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Liebe Griechen – Beschwerdebrief von Stern-Autor Walter Wüllenweber

Beschwerdebrief: Liebe Griechen ...
Beschwerdebrief: Liebe Griechen ...

Kollege Wüllenweber veröffentlichte im Stern eine Art offenen Brief an die „Lieben Griechen„. Darin erklärt er recht würzig und zynisch, wie das ganze Dilemma mit der Griechischen Wirtschaft und den desaströsen Folgen für uns alle entstanden ist.  Trotz der satirischen Würze steckt sehr viel Wahres drin. Deshalb lohnt sich das Lesen dieses Briefes durchaus. Viele Experten sagen ja, dass man Griechenland vor die Wand fahren lassen solle, denn die derzeitigen Finanzspritzen würden das Unvermeintliche einfach nur heraus zögern. Die Staatspleite käme einfach später. Ich bin kein Finanzexperte, habe von Währungspolitik keine Ahnung und kenne mich mit Staatsfinanzen nicht aus. Aber ich glaube, wir stehen erst am Anfang des Problems, das mit Griechenland erst beginnt.  Da sind die ersten Hedgefonds, die auf das Scheitern des Euro als Währung zocken. Es gibt immer Spekulanten, die an einer Kriese richtig satt verdienen und die sich nichts um die Folgen scheren. Die Wirtschaftskriese ist längst nicht vorbei, sondern kommt mit einem anderen Mäntelchen um die Schultern wieder stärker zum Tragen glaube ich.