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Hören können, was Frauen denken – Fluch oder Segen?

Gedanken lesen - Fluch oder Segen?
Gedanken lesen – Fluch oder Segen?

Heute abend habe ich den Film „Was Frauen wollen“ gesehen. Ein witziger Film mit Mel Gibson, der hier mal nicht den knallharten Helden spielt. Er spielt Nick Marshall, einen Chauvinisten und Schürzenjäger, der sich für unwiederstehlich hält und der viele Frauen rumkriegt, aber keine langfristige Beziehung zustande bringt. Er freut sich auf eine Beförderung in der Werbeagentur in der er arbeitet und bekommt statt dessen eine Frau vor die Nase gesetzt, gespielt von Helen Hunt.

Und plötzlich kann er hören, was Frauen denken

Seine neue Chefin gibt allen Mitarbeitern ein Paket mit Produkten für die Frau und den Auftrag sich, Werbeslogans dafür auszudenken. Nick probiert abends zu Hause alles aus bis hin zu den schmerzhaften Enthaarungsstreifen – ich kann die Rasur empfehlen, tut weniger weh. Und dann passiert es, er plumpst mit laufendem Fön in die Badewanne. Der Stromschlag verleiht ihm eine neue Gabe, denn tags drauf stellt er fest, dass er die Gedanken von Frauen hören kann. Von allen Frauen. Soweit die Kurzfassung des Inhalts.Hier noch der Trailer, dann gehts ans Eingemachte.

„Das wäre doch mal geil, wenn man hören oder telepatisch empfangen könnte, was Frauen denken!“ Der Gedanke schießt einem da zuerst durch den Kopf. Und Frauen würden sich im ersten Moment sicher das Gegenteil wünschen, also zu hören, was Männer denken. Man(n) würde so mancher Frau gerne mal ausführlich und unbemerkt in den Kopf schauen können. Oder würde man nicht?! Dann kommen wir mal zu der Frage: Wäre diese Fähigkeit …

… Fluch oder Segen

Wäre das ein Segen, alles hören zu können was Frauen denken (jaja und für Euch Mädels das gleiche nur eben anders herum). Was würde Mann da alles hören und erfahren. Oder ist es doch eher ein Fluch, eine Belastung, eine Plage. Bevor ich mir auf diese Frage für Euch den Kopf zerbreche, hier noch eine Szene aus dem Film.

Die Psychiaterin, gespielt von Bette Midler, sagt ihm also, diese Gabe wäre ein Geschenk, das er genießen solle und das ihn zu einem sehr glücklichen Mann machen könne. Betrachten wir also mal diese Seite. Man könnte Frauen Wünsche mehr als nur von den Lippen ablesen. Es gäbe nie wieder Streit, weil Mann sofort auf alles eingehen und reagieren könnte, was Frau denkt. Und eine Szene in dem Film zeigt auch, wie Frauen davon profitieren könnten, weil der Mann im Bett genau wüßte, worauf sie Lust hat und steht.  Ein Mann wäre mit dieser Gabe quasi der totale und absolute Frauenversteher. Klingt, als wäre diese Gabe also ein Segen. Schauen wir uns die nächste Szene an!

Wäre es wirtklich so toll, wenn Mann immer und unerbittlich alles hören und mit bekommen würde, was Frauen denken?! Mädels, ihr denkt hier bitte wieder anders herum. Würde das eigene Ego nicht einen Lackschaden bekommen, wenn man hört, dass die super hübsche Frau in der Disco, die man gerade erblickt hat und einfach umwerfend und faszinierend findet, über dich gerade denkt „Ne, also der Typ geht ja wohl mal garnicht“? Wäre es nicht unglaublich langweilig und würde es dem Leben nicht Spannung nehmen, wenn man immer alles sofort wüßte und es keine Geheimnisse mehr zu enträtseln gäbe? Und würden Frauen nicht einen großen Teil dessen verlieren, was uns Männer so an ihnen fasziniert, nämlich dass sie eben nicht durch und durch versteh- und durchschaubar sind. Welches Rätsel macht Spaß, wenn man sofort die Lösung aufgezwungen bekommt. Will man wirklich alles mitbekommen, was Frauen – oder erweitern wir es mal auf andere Menschen generell – denken und fühlen? Wo bliebe da das Vergnügen, um einen anderen Menschen zu werben, ihn zu erobern, wenn einem über dieses Gedankenkino alles automatisch in den Schoß fallen würde, so wie in „Was Frauen wollen.“

Und dann auch die umgekehrte Frage, würde man wollen, dass ein anderer einem wirklich jeden Gedanken „stehlen“ kann und alles mitbekommt, was einem durch den Kopf geht. Das wäre für JEDEN Menschen unangenehm und peinlich, ja fast brutal. Gedanken kann man nicht abschalten. Es gäbe keine Intimsphäre und keine Dinge mehr, die man für sich behalten kann. Was wäre es schlimm, wenn jemand sich gerade böse oder frivole Gedanken über jemand anderen macht und der oder die das mitbekommen würde. Kommen wir auf die erwähnte super hübsche Frau in der Disco zurück. Was wäre wenn die mithören könnte wenn Mann denkt „Wow, die und ihren hübschen Po würde ich nicht von der Bettkante schubsen.“ Und bevor ihr Mädels jetzt wieder über Männer schimpft, die „immer nur an das eine denken“, seid ehrlich, ihr denkt sowas auch, wenn ihr einen Typ seht, der in Euer Beuteschema passt! DOCH tut ihr!!

Fazit:

Es wäre in meinen Augen definitiv ein Fluch und zwar ein gewaltiger und ich würde auf diese „Gabe“ sofort verzichten. Hmmmm obwohl …. manchmal für einen kleinen Augenblick mal „spicken“ können, was im Kopf mancher Frauen vorgeht. Manchmal habe ich mir das schon gewünscht.

So und zum Schluss: Einen hab ich noch. “ target=“_blank“>HIER KLICKEN!!!

Sag was nettes über Frauen – die Bilanz

Heute morgen habe ich die Gegenprobe zu „Sag was nettes über Männer“ gestartet und meine männlichen Facebook-Freunde aufgefordert: „Sag was nettes über Frauen.“ Nachdem es den ganzen Tag eher sehr mager aussah, kamen gegen Abend doch einige Beiträge.

Ich darf feststellen, die Männer haben diesen Vergleich knapp für sich entschieden. Es haben mehr Männer mehr Komplimente für Frauen gepostet, als am 3. November Frauen umgekehrt was nettes über Männer zu sagen hatten. Die Zahlen liegen zwar nicht weit auseinander (3+1 Frauen versus 7 Männer) und die Antwortquote im Vergleich zu den Frauen (2,25%) ist zwar fast 3,1 mal höher (6,72%), aber auch noch sehr niedrig. Aber ich darf mich in meiner Vermutung als bestätigt betrachten, dass Männer den Frauen viel eher Komplimente machen, als umgekehrt. Und wenn ich mir den Inhalt und die Qualität der Beiträge anschaue, dann darf ich konstatieren das wir Männer auch hier „gewonnen“ haben. Alleine Helmuts Dichtkunst oder Pauls Homage an die Frau sind klasse.

Fazit: Mein Fazit dieser beiden Experimente läuft nicht auf einen Vergleich zwischen Frauen und Männerns hinaus. Ich will vielmehr auffordern, das Menschen heutzutage einfach grundsätzlich wieder netter zueinander sein sollten. Wenn Du deinem Nächsten ein freundliches Lächeln schenkst, wird er es Dir mit guter Laune danken. Deshalb lächele ich Euch jetzt allen zur guten Nacht zu, danke allen, die mitgemacht und was nettes gesagt haben. Und den Verschwiegenen sage ich, dass sie zwar beim Experiment gepennt haben. Aber es ist nie zu spät einem anderen Menschen etwas nettes zu sagen.

Hier jetzt die Nettigkeiten, die die Männer heute über Frauen gesagt haben.

Paul: Frauen…

– haben in meinem Leben einen sehr hohen Stellenwert

– als Mutter
– als erste Geliebte, die mich als jungen Kerl geprägt hat
– als Ehefrau, die mir zwei wunderbare Kinder geschenkt hat und diese sehr gut auf deren Leben vorbereitete
– Frauen, mit denen ich wirklich befreundet bin, und mit denen ich mich über viele Dinge austauschen kann, was mir an anderer Stelle nicht immer gegönnt ist
– Frauen, mit denen ich im Beruf sehr gut zusammen arbeite ( 90% meiner Entscheiderinnen sind weiblichen Geschlechts)

Frauen, wie ich sie kenne und schätze, gehören einfach mit in das Leben eines Mannes!!!

Habsch ferdisch ;-))

Ach ja, ich vergass:

– schöne warme, weiche Haut, in kalten Nächten und vorm Kamin unverzichtbar ;-))

Gut, und die 5 €uro zahle ich gerne in die Macho-Kasse ;-))

Helmut: Was wäre Mann ohne Frau? Novemberwettergrau

UND

Der Worte gibt es wohl sehr viele,
Doch ob diese dann auch gefiele,
Daran sollte Mann sich messen,
Und das Motto nicht vergessen:
Sag den Frauen etwas nettes,
Erlaubt ist sicher auch adrettes,
Denn Frau durchblick doch sehr genau,
Schließlich sind sie in Worten schlau!

UND

Uday: Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei.

UND

Wenn eine Frau nicht spricht, soll man sie auf keinen Fall unterbrechen.

Jürgen: ein exemplar welche mind. diese 3 eigenschaften aufweisen kann haben 2 fleißige menschen gezeugt, und jetzt ist sie an meiner seite, hab ich ein glück!…..wünsch euch viel spass beim weitersuchen;-))))

Alex: hab sogar ein Lied gefunden;-)) Ohne Frauen geht mal gar nicht…..

Andreas: Mich fasziniert die Undurchschaubarkeit von Frauen. Kaum glaubst Du, sie ein Stück weit mehr verstanden zu haben, schon stehst Du vor dem nächsten kniffligen Rätsel. Und manchmal denkst Du nur noch: „Jetzt raff ich gar nichts mehr“. Das ist zum einen spannend und zum anderen anstrengend.

Und bei allen körperlich Attributen von Frauen, die gemeinhin von Männern (angeblich) für besonders erwähnenswert erachtet werden und sich eher unterhalb des Halses befinden: Ich finde wunderschöne Augen und deren Ausstrahlung toll und anziehend. Und wenn diese Augen in einem klugen Kopf stecken, um so besser.

Elmar: frauen sind so ziemlich kompliziertesten Wesen dieser Welt. Abgesehen von uns Männern. Ein Vorurteil..hmm, aus der Welt räumen kann ich es nicht, aber vielleicht erklären: Frauen und Schuhe. Es mag für uns Männer relativ bizarr wirken, wenn einem die Herzensdame erklärt, dass sie keine passenden Schuhe hat, aber dafür stehen 25 Paar im Schuhschrank. Allerdings denken Frauen da einfach anders. Für uns gibt es die Unterscheidung: Schuhe oder nicht Schuhe haben. Wenn ich Schuhe habe, dann passen sie mir logischerweise, sonst hätte ich sie mir nicht gekauft. ABER..Frauen denken in uns zu entlegenen Kleider-Regionen. Heißt: ich kann ein Paar Schuhe haben, dass zu meiner Jeans und dem weißen Oberteil passt..ABER eben nicht zu der schwarzen Hose und dem weißen Oberteil. Und erst recht nicht zum Rock und dem blauen Oberteil. Und da Frauen zumeist ein mindest doppelt so großes Kleiderarsenal haben, brauchen sie auch mindestens mal mehr doppelt so viel Schuhe.

P.S. Die Kommentare von Frauen über Frauen habe ich weggelassen, denn es waren ja explizit die Männer gefordert.

Dann machen wir mal die Gegenprobe: Sag was nettes über Frauen

Unlängst war der „Weltmännertag“ und ich hatte auf Facebook mit „Sag was nettes über Männer“ den Versuch gestartet, ob und wie viele Frauen etwas nettes über Männer sagen. Das Ergebnis war ja doch eher bescheiden. (http://www.stammhirnrinde.de/2010/11/03/der-weltmaennertag-und-mein-trauriges-fazit/).

Sagte mir gestern eine Bekannte: „Mach doch die Gegenprobe!“ Gesagt getan! Auf geht’s liebe Männer.

Sag was nettes über Frauen!

Sagt einfach mal in ein paar wenigen Sätzen etwas nettes über Frauen. Räumt ein Vorurteil gegenüber Frauen aus der Welt. Sagt, was ihr an Frauen gut findet. Sagt was Euch an Frauen begeistert oder fasziniert. Sagt welche Macken und Marotten von Frauen eigentlich doch ganz nett oder witzig sind. Sagt was witziges aber nicht boshaftes über Frauen. Ihr wisst schon, was ich meine.

Sag was nettes über Frauen.
Sag was nettes über Frauen.

Gleiche Bedingungen, das ganze läuft EINEN (Arbeits-) Tag. Jetzt bin ich mal gespannt, ob wir Männer besser sind, wenn es darum geht, etwas nettes über das andere Geschlecht zu sagen!

Aufruf zum Weltmännertag: Sag was nettes über Männer

Soeben habe ich auf Facebook den nachfolgenden Aufruf gestartet. Ich bin mal gespannt, was dabei rum kommt und würde mich über ein vielfältiges Ergebnis freuen.

Hallo liebe Frauen,

heute ist „Weltmännertag“. Lasst uns nicht darüber streiten, ob der sinnvoll ist oder nicht. Lasst uns nicht darüber diskutieren, ob Männer gar zu einer schutzbedürftigen Spezies geworden sind, wie Die Welt (http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article10704026/Meine-Herren.html) es behauptet. Lasst uns mal die üblichen Vorurteile, die Frauen über Männer und Männer über Frauen haben, ignorieren.

Ich möchte Euch anlässlich dieses Weltmännertages zu einer kleinen Blog-Aktion einladen:

Sag was nettes über Männer!

Sagt einfach mal in ein paar wenigen Sätzen etwas nettes über Männer. Räumt ein Vorurteil gegenüber Männern aus der Welt. Sagt, was ihr an Männern gut findet. Sagt was Euch an Männern begeistert oder fasziniert. Sagt welche Macken und Marotten von Männern eigentlich doch ganz nett oder witzig sind. Sagt was witziges aber nicht boshaftes über Männer. Ihr wisst schon, was ich meine.

Schickt mir Euren Beitrag einfach per Facebook-Nachricht. Ich sammele das dann und veröffentliche es mit dem Namen der Autorin (wenn gewünscht nur der Vorname) in meinem Blog. Ich würde sagen „Abgabeschluss“ ist heute 17 Uhr, damit ich das noch während des Weltmännertages online stellen kann.

Ich würde mich freuen, wenn viele von Euch mitmachen, denn da kommt bestimmt was spannendes und interessantes bei heraus. Viel besser, als wenn ich mir was zum Weltmännertag aus den Fingern sauge.

Gruß
Andreas


Also pass mal auf Paul

Weil ich unlängst mit einem Bekannten via Internet über Frauen und was sie in unseren Augen attraktiv macht gequatscht habe und weil ein gewisser Paul immer gewisse Bilder in Facebook postet, ist es mal an der Zeit, hier extra für Paul einen Satz zu zitieren, denn ich dem eingangs erwähnten Bekannten zu diesem Thema geschrieben habe. (Wow was ein gruselig langer Schachtelsatz).

Ich finde diese wandelnden Kleiderständer-Makupreklame-Tussen ohne eigene Meinung und mit einem IQ in Höhe der Zimmertemperatur stinklangweilig, selbst wenn die Figur perfekt, der Arsch knackig und die Oberweite üppig ist.

Vom Vokabular her eventuell etwas chauvinistisch – hey da haben sich zwei Männer unterhalten – aber eigentlich ein ehrlich gemeintes Kompliment, denn ich finde, dass Intelligenz in der Tat etwas sehr erotisches sein kann und mich ziemlich anmacht! Aslo lieber Paul, kein Buch nur nach dem Einband beurteilen.

Paul und die Frauen....
Paul und die Frauen....

Tanzen ist wie Singen mit den Füßen

Ich-002-2Ich höre gerne Musik. Ich singe leidenschaftlich gerne und hoffentlich auch halbwegs gut im Chor. Aber da ist etwas, das würde ich gerne (wieder) tun und können: Tanzen. Tanzen, das ist wie Singen mit den Füßen. Als Jugendlicher haben mich meine Eltern zum obligatorischen Tanzkurs geschickt. Dafür bin ich ihnen dankbar. Dann habe ich es danach eigentlich nie wieder getant und vollkommen verlernt. Dafür bin ich mir nicht dankbar. Aber wenn ich andere tanzen sehe und es mir bei guter Musik in den Beinen zuckt, dann wünschte ich, ich wäre am und wohl auch auf dem Ball geblieben sozusagen. Manchmal, wenn ich Nachts mit dem Hund im Weinberg spazieren gehe, Giacomo ohne Leine durch die Wingerte schnüffelt, während ich die Kopfhörer im Ohr habe und Musik vom iPhone höre, dann bin ich sehr froh dass es so spät im Weinberg dunkel und einsam ist und mich niemand beobachtet…

Ich würde gerne nochmal zur Tanzschule gehen und wieder Tanzen lernen. Aber leider fehlt mir dazu eine Tanzpartnerin. Jugendlich dürfen alleine kommen und bekommen dann in der Tanzschule eine(n) Tanzpartner(in) vermittelt. Aber liest man die Bedingungen für die Kursteilnahme für Erwachsene steht dort meistens „Für Paare“ oder „nur für Paare“. Also, wenn es Leserinnen aus der Gegend von Oppenheim gibt, die bei schöner Musik auch zapplige Füße bekommen ….. Man muss ja nicht gleich auf das Niveau des nachfolgenden Videos vorstürmen wollen.
🙂

UPDATE: Ich habe noch zwei sehr schöne Tango-Filme auf YouTube entdeckt. Der erste zeigt Al Pacino in „Der Duft der Frauen„. Dort spielt er einen Blinden. Der zweite zeigt Antonio Banderas in einer heißen Szene in „Take the Lead„.

Du hast aber viele Unterhosen…

… diesen erstaunten Satz bekam ich Anfang der Woche von meiner höchst Wert geschätzten Mama zu hören. Da meine Waschmaschine letzten Sonntag (kauft um Gottes Willen niemals eine sch… Bauknecht!!!) endgültig die Grätsche gemacht hat, muss ich auswärts waschen, bis eine neue Maschine da ist. Die vorgenannte Aussage deutet auf die Einschätzung hin, dass ich wohl eher wenige Unterhosen hätte. Tja liebe Geschlechtsgenossen, damit wären wir wieder bei einem der vielen Vorurteile, die vor allem viele Frauen gegenüber Männern haben. Dieses spezielle Vorurteil besagt, dass Männer nur fünf Unterhosen haben bzw. im Jahr kaufen. Stimmt das?

Drunter
Sowas kaufen Frauen ihren Männern??!!

Nein, es ist nur ein Vorurteil! Aber wie entsteht dieses Unterhosen-Vorurteil. Nun einmal sicher dadurch, dass es für Männer nicht gerade zu den vergnüglichsten Dingen zählt, Leibwäsche zu kaufen. Wir sind da ganz pragmatisch und kaufen dann gerne nur einmal im Jahr, dann aber direkt einen Zehnerpack. Aber die Wurzeln des Gerüchtes reichen tiefer! Für Männer besteht erzwungener Maßen sehr häufig gar keine Notwendigkeit, viele Unterhosen zu erwerben. Doch! Solange Mann noch kein Mann ist, sondern „der Junge“ und zu Hause wohnt, sind es in der Regel die Mütter, die den Erwerb der Leibwäsche ungefragt erledigen. Da bekommt der Junge mal ein paar Unterhosen mitgebracht, selbst wenn er mittlerweile doch schon Ende Zwanzig ist und gerade am Studienabschluss arbeitet. Für Socken gilt das Gleiche. Für die Schlafanzüge sind nicht selten die Omas zuständig. Da bekommt Mann dann zu Weihnachten oder zum Geburtstag einen Schlafanzug geschenkt, so wie auch Opa ihn trug. Klassischer Schnitt in Gruselmuster mit Hemdkragen, Oberteil zum Köpfen und „Schlitz“ in der Hose.

Ja irgendwann wird Mann dann flügge, zieht daheim aus und in die erste eigene Bude ein. Die weiblichen Vorfahren nehmen dann anfangs noch langsam Abstand vom Kauf von Leibwäsche und Schlafbekleidung …. nur um zum Erwerb von Hand- und Geschirrtüchern über zu gehen. Der Junge braucht doch was Praktisches für den Haushalt!

Solange Mann nicht wie ich sein Dasein als Single fristet, sondern irgendwann eine Lebensabschnittsgefährtin und dann später Ehefrau hat, geht der Erwerb von Leibwäsche, Socken, Geschirr- und Handtüchern etc. quasi beinahe nahtlos von der Mutter an die Schwiegertochter über. Ich jedenfalls kaufe solcherlei Sachen selbst. Ich habe extra für diesen Blogbeitrag eine Bestandsaufnahme gemacht. Ich besitze 21 Unterhosen, 28 Paar Socken, 19 normale Handtücher, 12 kleine Handtücher, 7 große Badetücher und 2 riesengroße Strandhandtücher sowie 14 Geschirrtücher. Noch Fragen?!!!

Fazit: Männer haben mehr als fünf Unterhosen! Sie kaufen Sie nur oft nicht selbst, da im Leben wechselnde Frauen ihnen den Erwerb von Leibwäsche abnehmen, ob sie wollen oder nicht. Aber viele Männer kaufen gerne Dessous für ihre Frauen, damit wird wenigstens teilweise ein Ausgleich geschaffen.

Warum Frauen dauernd neue Schuhe kaufen…

Also in den letzten Tagen hab ich ja des Öfteren über Schuhe gelesen und auch hier und da ein kleines Portiönchen Senf dazu gegeben. Da dachte ich mir, es ist an der Zeit mal, die ganze Senftube auszupacken und das Thema Schuhe und vor allem Frauen und Schuhe mal hier aufzugreifen.schuhkarussell

Frauen wird ja nachgesagt, dass Sie spätestens seit der TV-Serie Sex and the City alle einen ebenso kollektiven wie massiven Schuhtick haben und in suchtähnlichem Zwang ein Paar nach dem anderen kaufen. In der Tat kenne ich mindestens eine bekennende Schuh-Süchtige und durfte auch anderweitig schon miterleben, welche Mühe in die artgerechte Haltung und Aufbewahrung der Schuhscharen investiert wird. So ein Schuhkarussell ist ja eine feine Sache … wenn es erst einmal fest und sicher steht. Dann will ich mal versuchen, diesen Schuhtick zu erklären.

Das Ganze hat mit Emotionen, Vernunft und Schmerztoleranz zu tun! Doch doch! Ich darf das kurz an pragmatischen Erfahrungen darstellen, die ich am eigenen Leibe gemacht habe. Ich bin vor ein paar Wochen in Darmstadt im Loop 5 gewesen, um – na was wohl – Schuhe zu kaufen! Doch! Auch Männer kaufen gerne Schuhe und haben dabei sogar Spaß. Und ich bekenne, dass ich mehr als zwei Paar Schuhe mein Eigen nenne und sogar schon mal Schuhregal selbst konstruiert und gebaut habe! Zurück zum Loop 5. Ich bin also dann in einen der gefühlten 12 Schuhläden hinein und habe mich umgeschaut. Sportlich schicke Treter für den Sommer waren die anvisierte Beute.

Genau die wären es gewesen ....
Genau die wären es gewesen ....

Und da standen sie! Traumhaft schicke Schuhe von Lloyd (genau die im Bild!), eine gekonnte Mischung aus elegant und sportlich. Zur Jeans ebenso passend, wie zum Anzug. Damit sind wir beim Thema Emotionen. Mein Herz hüpfte im Leibe ob der entdeckten schicken Schuhe. Dann habe ich die Schuhe aus dem Regal genommen und auf den Preis geschaut. Peng! Sofort schlug unerbittlich die Vernunft zu und sagte mir, dass diese Schuhe unglaublich hässlich sind.

Wenn ich mal ein paar Hundert Euro zu viel hätte ...
Wenn ich mal ein paar Hundert Euro zu viel hätte ... nein, Mädels, der Laden ist nur für Jungs!

Hier spielt jetzt die erwähnte Schmerztoleranz die entscheidende Rolle. Die ist bei Frauen in Sachen Schuhe um ein Vielfaches höher als bei Männern! Während bei Männern, also auch bei mir, der Anblick des hohen Preises für Schuhe sofort eine Schmerzreaktion auslöst, die dann die Vernunft gegenüber den Emotionen die Oberhand gewinnen lässt, können Frauen ungleich mehr Pein ertragen. Wie gerne würde ich den Online-Anbieter Shoepassion – nein liebe Mädels, der Laden ist exklusiv nur für uns Jungs!! – leerkaufen. Auch an einer richtig schönen Armbanduhr beispielsweise von Glashütte hätte ich unglaublich viel Freude. Aber wenn ich dann die Preise sehe, AUA! Schon etabliert sich die Vernunft als Regulativ.

Schmerzhaft schöne Uhren ...
Schmerzhaft schöne Uhren ...

So wie wir Männer über den Schuhtick der Frauen frotzeln, so lästert Ihr, liebe Frauen, ja über uns Männer, wenn es um Themen wie Bau- oder Mediamarkt geht. Und ihr habt vollkommen Recht! Denn wenn es um Technikspielsachen oder Baumaschinen etc. geht, dann gelten exakt die gleichen Gesetze von Emotionen, Vernunft und Schmerztoleranz. Nur das diesmal WIR die mit der sehr hohen Schmerztoleranz sind!

Hier war ich dann doch schmerzfrei ...
Hier war ich dann doch schmerzfrei ...

Nehmen wir mein neues Lieblingsspielzeug als Beispiel. Beim Kauf meines iPad war ich absolut schmerzfrei und konnte deshalb lüstern in Emotionen baden und Geld ausgeben. Die Vernunft wurde mit der Tatsache, dass ich mit dem Ding sogar Geld verdiene, endgültig zum Schweigen gebracht. Ok, das iPad hat soviel gekostet, wie 3,5 Paar Lloyd-Schuhe, aber über die Preise von Manolo Blahnik-Schläppchen reden wir lieber nicht….

Ich hät’ da mal ’ne Frage: Was soll das mit dem Beine rasieren?

Seit gestern Abend, nach einem Gespräch mit einer Freundin, das sich eigentlich um Form und Standort einer neu zu errichtenden Badewanne und deren Eignung zum Duschen drehte – konkret ging es darum, das man sich in der Wanne stehend die Beine rasieren kann, geht mir eine Frage einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ok, die Frage bereitete mir jetzt keine schlaflose Nacht, das tun derzeit andere Dinge, die mir im Kopf herumgeistern. Die Antwort auf diese Frage wird auch kaum geeignet sein, den Weltfrieden herbei zu führen, die Weltwirtschaftskrise zu beenden, Flüge auch ohne Nacktscanner sicherer zu machen oder das Ozonloch davon zu überzeugen, kleiner zu werden. Wahrscheinlich wird diese Frage für viele vor allem durch Irrelevanz brillieren. Aber ich stelle sie trotzdem! Und ich hoffe, dass auch wirklich jemand antwortet, denn wozu hab ich die Kommentarfunktion hier im Blog?! Hier also die Frage, die mich derzeit umtreibt:

Was soll das bei Euch Mädels mit dem Beine rasieren?

Millionen von Frauen verbringen sehr viel Zeit damit, Haare auf den Beinen zu entfernen. Es ist scheinbar ein ständiger Kampf – der gleiche wie bei uns Männern mit dem Bartwuchs. Ausgetragen wir der Kampf mal unter der Dusche, wie eingangs schon angedeutet, mal im Sitzen, Stehen, Liegen. Mal mit speziellem Rasierzeug, das auf melodische Namen wie „Lady Shave“ hört und mindestens eine „Aloe Vera-Streifen“ hat. Mal mit Enthaarungscreme oder -gel. Mal mit diesen kleinen Folterwerkzeugen namens „Epilierer“. So ein Teil hab ich am eigenen Bein mal ausprobiert. Holla die Waldfee! Dafür braucht es schon einiges an Leidensfähigkeit. Damit genug der technischen Details. Zurück zur Frage nach dem Warum?

Beine können eine haarige Sache sein.
Beine können eine haarige Sache sein.

Warum rasieren/enthaaren sich Frauen die Beine? Es heißt, dass Haare an den Beinen unerotisch seien und dem Sexappeal und der Schönheit abträglich wären. Unter anderem weil die Beine mit Haaren auch nicht glatt wären. Raff ich nicht! Ok meinetwegen, wenn da jemandem schwarze Drähte in einer Länge aus dem Bein sprießen, dass man Lockenwickler reindrehen könnte, da könnte man dann drüber streiten. Aber bei den aller aller allermeisten Frauen würde Mann diesen hauchzarten Flaum auf den Beinen doch kaum sehen. Und selbst wenn, ich könnte diesen absolut problemlos ignorieren! Und das „Glättegefühl“ ist rein subjektiv.

Schön ist das Bein nicht allein.
Schön ist das Bein nicht allein.

Außerdem liebe Damen, reduzieren wir alle und ihr Euch selbst damit nicht auf die Betrachtung und Bewertung „einzelner Bauteile“? Nach dem Motto: „Mädchen, Du hast ein wunderschönes Gesicht. Deine Figur toll! Dein Busen (ein jeder suche sich sein Synonym selbst aus) göttlich! Dein Knackpopo, einfach geil! Aber oh weh, was sehe ich da! Deine Beine sind ja gar nicht rasiert, mein Gott, was bist Du so hässlich!“ Also ich finde eine Frau nicht nur von Kopf bis Fuß in ihrer Gesamtheit schön, sondern es kommt auch ein gerüttelt Maß an Schönheit von Innen. Ausstrahlung, Charakter, Intelligenz, Humor und so weiter. Ich weis, der Vergleich ist in diesem Zusammenhang saudoof, aber ein Auto kaufe ich doch auch nicht ausschließlich, weil mir Reifen und Felgen gefallen!

Warum sind Haare an den Keulen bei Männern nicht auch hässlich?
Warum sind Haare an den Keulen bei Männern nicht auch hässlich?

Und außerdem! Wenn unrasiert Beine so furchtbar hässlich und kinderpopoglatte Beine so schön und herrlich erotisch sind, warum dürfen wir Kerle dann straffrei mit behaarten Keulen durch die Gegen stampfen?! Warum findet Ihr Frauen uns Kerle trotz Behaarung an den Beinen oder anderen Stellen südlich des Kopfes trotzdem anziehend? Warum sind rasierte Beine beinhart ein weibliches Monopol – zumindest wenn man der Werbung glaubt. Warum ist das Thema rasieren bei Männern nur um den Mund, sowie an Kinn und Backen relevant? Warum verlangt keine Frau von einem/ihrem Mann: „Ihgitt, willst Du Dir nicht endlich mal wieder die Beine rasieren?!!“

So und in Sachen Antwort seid jetzt (vor allem) Ihr dran, Mädels!

UPDATE 09.01.2010 P.S. Über etwas zu lästern, was man(n) selbst nicht kennt, ist ja relativ einfach. Da ich berufsbedingt sehr neugierig und in der Tat für Gleichberechtigung und zwar in beiden Richtungen bin, habe ich heute einen Selbstversuch gestartet. Den habe ich mit nur einer Schnittwunde erfolgreich zum Abschluss gebracht. Fazit: Man(n) ist das Beine rasieren eine heiden Arbeit und ich hätte nicht gedacht, dass sich das glatt rasierte Bein so dermaßen gut anfühlt.