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Google übernimmt NICHT die Weltherrschaft

Auf TechChrunch liest man derzeit einen recht interessanten Artikel zur Zukunft des Internet. Sean Parker, eine Art Existenzgründungs-Guru in Sachen Internet, sagt, Twitter und Facebook, sowie Apple und eBay werden bald schon das Internet dominieren, NICHT Google. Er begründet das damit, dass Dienste wie Google und Yahoo darauf spezialisiert sind, Informationen zusammen zu tragen und zur Verfügung zu stellen. Doch das sei das Internet von gestern. Das Internet von morgen aber bringt durch Vernetzung Personen zusammen. Und genau das machen Dienste wie Twitter oder Facebook. Google bleibe wichtig, spiele aber nicht die dominierende Rolle.

Die Dienste Craigslist, MySpace, AIM und eBay seien alle mieserable designed und umgesetzt, wären aber dennoch erfolgreich, weil sie genau diese Vernetzung böten, erklärt Parker. Was eBay betrifft, ist diese Firma meiner Meinung nach derzeit dabei, sich das eigene Grab zu schaufeln, denn die vielen Neuerungen der letzten zwei jahre vernichten die Usability vor allem für Verkäufer. Nie zuvor war es so mühsam und aufwändig, auf eBay etwas zu verkaufen. Zudem arbeitet eBay sehr intensiv daran, die privaten Verkäufer zu Gunsten der gewerblichen endgültig raus zu ekeln. Ein fataler Fehler, meiner Meinung nach.

Man mag Parkers Ausführungen als Einzelmeinung bewerten und sicher wird es verschiedene Analysen und Prognosen der Entwicklung des Internets geben. Aber betrachten wir den gewaltigen Erfolg von Twitter und Facebook und deren rasantes Nutzerwachstum, dann lässt sich feststellen: Parker ist auf der richtigen Fährte!

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