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Google Paranoia reloaded: Street View und die bösen Einbrecher

„Hurrrraaaaa es ist Sommerloch und trotzdem haben wir ein Thema um uns in den Medien anzubiedern.“ So jubelt in Berlin derzeit still und heimlich nicht nur Aigners Ilse, sondern ein Großteil der Politprominenz. Google Street View – oder besser der Feldzug dagegen – hält heute sogar Einzug ins Parlament. Nein nicht mit einem Kameraauto. Heute soll darüber debattiert werden, ob und wie man Gesetze für (oder eher gegen???) solche Geobilderdienste schmieden soll. Natürlich gibt’s den dazugehörigen Zoff unter den Politikern, auch in der Koalition. Schon gestern meldeten sich alle zu Wort. Unser aller Kanzlerin Merkel sagte, sie nutzt den Widerspruch nicht, findet ihn aber gut. Prima Angela, schön das Du das Ganze etwas entspannter siehst als so manche andere Ilse.  Politiker lieben es, Schreckgespenster an die Wand zu malen, um beim Stiemmvieh – also uns – Ängste zu schüren und dann mit nicht selten blindem Aktionismus oder markigen Sprüchen zu brillieren. Das Schreckgespenst in Sachen Google Street View sind seit Tagen die Heerscharen von Einbrechern, die die Straßenbilder auf Google bald für ihre Beutezüge ausnutzen. Aha. Dann schlüpfe ich jetzt mal in die Rolle eines Einbrechers, der Google Street View benutzt.

Ich tu mal so und gehe auf Beutezug

google-autoIch sitze also in meinem düsteren Versteck und schaue mir auf meinem 30-Zoll-Monitor Häuser an, in die ich einbrechen will. Schnell habe ich ein paar lohnende Objekte ausgespäht. Und los gehts. Beim ersten Objekt gelingt es mir, die Haustür recht schnell zu öffnen. Ein kleines Kind steht vor mir und ruft laut „Papa, wer ist der Mann hier?!“ Mist, hier wohnen ja Leute und sind auch noch zu Hause. Eh das Papa, den ich schon die Treppe runter poltern höre, nachschaut, wer der Mann ist, ergreife ich die Flucht. Aber zu spät, Frau Mama kam aus der Küche und hat mich gesehen. Das Haus sah so lohnend aus auf Google Street View, aber dass ich auch wissen muss, wann die Leute daheim sind – ich arbeite am liebsten ungestört – daran habe ich nicht gedacht.

Auf zum nächsten Objekt. Es ist schon dunkel und es brennt kein Licht. Es scheint niemand daheim zu sein, oder die Leute schlafen schon. Also klettere ich über den Zaun … und wenige Sekunden später fegt ein Schäferhund heran und verbeißt sich in meiner Wade. Das tut ehrlich gesagt ziemlich weh und der Hund macht auch keine Anstalten, loszulassen. Irgend wann tut er es doch und ich schleppe mich blutend von dannen. So ein Scheiß, dieser blöde Köter war auf dem Bild in Street-View nicht zu sehen.

Street View taugt nichts für Einbrecher

Ok, beenden wir das kindische Rollenspiel und betrachten wir die Einbruchstauglichkeit von Google Street View mal sachlich. Ein bloßes Bild genügt nicht als Information für die Planung eines Einbruches. Der Kriminelle wird das Objekt viel eher selbst ausspähen und zwar ein paar Tage. Zum einen wird er wissen wollen, ob es Hunde oder andere Störfaktoren wie sehr neugierige Nachbarn gibt. Zum anderen wird er den Lebenswandel der Bewohner erforschen wollen. Nur wenn er weiß, wann in der Regel niemand daheim ist ( z.B. die Eltern auf der Arbeit, die Kinder in der Schule), kann er ungestört zuschlagen. Street View zeigt nicht nur nichts, was der Einbrecher nicht auch vor Ort sieht, es zeigt sogar viel weniger. Denn der Einbrecher wird sich aus der Nähe auch Türen, Schlösser und Fenster ansehen, um zu wiessen, ob er leicht in das Objekt einbrechen kann oder ein gut passiv geschütztes Haus vor sich hat.

Fazit: Street View ist beinahe der harmloseste Dienst von Google

Street View zeigt mein Haus – wenn überhaupt Oppenheim als Provinzstadt mal in Street View auftaucht – so, wie es jeder sehen kann, der daran vorbeifährt oder geht. Google ist sicher froh, das es wegen Street View derzeit soviel Kloppe bekommt. Denn das lenkt von den ganzen anderen Diensten und Funktionen ab, mit denen der Suchmaschinenkrake echte und werthaltige Daten von uns in sich hinein frißt. Google Kalender kennt unsere Termine, Google Mail unsere Mals, Google Docs weiß, was wir in Texten schreiben und Google-Tochter YouTube kennt unsere Vorlieben in Sachen Video. Aber nicht nur Google sammelt. Facebook liebt uns auch nur wegen unserer Daten. Laut Umfrage sind 52 Prozent der Deutschen dagegen, dass ihre Häuser in Street View zu sehen sind. Von diesen 52 Prozent werden sicher unzählige Leute dabei sein, die massive Datendiarhoe haben und im Internet treudoof jedes leere Formularfeld mit ihren Daten füttern. Google ist aber eben derzeit der größte Datensammler.

Google hat ein Motto: „Dont be evil!“ Sei nicht böse. Dazu passt dieses Video:

Der große Vorteil der Paranoia

Der große Vorteil der Paranoia ist, wir haben in der Redaktion dadurch Themen satt. Mein Artikel in Sachen Angela Merkel und Street View lief gestern richtig gut und klickte massiv.

Google Paranoia – der tolle neue Gratisdienst von Google

Google hat jetzt für Deutschland einen neuen Dienst angekündigt, der auch direkt gestartet wurde: Google Paranoia!

Google Paranoia - der tolle neue Gratisdienst von Google!
Google Paranoia - der tolle neue Gratisdienst von Google! (Montage: Andreas Bild: stock.xchng)

Den Eindruck habe ich, seit Google angekündigt hat, dass noch dieses Jahr Google-Street-View in Deutschland an den Start gehen wird. Die zwanzig größten deutschen Städte sollen wir bald aus Straßensicht bestaunen können. Das sind Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.

Einfach mal die Klappe halten – oder eben nicht…

Kaum hat der Suchmaschinengigant das offiziell angekündigt, meldet sich jeder offizielle, semioffizielle und auch jeder irrelevante Bedenkenträger zu Wort. Ob es Hamburgs Google-Jäger … äh Verzeihung … Datenschützer Johannes Caspar ist, der sich überrascht zeigt und erklärt „Meine Bedenken, das komplexe Widerspruchsverfahren so kurzfristig in Gang zu setzen, wurden leider nicht berücksichtigt.“ Oder Bundesdatenschutzwachhund Peter Schaar, der mindestens eine Telefonhotline von Google fordert. Thomas de Maizière AKA Bundesinnenminister meldet sich ebenfalls zu Wort und phrasendrischt im Spiegel: „Wir müssen sehr sorgfältig darauf achten, wann Quantität in Qualität umschlägt und aus etwas Normalem, der Blick auf eine Häuserfassade mit Klingelschildern und Briefkästen, ein weltweit möglicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen werden kann“. Natürlich stimmt auch Aigners Ilse im Chor der Google-Street-View-Paranoiker ein Liedchen an und droht mit „scharfen Kontrollen“. Auch CDU-Mann Wolle Bosbach heischt nach einem Schlagzeilchen, indem er sich vorstellen kann, dass von der Widerspruchsmöglichkeit rege Gebrauch gemacht wird.

Google-Street-View für’s Regierungsbashing

Die Opposition nutzt das Ganze als Vehikel zum Regierungsbashing und sagt, die Regierung habe sich vom Start von Street-View überrumpeln lassen. Liebe Opposition, schon im Januar wurde mehrfach gemeldet, das Google sehr wahrscheinlich im Herbst an den Start geht. Demnach hat sich die Regierung also acht Monate lang überrumpeln lassen.

Aber auch andere Bedenkenträger wittern jetzt die Gelegenheit, um endlich mal in die Zeitung zu kommen. Hamburgs Grundeigentümerverband drängt im Hamburger Abendblatt darauf, den von Google angebotenen Vorabwiderspruch fleißig zu nutzen. Auch all die ganzen Argumente, die die letzten Wochen und Monate bis zum Erbrechen medial durchgekaut wurden, werden wieder aufgewärmt. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) beispielsweise kocht die Panikmache vor den Einbrechern nochmal auf. Einbrecher erwarten Google-Street-View sehnsüchtig, um ihre Beutezüge vorzubereiten. Man kann ein Haus natürlich nicht ausspionieren, wenn man es selbst vor Ort anschaut und dabei viel mehr sieht als in Street-View. Ohne Street-View zu nutzen, geht der moderne Einbrecher heute nicht mehr zur Arbeit.

Google-Bashing bringt Popularität, Auflage und Quote

Gerade bei Politikern ist Google-Bashing richtig en vogue, kann man damit doch regelmäßig in die Presse kommen, ohne wirklich etwas dafür leisten zu müssen. Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, ist das beste Beispiel, denn die gute Frau treibt jede Sau durchs Mediendorf, auf der Google steht. Auch der medienverliebte Peter Schaar meldet sich zu jeder passenden Gelegenheit in Sachen Google und vieler anderer Themen zu Wort und reitet auf Allgemeinplätzen rum. Aber damit nicht genug. Alle Medien ballern die Kritik an Google fettschlagzeilig oder auf prominenten Sendeplätzen raus, was das Zeug hält. Schließlich bringt die Panikmache vor dem bösen Suchmaschinenkraken ja Auflage und Einschaltquote. Ja was glaubt ihr wohl, warum ich hier darüber berichte? Der Shit klickt auch gut!

😉

Google komm und fotografier meine Hütte aber lass die Finger von meinen Daten!

Liebe Firma Google. Ihr dürft mein Haus von mir aus gerne im Vorbeifahren fotografieren und dann auch in Google-Street-View zeigen. Die gelbe Fassade und der ungepflegte Vorgarten sind für jeden sichtbar und langweilig. Dass ihr das tut, das finde ich harmlos. Viel schlimmer aber finde ich das, was ihr mit unseren Daten macht, die ihr mit Google Mail, Google Wave (ok, das ist ja bald tot), Google Docs, Google Kalender und all den anderen Gratisdiensten abgreift. Deshalb nutze ich keinen dieser Dienste. Aber komischerweise sind diese Dienste zu abstrakt, als das unsere mediengeilen Politiker und Bedenkenträger dagegen so regelmäßig zu Felde ziehen, wie gegen Street-View. Aber so ein Kameraauto, dass durch die Straßen fährt, dass ist was konkretes und tatsächlich (an-) fassbares, dagegen kann man wettern und das auch dann, wenn man von der ganzen Materie keine Ahnung hat.

Hey Google! Ich bin unverkäuflich!

Sagt mir eben einer, dass man mich im Internet bis zu 48% billiger kaufen kann. Ich: „Waaaas!“ Er: „Google mal Deinen Namen!“ Tatsache! Es gibt eine Funktion von Google die autoamtisch diese Anzeigen generiert. Die rührt aus eingegebenen Suchbegriffen und irgendwelchen automatisierten Kommerz-Seiten, die aus Suchbegriffen Offerten zu erzeugen versuchen, Anzeigen zusammen. Das sind die Anzeigen die da rechts auftauchen. Und siehe da, dieser Automatismus hat ohne Witz angeblich Sonderangebote für mich gefunden. Absolut hahnebüchen.

Ich bin unverkäuflich
Ich bin unverkäuflich

Sieht man davon ab, dass ich zwar nicht einmalig bin – in Kreuztal, wo meine Sippe herkommt, gibt es noch einen Andreas Lerg – so bin ich doch absolut unverkäuflich. Natürlich habe ich dann auch direkt mal alle möglichen anderen Namen gegooglet. Nicht bei allen, aber doch bei manchen tauchen ähnliche abstruse Anzeigen auf. Und ich weiss auch woran es liegt. Das passiert immer dann, wenn es kaufbare Produkte gibt, auf denen der jeweilige Name steht. Bei mir sind es die diversen Bücher die ich geschrieben habe, die diese automatisch gemixten Anzeigen auslösen. Denn korrekterweise tauchen dort auch ganz regulär meine Bücher in Anzeigen auf. Schließlich werden diese Bücher über den Buchtitel und den Autoren beworben. Und so habe ich auch andere Autoren entdeckt. Auch bei Musikern kommt es teilweise vor.

Und die Moral von der Geschicht? Die Kontext-sensitiv erzeugten Anzeigen bei Google, die sich der Suchmaschinengigant teuer bezahlen lässt, sind weit aus weniger intelligent und treffsicher generiert, als Google das so gerne behauptet.

Google hat ’n Arsch in der Hose und beendet Zensur der Suchergebnisse in China

Respekt! Google hat tatsächlich den Arsch in der Hose, um China in Sachen Zensur endlich den blankgezückten Selbigen zu zeigen.  In dem Suchanfragen auf www.google.cn auf Hongkong (www.google.com.hk) umgeleitet werden, ist die Zensur der chinesischen Suchergebnisse umgangen. Google hat damit in dem schwelenden Streit mit China, der seit dem Hacker-Angriff im Januar am köcheln ist, nun wohl endgültig die Faxen dicke.  Google erklärte gestern im Einklang mit der Umleitung der Suche, sich nicht mehr an die sowieso nur wiederwillig akzeptierten Zensur-Vorschriften des chinesischen Staates zu halten.

Google stoppt zensierte Suche in China.
Google stoppt zensierte Suche in China.

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Mit mehr Potenz ohne Anlaufzeit ficken dabei abnehmen und Google Millionengewinne einstreichen

Der Spam-Frühling bricht an.
Der Spam-Frühling bricht an.

Liebe Leute, was hab ich doch ein Glück! Marie hat mir eine E-Mail geschrieben und verspricht mir „Ficken ohne große Anlaufzeit“. Ja aber gerne doch! Und wie gut, dass mir auch Susanne Geipel mailt, sich bei mir für mein Interesse am Newsletter bedankt und mir sagt wo ich direkt aus der EU superbillig ein Potenzmittel für jedermann echt billig kaufen kann. Damit stehe ich Marie dann stundenlang durch, denn dieses Zeug verleiht mir „Standkraft, damit die Nacht bei der Frau in bleibender Erinnerung bleibt.“ Das brauch ich ja dann für die geile Marie.

Und wenn Marie bedient ist, dann kann ich ja zum Glück auf die tolle Sexdate-Seite zurückgreifen, die mir Andrea Jakob und auch Sabine Winkler in ihren Mails empfohlen haben. Da kann ich dann ganz toll Kontakte knüpfen und als Bonus gibts Livecams und Videos. Schließlich muss man das Potenzmittelchen von Susanne Geipel ja auch voll ausreizen.

Ja und wenn man schon ohne Anlaufzeit zum Matratzensport kommen möchte, dann muss man ja auch gut aussehen. Da bin ich echt froh, dass mir Schlank & Fit gemailt hat, denn die bieten mir die „LiDa Daidaihua- Gewichtsabnahmekapseln“ superbillig an. Das sind die erfolgreichsten Schlankheitspillen in den USA und in Fernost und dazu auch noch 100% Natur. Mit den Kapseln UND dem Potenzmittel von Susanne Geipel werde ich dann in wenigen Wochen zum schlanken Megahengst. Geil!

Damit aber nicht genug! Nein! Ich hab sogar zig Millionen Euro gewonnen. Doch!! Ehrlich!!! Das hat mir Google International Inc. nämlich gestern gemailt. Ok, es ist komisch, dass die mir gestern, am 24. Februar einen guten Rutsch ins neue Jahr gewünscht haben und die haben ein sehr komisches Deutsch drauf:

„Die endgueltige Programme wurden auf dem 24 febuar 2010 in Baden, Schweiz gehalten.Dies Ergebnis ist jetzt zu Ihnen heute 25 febuar 2010 freigegeben worden. Ihre E-Mail-Adresse, die in der Einer Kategorie befestigt wird,hat EUR 5,000,000.00 (FUENF MILLIONEN EUROS) gewonnen, und dazu ist Ihre E-Mailadress als ein Gewinner fuer den Geldpreis vom EUR 5,000,0000 (FUENF MILLIONEN EUROS) gewaehlt worden. Sie muessen Ihr Gewinn nicht spaeter als am 06 marsch 2010 beansprucht werden. Nach diesem Datum, wird alle unbeanspruchten Fonds zu unserem Zentralebuero (als nicht beansprucht) zurueckgekehrt werden.“

Klingt schon echt komisch. Aber was soll’s. Fünf Millionen Euro! Ja die nehm’ ich doch gerne! Davon kann ich mir so viel von Susanne Geipels Potenzmittel kaufen, dass ich die Marie ohne große Anlaufzeit über Jahre ….

Zynismus-Modus AUS

So liebe Leser, Spaß beiseite. Wie es scheint bricht gerade ganz massiv der Spam-Frühling an, denn was ich in den letzte 48 Stunden für Spammails auf meinen privaten und beruflichen E-Mail-Accounts bekommen habe, ist sagenhaft. Ich habe nur die neuesten Maschen oben eingeflochten. Ausgelassen habe ich die üblichen Afrikaner (Nigeria Connection), die großzügig Provisionen anbieten, wenn man sein Konto zur Verfügung stellt, um angeblich Geld außer Landes zu schmuggeln.

Interessant finde ich diese Mails von Marie, Susanne Geipel, Andrea Jakob und auch Sabine Winkler und Schlank & Fit, denn in jeder geben sich die Spam-Versender Mühe, den Adressaten persönlich anzusprechen. In jeder Mail wurde ich mit dem Vornamen „andreas“ angesprochen. Diese Mails sind auch in absolut tadellosem Deutsch verfasst, ohne Fehler oder Verbalabstrusitäten wie in der Google-Gewinn-Mail. Es wird darin auch nicht einfach platt eine Werbebotschaft verbreitet im Sinne von „Viagra billig kaufen“. Es wird beinahe versucht, eine Art Geschichte zu erzählen und die Werbebotschaft als Beiwerk zu liefern. Die Mails sind sich alle von der Machart so ähnlich, dass man davon ausgehen darf, dass sie alle vom gleichen Absender kommen. Außerdem kamen diese Mails auch sehr dicht aufeinander.

Aber alle diese Mails hat der installierte Spam-Filter zuverlässig erwischt, markiert und im Spam-Ordner gesammelt.  Es gibt also Mittel dagegen. Ich hab die Mails nur deshalb nicht sofort gelöscht, weil ich das Ganze hier einfach mal mit ordentlich zynischer Würze zum besten geben wollte.

Google enthüllt, was es über dich weiß … teilweise!

Google weiß viel über uns, viel mehr als uns lieb ist. Aber jetzt macht der Suchmaschinenriese Datensammelriese plötzlich einen auf Transparent und gibt sich bezüglich der Informationen offensichtlich freizügig. Scheinbar will das Unternehmen sein Image etwas aufpolieren und nicht mehr so sehr als gierig Daten sammelnde Web-Krake da stehen. Viel Glück dabei!

Google enthüllt ein Bisschen von dem, was es über uns weiß.
Google enthüllt ein Bisschen von dem, was es über uns weiß.

Hast Du einen Google-Account? Dann – und nur dann – kannst Du erfahren, was Google so alles über dich weiß. Mit dem heute neu an den Start gegangen Dienst “ Google Dashboard“ (Armaturenbrett) wird Dir – wenn Du eingeloggt bist – angezeigt, was Du so alles bei Google treibst, welche Dienste Du  nutzt, welche Suchanfragen Du so gestartet hast. Du kannst Dein Suchverhalten umfangreich auswerten. Google tut das ja schließlich auch, nur noch ausführlicher, als es in diesem Tool machbar ist. Auch der Inhalt Deiner Mails wird auf Werbewirkung hin gescannt.

Doch diese Informationen im Dashboard sind sicherlich nur die Spitze des Datensammel-Eisbergs. Alles was unter der Oberfläche verborgen ist, zeigt Google nicht. Also meiner Meinung nach ist das weniger Transparenz sondern nur Kosmetik.

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