CPU ist nicht immer Central Processing Unit

Januar 20th, 2012

Ich frage mich seit yesterday wieder, why bei uns eigentlich mitlerweile so many things immer in fucking Englisch bezeichnet, benannt und beschildert werden müssen. Especially when es dafür wonderful german Worte gibt, die everybody kennt und auch unfallfrei outspeaken kann. Wenn somebody you kennst sehr gut ins Krankhaus comes, dann ist das schon very aufregend genug. Wen you den dann besuchen willst und your mom sagt am Phone in Sachen Wegbeschreibung the following:

“Da steht so ein Schild an der Tür von der Abteilung. Ich weiß nicht was das heist und wie man das ausspricht. Geh einfach direkt vor der Treppe links in den Gang und dann ins Zimmer fünf.”

CPU 400x309 CPU ist nicht immer Central Processing Unit

Übersetzt: Brustschmerzabteilung

Ja dann fragt man sich:
Geht das denn nicht auch auf Deutsch????!!!!!

Ich bin sehr fit in Englisch, spreche es fließend. Aber das gilt eben nicht für jeden! Viele Deutsche können es schlecht, ältere Menschen teilweise garnicht, weil sie es nie gelernt haben. Was ist mit ausländischen Mitbürgern, die eine andere Muttersprache haben und für die schon Deutsche eine Fremdsprache ist? Ich habe nichts gegen Englisch und englische Bergiffe und Anglizismen. Dort wo sie nötig oder sinnvoll sind, warum nicht?! Aber muss man sich “committen”, statt sich zu einigen? Muss man ein “Appointment” statt einen Termin haben? Muss man ein “Agreement” statt einer Einigung erreichen? “Muss man “outperformen” statt ein Ziel zu übertreffen? Muss ein Deutsch-Muttersprachler im Gespräch mit anderen Deutsch-Muttersprachlern dauernd englische Worte einflicken, oder würde man ihn nicht auch ohne dieses “clever-shitting” für einen intelligenten und gebildeten Menschen halten? Muss man “what the fuck” und “fuck you” anstatt “was zum Geier” und “leck mich am…” sagen?

In diesem Sinne liebe Dudes and Dudettes, have a nice day!

Ist das der König aller Wort-Wichser?

Dezember 27th, 2010

Ich glaube ich habe ihn gefunden! Den Großmeister der Verbalverzwirbelei par exellence, den Leser-Folterknecht schlecht hin. Sprich, den König aller Wort-Wichser. Schon die ersten drei Sätze beschwören unheilvoll herauf, was auf den Leser dieses FAZnet-Artikels “Auf der Innenseite der Oberfläche” lauert:

Zwischen dem hörigen Herrn und seinen smart phonenden Sklaven, zwischen Benutzer und maschinellem Knecht breitet sich die Bedienungsoberfläche aus. Sie deckt das völlig Unmenschliche unserer Prothesen zu, und nicht nur der digitalen. Sei es nun harte oder weiche Ware – Bedienungsoberflächen kleiden längst auch Haushaltsgerät oder bohrendes Werkzeug in die Gewänder von Drop-Down-Menüs.

stinksauer 400x300 Ist das der König aller Wort Wichser?

Und in eben diesem Stil geht es weiter. Der Autor ergötzt sich in Äußerungen wie:

Die Schöpfer des Geräts lieben ihren Sendeempfänger wie eine Mutter ihr behindertes Kind.

Oder

An dieser Stelle betreten die Autoren von Bedienungsanleitungen den Kampfplatz. Sie verfassen das, was – stilistisch betrachtet – nicht selten eine Schnittmenge ist von Kants „Kritik der reinen Vernunft“ und einem Reiseführer, der mit Sätzen wie „Die Suppe ist lauwarm“ in irgendeiner Sprache weiterzuhelfen versucht, die außer heiß, kalt und angenehm warm keine Temperaturbegriffe kennt.

Ok, besagter Autor lässt sich über das Elend aus, das wir in Bedienungsanleitungen all zu oft lesen müssen und ich bilde mir zumindest ein, die Absicht einer Glosse zu erkennen. Doch scheint er sich bei seinem Artikel fest vorgenommen zu haben, die Unverstehbarkeit von Bedienungsanleitungen nicht nur aufs Korn zu nehmen, sondern selbst auf die Spitze zu treiben. Wie sonst kann so jemand straffrei mit Sätzen davon kommen, wie:

Analphabetisch piktorial wird auch ad usum eines Kapuzineräffchens verdeutlicht, wie der Akku und die Sim-Karte ins neue Smartphone zu praktizieren sind.

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