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Hilfe ich bin ein Twitter-holic – jetzt auch als Elektro-Buch!

Ich bin ein Twitter-holic, ein bekennender obendrein. Und ich habe ein neues Spielzeug gefunden, mit dem ich meiner Sucht frönen kann. Heute stolperte ich über ein witziges Twitter-Tool namens Tweetbook. Diese Webseite klinkt sich in Deinen Twitter-Account ein, reißt sich alle Tweets des letzten halben Jahres unter den digitalen Nagel und verwandelt das Ganze in ein E-Book im PDF-Format. Natürlich hab ich das sofort getestet. Es ist sehr einfach. Webseite aufmachen, nach einem Klick wirst Du nach der Freigabe der Anwendung innerhalb von Twitter gefragt. Ein weiterer Klick und ab geht die Post. Innerhalb von nichtmals zwei Minuten hat Tweetbook meine 5447 Tweets – waaaaaas wiiiiieviiiiiel??!! – seit Donnerstag, dem 15. Oktober 2009 – in „stockibabys Tweet Book“ verwandelt. Das ist ein 139 Seiten dickes Zeugnis meiner Twitteritis. Damit hab ich es quasi Schwarz auf Weiß, ich bin ein Twitter-holic.

Deine Tweets als Elektro-Buch.
Deine Tweets als Elektro-Buch.

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Gedanken zum Thema „Echtzeit-Web“ in Sachen Journalismus mit Twitter & Co

Auf der Webseite Elektrischer Reporter habe ich ein sehr interessantes Video „Real Time Web: Alles im Jetzt“ entdeckt (unten). Wer diesen Film anschaut, lernt auch schnell, dass viele Medien nach wie vor die Chancen nicht erkennen. Sicher immer mehr Medien, auch beispielsweise die hiesige Allgemeine Zeitung oder mein Brötchengeber T-Online nutzen Twitter und Facebook. Aber meist wird wieder nur der alte klassische Ansatz des reinen „Sendeweges“ genutzt. Es werden nur Informationen ausgesendet. Doch damit bleibt ein großer Teil der Multiplikationswirkung ungenutzt. Zunächst mal das Stichwort „Retweeten“. Wenn man es schafft, eine Tweet so interessant zu machen das er geretweetet wird (grausames Denglisch, ich weis), multipliziert sich das, wie im Video erklärt wird exponentiell. Aber die Medien ignorieren dabei die Tatsache, dass sie auch selbst retweeten sollten, denn das ganze Spiel funktioniert nach dem Prinzip geben und nehmen. Durch die Nutzung von Twitter, Facebook & Co als reinen Sendeweg, bleiben die Medien passiv und binden den Mitmach-Effekt nicht ein. Lies „Gedanken zum Thema „Echtzeit-Web“ in Sachen Journalismus mit Twitter & Co“ weiter

Getwitterten Reiseeindrücken entgegenfiebern

Ich liebe Twitter! Es macht Spaß, man bleibt in Kontakt mit anderen rund um den Globus und es ist einfach zu nutzen, sowohl vom Mac (jaja auch vom PC) als auch vom iPhone. Vor allem kann es auch die Postkarte ersetzen (muss es aber nicht), auf denen auch selten mehr geschrieben wird, als in einem Tweet und die um ein vielfaches länger unterwegs sind (über die man sich aber dennoch freut!). Dabei ist es interessant, was mancher da so alles aus dem Urlaub twittert. Aktuell kam folgendes aus Argentinien:

13.11. ….. Keine Schweinegrippe da, aber Dengue 😉 …..

16.11. Sind jetzt in …… Hier gibts auch keine Schweinegrippe, nur Gelbfieber…..

Interessant, was da unterwegs so alles Beachtung findet 😉 Da bin ich ja mal gespannt, welche Fiebererkrankungen noch so auf der Route liegen. Und ich hoffe inständig, dass in dieser Hinsicht keinerlei Souvenirs mitgebracht werden, sondern die Urlauber bestens erholt, gesund und voller toller Eindrücke wieder kommen !!!

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Google übernimmt NICHT die Weltherrschaft

Auf TechChrunch liest man derzeit einen recht interessanten Artikel zur Zukunft des Internet. Sean Parker, eine Art Existenzgründungs-Guru in Sachen Internet, sagt, Twitter und Facebook, sowie Apple und eBay werden bald schon das Internet dominieren, NICHT Google. Er begründet das damit, dass Dienste wie Google und Yahoo darauf spezialisiert sind, Informationen zusammen zu tragen und zur Verfügung zu stellen. Doch das sei das Internet von gestern. Das Internet von morgen aber bringt durch Vernetzung Personen zusammen. Und genau das machen Dienste wie Twitter oder Facebook. Google bleibe wichtig, spiele aber nicht die dominierende Rolle.

Die Dienste Craigslist, MySpace, AIM und eBay seien alle mieserable designed und umgesetzt, wären aber dennoch erfolgreich, weil sie genau diese Vernetzung böten, erklärt Parker. Was eBay betrifft, ist diese Firma meiner Meinung nach derzeit dabei, sich das eigene Grab zu schaufeln, denn die vielen Neuerungen der letzten zwei jahre vernichten die Usability vor allem für Verkäufer. Nie zuvor war es so mühsam und aufwändig, auf eBay etwas zu verkaufen. Zudem arbeitet eBay sehr intensiv daran, die privaten Verkäufer zu Gunsten der gewerblichen endgültig raus zu ekeln. Ein fataler Fehler, meiner Meinung nach.

Man mag Parkers Ausführungen als Einzelmeinung bewerten und sicher wird es verschiedene Analysen und Prognosen der Entwicklung des Internets geben. Aber betrachten wir den gewaltigen Erfolg von Twitter und Facebook und deren rasantes Nutzerwachstum, dann lässt sich feststellen: Parker ist auf der richtigen Fährte!

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Bingo! Microsofts Suchmaschine Bing und die CIA lesen Twitter-Feeds in Echtzeit

Jaja, nirgends hat man mehr seine Privatsphäre. Da ergießt man sich schon öffentlich und zugegebenermaßen auch freiwillig in Twitter und Facebook und da kommt dann Microsoft daher und pimpt seine Suchmaschine Bing so, dass die auch Twitter-Feeds und Facebook-Statusupdates in Echtzeit durchsucht. Das berichtet Heise heute. Microsoft ist mit seinem Bing damit Google eine ganze Nasenlänge voraus. Doch dahinter steckt weniger Suchmaschinen-Intelligenz, sondern ein Deal zwischen Microsoft und den Betreibern der Social-Networks. Hat Twitter auf diese Weise endlich mal eine größere Einnahme generiert?

Was ich aber viel bedenklicher finde, ist das intensive Interesse, dass die CIA an Twitter und Co zeigt! Denn die hat sich in eine Firma eingekauft, die Twitter, Flickr YouTube, aber auch Buchrezensionen bei Amazon in Echtzeit scannt. Der „Auftraggeber“ kann Stichworte vorgeben. Jetzt hast Du doch als Rheinhesse bei sowas relativ schnell gelitten, je nachdem, welcher Suchbegriffe die CIA scannen lässt. Stell Dir vor du twitterst „Alla gut“ oder „Alla hopp“ oder „die hamm all kei da“! Ok, ich geb zu, die drei Kalauer hab ich bei Sven Hieronymus geklaut, aber wie gesagt: Was passiert denn, wenn harmlose Tweets ins Fahndungsraster passen?  Springen dann gleich solche Jungs hier vor meiner Tür herum?

SWAT-Team wegen falschen Twitter-Feeds?
SWAT-Team wegen falschen Twitter-Feeds?

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Wie schon gesagt … einfach mal die Klappe halten!

Wer unlängst (gestern 22.9.2009) Kerner geschaut hat, konnte den Johannes B. auch über Twitter lästern hören. Ich habe vor allem gehört, dass er sich wenn, dann nur mangelhaft mit der Materie auseinander gesetzt hat und nur ein bisschen lästern wollte. Dann haut er noch schön dramatisch das Notebook vom Tisch, um damit (erfolgreich) Beifall zu erheischen.

Der gute Johannes B. hat halt nicht kapiert, was Twitter ist und wofür es nutzen kann (nicht muss). Ich als Journalist nutze es durchaus als Informationsquelle für meine Arbeit, aber auch um diese zu verbreiten. Einer der Gäste hats ja auch andeutungsweise kapiert, wozu Twitter taugen kann (nicht muss) und nennt den Iran als Beispiel. Aber Kerner hat es in der Tat einfach nicht kapiert.

Daher auch hier ein Rat, diesmal an den für mich nur schwer zu ertragenden Johannes B.: „Wenn man von etwas keine Ahnung hat, besser einfach mal die Klappe halten!“ Dabei ist Kerner sozusagen der König der Twitterer. Kronzucker, einer seiner Gäste, definiert „twittern“ durchaus zutreffend als „schwätzen“. Und wenn unser Johannes B. eines ist, dann ein Schwätzer!

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