Doch! Auch Männer freuen sich über …

Rose
Unverhofft kommt oft, schenkt mir doch jemand einfach so eine Rose.

… Blumen! Letzten Dienstag ist mir doch unverhofft etwas wirklich nettes passiert. Jemand hat mir einfach so eine rote Rose geschenkt. Nein, nicht das, was die übliche Symbolik dieser Blume vermuten lässt. Ich stand einfach nur um 22 Uhr – also zu Kassenschluss – an der Kasse im Rewe-Markt in Oppenheim und einer der Mitarbeiter hat mir und drei weiteren (zufällig auch männlichen) Kunden jeweils eine rote Rose geschenkt.

Die waren „nur“ noch zu 98 Prozent frisch und damit vermutlich nicht mehr verkaufbar. Meine hatte ein einziges „angebräuntes Blatt“ und war ansonsten absolut einwandfrei (Siehe Bilder 1 & 2). Er hatte die Wahl zwischen verschenken oder wegschmeißen. Er hat sich entschieden, sie zu verschenken und anderen Menschen damit eine kleine Freude zu bereiten. Ich habe mich echt und ehrlich darüber gefreut. Und die Rose hat es immerhin bis Sonntagabend in ansehnlichem Zustand durchgehalten.

Rose
Immerhin fünf Tage hat mir die Rose Freude bereitet.

Dieser nette Zufall von letzter Woche erinnerte mich an ein Ereignis, das ein Weilchen zurück liegt. Wir haben von unserem Chor aus ein Weihnachtskonzert in der katholischen Kirche in Oppenheim gegeben. Das Konzert wurde durch Solos und auch weihnachtliche Lesungen ergänzt und auch ich habe eine schöne kleine Geschichte vorgetragen. Am Ende des Konzertes haben alle Solisten und „Vorleser“ einen schönen Blumenstrauß als Dankeschön bekommen. Einen richtig schönen und weihnachtlichen Strauß sogar mit einer leuchtend roten Weihnachtskugel darin eingebunden.

Kurz nachdem ich meinen Strauß bekommen hatte, bekam ich von einer Sangesschwester folgendes zu hören: „Wenn’sch den ned magsch, kannsch’n ja einer der annere Frauen schenken.“ Weil ich etwas konsterniert geschaut habe, kam als Ergänzung: „Hädsch doch sicher lieber ’ne Flasche Wein oder ’n Schnaps gehabt.“

Und da war es mal wieder! Ein typisches Klischee, das Frauen über Männer haben und mit Wonne hegen und pflegen. Ach was ein Klischee, eher zwei Klischees!

  • Das erste: Männer freuen sich demnach nicht über Blumen und können mit einem Blumenstrauß nichts anfangen.
  • Das zweite: Schenke Männern Alkohol und Du machst nie einen Fehler.
Rose
Ich habe mir heute mal selbst ein paar Rosen geschenkt, die jetzt meine Wohnung schmücken.

Woher kommt diese Überzeugung vieler Frauen, das Männer sich nicht über Blumen freuen können. Woher kommt grundsätzlich – also bei Frauen UND Männern – die Überzeugung, das hochprozentige Geschenke immer am besten sind?! Weshalb glauben so viele, dass Männer bei einem Geschenk entweder „Och Mann, kein Alkohol“ oder aber „Jawoll! Alkohol!“ denken? Warum glauben viele, dass Männer bei Geschenken auf keinen Fall denken „Och wie nett, das XYZ an mich gedacht und mir Blumen geschenkt hat.“

Sorry, aber das ist Blödsinn! Abgesehen davon, dass ich z.B. eine Frau kenne, die sich über einen mit Bedacht und Sorgfalt ausgewählten Single-Malt-Whisky sehr freut und eine andere, die liebend gerne im Baumarkt stöbert, folgendes:

Auch ich freue mich über schöne Blumen. Noch viel mehr freue ich mich darüber, dass jemand mit einem solchen Geschenk zeigt, dass er oder sie an mich gedacht hat und mir mit etwas so schönem eine Freude machen will. Und ich bin mir sicher, bei vielen anderen Männern ist es ähnlich.

Ich war heute Abend noch Diverses einkaufen. Und diesmal habe ich mich selbst mit ein paar wunderschönen Rosen beschenkt. Und damit dieser Blogbeitrag nicht zu sehr ins Lamentieren und Moralisieren driftet, gebe ich offen zu: Neben den tollen orangen Rosen habe ich mir heute auch seit längerem mal wieder einen sehr leckeren Single-Malt-Whisky gegönnt!

😉

Update: Danke @ Nina fürs verlinken in Typisch Mann? Typisch Frau?

Live-Ticker von der Konklave

Petersplatz im Vatikan.
Petersplatz im Vatikan.

Einige Medien haben angekündigt, mit einem LIVE-TICKER von der Konklave zu berichten, die morgen, am Dienstag dem 12. März, beginnt. Zur Erinnerung: Diese Papstwahl kann durchaus mehrere TAGE dauern und die Kardinäle schließen sich dabei hermetisch ein und sind daher für die Medien unerreichbar. Wie muss man sich also einen solchen Live-Ticker vorstellen? So!

Dienstag 12. März

07:45 Uhr: Die Kardinäle sind nach dem Frühstück vermutlich in der Kapelle eingetroffen.

08:00 Uhr: Kein Rauch!

08:15 Uhr: Kein Rauch!

08:30 Uhr: Kein Rauch!

08:45 Uhr: Kein Rauch!

09:00 Uhr: Kein Rauch!

09:15 Uhr: Kein Rauch!

09:30 Uhr: Erster Wahlgang

09:45 Uhr: Schwarzer Rauch!

10:00 Uhr: Kein Rauch!

10:15 Uhr: Kein Rauch!

10:30 Uhr: Kein Rauch!

10:45 Uhr: zweiter Wahlgang

11:00 Uhr: Schwarzer Rauch!

11:15 Uhr: Kein Rauch!

11:30 Uhr: Kein Rauch!

11:45 Uhr: Kein Rauch!

12:00 Uhr: Kein Rauch!

12:15 Uhr: Kein Rauch!

12:30 Uhr: Kein Rauch!

12:45 Uhr: Kein Rauch!

13:00 Uhr: Die Kardinäle essen zu Mittag und machen Pause!

16:00 Uhr: Kein Rauch!

16:15 Uhr: Kein Rauch!

16:30 Uhr: Kein Rauch!

16:45 Uhr: Kein Rauch!

17:00 Uhr: Dritter Wahlgang

17:15 Uhr: Schwarzer Rauch!

17:30 Uhr: Kein Rauch!

17:45 Uhr: Kein Rauch!

18:00 Uhr: Kein Rauch!

18:15 Uhr: Kein Rauch!

18:30 Uhr: Kein Rauch!

18:45 Uhr: Kein Rauch!

19:00 Uhr: Kein Rauch!

19:15 Uhr: zweiter Wahlgang

19:30 Uhr: Schwarzer Rauch!

19:45 Uhr: Kein Rauch!

20:00 Uhr: Kein Rauch, die Kardinäle machen für heute Feierabend.

Mittwoch 13. März

07:45 Uhr: Die Kardinäle sind nach dem Frühstück vermutlich in der Kapelle eingetroffen.

08:00 Uhr: Kein Rauch!

08:15 Uhr: Kein Rauch!

08:30 Uhr: Kein Rauch!

08:45 Uhr: Kein Rauch!

09:00 Uhr: Kein Rauch!

09:15 Uhr: Kein Rauch!

09:30 Uhr: Erster Wahlgang

09:45 Uhr: Schwarzer Rauch!

10:00 Uhr: Kein Rauch!

10:15 Uhr: Kein Rauch!

10:30 Uhr: Kein Rauch!

10:45 Uhr: zweiter Wahlgang

11:00 Uhr: Schwarzer Rauch!

11:15 Uhr: Kein Rauch!

11:30 Uhr: Kein Rauch!

11:45 Uhr: Kein Rauch!

12:00 Uhr: Kein Rauch!

12:15 Uhr: Kein Rauch!

12:30 Uhr: Kein Rauch!

12:45 Uhr: Kein Rauch!

13:00 Uhr: Die Kardinäle essen zu Mittag und machen Pause!

16:00 Uhr: Kein Rauch!

16:15 Uhr: Kein Rauch!

16:30 Uhr: Kein Rauch!

16:45 Uhr: Kein Rauch!

17:00 Uhr: Dritter Wahlgang

17:15 Uhr: Schwarzer Rauch!

17:30 Uhr: Kein Rauch!

17:45 Uhr: Kein Rauch!

18:00 Uhr: Kein Rauch!

18:15 Uhr: Kein Rauch!

18:30 Uhr: Kein Rauch!

18:45 Uhr: Kein Rauch!

19:00 Uhr: Kein Rauch!

19:15 Uhr: zweiter Wahlgang

19:30 Uhr: Schwarzer Rauch!

19:45 Uhr: Kein Rauch!

20:00 Uhr: Kein Rauch, die Kardinäle machen für heute feierabend.

Donnerstag 14. März

07:45 Uhr: Die Kardinäle sind nach dem Frühstück vermutlich in der Kapelle eingetroffen.

08:00 Uhr: Kein Rauch!

08:15 Uhr: Kein Rauch!

08:30 Uhr: Kein Rauch!

08:45 Uhr: Kein Rauch!

09:00 Uhr: Kein Rauch!

09:15 Uhr: Kein Rauch!

09:30 Uhr: Erster Wahlgang

09:45 Uhr: Schwarzer Rauch!

10:00 Uhr: Kein Rauch!

10:15 Uhr: Kein Rauch!

10:30 Uhr: Kein Rauch!

10:45 Uhr: zweiter Wahlgang

11:00 Uhr: Schwarzer Rauch!

11:15 Uhr: Kein Rauch!

11:30 Uhr: Kein Rauch!

11:45 Uhr: Kein Rauch!

12:00 Uhr: Kein Rauch!

12:15 Uhr: Kein Rauch!

12:30 Uhr: Kein Rauch!

12:45 Uhr: Kein Rauch!

13:00 Uhr: Die Kardinäle essen zu Mittag und machen Pause!

16:00 Uhr: Kein Rauch!

16:15 Uhr: Kein Rauch!

16:30 Uhr: Kein Rauch!

16:45 Uhr: Kein Rauch!

17:00 Uhr: Dritter Wahlgang

17:15 Uhr: Schwarzer Rauch!

17:16 Uhr: Ooooooops – Weißer Rauch!

17:17 Uhr: Tatsächlich voll der weiße Rauch!

17:18 Uhr: Habemus Papam!

17:20 Uhr: Neuer Papst winkt vom Balkon! Hundertausende jubeln! Glockenläuten!

17:25 Uhr: Danke und auf Wiedersehen zur nächsten Konklave.

Ich finde Heinos Album „Mit freundlichen Grüßen“ richtig gut, so schlecht ist es

Heino, die coole Sau.
Heino, die coole Sau.

Ich finde das neue Album von Heinz Georg Kramm, besser bekannt als Heino, richtig gut. Ich werde mir das Album ganz bestimmt nicht kaufen, denn es ist richtig schlecht, grottenschlecht. Die gecoverten Songs sind lieblos und emotionslos technisch steril und glatt geölt runter gesungen. Was er aus „Junge“ von den Ärzten gemacht hat, haben wir wohl mittlerweile oft genug hören müssen.

Nehmen wir Peter Fox „Haus am See“, im Original eine richtig geile Nummer. Oder nehmen wir Rammsteins „Sonne“ als Beispiel. Heino macht aus beiden Songs lahme, dröge und langweilige Nummern. Hört es Euch in den Videos ganz unten selbst an, jeweils erst das Original dann Heino. Wenn das Album aus musikalischen Gründen gute Kritiken bekommt, dann hat Campino von den Toten Hosen recht, der in Mainz beim SWR UniTalk harte Worte dafür gefunden und Beifall bekommen hat.

Aber ich finde das Album aus einem anderen Grund gut. Der Schlager-Opa Heino macht zunächst mal auf coole Sau, was ich witzig finde. Witzig, weil es in die Hose geht und er sich damit selbst ad absurdum führt. Aber auch gut, weil er zahlt es der Branche und anderen Musikern und Prominenten vor allem mal heim. Was ist der Typ früher oft verarscht und durch den Kakao gezogen worden. Denken wir an die „Roten Rosen“ aka Die Toten Hosen mit „Dem einzig wahren Heino“. 1985 hat man sich der Parodie von Heino bedient, um eine Show abzuziehen und Medienwirkung zu erzielen. Hier der Bericht der ARD von damals.

Nehmen wir als nächstes Otto Waalkes mit seiner absolut genialen Parodie „Schwarz braun ist die Haselnuss“. In der hat er sich nicht nur Heino vorgenommen, sondern auch gleich noch Michael Jacksons Thriller mit verarbeitet. Genial. Hier das Video

Ich finde es gut, dass Heino sich hier mal adäquat revanchiert, bevor er in den ewigen Schlagerhimmel aufsteigt. Und das er damit Erfolg hat und noch mal richtig Kohle absahnt, dass sei ihm gegönnt! Denn das hält der Musikbranche den Spiegel vor und zeigt, wie sie funktioniert und wie kommerziell sowie plan- und berechenbar sie ist.

Fazit: Heino ist eine unglaublich schlechte gute Platte gelungen.

Peter Fox Haus am See Original

Heinos Cover

Original von Rammstein

Heinos Cover

5 Euro in die Kalauerkasse

Ahoi, ich hab einfach mal Bock auf so ein paar richtig schöne, flache Kalauer:

  • Ist ein Raumschiff, das ausschließlich mit Frauen besetzt ist, eigentlich unbemannt?
  • Wie lange muss eine Katze trainieren, um ein Muskelkater zu werden?
  • Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?
  • Wenn Schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?
  • Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann ‚befriedigend‘ besser als ‚gut‘?
  • Wenn ein Schäfer seine Schafe verhaut, ist er dann ein Mähdrescher?
  • Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?
  • Welche Farbe bekommen Schlümpfe, wenn man sie würgt?
  • Warum werden Rundschreiben in einem eckigen Umschlag verschickt?
  • Ist eine Gesichtscreme, die 20 Jahre jünger macht, lebensgefährlich, wenn man erst 19 Jahre alt ist?
  • Darf sich jemand, der sich im Ruhestand befindet, nachts hinlegen?
  • Warum ist ein Kreiskrankenhaus nicht rund?
  • Darf man eine Tagesdecke auch nachts benutzen?
  • Geht der Meeresspiegel kaputt, wenn man in See sticht?
  • Wie lange kriegt man für einen Wintereinbruch, oder gibt es darauf Bewährung?
  • Wenn Katholiken auf eine Demonstration gehen, sind sie dann Protestanten?
  • Und die wichtigste Frage des Tages: Warum muss ich auf Start drücken um Windows zu beenden ?

Nein, die sind nicht von mir, nur gesammelt.

 

Der ebenso bescheuerte wie überflüssige Rassismus-Vorwurf gegen Jörg-Uwe Hahn

Jörg-Uwe Hahn
Jörg-Uwe Hahn

Da gibt der hessische FDP-Landesvorsitzende und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn der Frankfurter Neuen Presse ein Interview. Darin steht ein Satz, der derzeit für ein Aufbranden der Empörung sorgt.  Wahlkamp-pflichtschuldig packen die Oppositionellen direkt wieder die Platitüden-Kanone aus!

Da poltert ein gewisser Günter Rudolph, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion in Hessen, drauflos: „Die Äußerung zeigt auch, dass der Integrationsminister selbst offenbar rassistische Tendenzen hat.“ Und zahlreiche andere Politiker und Profilneurotiker stoßen ins gleiche Horn und echauffieren sich öffentlichkeitswirksam.

Können diese Verbal-Kanoniere bitte mal von ihren Geschützen zurück treten. Und zwar nicht um neue Munition zu holen, sondern um sich einer etablierten Kulturtechnik zu bedienen: Dem Lesen. Und zwar dem gründlichen Lesen des Satzes, der in dem Interview zum Stein des Anstoßes hoch gejazzt wurde!  Hier eben dieser:

„Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vize-Kanzler auch noch länger zu akzeptieren“.

Steht da irgend eine Formulierung, die Philip Rösler diskreditiert oder diffamiert? NEIN! Steht dort irgendwas hetzerisches oder etwas, das als rassistisch einzustufen ist? NEIN!

Hahn stellt lediglich die Frage, ob unsere Gesellschaft – wir, die Menschen hier im Lande – bereit ist bzw. sind, einen Menschen mit ausländischen Wurzeln und Aussehen als Vizekanzler (oder überhaupt an entscheidender Position) zu akzeptieren!

Und diese Frage ist BERECHTIGT! Berechtigt, wenn man liest womit Menschen aus eben dieser Gesellschaft Philipp Rösler in ihren Aussagen bedenken.Beispiel gefällig? Bitte schön: „Ich würde Euch ja wählen, aber dafür müsste erst einmal der Chinese weg.“ Das bekam der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Lasse Becker, an einem Wahlkampfstand der FDP zu hören.

Jörg-Uwe Hahn hat absolut nichts schlimmes oder verwerfliches gesagt. Im Gegenteil! Er hat mit seiner berechtigten Frage den Finger in die Wunde gelegt! Wenn hier das Thema Rassismus diskutiert werden muss, dann im Sinne eben dieser gestellten Frage. Zum Glück ist das Geschrei der Oppositions-Wahlkämpfer bereits dabei zu verklingen, sodass  langsam tatsächlich die wichtige Debatte geführt werden kann: Wie weit sind wir in Deutschland bereit, Menschen mit ausländischen Wurzeln in Führungspositionen zu akzeptieren.

Und all den Schreihälsen, die immer noch behaupten wollen, Jörg-Uwe Hahn habe etwas rassistisches gesagt und müsse unbedingt zurück treten, denen möchte ich den Kurt Beck’schen Ratschlag geben!

König Kurt (sc) haut dem Volks aufs Maul.
Können Sie mal das Maul halten! Einfach mal das Maul halten!

 

Rückkanalverbot – oder: Landesregierung Rheinland-Pfalz ist jetzt auf Facebook hats aber nicht kapiert

... inklusive "Rückkanalverbot".
… inklusive „Rückkanalverbot“.

Mit dem Wechsel vom Landesvater Kurt Beck zur neuen Landesmutter Malu Dreyer hat auch eine unglaubliche Innovation in der Staatskanzlei Einzug gehalten. Die Landesregierung ist jetzt auf Facebook und hat gestern beim Amtswechsel auch fleißig, ja fast livestreamelig mit Bildern und Berichten um sich publiziert. Bisher hatten sich die offiziellen Landesdatenschutzpaniker wohl erfolgreich gegen den Facebook-Auftritt der Landesregierung wehren können. Doch mit der neuen Frau am Ruder des Staatsschiffes soll wohl auch in Sachen modernen Kommunikationsmittel ein neuer Wind in die Segel wehen.

Rückkanalverbot – das ist wie telefonieren ohne sprechen nur mit zuhören

Aber das Schiff wird auf Facebook nicht wirklich Fahrt aufnehmen. Denn wie die Mainzer Rhein-Zeitung meldet, konnte der Landesdatenschutzbeauftragte Edgar Wagner einen letzten Rest einer Phobie vor modernen digitalen Medien retten und als einen entsprechenden digitalen Maulkorb über den Facebook-Auftritt des Landesregierung verhängen. Das ganze nennt sich „Rückkanalverbot„. Rück-was? Ganz einfach: Im Interview mit der Rhein-Zeitung sagt der Datenschützer Wagner doch glatt: „Kommunikation auf der Seite soll nicht stattfinden. Das Ziel ist, dass auf der Seite möglichst wenig Interaktion stattfindet, damit wenige Nutzungsdaten erzeugt werden.“

Das ist als wenn man zwar telefoniert, aber dabei nur zuhört und weder spricht, noch sonst irgend einen Ton von sich gibt. Ein solches Telefonat wäre … na … sinnlos und bescheuert! Demnach wird die Staatskanzlei auf https://www.facebook.com/rlp.de ausschließlich Informationen senden, aber keinerlei Antworten auf Fragen in Kommentaren oder Nachrichten geben. Irgendwie hat da jemand digitale Paranoia und vor allem die Grundidee von Facebook nicht kapiert. Denn Facebook ist und lebt von bidirektionale Kommunikation. Facebook IST ein einziger gigantischer Rückkanal und ist keine statische Selbstdarstellungs-Webseite.

Lost geht’s! Fragt, kommentiert und sendet Nachrichten

Das man es Nutzern nicht erlaubt, an die eigene Pinnwand auf Facebook zu schreiben, ist ja ok. Es gibt genug Spinner, die dann irgendwelchen Müll posten. Aber das hier jemand ernsthaft das Ziel hat „dass auf der Seite möglichst wenig Interaktion stattfindet“ – wobei genau diese Interaktion der Kern von Facebook ist – und man sich jedwedem Dialog mit dem Bürger sperren will? Also echt! Bescheuerte Idee! Also sollten wir doch mal sehen ob man das nicht aushebeln kann. Deshalb: Lost geht’s! Kommentiert die Beiträge der Staatskanzlei, stellt in den Kommentaren und mit der Facebook-Nachrichten-Funktion Fragen, sagt Eure Meinung. Nutzt, was Facebook an Dialogfunktionen bietet. Das „Rückkanalverbot“ kann weder sinnvoll noch durchhaltbar sein.

Link-Tipp: Die Allgemeine Zeitung Mainz sprach mit dem Datenschützer Wagner.

 

Wird die Dipperitis zur Volkskrankheit?

Mediziner und Gesundheitsbehörden sind gleichermaßen besorgt. Eine Erkrankung, die als „Dipperitis“ bekannt ist, breitet sich aus. Dipperitis leitet sich vom rheinhessischen Begriff „Dippe“ oder „Dippsche“ ab. Der Begriff beschreibt einen kleinen Topf oder eine kleine Schüssel. In Fachkreisen wird die Erkrankung „Aufbewahrungs-Syndrom“ bzw. lateinisch „Psychosis Tupperensis“ genannt.

Die Symptome der Dipperitis

Ein typisches "Dippsche" eines Dipperitis-Opfers.
Ein typisches „Dippsche“ eines Dipperitis-Opfers.

Dipperitis-Erkrankte heben kleine und kleinste Mengen Lebenmittel auf und lagern diese ein, ohne diese jemals dem endgültigen Verbrauch zuzuführen. Die Betroffenen verfügen in der Regel über ein ganzes Arsenal kleiner und kleinster Behälter, die meist aus Plastik sind und einen dicht schließenden Deckel haben. So gibt es Behälterchen, in die mit Mühe und Not ein maximal anderthalb Esslöffel Kartoffelpüree hinein passen. Und genau solche Überbleibsel einer Mahlzeit werden in diese Behälterchen verfüllt und dann im Kühlschrank abgelegt. Sobald weitere Dosen und Döschen dazu kommen, wandern die erste Dosen im Kühlschrank nach hinten und damit aus dem Sichtfeld. Dort lagern diese Behälter dann oft wochen- oder monatelang während der Inhalt oft seine Konsistenz oder gleich den Aggregatzustand wechselt. Nach langer Zeit werden die Behälter dann doch entdeckt und der Inhalt direkt entsorgt. Der Behälter aber wird gründlich gereinigt und dem Vorrat an Vorratsbehältern wieder zugeführt, um bald erneut befüllt werden zu können.

Fast nur Frauen betroffen

Betroffen sind zu 95 Prozent Frauen. Die wenigen Männer, die unter der Erkrankung leiden, zeigen die gleichen Symptome. Allerdings werden hier statt Lebensmittel meist Kleinteile aus dem Werkstattbereich in kleinen Dosen für eine spätere (meist ausbleibende) Verwendung aufgehoben und in Regalen oder speziellen Schubkastenfächern aufbewahrt. Oft werden die Teile zunächst akribisch sortiert, damit eine M5-Schraube nicht aus Versehen bei den M6-Flügelmuttern oder den M4-Unterlegscheiben landet.

Hier die männliche Symptomatik der Dipperitis.
Hier die männliche Symptomatik der Dipperitis.

Pathologische Einschätzung

Aus Fachkreisen heist es, dass es für Betroffene nur wenige Heilungschancen gibt. Pessimistische Experten wähnen diese sogar bei Null. Dennoch soll es Personen geben, die sich nach einem langen und dramatischen Verlauf der Dipperitis-Erkrankung erholt haben und heute frei von Symptomen sind. Dort sollen vor allem Verwandte und Bekannte durch heimliches Entsorgen von Vorräten oder sogar ganzer Vorratsbehälter Linderung ermöglicht haben.

Es wird kaum in die Erforschung und Behandlung der Krankheit investiert. SKANDALÖS ist, dass eine ganze Industrie sich sogar auf Kosten der Betroffenen bereichert. Das geschieht dadurch, dass diese Firmen die Plastikdosen, Behälter, Einmachgläser, wiederverschließbare Frischhaltebeutel und andere Behältnisse herstellen und in den Erkrankten dankbare Abnehmer finden. Hersteller von Kühlschränken locken mit großem Fassungsvermögen und Bezeichnungen wie „Eco-Fresh“, mit denen eine ökonomisch-ökologische Aufbewahrung suggeriert wird. Die Umsätze dieser Branche soll in astronomische Höhen steigen.

Teile ein bisschen Liebe

Über einen Facebook-Post von Nina Deißler habe ich ein schönes Video gefunden. Es handelt davon, ein bisschen Liebe mit anderen zu teilen und dafür auch ebenso Liebe zurück zu bekommen. Es geht dabei vor allem um Nächstenliebe. Hier erst einmal das Video:

Und jetzt seid Ihr dran. Macht was daraus! Teilt ein wenig Liebe und Zuneigung. Rennt nicht mit Scheuklappen durch die Gegend, sondern schaut Euch um, wo ihr eine helfende Hand reichen oder einfach mal nett sein könnt.Es müssen keine großen Taten sein. Auch kleine Gesten wirken wunder. Gestern, am 24. Dezember habe ich gearbeitet. Auf dem Weg nach Darmstadt zur Firma habe ich im Supermarkt eine Tüte Lebkuchenherzen gekauft. Und als ich mich beim Pförtner in die Wochenenddienstliste eingetragen habe, hab ich ihm diese Tüte auf seinen Tisch gestellt und ihm frohe Weihnachten gewünscht. Er sitzt dort am Empfang mindestens acht Stunden, schaut gerade an Feiertagen auf einen leeren Platz vor dem Gebäude und auf einige Überwachungsmonitore. Ein eher öder und freudloser Job. Er hat sich sehr gefreut und mir ein Lächeln geschenkt. Gibt es an Heiligabend etwas schöneres als ein herzliches Lächeln?!

Man kann jemandem, der schwer bepackt ist, die Tür aufhalten. Man lässt im dichten Verkehr jemanden einfach aus der Parklücke fahren, anstatt vorbei zu rauschen. Man grüßt einfach mal und fragt, wie es geht, statt vor sich auf den Boden zu starren. Beispiele gibt es viele. Es ist so einfach und viele dieser kleinen einfachen Dinge verändern die Welt. Nicht auf einen Schlag, aber Stückchen für Stückchen. Und wenn Du auf diese Art und Weise mit offeneren Augen durch die Welt gehst, dann siehst und entdeckst Du viele spannende und schöne Dinge, die Du vorher nie gesehen hast, weil Dein Blick sich bisher nur nach innen gerichtet hat.

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Gute Laune ist ansteckend oder: Guten Morgen. Ich wünsche Dir einen schönen Tag!

Gute Laune ist etwas Schönes und wenn man gut gelaunt sein will, dann hilft es, selbige auch zu verbreiten. Das ist so wie ein Echo in den Bergen. Du rufst in die Weite hinaus und bekommst eine Antwort. Man könnte jetzt auch das Klischee „Wie Du in den Wald hinein rufst, so schallt es heraus“ bemühen, denn schließlich passt es hier wirklich gut.

Also habe ich mich heute Morgen nach dem Aufstehen zu einer einfachen Maßnahme entschlossen: Ich wollte jedem, den ich sehe, nicht nur einen „Guten Morgen“, sondern auch einen „schönen Tag“ wünschen. Und so habe ich es gemacht. Menschen die mir begegneten – ob bekannt oder fremd – habe ich ein herzliches „Guten Morgen. Ich wünsche Dir/Ihnen einen schönen Tag!“ gesagt. Und vielen Menschen die ich kenne, aber leider heute nicht treffe, habe ich das in digitaler Form gewünscht.

Die Reaktionen waren durchaus unterschiedlich. Toll fand ich, dass viele Menschen sich richtig gefreut und mit ähnlichen Wünschen revanchiert haben. Manche, die mir früh mit knautschigem Blick begegneten, haben erst kurz erstaunt geschaut und dann ging in dem Gesicht richtig die Sonne auf. Und diese Leute haben danach gelächelt. Es ist schön, Leute zum Lächeln zu bringen.

Andere haben es stillschweigend und kommentarlos zur Kenntnis genommen. Wer weiß, vielleicht hatten die gerade in dem Moment keine Lust auf oder keine Zeit für gute Laune. Oder sie sind eher stille Genießer. Oder vielleicht wird mit so etwas wie guten Wünschen heute nicht mehr gerechnet. Oder die Wahrnehmung für solche Dinge stumpft ab. Vielleicht sind manche auch resistent gegen gute Wünsche und gute Laune geworden. Oder aber sie haben gute Laune, teilen diese aber nur ungern. Keine Ahnung.

Bei manchen Leuten hätte ich auch „Wer gegen den Wind pisst, hat nasse Beine“ oder „Der Papst ist schwanger und bekommt Zwillinge“ sagen können und sie hätten genau so reagiert, nämlich gar nicht. Da hatte ich den Eindruck, dass sie gar nicht mehr mitbekommen, was um sie herum geschieht. Andere haben mich angesehen, als sei ich nicht mehr ganz dicht im Kopf und hätte etwas völlig blödes getan.

 

Gute Laune steckt an! (Bild: stock:xchng)
Gute Laune steckt an! (Bild: stock:xchng)

Mit einer Reaktion aber hatte ich am wenigsten gerechnet: Eine Kollegin fragte mich nach dem Gruß nach kurzem Grübeln: „Hat dich jemand geärgert?“ Auf Nachfrage, warum der Eindruck entsteht, dass man geärgert wurde, wenn man Menschen einen schönen Tag wünscht, wurde dann erklärt: „Kann ja, sein, dass dich jemand geärgert hat und Du es kompensieren und besser machen willst.“ Interessant ist (nicht nur) hier, dass – zumindest hatte ich hier den Eindruck – es manchem wohl verdächtig erscheint, wenn jemand gut gelaunt ist und das auch zeigt.

Und was hat man jetzt davon? Ganz einfach. Denkt mal an das mit dem Wald und dem hinein rufen. Wenn Du gute Laune verbreitest bekommst Du auch gute Laune zurück. Du hast das, was ich heute allen gewünscht habe: Einen schönen Tag. Drehen wir eine andere warnende Lebensweisheit einfach mal ins positive um: „Was Du willst, das man dir tut, das füg‘ auch einem andren zu!“

Es freut mich, dass ich heute doch viele Menschen mit guter Laune „infizieren“ konnte. Und die, bei denen ich heute den Eindruck haben musste, dass sie dagegen eher immun sind, denen sage ich: Keine Sorge, ich gebe Euch nicht auf und probiere es wieder!

Ich knote meinem Hund einen Kugelschreiber ans Bein, dann „kann der auch schreiben“!

Immer wieder mal merkt man, dass mein Berufsstand – Journalisten – mit unter kein all zu hohes Ansehen hat. Das Journalisten eine Qualifikation haben, einen Beruf, den sie gelernt haben und den es zu beherrschen gilt, um gut zu sein, wird nicht anerkannt.

Journalisten sind für manche Leute nichts besonderes, denn „Schreiben kann ja jeder“. Journalisten werden von manchen eher als eine Art „Tippse“ und „Text-irgend-wo-hin-kopierer“ betrachtet. Das durfte ich in den letzten Wochen wieder im außer beruflichen Umfeld erleben, in dem ich meine beruflichen Fähigkeiten ehrenamtlich einsetze. Zwei Fallbeispiele:

Der Text-irgend-wo-hin-kopierer

Ich bekam eine E-Mail mit dem Artikel eine Regionalzeitung im Anhang, der über eine Veranstaltung berichtet. In der kurzen knappen E-Mail stand „Bitte veröffentlichen“. Damit war gemeint, dass der Text vor allem auf die von mir ehrenamtlich betreute Internetseite gestellt und (vermutlich) auch an die Presse verschickt wird. Sieht man davon ab, dass ich hier eher wie ein weisungsgebundener Angestellter angewiesen und nicht wie ein ehrenamtlicher und sein Ressort eigenverantwortlich gestaltender Pressesprecher behandelt wurde, dann ist dieser Vorgang auch aus einer anderen Sicht unmöglich.

Schreiben kann ja jeder.
Schreiben kann ja jeder. (Bild: stock:xchng)

Es gibt das Urheberrecht sowie weitere Regelungen und nicht zuletzt auch berufliche Standesregeln, die das „Durchkopieren“ fremder Texte untersagen. Man sollte meinen, dass diese Fakten seit dem „Fall zu Guttenberg“ hinlänglich bekannt sein dürfte. Außerdem hätte mich der Absender ja auch einfach früh genug mit Informationen und selbst erstelltem Bildmaterial versorgen können, sodass ich daraus eine eigene Pressemitteilung hätte erstellen können. Aber statt dessen bekommst Du ein lapidares „Bitte veröffentlichen“ vor die Füße gemailt.

Schreiben kann ja jeder

Unlängst bekam ich einen fremden Text zum redigieren zugestellt, der eine Kulturveranstaltung beschrieb und in meinen Zuständigkeitsbereich fällt, aber an mir vorbei einer Redaktion zugestellt wurde. Als Journalist lernt man unter anderem, Nachrichten nach dem Prinzip der „umgekehrten Pyramide“ zu schreiben. Das bedeutet, man beginnt mit dem Wichtigsten und endet mit Hintergrundinfos. Wird der Text von hinten gekürzt, muss das wichtigste oben stehen. Auch sollten Text gut und leicht lesbar verfasst sein.

Doch der Text war eher nach dem Prinzip des Pyramidentrümmerhaufens geschrieben, denn es fand kein Priorisieren der Fakten statt und der Text begann mit einer nahezu irrelevanten Information und kam erst im dritten Satz zur eigentlich wichtigen Nachricht. Weitere wichtige Infos waren quer durch den viel zu langen Text verteilt. Viele völlig irrelevante Informationen gab es zu lesen. Hoch komplexe Schachtelsätze und Dinge wie „Herr Müller“ anstatt vollständiger Namen, kamen dazu. Der Autor hatte sich zwar sichtlich Mühe gegeben, das will ich nicht bestreiten. Aber man konnte dem Text durch und durch anlesen, dass er aus journalistischer Sicht von einem Laien geschrieben wurde.

Wenn man „Schreiben kann ja jeder“ auf das rein biomechanische und korrekte zu Papier bringen von Text betrachtet, dann kann das vermutlich wirklich jeder, der seine Schulzeit erfolgreich absolviert hat. Aber wenn es um journalistische Texte geht, dann ist dieser Beruf eben doch etwas, das man lernen und üben muss. Und man sollte diejenigen respektieren, die diesen Beruf ausüben.

Schreiben kann ja jeder. Wirklich?
Schreiben kann ja jeder. Wirklich?  (Bild: stock:xchng)

Noch ein Beispiel zum Thema „Schreiben kann ja jeder“. Vor vielen Jahren als Redakteur einer Computer-Fachzeitschrift, wurde uns ein freier Autor empfohlen. Der sei Software-Programmierer, ja schon beinahe ein Software-Guru, und könne sehr gut für uns schreiben. Der Mann konnte wirklich gut schreiben und zwar Sourcecode! Aber die von ihm gelieferten Artikel waren vollkommen unbrauchbar.

Bloß weil jemand auf einem Gebiet Fachwissen hat, ist er noch lange kein guter Fachjournalist. Bloß weil ein Herz in meinem Leib schlägt, bin ich noch kein Herzchirurg. Bloß weil ich Auto fahre, kann ich es noch lange nicht reparieren. So wie der Herzchirurg und der KFZ-Mechatroniker ihren Beruf erlernen, so lernen auch Journalisten ihr Handwerk. Herzchirurg und Mechatroniker werde für ihr Können bewundert, Journalisten werden oft belächelt. Denn: Schreiben kann ja jeder!

Und wenn ich bei dem Medium, bei dem ich aktuell arbeite, so manche vor allem anonym eingeschickten Leserkommentare anschaue, dann zeigt sich, welche Meinung manche Menschen von Journalisten haben. Mal sind wir „linke Schreiberlinge“, mal „Büttel der Regierung“, mal „ungebildet“, mal ein „unfähiger Haufen Stümper“ .