SchlagwortGiacomo

DAS will ich sehen!

Giacomo, mein Hund, hat derzeit eine entzündete Wunde auf der linken Wange. Die heilt nicht so gut ab, weil er sich dauernd daran kratzt und mit den Krallen seiner linken hinteren Pfote so alles immer wieder auf hackt bis es blutet. Dieser große trichterförmige Kragen vom Tierarzt funktioniert nicht. Den kann er nicht ausstehen und zerlegt damit auch die halbe Wohnung. Also haben wir ihm zwei Tennissocken über die Pfote gezogen und mit etwas Klebeband fixiert. Das stört ihn garnicht und er kann sich damit nicht mehr erfolgreich kratzen.

Giacomo mit der "dicken Backe".
Giacomo mit der "dicken Backe".

Das haben wir unlängst einer Tante von mir erzählt. Da sagt die doch glatt: „Ja aber er kann sich dann doch immer noch mit der rechten Pfote kratzen?!“ Also DAS will ich sehen, wie Giacomo sich mit der RECHTEN hinteren Pfote an der LINKEN Wange kratzt!!

Hä? Wo ist der Hund?

Allmorgendlich, wenn ich zur Arbeit fahre, bringe ich Giacomo, meinen Hund, zu meinen Eltern nach Nierstein, die ihn tagsüber versorgen. Dann fahre ich mit der Fähre ins Hessenland nach Darmstadt.

Ich halte also heute morgen so um 7:15 Uhr bei meinen Eltern vor dem Haus, steige aus, mache den Kofferraum auf. Kein Hund drin! Ich denke mir: „Hä? Wo ist der Hund?“ Der lag nach wie vor daheim in Oppenheim vor der Haustür auf der Treppe und hat sich vermutlich kurz und knapp gewundert, warum sein Herrchen ohne ihn davon gedüst ist.

Giacomo, oder "48 Kilo gute Laune"
Giacomo, oder "48 Kilo gute Laune"

Das übliche morgendliche Ritual

Ich hab eigentlich das getan, was ich jeden Werktagmorgen tue. Ich habe mit Giacomo an der Leine das Haus verlassen, die Tür hinter mir abgeschlossen und den Hund auf der Haustürtreppe „geparkt“. Dann habe ich wie immer die Allgemeine Zeitung aus dem Zeituntsrohr genommen, bin zur Garage, habe diese aufgeschlossen, das Auto rausgefahren und die Garage wieder abgeschlossen. Normaler weise hole ich dann den Hund von der Haustürtreppe, mach den Kofferraum auf, Giacomo hüpft rein und los gehts nach Nierstein. Nun, diesen letzten Teil des allmorgendlichen Rituals habe ich diesmal vergessen und bin doch tatsächlich ohne Hund einfach losgefahren. Und ich hab es erst, wie oben beschrieben, in Nierstein gemerkt. Also zurück gedüst nach Oppenheim den Hund holen. Und Giacomo guckte mich an als wollte er sagen „Na, auch schon wach, Du Nachtkapp!?“

Das kommt davon, wenn der Kopf schon längst mit anderen wichtigen Dingen beschäftigt ist, denn daran lags. Ich hab weder gestern gesoffen wie ein Elch, noch heute Nacht schlecht geschlafen. Ich war einfach mit dem Kopf schon einige Aufgaben weiter.

Giacomo als Windhund in Dänemark

In Dänemark weht fast immer Wind. Mal schwach, mal kräftig. Gestern auf der Heimfahrt, so zwischen Hannover und Kassel, als Andy das Steuer übernommen hat und ich als Beifahrer relaxen konnte, habe ich eine witzige Szene aus dem Urlaub skizziert. Ist nichts dolles, denn ich hab mit dem Block auf dem Schoss auf dem Beifahrersitz herum hantiert. Aber ich glaube man kann sich „Windhund Giacomo“ doch ganz gut vorstellen.

"Windhund" Giacomo in Dänemark.
"Windhund" Giacomo in Dänemark.

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