich genial und faszinierend. Zudem ist er auch Maler und Autor.
Ich liebe vor allem seine intelligenten und feinsinnigen Texte! Auf YouTube findet ihr sehr viel von ihm. Ich empfehle Stücke wie “Ich hab ein zärtliches Gefühl“, “Wärst Du ein Zauberer“, “Ich tanze mit dem Tod“, “Warum bin ich so fröhlich” oder auch sein wunderschönes Leonard Cohen-Cover “Suzanne” Die Lyrics drucke ich diesmal nicht ab, denn schließlich singt er hier auf Deutsch.
Das nächste mal ist Hermann van Veen am 20. Oktober zu Gast in Deutschland. Mal sehen, vielleicht schenke ich mir die Karten zum Geburtstag ……
Filed under Musik Film & Co | Tags: Hermann van Veen. Alles unter einen Hut, Konzert, Leonard Cohen, Musik, Paris, Suzanne | Comment (0)Ein schönes Ding von den feinen Jungkannibalen
Bin heute mal wieder auf einen richtig schönen Pop-Klassiker gestoßen: “She drives me crazy”. Von den Fine Young Cannibals hat man auch lange nichts mehr gehört. Die britische Band gründete sich 1984 und löste sich 1992 auf. Im Jahr 1996 kam es zur Wiedervereinigung aber außer zwei Best-of-Alben hat sich nichts wirklich getan. Im Jahr 2009 kam mit “She Drives Me Crazy-The Best of” das derzeit aktuellsze Album auf den Markt. Darauf ist aber dann auch alles drauf, was Spaß macht. Beispielsweise “Johnny come home”, das geniale “Suspicious minds” (Elvis-Cover) oder “I’m not the man I used to be”. Und natürlich auch “She drives me crazy”. Nach dem Video wie immer der englsiche und deutsche Text.
“She drives me crazy” Originaltext in Englisch
I cant stop the way I feel
Things you do dont seem real
Tell me what you got in mind
Cause were running outta time
Wont you ever set me free
This waiting rounds killing me
She drives me crazy (ooh ooh)
Like no one else (ooh ooh)
She drives me crazy
And I cant help myself (ooh ooh)
I cant get any rest
People say Im obsessed
Everything you say is lies
But to me thats no surprise
What I had for you was true
Things go wrong, they always do
She drives me crazy (ooh ooh)
Like no one else (ooh ooh)
She drives me crazy
And I cant help myself (ooh ooh)
I wont make it on my own
No one likes to be alone
She drives me crazy (ooh ooh)
Like no one else (ooh ooh)
She drives me crazy
And I cant help myself (ooh ooh)
“She drives me crazy” deutsche Übersetzung
Ich kann nicht verhindern, wie ich mich fühle
Dinge die Du tust, scheinen nicht real zu sein
Sag mir was Dir im Kopf herum geht
Weil uns die Zeit davon rennt
Du wirst mich niemals in die Freiheit entlassen
Dieses Warteschleifen drehen bringt mich um
Sie macht mich verrückt
Wie niemand sonst
Sie macht mich verrückt
Und ich kann mir selbst nicht helfen
Ich finde keine Ruhe
Leute sagen ich sei besessen
Alles was Du sagst sind Lügen
Aber das überrascht mich nicht
Was ich für dich hatte, war wahr
Dinge gehen schief, das tun sie immer
Sie macht mich verrückt
Wie niemand sonst
Sie macht mich verrückt
Und ich kann mir selbst nicht helfen
Ich werd’ es alleine nicht schaffen
Keiner ist gerne alleine
Sie macht mich verrückt
Wie niemand sonst
Sie macht mich verrückt
Und ich kann mir selbst nicht helfen
Stone Sour – Say You’ll Haunt Me
Es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Musik auf der Stammhirnrinde. Oft stelle ich hier eher ältere Sachen vor. Heute mal ein aktuelles und richtig schönes Hardrock-Brett. Ordentlich fett ohne in eine Brüllorgie auszuarten und auch melodisch gut, kein reines Gitarren-Highspeed-Geschrammel. Da mir auch der Text sehr gut gefällt, nicht zuletzt, weil der Sänger ihn so singt, das man ihn gut verstehen kann, wie immer im Anschluss an das ebenfalls gelungene Video die Lyrics diesmal nur im Original. Im WWW habe ich keine gute Übersetzung gefunden und es selbst zu machen, dazu fehlt mir heute die Zeit. Vielleicht liefere ich es nach. Also dann viel Spaß.
Lyrics zu Stone Sour “Say You’ll Haunt Me” im Original
Little supernovas in my head
Little soft pulses in my dead
Little souvenirs and secrets shared
Little of guard and unprepared
I was never good enough to find
I was never bad enough to mind
In the middle I will do my best
Take me in your arms and leave the rest
I will give you anything to
Say you want to stay, you want me to
Say you’ll never die, you’ll always haunt me
I want to know I belong to you
Say you’ll haunt me
Together, together we’ll be together, together forever
Little variations on my page
Little doors open on my cage
Little time has come and gone so far
Little by little who you are
I can see the patterns on your face
I can see the miracles I trace
Symmetry in shadows I can’t hide
I JUST WANT TO BE RIGHT BY YOUR SIDE
I will give you everything to
Say you want to stay you want me too
Say you’ll never die, you’ll always haunt me
I want to know I belong to you
Say you’ll haunt me (2x)
Together, together we’ll be together, together forever
I BELONG TO YOU I BELONG TO YOU
Little supernovas in my head
Little soft pulses in my dead
Little souvenirs and secrets shared
Little of guard and unprepared
I will give you everything to
Say you want to stay you want me too
Say you’ll never die you’ll always haunt me
I want to know I belong to you
Say you’ll haunt me Say you’ll haunt me
Together, together we’ll be together, together forever
I BELONG TO YOU I BELONG TO YOU

