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Das Phänomen Mainz 05 ist dem Phänomen Tuchel zu verdanken

Mainz 05 ist weltweit derzeit in aller Medienmunde. Selbst US-amerikanische Provinzblättchen, denen „Soccer“ sonst sowas von piep egal ist, berichten über Mainz 05! Und wenn es eine Fußballmannschaft fertig bringt, mich als bekennenden Fußballstümper und eigentlich auch Fußball-Hasser zum Fußballfan – zumindest dieser einen Mannschaft – zu machen, dann will das was heißen!

Ich hoffe, Mannschaft macht morgen* den achten Sieg perfekt, das wäre ein schönes Geburtstagsgeschenk. Irgendwann muss ich auch mal ins Bruchwegstadion und mit diesen Spaß gönnen. Bei der Allgemeinen Zeitung habe ich ein wirklich sehr schönes Interview mit Thomas Tuchel gefunden. Was mir daran besonders gefällt ist, dass es mal NICHT um Fußball geht, sondern um den Menschen Tuchel, quasi den Tuchel hinter dem Trainer. Netter Kerl, mit dem ich gern mal ein Bier trinken würde
🙂

Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass die „Einkäufer“ von Mainz 05 auch echt gute Spieler verpflichten konnten, soweit ich das als Fußballdepp überhaupt beurteilen kann.

*UPDATE: Seht ihr’s, ich bin ein Fußballstümper! Sagt mit der Paul (er weis schon wen ich meine) doch eben gerade: Die spielen morgen garnicht. Also nix mit dem achten Sieg als Geburtstagsgeschenk :-/

Hoffnung für Fynn – potentielle Stammzellenspenderin gefunden

Diese Nachricht ist wirklich gut!!!! Wie die Allgemeine Zeitung gestern berichtete, wurde eine Stammzellenspenderin für den kleinen Fynn aus Kostenheim gefunden. Eine 38-jährige Frau stimmt mit den Gewebemerkmale ihrer Stammzellen zwar nicht hundertprozentig, aber doch zu großen Teilen mit denen von Fynn überein. Die AZ zitiert Prof. Dr. Peter Bader, Leiter des Stammzelltransplantationszentrums in Frankfurt: „Mit diesem Spender hat das Kind eine realistische Chance, die Krankheit zu überleben“.

Es ist so wunderschön, dass diese eine Geschichte von Fynn aus Kostenheim gute Aussichten auf ein Happy End hat. Und deshalb gilt der Aufruf jetzt erst recht: Lasst Euch als Stammzellenspender typisieren. Damit könnt ihr einen Beitrag dazu leisten, dass es noch mehr Geschichten mit dieser Aussicht auf ein Happy End gibt. Die Typisierung ist simpel, was ich an diese Stelle nochmals mit meinem selbst gestümperten Video zeigen möchte. Also nicht lange nachdenken, machen!

Ich würde mich freuen, wenn das wie immer handgeschüttelte und selbst geschnibbelte Video möglichst viele von Euch motiviert, sich typisieren zu lassen. Es braucht keine großen Taten, um ein Held zu sein! Echten Helden begegnen wir im Alltag. Hier noch einige weitere Hintergrundinformationen zum Thema und dem aktuellen Fall, vor allem aus der Allgemeinen Zeitung Mainz.

Spenderin für leukämiekranken Fynn aus Mainz-Kostheim gefunden

10. Februar: Nur eine Transplantation kann Fynns Leben retten

27. Februar: Hilfe für Fynn – Spender gesucht

01. März: Rekordbeteiligung bei Typisierungsaktion: 3.038 Menschen geben Blut für Fynn

03. März: „Leben schenken – Stammzellen spenden“ – Alle wollen kleinem Fynn helfen

Watte statt Nadel – Infos der DKMS zur Typisierung

Online-Registrierung als Spender bei der DKMS

So funktioniert die eigentliche Stammzellenspende – Info der DKMS

Nachtschicht mit Blaulicht, Kamera und Notizblock

Es ist Dienstag 23:45 Uhr. Die Haustür ist schon abgeschlossen. Der Hund schnarcht vehement im Flur. Mit Pantoffeln an den Füßen und der Zahnbürste im Mund bin ich mental schon im Bett. Da geht der Funkmeldeempfänger an und verkündet einen Wohnungsbrand in Dienheim, dem Nachbarort.

Ergebnis der Nachtschicht in Dienheim.
Ergebnis der Nachtschicht in Dienheim.

Wohnungsbrand bedeutet immer, dass die Feuerwehr mit der ganz großen Musik anrückt. Drehleiter und zig weitere Fahrzeuge, DRK Rettungsdienst dazu. Also wieder rein in die Klamotten und Schuhe, den Kamerarucksack schnappen, das Auto aus der Garage holen und gen Blaulicht düsen. Der spektakuläre Wohnungsbrand mutiert vor Ort dann zum halbwegs harmlosen Baustellenfeuer. Dennoch hab ich schnell ein paar gute Bilder im digitalen Kasten und bin nach zwanzig Minuten wieder auf dem Heimweg.

Daheim den Computer wieder anschmeißen, die Bilder aufbereiten und direkt auch den Artikel schreiben. Dann alles an die Lokalredaktion und auch den Online-Desk der Allgemeine Zeitung mailen, falls der Frühdienst das online direkt mitnehmen will.  Richtig vermutet, um 07:58 Uhr ging der Artikel heute mit Bild online. Es ist 01:45 Uhr. Die Haustür ist wieder abgeschlossen. Der Hund schnarcht schon wieder vehement im Flur. Ich habe abermals die Pantoffeln an den Füßen und die Zahnbürste im Mund und bin fünf Minuten später nicht nur mental endlich im Bett.

Der Wohnhausbrand entpuppte sich als Baustellenbrand.
Der Wohnhausbrand entpuppte sich als Baustellenbrand.
Das neue Fahrzeug der Dienheimer Wehr ist noch nicht beschriftet, aber erstmals im Einsatz.
Das neue Fahrzeug der Dienheimer Wehr ist noch nicht beschriftet, aber erstmals im Einsatz.
Unvernünftig parkende Zeitgenossen machen den Floriansjüngern die Arbeit unnötig schwer.
Unvernünftig parkende Zeitgenossen machen den Floriansjüngern die Arbeit unnötig schwer.
Der Brand von einer kleinen Menge Bauholz war schnell abgelöscht.
Der Brand von einer kleinen Menge Bauholz war schnell abgelöscht.

Watte statt Nadel – Typisierung als Lebensspender bei der DKMS!

Leukämie ist als Krankheit ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine Stammzellenspende kann Leben retten. Spender kann es nie genug geben! Gestern kam das Typisierungs-Set der DKMS per Post bei mir an. Damit kann sich jedermann sehr einfach als Stammzellenspender typisieren lassen. In meinem nachfolgenden Video geht es genau darum. Ich will damit zeigen, wie absolut einfach es ist und vor allem auch wie unglaublich wichtig! Also, bevor ich hier lange Worte verliere…

Ich würde mich freuen, wenn das wie immer handgeschüttelte und selbst geschnibbelte Video möglichst viele von Euch motiviert, sich typisieren zu lassen. Es braucht keine großen Taten, um ein Held zu sein! Echten Helden begegnen wir im Alltag. Hier noch einige weitere Hintergrundinformationen zum Thema und dem aktuellen Fall, vor allem aus der Allgemeinen Zeitung Mainz.

10. Februar: Nur eine Transplantation kann Fynns Leben retten

27. Februar: Hilfe für Fynn – Spender gesucht

01. März: Rekordbeteiligung bei Typisierungsaktion: 3.038 Menschen geben Blut für Fynn

03. März: „Leben schenken – Stammzellen spenden“ – Alle wollen kleinem Fynn helfen

Watte statt Nadel – Infos der DKMS zur Typisierung

Online-Registrierung als Spender bei der DKMS

So funktioniert die eigentliche Stammzellenspende – Info der DKMS

Ich will den ganzen Scheiß gefälligst umsonst …

… oder lieber doch für gut gemachten Journalismus im Internet zahlen? Mit dem Spiegel startet, wie Kress berichtet, das nächste Magazin in die Spähren des „Paid Content“ also des „Bezahlinhaltes“. Damit sind renomierte Medien wie Die Welt, Bild (ja renomiert!!) und nun Spiegel auf dem iPhone mit kostenpflichtigem Inhalt vertreten. Ob iPhone oder eine andere Plattform wie Google Androiden-Telefone oder Windows Smartphones lassen wir jetzt mal außen vor und bleiben bei der Frage, ob Paid Content gut oder schlecht ist. Lies „Ich will den ganzen Scheiß gefälligst umsonst …“ weiter

Sieht so die Zukunft der Nutzung von Medien aus? Hoffentlich!

Seit Monaten gibt es Gerüchte über ein Tablet-Gerät von Apple. Das soll vor allem der Nutzung von Medien aller Art dienen und damit den eBook-Readern das Wasser abgraben. Das nachfolgende Video zeigt sehr eindrucksvoll, wie sowas aussehen könnte. Es geht darin nicht explizit um Apple und das Apple-Tablet, sondern viel mehr um das Magazin Sports Illustrated der Verlagsgruppe Time und wie die sich eine Nutzung ihres Magazins in elektronsicher Form vorstellen. Lies „Sieht so die Zukunft der Nutzung von Medien aus? Hoffentlich!“ weiter

Hochwasser im Greisenalter

Und wieder eine kleine aber feine Stilblüte. Diesmal hab ich die sogar selbst fabriziert! Mea culpa. In dem Artikel in der Allgemeinen Zeitung über die Hochwasserschutzübung der Verbandsgemeinde Oppenheim, habe ich mit dem Satz „Niveau eines 200-jährigen Hochwassers“ quasi den greisen Methusalem aller Hochwasserkatastrophen geschaffen. Ein Hochwasser, dass 200 Jahre andauert. Tja, das kommt davon, wenn man spät um Samstagnachts nach einem anstrengenden Tag als Teilnehmer genau dieser Hochwasserschutzübung noch schnell 130 Zeilen Artikeltext runter tippt. Alles nur, damit man Sonntags wohl verdient lange pennen kann. Zum Glück hat es jemand gemerkt und in der Online-Version des Artikels das ganze in „Niveau eines 200-jährlichen Hochwassers“ verwandelt. Nobody is perfect and my name is not nobody!

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