Archive for the ‘Musik Film & Co’ Category

Harry B ganz rosig für’s Herz

Dienstag, Februar 16th, 2010

Bin vorhin im Webradio über  Harry Belafonte gestoplert. Nein nicht der ewige Banana-Boat-Song, mit dem er gebrandmarkt ist.  Ich habe seine Cover-Version des Bette Midler-Songs “The Rose” gehört.  Der Song entstand im Jahr 1979 und war der Titelsong des gleichnamigen Films “The Rose“. Die Cover-Version von Harry Belafonte ist natürlich schon etwas sahnig aber auch wunderschön. Seine Stimme ist halt einfach klasse. Könnte man eigentlich auch toll im Chor singen. Muss ich unserem Chorleiter mal vorschlagen. Auch die Version von Westlife ist recht nett, auch wenn Boybands ganz und gar nicht mein Ding sind. (weiterlesen…)

Ich hab dich lieb …

Samstag, Januar 2nd, 2010

… wieder mal ein schönes musikalisches Fundstück ausgegraben. “Ich hab dich lieb”, schön melancholisch von unserem Herbert. Live ist es unschlagbar und geht ans Herz.

Und hier die Lyrics zum nachlesen. Obwohl, verstehen kann man den Herbert ja recht gut.

Ich hab grad zärtlich
an dich gedacht,
wie du behutsam und ganz sacht,
mich total verrückt gemacht!
Du kamst wann du wolltest
gingst morgens um acht!
Tausend und eine – eine Nacht!

Ich hab dich lieb, so lieb,
lieber als Du denkst!
Ich hab dich lieb, so lieb,
auch wenn Du nicht an mir hängst!

Du wolltest dich nicht an mich binden,
bin ich so n’oller Baum?
Eine Familie mit dir,
das war mein Traum.
Doch dir wars viel zu früh!
Es gibt bestimmt auch noch bessere
andre als mich,
du willst dich erst umsehen man weiß ja nie.

Ich hab dich lieb, so lieb
lieber als je zuvor
Ich hab dich lieb, so lieb,
ich nehm´s halt mit humor!

Ruf doch mal wieder an und
erzähl mir was du treibst.
Ist ganz egal wann und
überrasch mich, komm her und sag,
dass du bleibst- für immer jetzt
für ewig, oder mehr….

Doch halt! Ich muss wohl schon träumen!
Jeder hat so seinen Tick-
für deine Suche- wünsch ich dir viel Glück!

Ich hab dich lieb, so lieb,
ich hoffe du verzeihst!
Ich hab dich lieb, so lieb,
ich will nur dass du’s weißt!

Ich hab dich lieb, so lieb,
lieber als je zuvor
Ich hab dich lieb, so lieb,
ich nehm´s halt mit humor!

Ich hab dich lieb, so lieb,
lieber als du denkst!
Ich hab dich lieb, so lieb,
auch wenn du nicht an mir hängst!

Hallelujah geiler Song von Leonard Cohen

Mittwoch, Dezember 16th, 2009

Immer wieder einmal passiert es mir, dass ich über gute Musik stoplere, die ich schon mal irgendwann gehört habe und die dann über ein “akustisches Schlüsselerlebnis” wieder aus den Tiefen den Stammhirnrinde an die Oberfläche des Bewusstseins dringt. Wow, welch philosophisches Gebrabbel! :-)

Spass bei Seite. Gestern Abend auf der Weihnachtsfeier der Harmonie wars wieder einmal soweit. Keine Ahnung warum, aber plötzlich tobte sich Leonard Cohens “Hallelujah” als Ohrwurm in meinem Kopf aus. Wir haben es nicht etwa gesungen, oder irgendwie darüber geredet. Es tauchte einfach auf meiner akustischen Bildfläche auf. “Akustische Bildfläche”, auch irgendwie ein Anachronismus, oder?

iTunes sei Dank, landete die Live-Coverversion von Bon Jovi fix auf meinem iPhone. Auf die Kombination aus Cohens tiefer Stimme und seiner hochgradig depressiven Art, dieses Stück zu singen, hatte ich gestern Nacht keine Lust, deshalb Bon Jovi. Und Cover von dem Stück gibt es viele! Von Allison Crowe, Rufus Wainwright, Jeff Buckley und anderen. Richtig geil singt es auch Rea Garvey, Sänger von Reamon, aber da ist das Stück nur 2:45 lang und irgendwie gekürzt. Selbst Wir sind Helden haben es gecovert. Auch im Film “Shrek” kommt der Song vor.

Bei Liedermachern wie Cohen ist ja auch immer der Text recht interessant und spielt eine zentrale Rolle. Das gilt beispielsweise auch für eines seiner bekanntesten Stücke “Suzanne“. Hier bei Hallelujah ist es auch ein eher melancholisch-herzschmerziger aber sehr schöner Text. Deshalb hier die Lyrics zu Cohens Hallelujah:

“Hallelujah”

Now I’ve heard there was a secret chord
That David played, and it pleased the Lord
But you don’t really care for music, do you?
It goes like this
The fourth, the fifth
The minor fall, the major lift
The baffled king composing Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah

Your faith was strong but you needed proof
You saw her bathing on the roof
Her beauty and the moonlight overthrew you
She tied you
To a kitchen chair
She broke your throne, and she cut your hair
And from your lips she drew the Hallelujah

Baby I have been here before
I know this room, I’ve walked this floor
I used to live alone before I knew you.
I’ve seen your flag on the marble arch
Love is not a victory march
It’s a cold and it’s a broken Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

There was a time you let me know
What’s really going on below
But now you never show it to me, do you?
And remember when I moved in you
The holy dove was moving too
And every breath we drew was Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

You say I took the name in vain
I don’t even know the name
But if I did, well really, what’s it to you?
There’s a blaze of light
In every word
It doesn’t matter which you heard
The holy or the broken Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

I did my best, it wasn’t much
I couldn’t feel, so I tried to touch
I’ve told the truth, I didn’t come to fool you
And even though
It all went wrong
I’ll stand before the Lord of Song
With nothing on my tongue but Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah

2012 – Die Filmkritik

Dienstag, November 17th, 2009
Kein Film sondern nur Spezialeffekte.

Kein Film sondern nur Spezialeffekte.

Am Wochenende war ich in Roland Emmerichs neuem MeisterMachwerk “2012″. Daher ist es hier an der Zeit für die Filmkritik. Da fange ich doch direkt mal mit meinem Fazit an:

2012 ist KEIN Film! Es ist eine platte Aneinanderrehing von teuren und wirklich sehr guten Spezialeffekten. Die Handlung ist so papierdünn, dass man durchschauen kann, wenn man das Ganze gegen das Licht hält. Die Schauspieler waren durch die Bank weg eigentlich recht farblos, flach und ohne Tiefgang.  Also, meiner Meinung nach alles andere als ein Meisterwerk, allenfalls ein Spezialeffekt-Feuerwerk.

Soweit zum Fazit. Wer den Film noch sehen will, der sollte jetzt aufhören zu lesen!

Die Handlung: Die Welt geht unter und zwar so richtig fett. Alle wollen auf so eine Art High-Tech-Arche, von denen mehrere irgendwo im chinesischen Gebirge gebaut werden.  Warum die Welt untergeht wird relativ mager und dünn erklärt. Ist ja auch egal, sie geht halt unter. Emmerich bleibt seinem banal einfachen Strickmuster, das wir schon von “The day after tomorrow” kennen, treu und macht quasi das gleiche nur mit mehr Spezialeffekten. Der Held ist wieder einmal ein eben solcher wieder Willen und er hetzt sich den Herzbendel um den halben Globus ab, um irgendwen und sich selbst zu retten.  Um dieses Handlungsstränglein werden ein paar Nebenhandlungen garniert, damit das ganze nicht so dünn wirkt, wie es ist.

Filmisch: Die ganzen Dinge, die passieren sind teilweise dermaßen an den Haaren herbei gezogen, dass man sich fragt, was Emmerich eingeworfen hat, um sich so etwas auszudenken. Auch filmisch ist das ganze nur Durchschnittskost, denn die Szenen haben so wenig Tiefgang wie die Akteure. Wir werden im Prinzip einfach nur von einem Spezialeffekt zum nächsten durchgeschoben. Da der Film zu vermutlich 80% am Computer entstanden ist, bleibt auch kein Platz für gute filmische Umsetzung, gelungene Kameraführung und beeindruckende (gefilmte!!) Bilder oder ähnliches.

Die Spezialeffekte: Die Effektorgie ist eigentlich das einzige, weshalb es sich durchaus lohnt, in den Film zu gehen. Hier hat Emmerich aus dem Vollen geschöpft. Die Effekte, Animationen und Tricks sind weltklasse. Wer, wie ich auch (aber nicht nur), auf so etwas steht kommt schon auf seine Kosten. Also es kracht, knallt und rappelt ordentlich und es gibt viel trickreiches fürs Auge. Das wars dann aber auch schon.

Die Werbung: Die Werbung für den Film vorab, scheint für einige Verwirrung gesorgt zu haben. Für die Werbung wurde sogar die Webseite eines fiktiven Forschungsinstitutes “Institute for human Continuity” ins Netz gestellt, dass den Weltuntergang 2012 bestätigt. Seit dem Filmstart gibt sich den Seite als Teil des “Movie-Experience” zu erkennen.

Wer in einen wirklich guten Film mit Herz, Verstand, Handlung und exzellenten Schauspielern gehen will, dem kann ich Männerherzen ans Herz legen!

“Ain’t no sunshine when she’s gone” geil gegeigt!

Freitag, November 13th, 2009

Kennt ihr den Song “Ain’t no sunshine when she’s gone“? Im Original von Bill Withers (im 1. Video), wurde das bekannte Stück (Lyrics weiter unten) von vielen gesungen. Es gibt den Song von Marvin Gay, Bob Marley hat das Stück cool intoniert und auch Lenny Kravitz klingt sehr gut damit. Auch Michael Jackson hats als kleiner Junge mit den Jackson 5  noch vor seinem Stimmbruch gesungen. Absolut genial ist auch die Interpretation von Sting und die 1996 viel zu früh gestorbene Eva Cassedy jagt Dir mit dem Stück auch einige Schauer den Rücken runter. Tracy Chapman hat’s zusammen mit Buddy Guy gesungen und auch von Maroon 5 gibt es eine Live-Version.

Heute hab ich im Fernsehen bei Markus Lanz den blonden Teufelsgeiger David Garret gesehen und vor allem gehört und mir per iTunes das Album “Encore” (zu Deutsch “Zugabe”) gekauft. Ist voller geiler bekannter Stücke! Nur eben gegeigt, statt gesungen. Unter anderem auch “Ain’t no sunshine when she’s gone”. Er fidelt die Gesangsstimme. Wunderbar gegeigt und es passt auch irgendwie … Wirklich klasse, wie auch der Rest des Albums. Im 2. Video seht ihr Garret mit Michael Jacksons “Smooth Criminal” . Von Ain’t no sunshine when she’s gone habe ich auf YouTube leider nur gruselig klingende handgeschüttelte Konzertmitschnitte gefunden. Aber hört euch Smooth Criminal an und ihr wisst, wie geil der Rest vom Album ist.

Lyrics von “Ain’t no sunshine when she’s gone”.

Ain’t no sunshine when she’s gone.
It’s not warm when she’s away.
Ain’t no sunshine when she’s gone.
And she’s always gone too long.
Anytime she goes away.

Wonder this time where she’s gone.
wonder if she’s gone to stay.
Ain’t no sunshine when she’s gone.
And this house just ain’t no home.
Anytime she goes away.

I know x 21
Gotta leave the young thing alone
There ain’t no sunshine when she’s gone

Ain’t no sunshine when she’s gone.
Only darkness every day.
Ain’t no sunshine when she’s gone.
And this house just ain’t no home.
Anytime she goes away.
Anytime she goes away.
Anytime she goes away.
Anytime she goes away.

Männerherzen – Ein witziger aber nicht flacher Film mit Spiegeleffekt

Montag, November 2nd, 2009

Männerherzen im Kino.

Männerherzen im Kino.

Herbert Grönemeyer sang einst „Wann ist ein Mann ein Mann?“ Der Film Männerherzen gibt einem diese Antwort auch nicht. Ganz gewiss nicht. Fünf verschiedene Männertypen durchleben in diesem Film die Höhen und Tiefen vor allem in Sachen Beziehungen und Liebe.

Da wäre beispielsweise Jerome. Der „Womanizer“ wird von Til Schweiger gespielt. Wem sonst! Aber wie ich finde gut gespielt. Er flüchtet aus Angst vor eine festen Beziehung von einem Betthupferl zum nächsten. Quasi als gerechte Strafe zieht der psychisch instabile Schnulzenbarde Bruce Berger bei ihm ein, der eigentlich Martin Eppelmann aus Darmstadt ist und wirklich genial von Justus von Dohnány verkörpert wird. Die hanebüchenen Schlagertexte, mit denen die entsprechende Branche parodiert wird, fand ich zum brüllen!

Dann wäre da der chaotische Phillip, wunderbar gespielt von Maxim Mehmet, dem nichts so richtig gelingen will und der sich mit einem Job als lebender Werbepfeil über Wasser hält. Als ihm dann seine Freundin Nina, gespielt von Jana Pallaske, nach dem Motto unverhofft kommt oft auch noch mitteilt, das er Papa wird, geht das Durcheinander erst richtig los. (weiterlesen…)

Witzig: Marienkäfer auf Speed

Sonntag, November 1st, 2009

Eben gerade bei Stephan Hertz-lich gebloggt etdeckt und mich prächtig amüsiert. Ein Marienkäfer im Turbomodus, sozusagen.

Boney M: Die fand ich als Pimpf totaaaal cool!

Freitag, Oktober 23rd, 2009

Muss ich mich heute dafür schämen? Ich denk ja nicht dran! Eben gerade drüber gestoplert. Ziemlich brachial-hyperaktive Choreographie, aber stylische Klamotten :-)

Shakira findet Filesharing gut und richtig

Donnerstag, Oktober 22nd, 2009

Es gibt Künstler, die wettern wie wild gegen den Tausch von urheberrechtlich geschütztem Material im Internet. Und es gibt auch Künstler wie Shakira, die hier eine deutlich entspanntere Auffassung vertreten und im Filesharing sogar Vorteile für sich erkennen. Klar ist: Filesharing wird man weder per Gesetz noch per Technik eliminieren können. Eine intelligente Nutzung gerade auch durch die Musikindustrie ist da viel sinnvoller.

Bob Marleys One Love mal anders – sehr schön!

Donnerstag, Oktober 22nd, 2009

Heute in Ossi Urchs Blog gefunden. Bob Marleys weltbekannte Reggae-Hymne One Love (hier die Lyrics) einmal ganz anders. Echt schön!