Ich kenne einen echten Helden!

Im hautengen Spandex-Dress unter dem sich die Muskeln spannen und oft mit einem wallenden Umhang auf dem Rücken fliegt er mit markigen Sprüchen durch die Lüfte. Dank seiner Superkräfte leistet er unglaubliches und rettet minütlich unzählige Menschen oder gleich ganze Welten. Oder er kämpft tapfer für Gerechtigkeit, nimmt den Reichen, was er den Armen gibt. Er bezwingt Tyrannen in epischen Schlachten, in denen er mit einer kleinen Schaar gegen Übermächte kämpft.

So stellt man sich gemeinhin Helden vor. So sehen wir sie in Filmen und so werden sie in klassischen Heldensagen besungen.

Sehen so echte Helden aus? Nein.
Sehen so echte Helden aus? Nein.

Doch die wahren Helden sehen anders aus. Sie leben mitten unter uns, denn es sind ganz normale Menschen. Menschen so wie Du und ich. Keine Superkräfte. Keine spezielle Kleidung. Keine markigen Sprüche. Keine epischen Schlachten. Keine weltenrettenden Taten. Keine Heldensagen, in denen sie besungen werden. Keine Medien, die vollmundig berichten.

Ganz normale Menschen, die im richtigen Moment am richtigen Ort sind und nicht lange zögern, sondern einfach das richtige tun. Die nicht an eigene Vor- oder Nachteile denken, sondern einfach die manchmal kleine und doch große Tat vollbringen, die einem anderen Menschen nützt, ja ihn vielleicht sogar rettet.

Diese Helden bleiben dabei manchmal nicht unangetastet! Kein Superheldenanzug, der alles Unschöne und Belastende einfach abprallen lässt. Kein markiger Spruch, mit dem man Kummer frech und sofort aus der Welt reden kann. Manchmal tragen diese Helden bei und durch ihre Taten Schrammen davon, die heilen müssen. Spuren auf der Seele, wie Kratzer im Lack, die noch eine Weile sichtbar bleiben, bis sie auspoliert sind. Und selbst, wenn diese Folgen absehbar sind oder wären, würden sie trotzdem ohne zu zögern handeln.

Sandra, das ist nur für Dich!

Wetten das..? Ich machs! Doch! Ernsthaft! Ich machs!

Bei den ganzen TV-Promis und denen die sich dafür halten, ist es ja gerade echt totaaaal angesagt, dem ZDF bezüglich der Moderation von Wetten das..? abzusagen. Es sagen ja vor allem auch die ab, die das ZDF noch garnicht gefragt hat (und auch nicht fragen würde???). Die Dschungel-Pest Sonja Zietlow und Dirk Bach beispielsweise haben abgesagt. Und auch die Geißel der Volksmusik Florian Silbereisen sagt „I moch’s ned“ weil er selbst für Unterhaltung sorgen und nicht nur welche ankündigen will. Was der Unterhaltung nennt fällt meiner Meinung nach unter das Folter-Verbot!! Auch Günther Jauch, der Traum aller Schwiegermütter, der sich erfolgreich dem älter werden zu verweigern scheint, weil er sich mit 25 schon kleidete als wäre er 50, machts nicht.

Und so geht’s weiter. Kai die alte Pflaume hat abgesagt. Die Barbera Schöneberger singt jetzt zwar, macht’s aber auch nicht. Hape Kerkeling hat ja in der letzten Sendung dem ZDF einen Korb gegeben, wobei ich mir den gute hätte vorstellen können. Gottschalk sei Dank, hat das Labertaschengeschwader Jörg Pilawa, Markus Laber-Lanz und Johannes B. Ich-könnt-kotzen-wenn-ich-den-seh-Kerner auch abgesagt. Solche Vögel wären der sichere Tod für ein Sendeformat wie Wetten das..? das sowieso schon im Sterbebett liegt und nur vom großen Blonden im Zustand der Dauerreanimation gehalten wurde.

Wetten das...? Ich machs!
Wetten das...? Ich machs!

Aber die Rettung für Wetten das…? naht! Ich machs! Mich hat das ZDF zwar auch nicht gefragt, aber ich sage nicht öffentlich ab, sondern zu! Ich machs! Für das ZDF hätte es nur Vorteile, wenn ich Wetten das…? moderiere! Hier mal die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Ohne Probleme könnte ich mir alle zwei Monate Samstagabends die Zeit nehmen. Besser ich stehe in der Glotze, als dass ich davor hocke.
  • Ich sehe unglaublich gut aus. Bin telegen, charmant, galant, wenn gewünscht auch sowas von elegant.
  • Ich kann sehr gut und viel reden. Ich könnte den Teufel in eine Badewanne mit Weihwasser hinein und die Hunziker aus ihrem Fummel heraus schwätzen.
  • Ich würde mich auch nicht scheuen komische Klamotten anzuziehen, wobei man das Sendekonzept ja sowieso mal modernisieren sollte.
  • Aber der wichtigste Vorteil ist: Mich kennt keine Sau! Ich bin ein völlig unbekanntes und damit unverbrauchtes und unverdorbenes TV-Gesicht. Ich habe noch keine Flur- und Kolateralschäden in der Fernsehunterhaltung angerichtet, so wie die meisten der Kandidaten, die bisher ungefragt oder gefragt abgesagt haben.

Also lieber Markus Schächter. Ich freue mich auf ihren Anruf. Ich machs! Und über das Honorar werden wir uns sicher auch einig. Ich bin recht bescheiden. Gottschalk soll pro Sendung ja 200.000 € bekommen haben. Ich würds für 70.000 € … ok sagen wir für 50.000 € pro Sendung machen. Gerne besuche ich Sie, lieber Herr Schächter, zu einem Vorstellungsgespräch auf dem Lerchenberg. Von Oppenheim isses eh nicht weit, noch ein Vorteil.
🙂

Die beim Lidl haben ja wohl den Ar… auf!!

So eine bodenlose Frechheit!!!! Da gehe ich gestern zum Lidl, um einzukaufen. Ich komme mit meinem Zeug an die Kasse, da besitzt diese Frau an der Kasse doch die Frechheit und sagt glatt: „Einen schönen guten Tag.“ Aber damit nicht genug. Neeeeiiiiin! Als ich bezahlt hatte, da sagt die doch glatt noch: „Vielen Dank für Ihren Einkauf und bis zum nächsten mal.“ UND DANN LÄCHELT DIE MICH DABEI AUCH NOCH FREUNDLICH AN!!!!!

stinksauer

Da geht man in ein deutsches Geschäft und dann sind die da einfach so FREUNDLICH zu Dir als Kunden! Ja wo kommen wir denn da hin!! Ich habe als Wutbürger doch ein Recht, mich über alles aufzuregen und mich über die miesen Zustände hier im Land zu beklagen. Und dann macht diese Tussie da gestern an der Kasse mir einfach so meine liebevoll gepflegten Vorurteile kaputt und bringt mein Weltbild von der Service-Wüste Deutschland ins wanken. Sowas verhagelt einem doch die miese Laune! Wie bitte soll man denn über schlimme Zustände motzen, wenn die garnicht so schlimm sind?!! Wo kommen wir denn da hin, wenn Verkäufer und Dienstleister einfach so mir nichts dir nichts einen guten Job machen!

Ich sag’s ja, es geht steil bergauf, in diesem Land. Schlimm! Wirklich schlimm!!

Dann eben nicht

Es gibt Dinge, die sich Deinem Verständnis entzieh’n

Und konsequent vor ratinonellen Erklärungen flieh’n

Die Suche nach dem Sinn will dich in den Wahnsinn treiben

Deshalb mein Tipp: Gib Ruh‘ und lass es einfach bleiben!

Prag 2011
Prag 2011

Der Kantinen-Hochstapler

Abermals wurde ich Zeuge des obskuren Verhaltens eines Zeitgenossen, den ich hier mal „Kantinen-Hochstapler“ titulieren will. Er gehört zur Gattung der „So-viel-wie-möglich-essen-und-so-wenig-wie-möglich-bezahlen-Typen.“ Folgendes durfte ich beobachten:

Ein Herr, geschätzt Mitte 50, nicht übergewichtig und mit einem Sportsakko durchaus gut bekleidet, stand vor mir an der Salatbar. An unserer Salatbar in der Kantine gibt es nicht nur einer sehr gute Auswahl, sondern auch drei Portionsgrößen. Die „Beilagenschale“ für einen knappen Euro. Dann der „kleine Teller“ für einen Euro und ebbes. Und den großen Teller für zwei Euro und ein paar Gekrümmte. Letzteren nehme ich immer.

Besagter Herr stellt sich so ein kleines Beilagenschälchen aufs Tablett und geht dann ans Werk. Zunächst hat er etwas Krautsalat auf dem Boden des Schälchens platziert. Und dann begann die große Show. Mit der Vorlegezange hat er bei den in Scheiben geschnittenen Salatgurken große Scheiben einzeln entnommen. Diese hat er dann quasi hockkant rundherum an den inneren Rand der  Beilagenschale platziert. Die Scheiben wurden durch die Schicht Krautsalat gehalten. In aaaaaaaaaller Seelenruhe hat der gezielt große Gurkenscheiben heraus sortiert, völlig entspannt einzeln entnommen und so einen Gurkenring in seiner Beilagenschale zurecht drapiert. Das hinter ihm eine große Schlange stand und wartete und wartete, hat in nicht im geringsten beeidnruckt. Geradezu meditativ in Gedanken versunken und hoch konzentriert war er bei der Sache!

Foto: stock:xchng
Foto: stock:xchng

Ich muss das Geschick dieses Herrn bewundern, denn als er nach mehreren Minuten sein Werk vollendet hatte, war es ihm gelungen, mit Hilfe der Gurkenscheiben den Rand der Schale um circa 3 bis 4 Zentimeter zu erhöhen. Das erhöht natürlich auch die Ladekapazität eben jenes Schälchens, was auch Ziel der filigranen Fummelei war. Denn jetzt ging der „Ladevorgang“ erst richtig los. Durch geschicktes Pressen, Stauchen, Verdichten, Drücken und Stapeln gelang es ihm, die kleine Beilagenschale mit der Menge an diversen Salaten zu befüllen, die eigentlich mit Mühe und Not auf den kleinen Teller passen würde. Zufrieden verschwand der Hochstapler in Richtung Kasse.

So Typen gibt es mehrere. Da wären die „Nudelschaufler“, die auf einen kleinen Teller so lange Nudeln schaufeln, bis diese mehrfach über den Rand herunter fallen. Die ganz rotzfrechen Zeitgenossen nehmen sich zusätzlich einen leeren großen Teller mit und füllen dann am Sitzplatz um, damit die „kleine Portion“ bequemer zu handhaben ist. Richtig dreist sind die „Hauptgericht-Tarner“. Da wird das Stück Fleisch unter einem Berg Reis verbuddelt. Zur Ablenkung kommt noch eine Portion Gemüse dabei. An der Kasse wird dann so getan, als würde man nur Gemüse und Sättigungsbeilage essen. Auch die „Verzapfer“ sind nett, die an der Getränkestation eine Sprite ins Glas zapfen und an der Kasse dann sagen, sie hätten Mineralwasser im Glas. Das ist ein paar Cent günstiger.

In diesem Sinne: Guten Appetit!

Kundenfreundliche Ladenschließungszeiten – Ich glaub es hackt!

Also echt! Das geht mir langsam echt auf die Nerven, das mit den „Ladenöffnungszeiten“. Ich habe mir die Tage eine Konzertkarte für Chris Rea bestellt. Der gibt am 28. Februar 2012 ein Konzert in der Frankfurter Festhalle und den wollte ich schon immer mal sehen. Der Online-Tickethändler hat mir heute das Ticket per Einschreiben zugestellt und damit beginnt das Dilemma!

Wer ist tagsüber wenn der Postbote kommt nicht zu Hause, sondern auf der Arbeit? Ich! Was passiert dann bei einem Einschreiben? Statt dem Brief bekommst Du diesen Abholschein in den Briefkasten, auf dem Dir mitgeteilt wird, dass Du das Einschreiben am nächsten Werktag in der Postfiliale/agentur am Ort abholen kannst und das in sieben Tagen erledigen musst, sonst geht die Sendung zurück.

Noch oder schon wieder geschlossen. Ich glaub es hackt!
Noch oder schon wieder geschlossen. Ich glaub es hackt!

Die Postagentur in Oppenheim öffnet, wenn ich schon längst in Darmstadt in der Redaktion an meinem Arbeitsplatz sitze. Und sie schließt in dem Moment, indem ich dort Feierabend mache und die Heimfahrt antrete. Mit dem „am nächsten Werktag“ ist also nichts. Ok, bliebe also jetzt der Samstag. Aber am Samstag muss ich auf eine Tagung. Die Postagentur öffnet um 9:00 Uhr, da bin ich schon längst mit dem Auto unterwegs zur Tagung, die um 10 Uhr bei Koblenz beginnt. Die Postagentur schließt meines Wissens nach am Samstag um 13 Uhr. Da ist auf der Tagung gerade mal Mittagspause. Aber werktags einen halben Tag Urlaub nehmen, um einen Brief abholen zu können? Ich glaube es hackt! Das würde bedeuten, meine Konzertkarte geht Mitte kommender Woche wieder zurück. Ich glaub es hackt! Also muss ich jetzt meinem Herrn Papa eine Vollmacht schreiben, damit er den Brief morgen für mich abholt und hoffentlich gegen Vorlage ausgehändigt bekommt.

Und solche kundenfreundlichen Ladenschließungszeiten haben viele Geschäfte. Beispiele gefällig? Bitte sehr: Klamotten in die Reinigung geben? Gleiches Spiel! Zum Glück gibt es eine Reinigung in Darmstadt. Ich schleppe dann also morgens einen Anzug im Kleidersack ins Büro, damit ich den in der Mittagspause in die Reinigung bringen kann. Aber wenn es ums Schuhe reparieren geht, sieht es noch düsterer aus, denn einen echten Schuster gibt es garnicht mehr in Oppenheim und Umgebung. Und in der Nähe meines Arbeitsplatzes auch kein Schuster weit und breit. Ok, da brauch ich mich dann auch nicht über die Öffnungszeiten zu ärgern ….

Nächstes Beispiel aus dem Dienstleistungssektor: Der Bezirksschornsteinfeger ruft mich neulich an, wann er denn werktags tagsüber zum Schornstein reinigen und Heizung prüfen kommen kann. Ich: „Jeden Tag ab 18 Uhr“. Er will wissen an welchem Tag er früher kommen kann. Ich: „Garnicht, ich bin tagsüber auf der Arbeit.“ Er will wissen, ob ich das nicht einrichten könne. Ich: „Ich werde mir keinen halben Tag Urlaub nehmen, damit bei mir der Schornstein gereinigt werden kann.“ Er ist Dienstleister und er will die gesetzliche vorgeschrieben „Zwangsdienstleistung“ bei mir verrichten. Aber er will am liebsten, das ich MEINE Arbeitszeiten an ihn anpasse. Ich glaub es hackt! Er ist der Dienstleister. Jetzt will er sehen, dass er Samstags kommen kann.

Arztbesuche sind das gleiche Thema. Da musst Du dir einen halben Tag frei nehmen, denn manchmal kannst Du es dir nicht aussuchen, dass Du zum Arzt musst. Fachgeschäfte? Das gleiche in Grün. Auch die machen erst auf, wenn normale Arbeitnehmer längst auf der Arbeit sind und schließen rechtzeitig, bevor diese wieder heimkommen.

Ok, es gibt auch einige wenige Ausnahmen. Die REWE in Oppenheim hat bis 22 Uhr auf. Dort kann ich dann tatsächlich auch an einem Werktagabend ganz in Ruhe und ausführlich einkaufen. Und das hat einen wesentlichen Vorteil. Abends sitzen bei der REWE immer junge, hübsche und nette Kassiererinnen an der Kasse. Das Auge ißt ja bekanntlich mit 😉

Aber im Großen und Ganzen geht mir das mit diesen kundenfreundliche Ladenschließungszeiten ehrlich gesagt mächtig auf den S…. also auf die Nerven!

Leonard Cohens Hallelujah oft gecovert und auch oft erreicht.

„Hallelujah“ ist ein Kultsong von Leonard Cohen. Ich mag den Song sehr gerne und bin auch dabei, mit den selbst „draufzuschaffen“ und kriege den mittlerweile auch schon recht gut hin. Die ursprüngliche Version von Cohen wurde sehr oft von bekannten und unbekannten Künstlern gecovert. Und ich muss sagen, viele Versionen sind besser als das Original, vor allem wenn man hört, wie Cohen es heutzutage live „singt“. Ich habe hier mal sehr eine kleine Auswahl von Cover-Versionen zusammen gestellt, es gibt natürlich deutlich mehr. Ihr werdet hören, was ich meine, wenn ich sage, das viele Cover-Versionen besser als Leonard Cohens Original vor allem in der aktuellen Darbietung sind.

Deshalb, hier erst mal das Original, so wie Leonard Cohen es heute präsentiert. Sein Song ist so unendlich schön, aber was er heute daraus macht, gefällt mir nicht. Er murmelt grummelig vor sich hin, und den Refrain singt er halbwegs. Ok, Fans werden alles gut finden, was er macht, aber so wie er den Song heute präsentiert find ich das nicht mehr toll. Aber ok, der Künstler, der es geschrieben hat, hat den Vortritt.

Der Song wurde wie gesagt von unendlich vielen Sängern und Bands gecovert. Besonders durch die Version im Film Shrek wurde er sehr bekannt. Deshalb zunächst mal hier diese Version, auch wenn es bessere gibt. Das Video zeigt die Lyrics.

Der Typ heisst Eli Lieb und covert alles mögliche. Hier seine wunderschöne Version von Hallelujah in einem Soundcheck.

Hier die hammerstarke Version von Anny Lennox. Ihre Stimme ist schon geil, auch wenn sie an manchen Stellen arg heftig Gas gibt.

Noch eine Frau, die das Stück richtig gut präsentiert: K.D. Lang

Jeff Buckley singt es eher etwas „schnodderig“. Ich weiss nicht, wie ich es anders sagen soll.

Hier auch eine sehr schöne unplugged Version, gesungen von Espen Lind (Gitarre), Askil Holm, Alejandro Fuentes, Kurt Nilsen.

Auch Sarah Connor hats gesungen. War zwar für einen guten Zweck, aber ich finde man hat bei ihrer Version nicht all zu viel verpasst, wenn man sie nicht gehört hätte.

Allison Crowes Version ist auch gut und um Längen besser als die von Sarah Connor

Jon Bon Jovi singts auch. Naja, Jon Bon Jovi-Kommerz eben. Viel Theatralik halt, aber eigentlich schon ok.

Justin Timberlakes Version finde ich etwas arg weichgespült.

Og her er en speciel version, da Steffen Brandt og Tina Dickow synger sangen i den danske oversættelse!

Apropos Dänemark. Hier noch ein schüchtern dreinblickendes Mädchen von 10 Jahren bei einer dänsichen Castingshow 2010, die aber gewaltig singen kann und zum Schluss ganz brav und schüchtern „Tak“ für das große Lob sagt.

Und manchmal entdeckt man in YouTube auch Cover-Versionen von völlig unbekannten Leuten, die richtig gut sind. Wobei David Choi im Internet mittlerweile auch schon Kultstatus hat.  Auch der „singingdort888“ singt das Ding echt geil!

Selbst ein nervöser 15-Jähriger kann auf einer Castinghsow in Australien mit dem Song überzeugen.

Und natürlich gibt es das Stück auch in einer Bearbeitung für Chorgesang. Hier eine ganz gute Darbietung von BonnVoice.

Ok, zum Schluss noch eine Deutsche Fasssung. Nicht so richtig gut gesungen und im Refrain verpasst der Backgroundsänger auch seinen Einsatz und singt versetzt, falls das nicht die gedoppelte Stimme des Sängers selbst ist, die drauf gemischt wurde. Auch der Text ist stellenweise sehr frei bis vollkommen falsch übersetzt.

Und hier ganz zum Schluss noch die Lyrics:

I’ve heard there was a secret chord
That David played and it pleased the Lord
But you don’t really care for music, do you?

It goes like this…the fourth, the fifth
The minor fall
The major lift
The baffled King composing Hallelujah

Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah

Your faith was strong but you needed proof
You saw her bathing on the roof
Her beauty and the moonlight overthrew you.

She tied you to a kitchen chair
She broke your throne
She cut your hair
And from your lips she drew the Hallelujah

Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah

Maybe I have been here before
I know this room, I’ve walked this floor
I used to live alone before I knew you.

I’ve seen your flag on the marble arch
Love is not a victory march
It’s a cold and it’s a broken Hallelujah

Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah

There was a time you let me know
What’s real and going on below
But now you never show it to me, do you?

And remember when I moved in you
The holy dark was moving too
And every breath we drew was Hallelujah

Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah

Maybe there’s a God above
And all I ever learned from love
Was how to shoot at someone who outdrew you.

And it’s not a cry you can hear at night
it’s not somebody who’s seen the light
it’s a cold and it’s a broken Hallelujah

Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah

Wort-Wichser des Tages

Seit längerem habe ich keinen „Wort-Wichser des Tages“ mehr gekürt. Doch heute bin ich über die Selbstbeschreibung eines Online-Magazins gestolpert, dass sich diese Auszeichnung wirklich mit Bravour verdient hat. Ich habel lange nicht mehr soviel verzweifelt zurecht gedrechseltes Geschwurbel gelesen. Viel Spaß!

stinksauer

Schraubergott ist der Fahrtenschreiber für Männer mit Stil. Das Testosteron-Navi durch subkulturelle Bereiche und Alternativ-Ästhetik. Mit Benzin im Blut, Farbe unter der Haut und Rock’n’Roll im Herzen sammelt,verbreitet und kommentiert Schraubergott Themen aus einer Parallel-Welt, in der die Individualität des Einzelnen sich über den Geschmack der Masse erhebt. Schraubergötter haben ihren eigenen Kodex. Sie leben unter uns, aber die Zeichen, die sie setzen, sind von der Masse kaum zu erkennen. Für die Masse ist es ein Motorrad, eine Tätowierung, ein Rollbrett oder einfach nur laute Musik. Für alle, die unsere Sprache sprechen, ist es pures Lebensgefühl. Schraubergott ist eine andere Form von Gemeinschaft, die sich durch Individualität und das Bekenntnis zum rebellischen Herzen eint. Schraubergott verkörpert kompromisslos diese Haltung und repräsentiert diese Kultur.