Stone Sour – Say You’ll Haunt Me
Es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Musik auf der Stammhirnrinde. Oft stelle ich hier eher ältere Sachen vor. Heute mal ein aktuelles und richtig schönes Hardrock-Brett. Ordentlich fett ohne in eine Brüllorgie auszuarten und auch melodisch gut, kein reines Gitarren-Highspeed-Geschrammel. Da mir auch der Text sehr gut gefällt, nicht zuletzt, weil der Sänger ihn so singt, das man ihn gut verstehen kann, wie immer im Anschluss an das ebenfalls gelungene Video die Lyrics diesmal nur im Original. Im WWW habe ich keine gute Übersetzung gefunden und es selbst zu machen, dazu fehlt mir heute die Zeit. Vielleicht liefere ich es nach. Also dann viel Spaß.
Lyrics zu Stone Sour “Say You’ll Haunt Me” im Original
Little supernovas in my head
Little soft pulses in my dead
Little souvenirs and secrets shared
Little of guard and unprepared
I was never good enough to find
I was never bad enough to mind
In the middle I will do my best
Take me in your arms and leave the rest
I will give you anything to
Say you want to stay, you want me to
Say you’ll never die, you’ll always haunt me
I want to know I belong to you
Say you’ll haunt me
Together, together we’ll be together, together forever
Little variations on my page
Little doors open on my cage
Little time has come and gone so far
Little by little who you are
I can see the patterns on your face
I can see the miracles I trace
Symmetry in shadows I can’t hide
I JUST WANT TO BE RIGHT BY YOUR SIDE
I will give you everything to
Say you want to stay you want me too
Say you’ll never die, you’ll always haunt me
I want to know I belong to you
Say you’ll haunt me (2x)
Together, together we’ll be together, together forever
I BELONG TO YOU I BELONG TO YOU
Little supernovas in my head
Little soft pulses in my dead
Little souvenirs and secrets shared
Little of guard and unprepared
I will give you everything to
Say you want to stay you want me too
Say you’ll never die you’ll always haunt me
I want to know I belong to you
Say you’ll haunt me Say you’ll haunt me
Together, together we’ll be together, together forever
I BELONG TO YOU I BELONG TO YOU
Morrissey – You know it’s gonna happen some day
Und wieder mal ein kleiner Ausflug in die Musik. Morrisey und seine Band “The Smiths” habe ich früher rauf und runter gehört. Und ich habe heute mal wieder die Alben raus gekramt -- ok alles mittlerweile digitalisiert und auch auf dem iPad dabei -- und den einen oder anderen Kracher gehört. Ein Stück von Morrissey als Solomusiker, das derzeit gut zu meiner Stimmung passt, will ich euch hier mal zu Gehör bringen, zumal ich eine coole Live-Version davon auf YouTube gefunden habe. Das Stück nennt sich … na ihr wisst es schon, steht ja oben. Hier also erst einmal das Video und danach wie üblich die Lyrics.
Lyrics “You know it’s gonna happen sme day” in Englisch
My love, wherever you are
Whatever you are
Don’t lose faith
I know it’s gonna happen someday
To you
Please wait
Please wait
Oh, wait
Don’t lose faith
You say that the day
Just never arrives
And it’s never seemed so far away
Still I know it’s gonna happen someday
To you
Please wait
Don’t lose faith
Lyrics “You know it’s gonna happen sme day” in Deutsch
Was auch immer Du bist
Verliere nicht den Glauben
Ich weiss eines Tages wird es geschehen
Für dich
Bitte warte
Bitte warte
Oh, warte
Verliere nicht den Glauben
Du sagst, dass der Tag
einfach niemals kommt
Und das es nie so in weiter Ferne lag
Dennoch weiss ich, es wird eines Tages geschehen
Für dich
Bitte warte
Verliere nicht den Glauben
Sin Nombre – für mich die Entdeckung des Monats in Sachen Musik
Am 29. April ist bei uns der Film Sin Nombreangelaufen. Ich war noch nicht drin, will und werde aber auf jeden Fall rein gehen. Auf der Webseite zum Film (www.sinnombre-derfilm.de) lief eine Hintergrundmusik, die mir direkt ins Ohr rein ging und seit dem nicht mehr raus. Also bin ich direkt auf die Jagd gegangen und habe diese Melodie auf dem Soundtrack gefunden. Nach dem Hören der “Appetithappen” des Soundtracks habe ich mir diesen sofort über iTunes gekauft. Bevor ich etwas zu dem faszinierenden Soundtrack sage -- für mich die Entdeckung des Monats in Sachen Musik -- hier erst mal der Trailer zum Film, damit ihr wisst, worum es geht.
Ok zurück zum Soundrack von Sin Nombre.Was mich auf der Webseite so fesselte war der Klang eines Bandoneons. Im Vergleich zu dem recht harten Thema des Films eine schöne, weiche, zarte aber auch rhythmische Musik, die da auf der Webseite lief. Und der Soundtrack ist in diesem Stil gehalten. Der ganze Soundtrack erinnert sehr stark an spanische und lateinamerikanische Folklore. Das Bandoneon ist oft zu hören und filigran gezupfte Gitarren. Auch so etwas wie ein Cembalo ist zu hören. Auch Trompeten, die sehr mexikanisch anmuten, sind dabei. Der Klang der Musik ist wirklich fesselnd.
Flamenco und Tango
Obwohl ich kein Musikexperte bin, kann ich sagen, es tauchen Motive von Flamenco und Tango Argentino auf. Und da es sich um Filmmusik handelt, haben einige Stücke, die Spannung und Dramatik untermalen sollen, auch den nötigen und genau passenden orchestralen “Bombast” zu bieten. Dennoch wirkt das ganze nicht überladen. Das Orchester greift die folkloristischen Melodien auf und gibt dem ganzen die filmische Fülle.
Musik die in die Füße geht
Ich habe das Album erstmals mit dem iPhone und Kopfhörern nachts im Dunkeln beim Spaziergang mit dem Hund entlang der Mosel (in Lehmen) gehört. Zum Glück war es Dunkel und ich alleine. Denn das Album geht in die Füße macht irgendwie Lust zu tanzen. Während andere das können -- ok ich habe irgend wann mal einen Tanzkurs gemacht -- darf ich nur sagen, dass ich mich zu der wunderschönen Musik irgendwie bewegt habe. Wie gesagt, es war dunkel und mein Hund Giacomo lacht mich dankenswerter Weise nie aus.
Ok, also, das Album ist wirklich wundern schön und klasse. Auch im Auto schön laut ein wahrer Genuss. Nachdem ich es bereits zum dritten mal gehört habe, muss ich noch mal sagen, für mich ist Sin Nombre die Entdeckung des Monats in Sachen Musik. Schon alleine vom Soundtrack her muss der Film genau so gut sein.
Tora! Tora! Tora!
Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit habe ich endlich mal ein paar alte richtig fette Synthie-Bretter von Depeche Mode gehört und ich dachte mir, dass es mal wieder an der Zeit für eine Musikempfehlung hier auf der Stammhirnrinde ist. Das erste Stück heißt „Tora! Tora! Tora!“ und stammt vom aller ersten Studioalbum „Speak and Spell“ der vier Jungs aus dem britischen Basildon. Mein Gott sehen die vier Buben in dem Video des Songs so witzig aus.
Der Text des Liedes ist etwas, nun wie soll ich sagen, verworren. Der Titel des Songs steht wahrscheinlich mit dem weltbekannten gleichnamigen Kriegsfilm aus dem Jahr 1970 im Zusammenhang, auch wenn der Text das allerhöchstens erahnen lässt. Der Film beschreibt den japanischen Angriff auf Pearl Harbor. Das über Funk von den Japanern an die Flotte verbreitete Angriffssignal soll eben „Tora! Tora! Tora!“ (Tiger Tiger Tiger) gelautet haben. Continue reading »
Filed under Alles in allem | Tags: Basildon, depeche mode, Musik, Video | Comment (1)Ich hab dich lieb …
… wieder mal ein schönes musikalisches Fundstück ausgegraben. “Ich hab dich lieb”, schön melancholisch von unserem Herbert. Live ist es unschlagbar und geht ans Herz.
Und hier die Lyrics zum nachlesen. Obwohl, verstehen kann man den Herbert ja recht gut.
Ich hab grad zärtlich
an dich gedacht,
wie du behutsam und ganz sacht,
mich total verrückt gemacht!
Du kamst wann du wolltest
gingst morgens um acht!
Tausend und eine – eine Nacht!
Ich hab dich lieb, so lieb,
lieber als Du denkst!
Ich hab dich lieb, so lieb,
auch wenn Du nicht an mir hängst!
Du wolltest dich nicht an mich binden,
bin ich so n’oller Baum?
Eine Familie mit dir,
das war mein Traum.
Doch dir wars viel zu früh!
Es gibt bestimmt auch noch bessere
andre als mich,
du willst dich erst umsehen man weiß ja nie.
Ich hab dich lieb, so lieb
lieber als je zuvor
Ich hab dich lieb, so lieb,
ich nehm´s halt mit humor!
Ruf doch mal wieder an und
erzähl mir was du treibst.
Ist ganz egal wann und
überrasch mich, komm her und sag,
dass du bleibst- für immer jetzt
für ewig, oder mehr….
Doch halt! Ich muss wohl schon träumen!
Jeder hat so seinen Tick-
für deine Suche- wünsch ich dir viel Glück!
Ich hab dich lieb, so lieb,
ich hoffe du verzeihst!
Ich hab dich lieb, so lieb,
ich will nur dass du’s weißt!
Ich hab dich lieb, so lieb,
lieber als je zuvor
Ich hab dich lieb, so lieb,
ich nehm´s halt mit humor!
Ich hab dich lieb, so lieb,
lieber als du denkst!
Ich hab dich lieb, so lieb,
auch wenn du nicht an mir hängst!
Hallelujah geiler Song von Leonard Cohen
Immer wieder einmal passiert es mir, dass ich über gute Musik stoplere, die ich schon mal irgendwann gehört habe und die dann über ein “akustisches Schlüsselerlebnis” wieder aus den Tiefen den Stammhirnrinde an die Oberfläche des Bewusstseins dringt. Wow, welch philosophisches Gebrabbel!
Spass bei Seite. Gestern Abend auf der Weihnachtsfeier der Harmonie wars wieder einmal soweit. Keine Ahnung warum, aber plötzlich tobte sich Leonard Cohens “Hallelujah” als Ohrwurm in meinem Kopf aus. Wir haben es nicht etwa gesungen, oder irgendwie darüber geredet. Es tauchte einfach auf meiner akustischen Bildfläche auf. “Akustische Bildfläche”, auch irgendwie ein Anachronismus, oder?
iTunes sei Dank, landete die Live-Coverversion von Bon Jovi fix auf meinem iPhone. Auf die Kombination aus Cohens tiefer Stimme und seiner hochgradig depressiven Art, dieses Stück zu singen, hatte ich gestern Nacht keine Lust, deshalb Bon Jovi. Und Cover von dem Stück gibt es viele! Von Allison Crowe, Rufus Wainwright, Jeff Buckley und anderen. Richtig geil singt es auch Rea Garvey, Sänger von Reamon, aber da ist das Stück nur 2:45 lang und irgendwie gekürzt. Selbst Wir sind Helden haben es gecovert. Auch im Film “Shrek” kommt der Song vor.
Bei Liedermachern wie Cohen ist ja auch immer der Text recht interessant und spielt eine zentrale Rolle. Das gilt beispielsweise auch für eines seiner bekanntesten Stücke “Suzanne“. Hier bei Hallelujah ist es auch ein eher melancholisch-herzschmerziger aber sehr schöner Text. Deshalb hier die Lyrics zu Cohens Hallelujah:
“Hallelujah”
Now I’ve heard there was a secret chord
That David played, and it pleased the Lord
But you don’t really care for music, do you?
It goes like this
The fourth, the fifth
The minor fall, the major lift
The baffled king composing Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Your faith was strong but you needed proof
You saw her bathing on the roof
Her beauty and the moonlight overthrew you
She tied you
To a kitchen chair
She broke your throne, and she cut your hair
And from your lips she drew the Hallelujah
Baby I have been here before
I know this room, I’ve walked this floor
I used to live alone before I knew you.
I’ve seen your flag on the marble arch
Love is not a victory march
It’s a cold and it’s a broken Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
There was a time you let me know
What’s really going on below
But now you never show it to me, do you?
And remember when I moved in you
The holy dove was moving too
And every breath we drew was Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
You say I took the name in vain
I don’t even know the name
But if I did, well really, what’s it to you?
There’s a blaze of light
In every word
It doesn’t matter which you heard
The holy or the broken Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
I did my best, it wasn’t much
I couldn’t feel, so I tried to touch
I’ve told the truth, I didn’t come to fool you
And even though
It all went wrong
I’ll stand before the Lord of Song
With nothing on my tongue but Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah
Filed under Musik Film & Co | Tags: Allison Crowe, Bon Jovi, Hallelujah, Jeff Buckley, Leonard Cohen, lyrics, Musik, Ohrwurm, Rufus Wainwright, Shrek, Suzanne, Wir sind Helden | Comment (0)