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Der passende Soundtrack …

… sollte der „Mann aus Glas“ mal verfilmt werden, dann hätte ich schon den passenden Soundtrack. Nicht nur die Lyrics passen – wie immer nach dem Video in Englisch und Deutsch – auch die Musik ist richtig gut und nach meinem Geschmack. Also langer Rede kurzer Sinn: Viel Spaß mit einer Live-Version von Creed „Faceless Man“!

Creed „Faceless Man“ im Original

I spent a day by the river
It was quiet and the wind stood still
I spent some time with nature
To remind me of all that’s real
It’s funny how silence speaks sometimes when you’re alone
And remember that you feel
I said it’s funny how silence speaks sometimes when you’re alone
And remember that you feel
Again I stand, Lord I stand,
against the Faceless Man
Again I stand, Lord I stand,
against the Faceless Man

Now I saw a face on the water
It looked humble but willing to fight
I saw the will of a warrior
His yoke is easy and His burden is light

He looked me right in the eyes
Direct and concise to remind me
To always do what’s right
He looked me right in the eyes
Direct and concise to remind me
To always do what’s right

Again I stand. Lord I stand,
against the Faceless Man
Again I stand. Lord, God I stand,
against the Faceless Man

‚Cause if the face inside can’t see the light
I know I’ll have to walk alone
And if I walk alone to the other side
I know I might not make it home

Again I stand, Lord I stand,
against the Faceless Man
Again I stand, Lord I stand,
against the Faceless Man

Next time I see this face
I’ll say I choose to live for always
So won’t you come inside And never go away
Next time I see this face
I’ll say I choose to live for always
So won’t you come inside And never go away

Again I stand, Lord I stand,
against the Faceless Man
Again I stand, Lord I stand,
against the Faceless Man
Again I stand, Lord I stand,
against the Faceless Man

Creed „Faceless Man“ auf Deutsch

Ich verbrachte einen Tag am Fluss
Es war still und kein Windhauch wehte
Ich verbrachte eine Weile in der Natur
Um mich an alles zu erinnern, was real ist
Es ist komisch, wie die STille zu Dir spricht, wenn Du alleine bist
Und erinnere dich daran, das Du fühlst
Ich sagte Es ist komisch, wie die STille zu Dir spricht, wenn Du alleine bist
Und erinnere dich daran, das Du fühlst
Und wieder stehe ich, Herr ich stehe
dem gesichtslosen Mann gegenüber
Und wieder stehe ich, Herr ich stehe
dem gesichtslosen Mann gegenüber

Dann sah ich ein Gesicht auf dem Wasser
Es blickte demütig aber kampfbereit
Ich sah den Willen eines Kriegers
Sein Joch ist einfach, seine Last ist leicht

Er blickte mir direkt in die Augen
Dirtekt und prägnant um mich zu erinnern
Immer das richtige zu tun
Er blickte mir direkt in die Augen
Dirtekt und prägnant um mich zu erinnern
Immer das richtige zu tun

Und wieder stehe ich, Herr ich stehe
dem gesichtslosen Mann gegenüber
Und wieder stehe ich, Herr ich stehe
dem gesichtslosen Mann gegenüber

Wenn das Gesicht im Inneren das Licht nicht sehen kann
Dann weiß ich, dass ich meinen Weg alleine machen muss
Und wenn ich auf die andere Seite hinüber muss
Dann weiß ich, dass ich es vielleicht nicht mehr heim schaffe

Und wieder stehe ich, Herr ich stehe
dem gesichtslosen Mann gegenüber
Und wieder stehe ich, Herr ich stehe
dem gesichtslosen Mann gegenüber

Nächstes mal, wenn ich das Gesicht sehe
Sage ich, ich entscheide mich, ewig zu leben
Also komm doch herein und geh nie mehr weg
Nächstes mal, wenn ich das Gesicht sehe
Sage ich, ich entscheide mich, ewig zu leben
Also komm doch herein und geh nie mehr weg

Und wieder stehe ich, Herr ich stehe
dem gesichtslosen Mann gegenüber
Und wieder stehe ich, Herr ich stehe
dem gesichtslosen Mann gegenüber
Und wieder stehe ich, Herr ich stehe
dem gesichtslosen Mann gegenüber

Sin Nombre – für mich die Entdeckung des Monats in Sachen Musik

Am 29. April ist bei uns der Film Sin Nombreangelaufen. Ich war noch nicht drin, will und werde aber auf jeden Fall rein gehen. Auf der Webseite zum Film (www.sinnombre-derfilm.de) lief eine Hintergrundmusik, die mir direkt ins Ohr rein ging und seit dem nicht mehr raus. Also bin ich direkt auf die Jagd gegangen und habe diese Melodie auf dem Soundtrack gefunden. Nach dem Hören der „Appetithappen“ des Soundtracks habe ich mir diesen sofort über iTunes gekauft. Bevor ich etwas zu dem faszinierenden Soundtrack sage – für mich die Entdeckung des Monats in Sachen Musik – hier erst mal der Trailer zum Film, damit ihr wisst, worum es geht.

Ok zurück zum Soundrack von Sin Nombre.Was mich auf der Webseite so fesselte war der Klang eines Bandoneons. Im Vergleich zu dem recht harten Thema des Films eine schöne, weiche, zarte aber auch rhythmische  Musik, die da auf der Webseite lief. Und der Soundtrack ist in diesem Stil gehalten. Der ganze Soundtrack erinnert sehr stark an spanische und lateinamerikanische Folklore. Das Bandoneon ist oft zu hören und filigran gezupfte Gitarren. Auch so etwas wie ein Cembalo ist zu hören. Auch Trompeten, die sehr mexikanisch anmuten, sind dabei. Der Klang der Musik ist wirklich fesselnd.

Flamenco und Tango

Obwohl ich kein Musikexperte bin, kann ich sagen, es tauchen Motive von Flamenco und Tango Argentino auf. Und da es sich um Filmmusik handelt, haben einige Stücke, die Spannung und Dramatik untermalen sollen, auch den nötigen und genau passenden orchestralen „Bombast“ zu bieten. Dennoch wirkt das ganze nicht überladen. Das Orchester greift die folkloristischen Melodien auf und gibt dem ganzen die filmische Fülle.

Musik die in die Füße geht

Ich habe das Album erstmals mit dem iPhone und Kopfhörern nachts im Dunkeln beim Spaziergang mit dem Hund entlang der Mosel (in Lehmen) gehört. Zum Glück war es Dunkel und ich alleine. Denn das Album geht in die Füße macht irgendwie Lust zu tanzen. Während andere das können – ok ich habe irgend wann mal einen Tanzkurs gemacht – darf ich nur sagen, dass ich mich zu der wunderschönen Musik irgendwie bewegt habe. Wie gesagt, es war dunkel und mein Hund Giacomo lacht mich dankenswerter Weise nie aus.

🙂

Ok, also, das Album ist wirklich wundern schön und klasse. Auch im Auto schön laut ein wahrer Genuss. Nachdem ich es bereits zum dritten mal gehört habe, muss ich noch mal sagen, für mich ist Sin Nombre die Entdeckung des Monats in Sachen Musik. Schon alleine vom Soundtrack her muss der Film genau so gut sein.

2012 – Die Filmkritik

Kein Film sondern nur Spezialeffekte.
Kein Film sondern nur Spezialeffekte.

Am Wochenende war ich in Roland Emmerichs neuem MeisterMachwerk „2012“. Daher ist es hier an der Zeit für die Filmkritik. Da fange ich doch direkt mal mit meinem Fazit an:

2012 ist KEIN Film! Es ist eine platte Aneinanderrehing von teuren und wirklich sehr guten Spezialeffekten. Die Handlung ist so papierdünn, dass man durchschauen kann, wenn man das Ganze gegen das Licht hält. Die Schauspieler waren durch die Bank weg eigentlich recht farblos, flach und ohne Tiefgang.  Also, meiner Meinung nach alles andere als ein Meisterwerk, allenfalls ein Spezialeffekt-Feuerwerk.

Soweit zum Fazit. Wer den Film noch sehen will, der sollte jetzt aufhören zu lesen!

Die Handlung: Die Welt geht unter und zwar so richtig fett. Alle wollen auf so eine Art High-Tech-Arche, von denen mehrere irgendwo im chinesischen Gebirge gebaut werden.  Warum die Welt untergeht wird relativ mager und dünn erklärt. Ist ja auch egal, sie geht halt unter. Emmerich bleibt seinem banal einfachen Strickmuster, das wir schon von „The day after tomorrow“ kennen, treu und macht quasi das gleiche nur mit mehr Spezialeffekten. Der Held ist wieder einmal ein eben solcher wieder Willen und er hetzt sich den Herzbendel um den halben Globus ab, um irgendwen und sich selbst zu retten.  Um dieses Handlungsstränglein werden ein paar Nebenhandlungen garniert, damit das ganze nicht so dünn wirkt, wie es ist.

Filmisch: Die ganzen Dinge, die passieren sind teilweise dermaßen an den Haaren herbei gezogen, dass man sich fragt, was Emmerich eingeworfen hat, um sich so etwas auszudenken. Auch filmisch ist das ganze nur Durchschnittskost, denn die Szenen haben so wenig Tiefgang wie die Akteure. Wir werden im Prinzip einfach nur von einem Spezialeffekt zum nächsten durchgeschoben. Da der Film zu vermutlich 80% am Computer entstanden ist, bleibt auch kein Platz für gute filmische Umsetzung, gelungene Kameraführung und beeindruckende (gefilmte!!) Bilder oder ähnliches.

Die Spezialeffekte: Die Effektorgie ist eigentlich das einzige, weshalb es sich durchaus lohnt, in den Film zu gehen. Hier hat Emmerich aus dem Vollen geschöpft. Die Effekte, Animationen und Tricks sind weltklasse. Wer, wie ich auch (aber nicht nur), auf so etwas steht kommt schon auf seine Kosten. Also es kracht, knallt und rappelt ordentlich und es gibt viel trickreiches fürs Auge. Das wars dann aber auch schon.

Die Werbung: Die Werbung für den Film vorab, scheint für einige Verwirrung gesorgt zu haben. Für die Werbung wurde sogar die Webseite eines fiktiven Forschungsinstitutes „Institute for human Continuity“ ins Netz gestellt, dass den Weltuntergang 2012 bestätigt. Seit dem Filmstart gibt sich den Seite als Teil des „Movie-Experience“ zu erkennen.

Wer in einen wirklich guten Film mit Herz, Verstand, Handlung und exzellenten Schauspielern gehen will, dem kann ich Männerherzen ans Herz legen!

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