SchlagwortArsch

Und sowas will ich erst recht nicht sehen!

Da denkste schlimmer kommt’s nicht. Und das Leben belehrt dich eines Besseren. Es kommt schlimmer. Heute in einer größeren Sportstätte in Nieder-Olm in der Umkleide. Da ziehst Du nichts Böses ahnend Deine Sportklamotten an und freust Dich auf Dein Training, da wirst Du Zeuge eines grausamen Schauspiels!

Ob der sich beschwert, dass es zwickt....
Ob der sich beschwert, dass es zwickt....

Ein Typ verpackt sein schlaffes und zur leichten Adipositas neigendes Gesäß, dass zudem noch recht haarig ist, in einen schwarzen Herrenstringtanga. Also so ein bisschen Nichts aus Stoff. Da stehst Du fünf Meter dahinter und schaust unverhofft in „Lage Null“ druff. Bevor der Knilch sich nach seinen Socken bücken konnte, habe ich schnell das Weite gesucht!

Auch hier reicht mein Talent als Zeichner nicht aus, diese optische Grausamkeit realitätsnah darzustellen und ich glaube das ist auch gut so. Der Arsch, also der Kerl, kommt sogar beinahe noch gut weg, in meiner Zeichnung. Und der Versuchung, das Ganze mit dem iPhone zu fotografieren, konnte ich problemlos widerstehen. Wenn man bedenkt, wie prüde Apple bei der Freigabe seiner Apps ist, dann wäre das iPhone vermutlich explodiert, wenn ich den Auslöser gedrückt hätte.

Nein ich will sowas beim Mittagessen nicht sehen!

Es ist schon grausam, was einem so alles den Appetit verdirbt. Da gehst Du des Mittags in die Kantine das Betriebsrestaurant zur Massenabspeisung. Dir gelingt es tatsächlich, ein wohlschmeckendes Gericht auszuwählen. Du setzt dich an einen freien Platz auf eine Art Barhocker an einem Hochtisch. Und dann das!!!!

Sowas will ich nicht sehen, erst recht nicht beim Mittagessen!
So was will ich nicht sehen, erst recht nicht beim Mittagessen!

Da setzt sich eine Tussie mit ihrer Rückseite in Deiner Richtung an den nächsten Tisch. Die hat ein Gesäß, für das sie schon fast zwei Hocker benötigen würde. Aber damit nicht genug. Ihre Lowrider-Jeans hat sie auf Halbarsch geflaggt! Und das einfach gefaltete adipöse Mittelgebirge, das da unerbittlich empor quillt, wird mittig von so einem Schnürchen mit einem winzigen und aberwitzig buntem Stoffdreieck gekrönt. Und dann soll Dir beim Anblick dieser Tanga-verzierten Mittelritze das Essen noch schmecken!

Ich bin mir bewusst, dass meine stümperische Fähigkeit als Zeichner diesen optischen Albtraum auch nicht annähernd wiedergeben kann. Aber ich frage mich, warum Leute, die ein Gesäß in Form und Größe einer Abrissbirne haben, selbiges nicht charmanter verpacken oder wenigstens besser tarnen, sondern statt dessen auch noch optisch dergestalt betonen. Ich habe nichts gegen ein wohlgeformtes Gesäß in einer appetitlichen Verpackung. Aber ein Nilpferdarsch im Tanga sieht einfach nicht erotisch aus.

Und komm mir bloß jetzt keiner mit: „Es ist Fastnacht, des is’n Kostüm!“

Manchmal ist virales Marketing echt voll für’n Arsch!

Virales Marketing wird vor allem über Filme auf YouTube realistert. Das virale daran ist, dass sich diese oft geschickt verpackte Werbung quasi von selbst verbreitet. Jemand findet den Film cool und schickt den Link weiter an Freunde und so rollt die Lawine los. Es gibt richtig gutes virales Marketing, bei dem der Nutzer sogar noch selbst mitwirken kann, wie ich es hier schon mal vorgestellt habe: Virales Marketing made in Sweden – genial denn Du darfst mitspielen!

Aber dann gibt es auch virales Marketing, das weniger gelungen ist … oder auch voll für’n Arsch im wahrsten Sinne des Wortes. Guckstu hier:

Lenovo Notebooks sind voll für’n Arsch

Manchmal haben die überbezahlten Kreativlinge in Werbeagenturen doch recht witzige Ideen. In diesem Falle Ogilvy in Frankfurt. Die haben eine Möglichkeit gefunden, in Bussen und öffentlichen Verkehrsmitteln für Produkte ihres Kunden zu werben. Die Werbung ist quasi voll für’n Arsch. Details zeigt das Bild.

Notebooks als Sitzgelegenheit - Blickfang garantiert.
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