Denkbar schlechter Start aber die SPD hat einen Wahrsager?

Der Start der neuen Koalition aus CDU und SPD hatte in Thüringen heute gewaltige Ladehemmungen. Erst im dritten Wahlgang wurde Christine Lieberknecht mit Mühe und Not zur Ministerpräsidentin gewählt, in den beiden ersten Urnengängen fehlte jeweils nur eine Stimme. Sie ist nach Heide Simonis übrigens erst die zweite Frau, die „Landesmutter“ wird. In der verlinkten Meldung aber bin ich über etwas sensationelles gestoplert. Dort wird der SPD-Abgeordneten und Landtagsvizepräsident Heiko Gentzel erwähnt mit der Aussage, die SPD habe geschlossen für Lieberknecht gestimmt, und mit dem Zitat: „Wir stehen zu unserem Wort.“

Da komme ich als alter Esoterikskeptiker doch ins grübeln! Ist der Mann Hellseher, Wahrsager oder gar ein spirituelles Medium? Denn wie sonst will er wissen und sicher sein, dass bei einer geheimen Wahl die SPD geschlossen abgestimmt hat und die vier Abweichler nicht doch aus den eigenen Reihen kommen?! Das liegt bestimmt nicht daran, dass Lieberknecht von der CDU ist. Das hat auch bestimmt nichts damit zu tun, dass einige in der Thüringischen SPD lieber mit der Linken ins rot-rote Politehebett hüpfen wollten, als mit den schwarzen zu koalieren.

Apropos vier Abweichler, das erinnert mich an den 31. August in Hahnheim … aber lassen wir das!

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BILD: Vom Mädchen zur Macht

BILD: So haben Sie die Kanzlerin noch nie gesehen.
BILD: So haben Sie die Kanzlerin noch nie gesehen.

Die Kollegen der Bildzeitung haben heute den Vogel abgeschossen, mit Bikinibildern von Angele Merkel. Unter der Überschrift „Vom Mädchen zur Macht“ ballert uns die Bildzeitung ein ganzes Arsenal von Kinder und Jugendbildern unserer Bundes-Angela um die Ohren. Um die Ohren haut uns der Autor Norbert Körzdörfer auch wohlfeile Formulierungen wie:

Warum wird ein Mädchen aus dem Osten zur mächtigsten Frau der Welt? Eine Sphinx als Kanzlerin!? Wer ist die Angie in der Dr. Merkel (55)?“

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Noch ein Ründchen verbaler Ergüsse

Antonella Arismendi
Antonella Arismendi

Diesmal gefundenin den Bilduntschriften dieser Fotosammlung mit erotischen Bildern der argentinischen Fotografin Antonella Arismendi. Und hier die besten verbalen Frivolitäten:

  • Sie ist hellwach und weiß die Unter- und Obertöne der farblichen Facetten auf  einer ausgewogenen Klaviatur zu einer perfekten Komposition zusammenzusetzen. Das Dunkel des Filmmaterials weicht einer noch geheimen Farbmatrix, die von Antonella in ihrer kleinen Zauberbox in die Dunkelkammer getragen wird.
  • Antonella ist eine Geschichtenerzählerin. Sie nimmt einen mit auf eine Reise in ihre Vergangenheit, die weniger von Melancholie bestimmt war, als dass Trauermomente von Barbiepuppen in unterschwelligen Spielsituationen zum Happy End geführt wurden, wie sie selber konstatiert.
  • Der Betrachter wird zum geduldeten Voyeur ganz intimer Momente. Während sich der Glamour des Models im Nebel der Herrlichkeit verliert, sind Antonellas Geist, Körper und Kamera im völligen Einklang.

So verschwurbelt diese Wortgedrechsel auch sein mögen, die eigentlichen Bilder der Fotografin auch auf ihrer Webseite sind absolut sehenswert!

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Fickt Euch! Mit freundlichen Grüßen Arnold Schwarzenegger

Fickt Euch - Mit freundlichen Grüßen Arnold Schwarzenegger.
Fickt Euch - Mit freundlichen Grüßen Arnold Schwarzenegger.

Der Mann ist mir sympathisch.  Der hat doch nocht richtig Spaß im Job! Weil das Kalifornische Unterhaus ihn trotz wichtiger und nötiger Reformen nur mit belanglosen Anträgen und Vorlagen behelligt, die er abzeichnen soll, hat Arnie diesem Gremium unlängst mal ganz offiziell gesagt: „Fickt Euch!“ Ok, ok. Das offizielle Schreiben enthüllt dieses recht direkte Kommentar erst auf den zweiten Blick. Auf den ersten liest es sich sehr förmlich und korrekt.

Aber schaut Euch das Bild an und sagt dann mal ehrlich: Kann sowas Zufall sein? Mir geht es da wie Leroy Jethro Gibs in der TV-Serie Navy CIS: Ich glaube nicht an Zufälle! Respekt Arnie. Soviel Schneid hat hierzulande keine/r. Oder denkt ihr, unsere frisch gewählte Bundes-Angie würde mal sowas sagen wie: „Meine Damen und Herren, hohes Haus, lecken Sie mich doch alle am Ar….!“

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Liste der unerfüllten Wünsche und Träume

Hätte ich ja fast vergessen, diese Liste weiter zu pflegen. Heute kommt ein Wunsch dazu, denn ich in die Tat umsetze. Sogar heute noch. Ich werden heute Abend mal testen, ob ich zum Sänger tauge, denn ich gehe zum Probesingen bei der Harmonie-Oppenheim.

Meine Stimme nicht nur zum reden, sondern auch zum singen benutzen. Also nicht  nur das Gejohle unter der Dusche, oder allein im Auto, sondern so „richtig“.
Bewertung: quasi erledigt!

Neben den vielen Fachartikeln, Internet- und Computermeldungen etc. auch mal was literarisches/poetisches schreiben.
Bewertung: in Arbeit, wenn auch nur in homöopatischen Dosen

Den Pilotenschein für’n Hubschrauber machen.
Bewertung: völlig utopisch

Ein Instrument spielen lernen. Meine Favoriten wären Gitarre und Dudelsack.
Bewertung: machbar

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Gesammelte Verbal-Orgasmen

Angesichts des Artikels in der AZ heute über Rüdiger Hoffmann konnte ich mir die Überschrift einfach nicht verkneifen. In dem Text wollte wohl jemand ganz große Verbalkunst schaffen. Aber da wurde deutlich zu übbig in „farbigen Metaphern“ geschwelgt. Man beachte auch die mitunter epische Satzlänge. Die Herkunft der Überschrift ist übrigens dem einstige Redaktionsleiter eben dieser Lokalredaktion geschuldet. Der bezeichnete solche Texte als „Verbal Onanie“. Hier in Auszügen die gesammelten … ihr wisst schon:

  • Dazu der charakteristische Kahlkopf mit viel Esprit drin und der geschliffenen Zunge dran?
  • Während Petrus sich vorzeitig ins Bett verabschiedet hatte und nach ihm die Sintflut vom Himmel rieseln ließ, prasselten im bis auf den letzten Platz gefüllten Sironasaal die Lachsalven und Applausfontänen gegen das Hoffmannsche Humor-Riff.
  • Scharfkantig, trotzig und unverschämt trocken wie eh und je war der schlaksige Gesellschafts-Karikaturist mit der staubtrockenen Zunge in Riesling-City gelandet.
  • Absurd verdreht, gestochen scharf überzogen, angeschmiegt an die Schultern überdimensionierter Neurosen gelingt dem personifizierten „Hallo erstmal“ ein präziser Ausflug in die Wunderwelt menschlicher Gemeinheiten.
  • Überbacken mit einer leckeren Schicht kräftigen trockenen Humors.
  • Herzhaft genossen die mit Wangen- und Zwerchfellmuskelkater geschlagenen Zuschauer Hoffmanns Rolle als Psycho-Folterknecht, der sich teuflisch-lustvoll an einem Vorwerk-Vertreter rächt, seine Verortung Niersteins unter wieherndem Gelächter in der Kategorie der Weltmetropolen, die feucht-fröhliche Zeitreise in seine Jugend in den 80ern, ein ehrlich-freches Selbstporträt und die Liebeserklärung an seine Heimat Ostwestfalen.
  • Allen Unkenrufen zum Trotz, die dem 1964 in Paderborn geborenen Schlafzimmerblick-Humoristen einen platten Abrutsch in schlüpfrige Gefilde unterstellten, zelebriert Hoffmann die ihm ganz eigene Scharade zwischen Offensichtlichkeit und subtiler Handkantenschläge auf die Lachmuskeln.

Die Brachial-Schlagzeile des Tages

Brachial gehämmerte Schlagzeile (2. von oben).
Brachial gehämmerte Schlagzeile (2. von oben).

Manche Kollegen erschaffen ihre Schlagzeilen mit Hammer und Meisel, so brachial kommen Sie daher. Mein Favorit heute: Malle: Hauseinsturz – Deutsche tot gefunden auf www.t-online.de (am 26.10 um 22:28 Uhr). Muss halt in die Schlagzeilenbox passen … ums Verrecken.

Nachtrag (27.10. 09:04 Uhr): Wie ich mit meinen Kollegen gerade feststellte ist das schlimme an dieser brachialen Schlagzeile, dass sie gut funktioniert und Clicks bringt.

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