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Depeche Mode für alle Lebenslage und Gemütsverfassungen

Das ich ein Depeche Mode-Fan bin, wird der regelmäßige Leser zwischendurch sicher längst erkannt haben. Nachdem ich am Dienstag auf Kabel 1 die geniale Sendung Number One mit dem Kafka gesehen habe – wen hat er wohl interview?!! – stellte ich fest, dass Depeche Mode eigentlich für jede Lebenslage und Gefühlsverfassung die richtigen Songs anzubieten hat. Und siehe da, ich stellte fest, dass ich die auch nicht selten passend zum aktuellen Befinden nutze. Dann schauen wird doch mal, was ich da hier und da so empfehlen kann.

Stinksauer? Vielleicht sogar auf jemanden? Dann „ target=“_blank“>John the Revelator“ richtig schön laut aufdrehen!

Wenn sich alles falsch anfühlt, nix funktkoniert und irgendwie nix passt. Natürlich „ target=“_blank“>Wrong“ aber auch gerne „ target=“_blank“>Nothing„.

Wenn Du den Glauben an etwas oder jemanden verlierst, was passt dann besser als „ target=“_blank“>Blasphemous Rumors“ und „ target=“_blank“>Personal Jesus„.

Du fühlst dich elend und krank. Hier empfehle ich „ target=“_blank“>Shake the Disease„.

Es geht Dir nicht gut und Du leidest? Dann passt „ target=“_blank“>Suffer Well“ oder auch „ target=“_blank“>A Pain that I’m used to„.

Wenn Worte überflüssig sind, weil Du hast, was Du brauchst/wolltest. Dann „ target=“_blank“>Enjoy the Silence„.

Du kannst und willst nicht mehr warte…. „ target=“_blank“>I want you now„.

Wenn Dir jemand nicht mehr aus dem Kopf geht, ja dann „ target=“_blank“>In Chains„.

Wenn Du garnicht genug von etwas bekommen kannst. „ target=“_blank“>Just cant get enough„.

Wenn es Zeit zum Feiern ist, muss es „ target=“_blank“>Black Celebration“ sein.

Wenn es Dir nicht zum feiern zu Mute ist: „ target=“_blank“>no Disco„.

Wenn es auf jede Sekunde ankommt: „ target=“_blank“>It’s a question of time„.

Wenn es Zeit für einen diskreten Abgang ist: „ target=“_blank“>Leave in Silence„.

Und bei welcher „Zustand“ ich das Stück hier wärmstens empfehle ……

…. also da müßt ihr aber jetzt echt selbst drauf kommen. 😉

Depeche Mode Party im KUZ oder: Manche können tanzen und manche…

Weil ich gestern Abend nicht wieder einmal vor dem Fernseher versauern wollte, bin ich mit mir mal nach Mainz in KUZ zur Depeche Mode Party gefahren. Hätte ich früher schon mal machen sollen! War richtig geil! Und gestern gab es sogar echt schicke T-Shirts umsonst dazu, denn es wurden sieben Jahre DM-Party im KUZ gefeiert. Für 5 Euro nicht nur einen geilen Abend gehabt, sondern auch ’n T-Shirt bekommen.

Für fünf Euro 'n geiler Abend und 'n cooles Shirt.
Für fünf Euro 'n geiler Abend und 'n cooles Shirt.

Es lief den ganzen Abend Depeche Mode und all das ganze geile Elektro-Zeug vor allem aus den 1980ern rauf und runter. Ann Clark, New Order, aber auch so schöne EBM-Klopper im Stiele von Front242 oder Nitzer Ebb. Eben richtig gute Elektromucke.

Als teilnehmender Beobachter war es sehr interessant, die Leute beim Tanzen zu beobachten. Neben vielen, die Taktgefühl bewiesen und kapiert haben, dass man zu Elektro-Tracks von Mode & Co eher Trance-artig mit wenigen eher vor- und zurück wiegenden Schritten leicht in sich selbst versunken tanzt, gab es dann dort doch einige sehr … sagen wir mal „individuelle“ Tanzstile. Deshalb habe ich euch hier mal die schillerndsten und auffälligsten Tänzer/innen von gestern Abend – also eher heute Nacht – beschrieben.

Der Bierflaschen-Schüttler

Der Bierflaschen-Schüttler betritt die Tanzfläche grundsätzlich mit einem Getränk in der Hand. Meist ist das eine Bierflasche, gerne aber auch mal ein Glas. Egal wie er sich bewegt, der Arm und die Hand mit dem Getränk nimmt am Tanz nicht teil, sondern wird ruhig gehalten und bewegt sich nur dann, wenn während dem Tanzen getrunken werden soll. Also zu heftig und ausladend tanzt der Bierflaschen-Schüttler in der Regel nicht. Von dieser Sorte gab es gestern etliche.

Der stoische Arhythmiker

Derer konnte man gestern zwei bewundern. Der stoische Arhythmiker zeichnet sich durch die Abwesenheit jedes Rhythmusgefühls aus. Die hektische, fahrigen, nervösen und meist zuckenden Bewegungen und Gesten passen absolut nicht zur Musik. Man hat den Eindruck, das die Bewegungssteuerung des stoischen Arhythmikers direkt von massiven Herzkammerfilmmern ausgelöst werden.

Der Hände-im-Sack-Tänzer

Der Hände-im-Sack-Tänzer macht eigentlich alles richtig, tanzt gut und passend. Der Wiegeschritt sitzt, der Körpereinsatz stimmt. Rhythmusgefühl ist ebenfalls gut. Nur der vergräbt dabei die Hände in den Hosentaschen. Und da lässt er sie auch die ganze Zeit. Daher nehmen Hände und Arme am Tanz nicht teil. Gestern gab es auch davon sehr viele.

Der Gesten-reiche

Ja der Gesten-reiche ist der theatralische Tänzer. Er tanz so wie jemand, der auf der Theaterschule bei der Bewerbung um einen Platz im Seminar Ausdruckstanz das Casting nicht überlebt hat. In fließenden bis eckigen Bewegungen entwickeln die Arme ein Eigenleben. Deuten bedeutungsschwanger gen Himmel oder zu Boden, zucken waagrecht zur Seite oder zeigen vorwärts. Fahren Bauchtanzmäßig am eigenen Körper hinunter und wieder rauf. Gestern war da eine scharfe Blondine, die die Königin der Gestenreichen ist. Die konnte ihre Arme so gummiartig bewegen, das man den Eindruck hatte, dass sie sie entweder gebrochen hatte, oder aber mit mehreren Ellenbogengelenken gesegnet ist.

Der Rumzucker

Gestern in Gestalt einer zierliche Frau mit auf dem T-Shirt aufgemaltem Korsettgestänge und millimeterkurzen Haare vertreten. Rumzucker machen alles besonders heftig. Der Oberkörper zuckt vor und zurück, vor allem die oberen Gliedmaßen werden unter erheblichem Körpereinsatz durch die Gegend geschmissen, sodass das Umfeld Sicherheitsabstand hält. Das Ganze muss nicht unbedingt rhythmisch sein, Hauptsache es wirkt spektakulär. Der Korsagenzwerg gestern garnierte das Ganze noch mit einem Blick den sie eben so grimmig durch die Gegen warf, wie ihre Arme.

Die Gothic-Braut

Ja die Gothic-Braut wie die gestern Abend zeichnet sich durch die Cure-mäßige Vollausstattung aus. Eine Frisur, als wäre der Fön explodiert. Bleich geschminktes Gesicht, schwarzer Kalialstift um die Augen und schwarzer Lippenstift. Kleidung mattschwarz von Kopf bis Fuß und wallend. Behängt mit Kettchen, Ringen und anderem Metallzeugs. Der Tanzstil ist eine Mischung aus dem Gesten-reichen und dem Rumzucker. Gab es gestern übrigens auch in männlicher Ausführung, wobei das bleiche und Kalial-gestiftete Gesicht nahtlos in eine Glatze über ging und ab der Schläfe in einem ringförmigen Streifen kurz geschorener Haare überging.

Die Vollmeise

Auch diese sehr spezielle Gattung wurde gestern sehr eindrucksvoll von einer zierlichen Frau mit tätowiertem Nacken vertreten. Die Vollmeise zeichnet sich dadurch aus, dass sie mindestens angetrunken ist und sich im Laufe des Abends abschießt, dabei aber immer wieder tanzt. Besagte Tatoo-Blondine stolperte fröhlich grinsend mit glasigem Blick über die Tanzfläche. Dabei kollidierte sie immer wieder mit anderen Tänzern und der massiven Stahlsäule in der Mitte. Nach jeder Kollision entschuldigte sie sich anfangs brav, später lallend … auch bei der Stahlsäule (jedesmal!). So gegen drei Uhr Nachts halfen ihr dann zwei Freundinnen, den Saal auf eigenen Füßen zu verlassen. Eine männliche Vollmeiste hat das Tanzen irgendwann komplett eingestellt und sich nur noch bemüht, nicht aus den Latschen zu kippen. Sein Kumpel hat ihm deshalb erst mal ein neues Bier besorgt.

Der „Ich-zieh‘s-Hemd-aus-Typ“

Dieses Spezies ist ausschließlich männlich, meist sportlich durchtrainiert und bemuskelt. Er beginnt seinen Tanz auf jeden Fall wie der Gesten-reiche, wobei seine deutenden Gesten vor allem auf Frauen zielen. Und er zieht im Laufe des Abends garantiert das Hemd oder was auch immer er drüber trägt aus und tanz dann im knallengen Muskel-Shirt weiter. Irgendwie muss er ja allen, die es sehen wollen … oder auch nicht … zeigen, wofür er die Monatsgebühren im Bodybuilding-Studio abdrückt. Natürlich lässt er sein muskuläres Kapital beim Tanzen sichtbar zucken. Dem Gesicht des Ich-zieh‘s-Hemd-aus-Typen sieht man an, das niemand ihn so sehr liebt, wie er sich selbst.

Der Kung-Fu-Kampf-Tänzer

Den Kung-Fu-Kampf-Tänzer muss man beinahe bedauern, denn er ist eine einsame und aussterbende Tänzergattung. Das ist der Typ, der so gerne Pogo tanzen möchte aber niemanden findet, der das auch will und sich auf dieses Gerangel einlässt. Gestern ein Typ, der in engen Jeans, mit Muskel-Shirt und mit reichlich Haarspray gesteifter Irokesenbürste umhersprang. Er verbrauchte etwa 4 Quadratmeter Tanzfläche, da er in gezielten Stolperschritten andere Tänzer anzurempeln versuchte, die ihm aber immer geschickt auswichen. Darauf hin sprang er alle halbe Minute in die Luft und versuchte wie Bruce Lee einen imaginären Gegner mit einem Fußtritt am Kopf zu treffen. Nicht ungefährlich, aber es ist nichts passiert. Die Ausdauer mit der er das tat, war bewundernswert.

Die Wunderschöne mit den kurzen dunklen Haaren

Sie war gestern auf der Tanzfläche weder tänzerisch verhaltensauffällig noch irgendwie skurril. Aber sie war genau das, was die Überschrift sagt. Und sie hat mich kurz nach vier Uhr nachts ganz verdattert angeguckt, als ich …..

…. aber das geht Euch nun wirklich nichts an! 😉

Depeche Mode – Tour of the Universe, Barcelona – es gibt Sachen, die MUSS ich einfach haben.


Rein musikalisch bin ich ja quasi total polyglott. Ich höre alles mögliche quer Beet. Hab an Popmusik genau so Spaß wie an Hardrock oder den Beatles, Johnny Cash und anderen/m. Ich gönne mir gerne auch mal Jazz oder Reggae. Musicals und Klassik findet man auf meinem iPhone und dem Medienspeicher im Auto ebenso wie schottische und irishe Folklore. Also ich bin quasi ein musikalischer Allesfresser. Aber es gibt eine Band, der ich seit meiner Jugend treu geblieben bin: Depeche Mode!

DM-FanshirtIch bin seit ich weiß nicht wann Fan der Band. Ich bin kein Goth mit schwarzem Kalialstift um die Augen und komischer Frisur, die allmorgendlich drei Liter Haarspray benötigt, um in Form zu kommen. Ich renne nicht in depressiv schwarzen Klamotten rum, obwohl ich einen Fußknöchel-langen engen, schwarzen und Talar-artigen Mantel mein Eigen nenne, der mich sehr kleidet. Ich habe aber durchaus das eine oder andere Fan-T-Shirt. Und die hängen nicht im Rahmen an der Wand, sondern werden getragen.

Und wenn die Jungs in Frankfurt oder der Nähe ein Konzert geben, dann bin ich dabei! Ende 2008 kam zuerst das „SOTU-Album“, als das Album Sound of the Universe“ auf den Markt, dass ich mir natürlich in der fetten Version „Sounds Of The Universe (Deluxe Box-Set / 3 CDs+DVD)“ gegönnt habe. So mit allem drum und dran. Und 2009 kamen Dave, Martin und Fletch auf Tour. Am 12. Juni waren sie im Frankfurter Waldstadion (hier die Flickr-Fanbilder). Und ich war dabei. Interessant zu sehen, das ein Großteil der Besucher des Konzertes in meinem Alter waren. Wir sind mit der Band aufgewachsen und werden mit ihr wohl auch alt. Aber natürlich waren auch sehr viele junge Fans da. Das Konzert war wie immer: HAMMERGEIL!


Jetzt ist die DVD Depeche Mode – Tour of the Universe, Barcelona erschienen. Natürlich habe ich mir die bestellt. Zwei DVDs voll mit Konzertaufnahmen der beiden Auftritte in Barcelona und zwei CD mit Livemitschnitten. Darf in der Sammlung nicht fehlen. Und nein, sowas will ich „in echt“ und so richtig zum anfassen haben und nicht als reine MP3-Datensammlung die virtuell auf meinem Computer existiert. Sowas gehört in die Sammlung wie meine farbigen Vinyl-Maxis von Depeche Mode, die ich für (fast) kein Geld der Welt hergeben würde.

Let’s have a black celebration
Black Celebration
Tonight

To celebrate the fact
That we’ve seen the back
Of another black day

I look to you
How you carry on
When all hope is gone
Can’t you see

Your optimistic eyes
Seem like paradise
To someone like
Me

I want to take you
In my arms
Forgetting all I couldn’t do today

Black Celebration
Black Celebration
Tonight

To celebrate the fact
That we’ve seen the back
Of another black day

I look to you
And your strong belief
Me, I want relief
Tonight

Consolation
I want so much
Want to feel your touch
Tonight

Take me in your arms
Forgetting all you couldn’t do today

Black Celebration
I’ll drink to that
Black Celebration
Tonight

Lauschgift: Depeche Mode In Chains

Depeche Mode war letztes Jahr endlich mal wieder auf Tour und das Konzert in Frankfurt am 12. Juni war wieder einmal genial. Hab mir heute mal wieder den Live-Mittschnitt im Auto gegönnt. Die Konzerte eröffnete Mode mit dem Stück „In Chains“, dass auch den Einstieg in das aktuelle Album „Sounds of the Universe“ bildet. Meiner Meinung nach eines der besten Stücke auf dem aktuellen Album. Deshalb hier erst mal der Song und dann die Lyrics im Original und (nicht ganz wortwörtlich) übersetzt. Die Live-Mitschnitte der Konzerte auf YouTube sind leider vom Ton her absolut grottig, deshalb so eine Art Diaschau die irgendwer zu dem Song gebastelt hat.


Lyrics „In Chains“ Englisch

The way you move
Has got me yearning
The way you move
Has left me burning
I know you know what you’re doing to me
I know my hands will never be free
I know what it’s like to be in chains

The way you move
Is meant to haunt me
The way you move
To tempt and taunt me

I know you knew on the day you were born
I know somehow I should’ve been warned
I know I walk every midnight to dawn in chains

In chains, I’m in chains
In chains, I’m in chains

You’ve got me dying for you
It’s you that I’m living through
You’ve got me praying to you
Saying to you anything you want me to

You’ve got me reaching for you
My soul’s beseeching me too
You’ve got me singing to you
Bringing to you anything you ask me to

The way you move
Is mesmerizing
The way you move
Is hypnotizing

I know I crumble when you are around
Start to mumble a bit of a false sound
Straggle, stumble, shackled and bound in chains

In chains, I’m in chains
In chains, I’m in chains

You’ve got me dying for you
It’s you that I’m living through
You’ve got me praying to you
Saying to you anything you want me to

You’ve got me reaching for you
My soul’s beseeching me too
You’ve got me singing to you
Bringing to you anything you ask me to

I’m in chains 
In chains,
I’m in chains 
In chains,
I’m in chains 
In chains,
I’m in chains

Lyrics „In Chains“ Deutsch

Die Art wie du dich bewegst
Weckt mein Verlangen
Die Art wie du dich bewegst
Lässt mich entflammenIch weiß, dass du weißt, was du mir antust
Ich weiß, meine Hände sind niemals mehr frei
Ich weiß, wie es ist, in Ketten zu sein

Die Art wie du dich bewegst
Soll mich verfolgen
Die Art wie du dich bewegst
Soll mich verlocken und verhöhnen

Ich weiß, du wusstest am Tag deiner Geburt
Ich weiß, irgendwie hätte ich gewarnt sein sollen
Ich weiß, ich werde von Mitternacht bis Morgengrauen immer in Ketten gehen

In Ketten, ich bin in Ketten
In Ketten, ich bin in Ketten

Du bringst mich dazu, für dich zu sterben
Du bist es, durch die ich lebe
Du bringst mich dazu, dich anzubeten
Die alles zu sagen, was du von mir verlangst

Du lässt mich nach dir greifen
Meine Seele fleht mich an
Du bringst mich dazu, für dich zu singen
Dir alles zu bringen, was du verlangst

Die Art wie du dich bewegst
Ist betörend
Die Art wie du dich bewegst
Ist hypnotisierend

Ich weiß, ich zerbreche, wenn Du in der Nähe bist
Fange an, falsche Töne zu murmeln
Irre umher, stolpere, gefesselt und in Ketten gelegt

In Ketten, Ich bin in Ketten
In Ketten, Ich bin in Ketten

Du bringst mich dazu, für dich zu sterben
Du bist es, durch die ich lebe
Du bringst mich dazu, dich anzubeten
Die alles zu sagen, was du von mir verlangst

Du lässt mich nach dir greifen
Meine Seele fleht mich an
Du bringst mich dazu, für dich zu singen
Dir alles zu bringen, was du verlangst

In Ketten, ich bin in Ketten
In Ketten, ich bin in Ketten
In Ketten, ich bin in Ketten
In Ketten

Ghost – Geisterstunde mit Depeche Mode

Sounds of the Universe Remixes

Passend zur nächtlichen Uhrzeit hier mal ein Stück namens „Ghost“ von Depeche Mode, dass es nicht auf das aktuelle Album geschafft hat, sondern nur auf der Bonus-CD im Sounds Of The Universe (Deluxe Box-Set / 3 CDs+DVD) zu finden ist. Dabei finde ich das Stück absolut Album-tauglich. Hier hört ihr es in einem YouTube-Video, wo es mit einem Kurzfilm namens „Let the right one in“ verbunden wurde. Von dem Song gibt’s auf YouTube auch einige Remixe. Gute wie auch schlechte. Auch Fan-Art-Videos sind recht coole zu finden. Hier also das Video und im Anschluss wie immer die Lyrics.

Lies „Ghost — Geisterstunde mit Depeche Mode“ weiter

Somebody von Depeche Mode mit Alan Wilder als Special Guest

Vor einigen Wochen habe ich die Soundprobe des Stückes „Somebody“ von Depeche Mode in der Royal Albert Hall hier in der Stammhirnrinde vorgestellt. Am 17. Februar 2010 fand in diesem britischen Kulturtempel ein Depeche Mode-Konzert zugunsten der Krebshilfe bei Teenagern statt. Auf dem Konzert wurde dieses Stück, das – wie schon gesagt – zu meinen absoluten Lieblingsstücken von Mode gehört natürlich aufgeführt. Und dieses Mal war Depeche Mode sogar in alter Besetzung auf der Bühne, denn Alan Wilder saß als Special Guest seit 1994 erstmals wieder bei Depeche Mode am Klavier. Ganz schön doof, dass ich nicht selbst auf die Idee kam, nach dem Video zu googeln. Ein Freund aus den USA hat mir heute den Link per E-Mail geschickt.

Lies „Somebody von Depeche Mode mit Alan Wilder als Special Guest“ weiter

Tora! Tora! Tora!

Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit habe ich endlich mal ein paar alte richtig fette Synthie-Bretter von Depeche Mode gehört und ich dachte mir, dass es mal wieder an der Zeit für eine Musikempfehlung hier auf der Stammhirnrinde ist. Das erste Stück heißt „Tora! Tora! Tora!“ und stammt vom aller ersten Studioalbum „Speak and Spell“ der vier Jungs aus dem britischen Basildon. Mein Gott sehen die vier Buben in dem Video des Songs so witzig aus.

Der Text des Liedes ist etwas, nun wie soll ich sagen, verworren. Der Titel des Songs steht wahrscheinlich mit dem weltbekannten gleichnamigen Kriegsfilm aus dem Jahr 1970 im Zusammenhang, auch wenn der Text das allerhöchstens erahnen lässt. Der Film beschreibt den japanischen Angriff auf Pearl Harbor. Das über Funk von den Japanern an die Flotte verbreitete Angriffssignal soll eben „Tora! Tora! Tora!“ (Tiger Tiger Tiger) gelautet haben. Lies „Tora! Tora! Tora!“ weiter

Depeche Mode „Somebody“ als Soundcheck – weltklasse!

Das hab ich neulich schon mal auf YouTube ausgebuddelt und es ist zu schön, um es nicht zu bloggen und mit Euch zu teilen. Das Stück „Somebody“ von Depeche Mode ist wohl eines meiner Lieblingsstücke, wenn nicht das liebste. Es ist einfach herzerweichend wunderschön. Und hier hören wir es, wie es während des Soundchecks zu einem Benefiz-Konzert in der Royal Albert-Hall von Martin L. Gore gesungen wird. Das Konzert selbst fand am 17. Februar 2010 zugunsten der Krebshilfe bei Teenagern statt.

Some Great Reward
Some Great Reward

Martin L. Gore schrieb den Song, den er auch immer selbst so wunderschön singt, im Jahr 1984 für das Album „Some Great Reward„. Das war das vierte Studioalbum der Band. „Somebody“ ist von diesem Album ein eher unbekanntes Stück zumindest allgemein. Die bekanntesten Nummern des Albums sind „People are People“ und „Master and Servant“. Doch langjährige Depeche Mode-Fans wie ich lieben diesen Song heiß und innig. Aber leider wird er nur selten live auf einem Konzert gespielt. Letztes Jahr in Frankfurt während der „Tour of the Universe“ eben so wenig, wie 2006 auf der Tour „Touring the Angel“. Nachfolgend der Songtext im Original und danach wie immer die Übersetzung. Viel Spaß!

Somebody (Original)

I want somebody to share
Share the rest of my life
Share my innermost thoughts
Know my intimate details
Someone who’ll stand by my side
And give me support
And in return
She’ll get my support
She will listen to me
When I want to speak
About the world we live in
And life in general
Though my views may be wrong
They may even be perverted
She will hear me out
And won’t easily be converted
To my way of thinking
In fact she’ll often disagree
But at the end of it all
She will understand me

I want somebody who cares
For me passionately
With every thought and with every breath
Someone who’ll help me see things
In a different light
All the things I detest
I will almost like
I don’t want to be tied
To anyone’s strings
I’m carefully trying to steer clear
Of those things
But when I’m asleep
I want somebody
Who will put their arms around me
And kiss me tenderly
Though things like this
Make me sick
In a case like this
I’ll get away with it

Somebody (Übersetzung)

Ich möchte jemanden zum Teilen haben,
der den Rest meines Lebens mit mir teilt,
An meinen innersten Gedanken Anteil hat,
Meine intimsten Einzelheiten kennt.
Jemanden, der mir zur Seite stehen
Und mich unterstützen wird,
Und im Gegenzug
Wird sie meine Unterstützung bekommen.
Sie wird mir zuhören,
Wenn ich reden möchte,
Über die Welt in der wir leben,
Und über das Leben im allgemeinen.
Auch wenn meine Ansichten falsch sein mögen,
Sie mögen vielleicht sogar abartig sein,
Wird sie mich ausreden lassen
Und wird nicht leicht
Zu meiner Denkweise zu bekehren sein.
Tatsächlich wird sie oft anderer Meinung sein,
Doch am Ende
Wird sie mich verstehen.

Ich möchte jemanden, der sich
Leidenschaftlich um mich sorgt,
Mit jedem Gedanken und mit jedem Atemzug.
Jemanden, der mir helfen wird,
Dinge in einem anderen Licht zu sehen –
All die Dinge, die ich verabscheue,
Werde ich beinahe mögen.
Ich möchte nicht
An irgend jemandes Fäden gefesselt sein sein,
Ich versuche sorgfältig,
Um diese Dinge einen Bogen zu machen.
Doch wenn ich schlafe,
Möchte ich jemanden,
Der seine Arme um mich legt
Und mich zärtlich küsst.
Auch wenn mich solche Dinge
Krank machen,
In einem Fall wie diesem
komme ich klar damit.

Depeche Mode „In Chains“

Depeche Mode waren und sind immer noch auf Tour, und das Konzert in Frankfurt am 12. Juni war wieder einmal genial. Die Konzerte eröffnet Mode mit dem Stück „In Chains“, dass auch den Einstieg in das aktuelle Album „Sounds of the Universe“ bildet. Meiner Meinung nach eines der besten Stücke auf dem aktuellen Album. Deshalb hier mal die Lyrics im Original und (nicht ganz wortwörtlich) übersetzt.

The way you move
Has got me yearning
The way you move
Has left me burning

I know you know what you’re doing to me
I know my hands will never be free
I know what it’s like to be in chains

The way you move
Is meant to haunt me
The way you move
To tempt and taunt me

I know you knew on the day you were born
I know somehow I should’ve been warned
I know I walk every midnight to dawn in chains

In chains, I’m in chains
In chains, I’m in chains

You’ve got me dying for you
It’s you that I’m living through
You’ve got me praying to you
Saying to you anything you want me to

You’ve got me reaching for you
My soul’s beseeching me too
You’ve got me singing to you
Bringing to you anything you ask me to

The way you move
Is mesmerizing
The way you move
Is hypnotizing

I know I crumble when you are around
Start to mumble a bit of a false sound
Straggle, stumble, shackled and bound in chains

In chains, I’m in chains
In chains, I’m in chains

You’ve got me dying for you
It’s you that I’m living through
You’ve got me praying to you
Saying to you anything you want me to

You’ve got me reaching for you
My soul’s beseeching me too
You’ve got me singing to you
Bringing to you anything you ask me to

I’m in chains 
In chains,
I’m in chains 
In chains,
I’m in chains 
In chains,
I’m in chains

Die Art wie du dich bewegst
Weckt mein Verlangen
Die Art wie du dich bewegst
Lässt mich entflammen

Ich weiß, dass du weißt, was du mir antust
Ich weiß, meine Hände sind niemals mehr frei
Ich weiß, wie es ist, in Ketten zu sein

Die Art wie du dich bewegst
Soll mich verfolgen
Die Art wie du dich bewegst
Soll mich verlocken und verhöhnen

Ich weiß, du wusstest am Tag deiner Geburt
Ich weiß, irgendwie hätte ich gewarnt sein sollen
Ich weiß, ich werde von Mitternacht bis Morgengrauen immer in Ketten gehen

In Ketten, ich bin in Ketten
In Ketten, ich bin in Ketten

Du bringst mich dazu, für dich zu sterben
Du bist es, durch die ich lebe
Du bringst mich dazu, dich anzubeten
Die alles zu sagen, was du von mir verlangst

Du lässt mich nach dir greifen
Meine Seele fleht mich an
Du bringst mich dazu, für dich zu singen
Dir alles zu bringen, was du verlangst

Die Art wie du dich bewegst
Ist betörend
Die Art wie du dich bewegst
Ist hypnotisierend

Ich weiß, ich zerbreche, wenn Du in der Nähe bist
Fange an, falsche Töne zu murmeln
Irre umher, stolpere, gefesselt und in Ketten gelegt

In Ketten, Ich bin in Ketten
In Ketten, Ich bin in Ketten

Du bringst mich dazu, für dich zu sterben
Du bist es, durch die ich lebe
Du bringst mich dazu, dich anzubeten
Die alles zu sagen, was du von mir verlangst

Du lässt mich nach dir greifen
Meine Seele fleht mich an
Du bringst mich dazu, für dich zu singen
Dir alles zu bringen, was du verlangst

In Ketten, ich bin in Ketten
In Ketten, ich bin in Ketten
In Ketten, ich bin in Ketten
In Ketten

Dave und Martin auf der "Touring the Universe" Tour.
Dave und Martin auf der "Touring the Universe" Tour.

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