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Wir basteln uns eine „Du-bist-so-ein-scheiß-Apple-Fan-Uhr“

Man nehme einen Apple iPod Nano der neuesten Generation, in dessen Besitz man zufällig gekommen ist. – Zufällig deshalb, weil Apple für meinen sechs jahre alten Uralt-iPod-Nano eine Rückrufaktion gestartet hatte. Der Akku können überhitzen und explodieren. Alten iPod einschicken, neuen bekommen. – Und man nehme ein iPod Nano Uhrenarmband, das man z.B. bei Amazon bestellt. Der Rest ist simpel:

Armband und iPod nano
Armband und iPod nano
iPod nano auf dem speziellen Armand einklinken:
iPod nano auf dem speziellen Armand einklinken:
Fertig! Schon mutiert der iPod nano zur Armbanduhr für Apple-Freaks.
Fertig! Schon mutiert der iPod nano zur Armbanduhr für Apple-Freaks.
Und das schöne dabei ist ...
Und das schöne dabei ist ...
Die virtuellen Ziffernblätter lassen sich wechseln. Von schick ....
Die virtuellen Ziffernblätter lassen sich wechseln. Von schick ....
... über Boa-ne-echte-Männer-Uhr ...
... über Boa-ne-echte-Männer-Uhr ...
... und die Variante für kleine Mädchen ...
... und die Variante für kleine Mädchen ...
... bis zu Monster-cooooool.
... bis zu Monster-cooooool.

 

Darf Mann eigentlich eitel und stolz auf sich sein?

Nein ich habe mich in der Überschrift nicht vertippt. Mit Mann meine ich Männer und in diesem Falle einen speziellen, nämlich mich.  Während man Frauen Eitelkeit oft noch gönnt, werden Männer diesbezüglich fast immer mit argwöhnisch gerümpfter Nase beäugt. Die Selbstbetrachtung mag mir der wertgeschätzte Leser gönnen, oder meinetwegen wenigstens verzeihen, aber das ist ja schließlich mein Blog und da darf ich das. Und wem das nicht passt, an dieser Stelle bietet sich die Gelegenheit, das Lesen bleiben zu lassen.

😉

Also zurück zu der in der Überschrift gestellten Frage: Darf Mann, in diesem Falle ich, eitel und stolz auf mich sein? Die Frage kam mir heute beim Betrachten der Fotos und auch des Ergebnisses von den Dreharbeiten zu der Videoreportage über den Verkaufsstart des Apple iPad in Frankfurt am dortigen Apple Store. Ich habe unserem Praktikanten meine Digitalkamera in die Hand gedrückt und er hat fleißig drauf gehalten und viele gute Bilder gemacht. Danke Fahmi! Hier drei der Bilder.

Zwischenmoderation mit dem Apple-Spielzeug
Zwischenmoderation mit dem Apple-Spielzeug
Lauern auf das nächste Opfer für ein Interview.
Lauern auf das nächste Opfer für ein Interview.
Ich: "Welches ipad wollen Sie kaufen?" Sie: "Er hot' mir'n Zeddl g'schribbe, do stehts druff."
Ich: "Welches iPad wollen Sie kaufen?" Sie: "Er hot' mir'n Zeddl g'schribbe, do stehts druff."

Bisher ging es mir in den letzten Jahren beim Betrachten von Bildern mit mir drauf oft so, dass ich das, was ich sah, nicht gerade toll fand. Es gingen mir immer Gedanken durch die Kopf wie: „Du bist wieder so fett geworden.“ „Deine Wampe hängt über’n Gürtel.“ „Der Mann mit dem Fußballgesicht ohne Hals.“ Sprich ich war unzufrieden mit mir und konnte das, was ich da sah, nicht so richtig leiden. Nein ich war nicht unglücklich, deprimiert oder sonst psychisch derangiert. Aber ich sah halt immer wieder den Optimierungsbedarf.

Aber als ich heute diese Bilder sah und auch das fertige Video, da erwischte ich mich plötzlich bei ganz anderen Gedanken: „Du siehst ganz und gar nicht mehr fett aus.“ „Du machst schon eine recht gute Figur.“ „Eigentlich siehst Du richtig gut aus.“ Und ich muss zugeben, diese Gedanken taten mir richtig gut.

Und ich habe seit dem Jahreswechsel ja auch einiges für diese Bilder – also eigentlich für mich, denn ich bin ja eitel – getan. Seit November schon mache ich viel mehr Sport, wobei ich vorher diesbezüglich nicht untätig war. Seit dem 2. Januar habe ich wieder mit Weightwatchers angefangen. Und das sich durch Sport und Ernährung mittlerweile 15 Kilo von mir verabschiedet haben, das sieht man auf den Bildern nun mal eben. Und wie ich schon sagte, das zu sehen tut gut. Das Fernsehen macht dich immer fetter als Du sowieso bist. Doch selbst das, was ich da im Video sehe, kann ich gut leiden. Außerdem ist die Videoreportage – das erste mal das ich in dieser Form vor der Kamera stand – auch ganz gut gelungen wie ich finde. Kameramann und Cutter Bernhard hat echt tolle Arbeit geleistet.

Also, dann möchte ich für mich mal die Antwort auf die eingangs gestellte Frage geben. Ich finde, ich darf mir ein bisschen Eitelkeit durchaus leisten. Sich selbst gut leiden zu können, tut gut. Und wenn ich einerseits die 15 verlorenen Kilo und andererseits die gelungene Videoreportage sehe, dann darf ich mir auch ein Portiönchen Stolz leisten. Also: Ich finde Mann darf eitel und stolz sein. Jeder Mensch darf das und sollte es sich auch nicht verbieten sondern gönnen. Das Eitelkeit und Stolz heutzutage so massiv negativ bewertet werden, ist eigentlich schade. Und das es Menschen gibt, die ausschließlich das Schlechte an anderen und vor allem sich selbst sehen und sich beinahe verbieten, etwas positiv zu sehen , ist auch schade.

Und wenn der eine oder andere von Euch jetzt zu dem Schluss kommt: „Der selbstverliebte Kerl prahlt hier aber ganz schön“. Dann kann ich nur sagen, dass ich ja am Ende des ersten Absatzes angeboten habe, mit dem Lesen aufzuhören.

😉

iFuck – Rettet das Apple iPad die Porno-Industrie?

Derzeit wird immer wieder darüber diskutiert, ob das iPad die Tageszeitungen, ja die ganze Verlagsindustrie retten kann. Doch es gibt eine andere Branche, die bezüglich des iPads so richtig feuchte Träume hat: Die Porno-Industrie. Apple hat seinem iPad ein Display spendiert, dass hervorragend zum Videos schauen geeignet ist. Und natürlich machen darauf auch die Filme richtig Spaß, die Papa alleine oder zusammen mit Mama im stillen Kämmerlein heimlich betrachtet.

Die Porno-Industrie leidet unter dem Internet, denn im WWW bekommt jeder Lüstling kostenlos das, woran die Branche eigentlich sehr gerne Geld verdienen möchte. Als das iPhone auf dem Markt einschlug, hoffte die Erotikbranche mit kostenpflichtigen Apps auf dem Apple Smartphone Kasse machen zu können. Doch die Porno-Industrie bemühte sich ohne großen Erfolg darum, nackte Tatsachen auf dem iPhone unter zu bringen. Apple betätigt sich dank einem extrem hohen Maß selbstverordneter US-amerikanischer Prüderie als Verhüterli und lässt selbst harmlose Bikini-Nackedeiereien kaum auf dem iPhone stattfinden. Wie ein digitales Kondom schützt der Apple AppStore den Nutzer vor fast jeder Art von Erotik und Sex auf dem iPhone. Lies „iFuck — Rettet das Apple iPad die Porno-Industrie?“ weiter

Ich will den ganzen Scheiß gefälligst umsonst …

… oder lieber doch für gut gemachten Journalismus im Internet zahlen? Mit dem Spiegel startet, wie Kress berichtet, das nächste Magazin in die Spähren des „Paid Content“ also des „Bezahlinhaltes“. Damit sind renomierte Medien wie Die Welt, Bild (ja renomiert!!) und nun Spiegel auf dem iPhone mit kostenpflichtigem Inhalt vertreten. Ob iPhone oder eine andere Plattform wie Google Androiden-Telefone oder Windows Smartphones lassen wir jetzt mal außen vor und bleiben bei der Frage, ob Paid Content gut oder schlecht ist. Lies „Ich will den ganzen Scheiß gefälligst umsonst …“ weiter

Will Steve Jobs böses? Läutet Apple mit dem iPad das Post PC-Zeitalter ein?

Killt das iPad den PC?
Killt das iPad den PC?

Seit Jahren sitzen wir, wenn es um die Nutzung von Computern geht, quasi gefesselt an einen Tisch auf oder unter dem ein mehr oder minder großer Kasten steht. Es hängen unzählige Kabel dran, eine Tastatur, eine Maus und ein Bildschirm. In diesem sehr spannenden und lesenswerten Artikel „Will Steve Jobs böses?“ auf FAZ-Net wird eine sehr interessante Theorie aufgestellt. Der Computer im klassischen Sinne wird verschwinden. Auch Notebooks, die nichts anderes sind als transportable Computer sind bedroht. Also eigentlich nicht der Computer selbst, sondern seine derzeit gebräuchliche „Darreichungsform“ in Gestalt eines Desktops oder Schlepptopps.

Das iPad wird als Auftakt zu diesem Nutzungswechsel betrachtet. Bald werden wir Computer ganz alltäglich mit uns umhertragen, wie bisher nur Handys oder Smartphones. Das iPhone, anfangs unterschätzt, hat ja auch den Mobilfunkmarkt aufgemischt und Funktionen in unsere Hosentaschen gepackt, die vor dem iPhone mit einem Handy oder Smartphone nicht vorstellbar waren. Ich will den Inhalt des Artikels nicht vorweg nehmen. Viel Spaß beim lesen.

Sieht so die Zukunft der Nutzung von Medien aus? Hoffentlich!

Seit Monaten gibt es Gerüchte über ein Tablet-Gerät von Apple. Das soll vor allem der Nutzung von Medien aller Art dienen und damit den eBook-Readern das Wasser abgraben. Das nachfolgende Video zeigt sehr eindrucksvoll, wie sowas aussehen könnte. Es geht darin nicht explizit um Apple und das Apple-Tablet, sondern viel mehr um das Magazin Sports Illustrated der Verlagsgruppe Time und wie die sich eine Nutzung ihres Magazins in elektronsicher Form vorstellen. Lies „Sieht so die Zukunft der Nutzung von Medien aus? Hoffentlich!“ weiter

Google übernimmt NICHT die Weltherrschaft

Auf TechChrunch liest man derzeit einen recht interessanten Artikel zur Zukunft des Internet. Sean Parker, eine Art Existenzgründungs-Guru in Sachen Internet, sagt, Twitter und Facebook, sowie Apple und eBay werden bald schon das Internet dominieren, NICHT Google. Er begründet das damit, dass Dienste wie Google und Yahoo darauf spezialisiert sind, Informationen zusammen zu tragen und zur Verfügung zu stellen. Doch das sei das Internet von gestern. Das Internet von morgen aber bringt durch Vernetzung Personen zusammen. Und genau das machen Dienste wie Twitter oder Facebook. Google bleibe wichtig, spiele aber nicht die dominierende Rolle.

Die Dienste Craigslist, MySpace, AIM und eBay seien alle mieserable designed und umgesetzt, wären aber dennoch erfolgreich, weil sie genau diese Vernetzung böten, erklärt Parker. Was eBay betrifft, ist diese Firma meiner Meinung nach derzeit dabei, sich das eigene Grab zu schaufeln, denn die vielen Neuerungen der letzten zwei jahre vernichten die Usability vor allem für Verkäufer. Nie zuvor war es so mühsam und aufwändig, auf eBay etwas zu verkaufen. Zudem arbeitet eBay sehr intensiv daran, die privaten Verkäufer zu Gunsten der gewerblichen endgültig raus zu ekeln. Ein fataler Fehler, meiner Meinung nach.

Man mag Parkers Ausführungen als Einzelmeinung bewerten und sicher wird es verschiedene Analysen und Prognosen der Entwicklung des Internets geben. Aber betrachten wir den gewaltigen Erfolg von Twitter und Facebook und deren rasantes Nutzerwachstum, dann lässt sich feststellen: Parker ist auf der richtigen Fährte!

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