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Ryanair verarscht …. ääähh fliegt mich nach Valencia

Es geht nach Valencia!
Es geht nach Valencia!

Am Sonntag geht es in den Urlaub. Nach Valencia in España. Ich freue mich auf diese 14 Tage Urlaub. Aber man muss ja erst mal hin, nach Valencia. Als ich Anfang Mai nach Flügen suchte, habe ich leider nur eine Wahl gehabt. Mit Billigflieger Ryanair ab Frankfurt Hahn. Natürlich, es gibt auch andere Flüge. Swiss Air fliegt dich für knapp 300 Euro nach Valencia. Das dauert aber 15 Stunden. Doch, echt! Eine Stunde Flug nach Zürich und der Weiterflug nach Valecia startet dann 11 Stunden später. Air Berlin fliegt Dich direkt von Frankfurt nach Valencia …. für weit über 700 Euro. Ich hab lange gesucht und bin immer wieder bei Ryanair gelandet. Der irische Billigflieger fliegt mich für 75,48 Euro nach Valencia. Also zumindest theoretisch. Denn da kommt ja noch die eine oder andere Kleinigkeit dazu!

Deshalb hier mal die komplette Rechnung direkt aus der E-Mail!

75.48 EUR Flugpreis
0.00 EUR Steuern, Gebühren & Entgelte
4.00 EUR Passagiergebühr: EU261 Ausgleichsabgabe
0.50 EUR Passagiergebühr: ETS
12.00 EUR Passagiergebühr: Online check-In Gebühren
70.00 EUR Passagiergebühr: Aufgegebenes Gepäck (Anmerkung: 1 Koffer mit 20 Kilo a 35 Euro pro Strecke)
12.00 EUR Passagiergebühr: Administrationsgebühr
173.98 EUR SUMME

Also fassen wir zusammen. Dafür das ich gerne Gepäck mitnehmen möchte, muss ich extra bezahlen. Naja ok, der Flug ist ja schon sehr billig und so ein Flugzeug gibt es ja auch nicht im Sommerschlussverkauf bei Rudis Gebrauchtflugzeugladen um die Ecke. Immerhin komme ich für unter 180 Euro mit einem Direktflug in erträglicher Zeit nach Valencia … dachte ich, bis ich online eingecheckt habe.

Bezahlen, dass man deren Arbeit macht

Als Passagier bei Ryanair musst DU selbst ONLINE einchecken und deinen Boardingpass ausdrucken. Damit DU DEREN Arbeit machen darfst, musst DU 12 Euro Online check-In Gebühren bezahlen. Ach übrigens, wenn DU vergisst selbst ONLINE einzuchecken und deshalb dein Boardingpass am Flughafen von DENEN ausgedruckt werden muss, dann kostet das vor Ort nochmal eine Gebühr von 60 Euro. Ok ich also die Webseite aufgemacht und den Online-Checkin gestartet.

Machs Dir selbst! Ryanair Checkin online.
Machs Dir selbst! Ryanair Checkin online.

Da musste ich mir dann selbst die Sicherheitsfragen stellen, selbst alle Daten erfassen. Und dann – so ähnlich wie bei der Sitzplatzreservierung im Kino – durfte ich mir Sitzplätze aussuchen. Hey prima, auf dem Hin und Rückflug waren tatsächlich noch wolche mit „Extra Legroom“ (zusätzlicher Beinfreiheit) zu bekommen. Angeklickt. Katsching! Jeweils nochmal 10 Euro Reservierungsgebühr. Die werden immer fällig, wenn Du einen Sitz reservierst und nicht dem Zufallsgenerator auf dem Ryanair-Server die Auswahl überlässt. Und weiter gehts ….

Na hier kriegste was geboten, für 12 Euro!
Na hier kriegste was geboten, für 12 Euro!

… nicht, denn dann ist die ganze Seite direkt erst mal fett abgestürzt, mitten im Zahlungsvorgang, denn die 20 Euro Reservierungsgebühr musst Du natürlich direkt via Kreditkarte abdrücken. Also ALLES komplett von vorne.

FAZIT:

Für das, was andere Fluggesellschaften selbstverständlich umsonst (ohne separate Zusatzgebühr) machen, nämlich Dir Plätze reservieren und eine Bordkarte ausdrucken – musst Du bei Ryanair insgesamt 32 Euro (zusätzlich) löhnen. Dafür darfst Du es Dir selbst machen und das Ganze dauert wegen der Abstürze der Webseite auch gleich mal 45 Minuten. Ein ziemlich beschissener Service über den ich mich eigentlich gehörig aufregen sollte…..

…. aber wisst ihr was?!
Ich fliege am Sonntag für 193.98 Euro nach Valencia in España in Uuuuuurlaub.
😀

Komm Matroschka, einer geht noch… oder: Zwei Russinnen beim israelischen Büffet

Letzte Woche waren wir zu Dritt in Prag und haben uns die goldene Stadt an der Moldau angesehen. Ich will jetzt nicht erzählen wie wunderschön diese Stadt ist und wie viel Kultur dort geboten wird, denn das würde die Länge eines üblichen Blogeintrages um ein Vielfaches sprengen. Ich will jetzt nicht berichten, dass das Bier dort nicht nur sehr lecker, sondern auch so günstig ist, das man sich für ganz wenig Geld massiv aus der Umlaufbahn schießen könnte.  Letzteres haben wir nicht getan und wenn ginge Euch das auch garnix an. Nur ein Tipp: Krusovice ist echt lecker! Nein ich will mal wieder von einer teilnehmenden Beobachtung berichten. Von einer Szene, die sich allmorgendlich in unserem wunderschönen Hotel, dem Amigo City Center, im Frühstücksraum wiederholte.

Unser schönes Hotel "Amigo" in Prag.
Unser schönes Hotel „Amigo“ in Prag.

Wenn wir drei Hübschen zum Frühstück kamen, waren sie meist schon da. Zwei Russinnen – vermutlich, von der Sprache her beurteilt – geschätzt Mitte Zwanzig. Die eine wurde schon in der Bibel erwähnt, denn dort steht doch „eine lange Dürre wird kommen“. Die andere hatte eher das Format einer dieser Matroschka-Puppen. Wisst ihr, diese hohlen Puppen, die man ineinander stecken kann. Du machst eine auf, in der steckt eine etwas kleinere in der eine etwas kleinere steckt in der eine etwas kleinere steckt in der eine etwas kleinere steckt….. Und diese Russin hatte die Form der äußersten runden bauchigen Puppe.

Die Matroschka-Puppe.
Die Matroschka-Puppe.

Die unglaubliche Kalorienmenge, die diese beiden allmorgendlich der Vernichtung anheim fallen ließen, war mindestens eines, wenn nicht sogar zwei Sumoringern würdig. Diese beiden Mädels haben sich Quantitäten eingefahren, als gäbe es den ganzen restlichen Tag nichts mehr zu futtern. Gut, vielleicht war das ja Sinn und Zweck der Übung. Getreu dem Motto, das Frühstück im Hotel ist umsonst, also fressen wir da bis zur Refluxösophagitis (bitte googeln!!) und legen dann noch was nach. Dann müssen wir tagsüber nichts mehr zu Essen kaufen. Dabei ist das Essen in Prag nicht nur lecker sondern auch günstig, solange man nicht spät um Nachts im Touristenzentrum in einen Laden einkehrt, bei dem man sogar das BESTECK BEZAHLEN MUSS!

Die Schlacht am Büffet

Ok. Zurück zu Matroschka und der Dürren. Von mir aus darf sich ja jeder so ins Koma fressen, wie es ihm oder in diesem Falle ihr beliebt. Aber die Art und Weise, wie die beiden Komsomolski-Schwestern das taten, war sehr unfein und unhöflich. Nicht dass sie das Essen irgendwie unflätig mit den Finger in den Mund gestopft hätten oder gekrümelt, getropft oder gekleckert hätten. Nein es geht mir um die Art, wie sie sich am Büffet benommen haben. Ich will das mal szenisch beschreiben:

Stell Dir vor, Du stehst am Frühstücksbüffet. Und möchtest so eine leckere gegrillte Tomate haben. Die Servicekraft aus der Küche hat eben gerade den Warmhaltebehälter mit einer frischen Ladung gegrillter Tomaten gefüllt, so etwa zehn bis zwölf Stück an der Zahl. Vor Dir steht die lange Dürre, schnappt sich die Vorlegezange und lädt sich damit alle Tomaten auf den Teller. Ja Du hast richtig gelesen:  ALLE! Hinter ihr stehen Leute an und sie kann nicht so doof sein, dass sie denkt, die Leute stehen da nur zum zuschauen. Aber sie nimmt ALLE Tomaten. Sie geht und es sind KEINE Tomaten mehr da. Und so ging es mit allem. Alles wurde in gigantischen Mengen auf Teller geladen und an den eigenen Platz geschleppt. Da gab es beispielsweise immer so leckere Kaffeestückchen mit Mohnfüllung oder Apfelmuss. Auch kleine Schokokuchen. Auch die wurden auf einen Teller geladen und wenn der bedeckt war, ja dann wurde einfach eine zweite Schicht drauf gepackt.  Spiegeleier das gleiche, Teller rand voll. Speck und diese kleinen Würstchen auch das gleiche, soviel wie auf den Teller passt und dann noch zwei mehr.

Ziemlich schnell ziemlich leer, wenn unsere beiden Russinen in Aktion traten.
Ziemlich schnell ziemlich leer, wenn unsere beiden Russinen in Aktion traten.

Wie in Israel

Meine Mitreisende erläuterte bei dem sich immer wieder wiederholenden Schauspiel: „Das ist wie in Israel. Da machen die das auch so. Da wird quasi auf dem eigenen Tisch ein separates kleines Büffet aufgebaut. Und was nicht gegessen wird, wird einfach liegen gelassen. Auf den Tischen sieht es dann total chaotisch und unordentlich aus.“ Und seit dem sprachen wir nur noch von den beiden Russinnen mit dem israelischen Büffet. Das die immer schon da waren, wenn wir kamen, hatte ich erwähnt. Muss ich erwähnen, dass die auch immer noch da waren UND aßen, wenn wir wieder gingen?! Das Personal im Frühstückraum erlag bei dem Anblick der Ladeorgien von Matroschka und der Dürren ihrer höflichen Erziehung und schritten nicht ein. Aber die Blicke sprachen die sprichwörtlichen Bände

Und dann habe ich zugeschlagen

Am Freitag, dem Tag unserer Abreise, war es dann soweit. Ich konnte diesem unverschämten Treiben nicht mehr länger zusehen. Matroschka stand beim Brot an, und die Dürre nahm wieder einmal ALLE gegrillten Tomaten, die kaum eine Minute zuvor in den Warmhaltebehälter gelegt worden waren.  Sie brachte den überladenen Teller an ihren Tisch. Dann ging die Dürre zu Matroschka und beiden begannen Kaffeestückchen zu laden. Da habe ich zugeschlagen! Ich habe mir meine Teetasse geschnappt, bin an dem Tisch von Matroschka und der Dürren vorbei und habe mir den Tomatenteller gegriffen und den auf einen anderen Tisch in einer Nische gestellt, die lustiger weise direkt neben der Nische war, in der die beiden Büffet-Hyänen saßen und aßen. Dann habe ich mir frischen Tee geholt.

Vor allem auf die Tomaten hatten sie es abgesehen.
Vor allem auf die Tomaten hatten sie es abgesehen.

Die eine Bedienung im Frühstücksraum  hat mich bei meinem Angriff auf das Tomatenlager von Matroschka und der Dürren genau beobachtet. Aber sie hat nichts unternommen. Sie hat nur gegrinst und ich konnte sehen, dass sie sehr mit sich kämpfen musste um nicht laut zu lachen oder vielleicht Beifall zu klatschen.

Ja und dann kamen Matroschka und die Dürre an ihren Tisch zurück und bemerktem sofort die Abwesenheit des Tomatentellers. Ihr hättet sie sehen sollen!  Wie zwei KGB-Offiziere/innen patroulierten sie durch alle Räume und äugten wenig unauffällig auf allen Tischen, um zu sehen, wo ihr Tomatenteller abgeblieben ist.  Das der direkt in der Nische neben der ihren stand, haben sie nicht gerafft. Eine Servicekraft kommt aus der Küche und bringt wieder eine große Ladung frische gegrillte Tomaten. Wir drei haben uns sofort mit Blicken verständigt und sind ans Büffet gegangen und haben uns jeder eine gegrillte Tomate geholt. Auch andere Gäste nutzen die Gunst der Tatsache, dass Matroschka und die Dürre ihre Suche gerade außer Sichtweite des Büffets durchführten und bedienten sich.  Eine einzige gegrillte Tomate konnte Matroschka dann noch erbeuten. Und wieder das sehr zufriedene Grinsen der einen Bedienung.

Übrigens ist es mir ein Rätsel, wie es die Dürre bei diesen Fressorgien schafft, so anorektisch zu bleiben. Aber Essstörungen wie die Fress-Kotz-Sucht sind vielleicht auch in Russland durchaus existent. Denn die Dürre war wirklich beängstigend dürr, schlug aber genauso zu wie Matroschka.

Tja, das war ein Erlebnis aus unserem wunderbaren Urlaub in Prag, das wir so schnell nicht vergessen werden, und dem hiermit das satirisch-humoristische Denkmal gesetzt sei.

Wichtige Anmerkung: Dieser Text sei bitte nicht so misszuverstehen, dass ich etwas gegen Russen, Israelis oder irgendwelche anderen Volksgruppen habe. Das Ganze ist lediglich eine satirisch-kritische Beschreibung tatsächlich live beobachteter Geschehnisse.

Postkarten sind so wunderschön analog!

Ich bin ja eigentlich schon ein weitgehend digitaler Mensch. Ok, ok, für die ganz peniblen unter Euch, ich als Mensch funktioniere natürlich biologisch-analog. Aber wie ich so lebe und was ich so tue, das ist schon ziemlich digital. Als Online-Redakteur arbeite ich für digitale Medien. Ich habe ein iPhone und ein iPad und schäme mich nicht nur nicht dafür, sondern finde diese digitalen Helferlein richtig geil.  Ich könnte die Beispiele mit DVD gucken und Ähnlichem fortsetzen, aber Ihr wisst sicher, was ich meine.

Postkarten - so richtig old fashioned ...
Postkarten - so richtig old fashioned ...

Aber ich bin kein Web-Junkie oder Internet-süchtig. Im Urlaub in Schottland war ich, von drei Stunden Gratis-WLAN in einem Hotel und der theoretischen Erreichbarkeit via Handy mal abgesehen, zwölf wunderschöne Tage offline. Das tat gut und vermisst habe ich nichts. Mal zwölf Tage ohne Facebook & Co, ich weiß nicht, wie Ihr es ohne mich ausgehalten habt, aber mir ging es prima. Und ich Schottland habe ich etwas wieder entdeckt, was quasi als Sinnbild der guten alten analogen Zeit gelten könnte: Die Postkarte.

... und wirklich absolut analog!
... und wirklich absolut analog!

Gibt es etwas analogeres als eine Postkarte? Jetzt kommt mir bitte nicht mit dem Argument, auch Postkarten würden heute im Digitaldruck hergestellt. Nochmal: Gibt es etwas analogeres als eine Postkarte? Man nimmt einen Kugelschreiber und beschreibt die Postkarte liebevoll mit der eigenen Sauklaue. Was heißt hier lesen? Der gute Wille und die Tatsache, das man an jemanden gedacht hat, das ist es, was zählt. Dann klebt man eine Briefmarke drauf und wirft die Karte in einen Briefkasten. Und dann macht sich das Stückchen Fotokarton auf die lange Reise zum Ziel und nicht selten bist Du als Urlauber schon wieder zu Hause, bevor die Postkarte den Empfänger erreicht.

Ich finde das klasse und entschleunigend, wie der Urlaub selbst es auch sein sollte. E-Mails sind binnen Sekunden um den Globus geflitzt. Die Postkarte tut genau das, was wir selbst heutzutage viel zu selten tun! Sie lässt sich Zeit, reist langsam. Wie ich in Schottland. Sieht man von den schottischen Autofahrern einmal ab, dann ist in Schottland alles etwas langsamer, ruhiger und gemütlicher als hier bei uns. Und das tat sehr gut!

Ich werde ab jetzt wieder Postkarten schicken! Aus jedem Urlaub, vom Kurztrip oder vielleicht einfach von zu Hause. Also nicht wundern, wenn jemand von Euch demnächst mal eine Postkarte von mir bekommt. Macht damit das, was ich mit den Postkarten mache, mit denen mir jemand eine Freude bereitet. Lest sie langsam, genüsslich und analog, so wie sie auch geschrieben werden. Und dann packt sie an eine Pinnwand. Ihr werden sehen, bald habt ihr die halbe Welt auf der Pinnwand beisammen, denn wer Postkarten schreibt, bekommt auch welche.

Ich bin dann mal wieder da!

Deutschland hat uns wieder, wir sind vor rund 45 Minute in Frankfurt gelandet. Zwölf wunderschöne, erholsame und (bis auf rund drei Stunden in einem Hotel mit kostenlosem WLAN abgesehen) völlig offline(ige) Tage liegen hinter uns. In den zwölf Tagen habe ich mich von meiner Kaffeesucht kuriert und bin zum leidenschaftlichen Teetrinker geworden. Morgens ein oder zwei Tassen englischen Tee mit Milch und Zucker, wunderbar. Und ich habe Geschmack an Single Malt-Whisky gefunden und auch meine Marken entdeckt. Gekauft habe ich eine Flasche Glenkinchie, sehr lecker sind auch Blair Atholl, Dalwhinnie und Glen Moray.

Hier den ganzen Urlaub zu beschreiben, würde vermutlich den Server zum platzen und meine Finger zum bluten bringen. Den ausführlichen Reisebericht mit Bildern gibt es vielleicht bald hier zum Download, denn ich habe jeden Abend Tagebuch geschrieben und nur 1542 Fotos gemacht. Deshalb hier im Anschluss in aller Kürze etwas Statistik bezüglich unseres sehr erholsamen Urlaubs.

1. Gefahrene Meilen: 1567,5 das entspricht 2522,6 Kilometern
2. Übernachtungen in sieben Bed & Breakfast-Herbergen
3. dabei zwölf mal schottisches Frühstück genossen.
4. Unterwegs pro Person rund 20-25 Sandwhiches als Wegzehrung verputzt, die es sehr lecker und frisch in jedem Supermarkt gibt.
5. Die Anzahl der getrunkenen Biere und gefutterten Chipstüten geht Euch nix an!
6. Elf Whisky-Destillen besichtigt: Talisker, Glen Ord, Glenmoranchie, Glynelish, Glen Moray, Glenfiddich, Cardhu, Glenlivet, Dalwhinnie, Blair Athol und Glenkinchie.
7. Dabei 16 Whiskys probiert.
8. Vier Burgen ausführlich besichtigt und weitere acht aus der Nähe gesehen, angehalten und fotografiert und viele weiter am Wegesrand liegen gelassen.
9. Ein Wasserkraftwerk in einem Staudamm bei Pitlochry besichtigt.
10. Unzählige Kilometer gelaufen und gewandert und dabei sehr viel schöne Landschaften und Naturschauspiele bewundert.

Zuviel Vollgas – ich bin dann mal weg!

Wer sein Auto die ganze Zeit mit Vollgas über die Straßen drischt und um die Kurven hetzt, der schadet auf Dauer dem Motor. Der überhitzt, verschleißt, geht kaputt. Wer nicht weis, wann er vom Gas gehen sollte, darf sich später nicht beschweren.

Ich bin dann mal weg.
Ich bin dann mal weg.

Ich bin nicht in den letzten Wochen, sondern in den letzten Monaten ziemlich viel Vollgas gefahren und ich meine nicht mein Auto. Viel um die Ohren und auf dem Buckel, viel zu tun in vielerlei Hinsicht. Viele schönes, nur sehr wenig schlimmes. Viel aufregendes im positiven wie im negativen Sinne. Viele Erfolge, fast keine Niederlagen. Viel Freude, und zum Glück nur wenig Frust. Vieles für viele getan und nicht so viel für mich. Mich plötzlich getraut, etwas zu tun, was ich mich bis dahin nie getraut habe. In den Spiegel geschaut und neues entdeckt aber auch vertrautes erblickt. An Gewicht verloren und an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gewonnen. Auch sehr viel Spaß und Vergnügen gehabt und viel unternommen. Aber eben fast immer Vollgas.

Aber die Warnlampe des Drehzahlmessers glimmt schon ein bisschen. Und eh das der Zeiger in den roten Bereich klettert, ist es mal Zeit, ein paar Gänge runter zu schalten und mal ein Weilchen nur mit Standgas gemütlich durch Schottland zu tuckern. Elf Tage Urlaub, elf Tage Pause von mir selbst und elf Tage nur für mich selbst!

Ich bin dann mal weg!

Wie eine Bohne zu einem Eisbär in Buenos Aires mutiert

Wie kommt der Eisbär nach Buenos Aires?
Wie kommt der Eisbär nach Buenos Aires?

Unlängst antwortete ich einer Bekannten auf eine Mail, in der sie fragte, wie man jemand bestimmtes erfolgreich per Mail erreichen könne, wie folgt: „In der Tat habe ich nicht selten den Eindruck, dass es manchmal einfacher ist, in Buenos Aires einen leibhaftigen, Tretroller fahrenden Eisbären mit Sonnenbrille und Kapitänsmütze auf der Rübe anzutreffen, als manche Leute im XYZ per E-Mail zu erreichen und eine zeitnahe Antwort zu bekommen.“

Auf Deinen Zwischenruf: „Warum um alles in der Welt ausgerechnet ein Eisbär in Buenos Aires“, nur kurz die Anmerkung, das besagte Bekannte dort kurz zuvor in Urlaub war. Zurück zum Thema.

Da war es wieder! Ein Bild vor meinem geistigen Auge, dass gerade danach schrie, zu Papier gebracht zu werden. Wie Du auf dem nebenstehenden Bild erkennen kannst, ist das auch gelungen. Beim letzten mal, als ich so ein Bild im Hirn kreisen hatte, habe ich das Talent meiner werten Frau Mama bemüht. Daraus wurde „Samstag Abend irgendwo in Mainz„. Diesmal aber habe ich es selbst probiert. Vom Ehrgeiz gepackt hab zwischendurch ja auch hier und da mal geübt. Sogar schnell und hudelig auf dem Beifahrersitz auf der Heimfahrt aus dem Dänemark-Urlaub.

Ich finde, das Ergebnis kann sich diesmal sogar durchaus sehen lassen?! Jetzt könnt Ihr eigentlich Schluss und diese Webseite zu machen. Wenn es Euch aber interessiert, wie dieser Eisbär entstanden ist, dann solltet Ihr weiterlesen. Jetzt wird auch eher eine Bildergeschichte draus. Die Bilder könnt ihr durch Anklicken vergrößern. Aber ihr müsst auch viel scrollen. Viel Spaß!

Lies „Wie eine Bohne zu einem Eisbär in Buenos Aires mutiert“ weiter

Getwitterten Reiseeindrücken entgegenfiebern

Ich liebe Twitter! Es macht Spaß, man bleibt in Kontakt mit anderen rund um den Globus und es ist einfach zu nutzen, sowohl vom Mac (jaja auch vom PC) als auch vom iPhone. Vor allem kann es auch die Postkarte ersetzen (muss es aber nicht), auf denen auch selten mehr geschrieben wird, als in einem Tweet und die um ein vielfaches länger unterwegs sind (über die man sich aber dennoch freut!). Dabei ist es interessant, was mancher da so alles aus dem Urlaub twittert. Aktuell kam folgendes aus Argentinien:

13.11. ….. Keine Schweinegrippe da, aber Dengue 😉 …..

16.11. Sind jetzt in …… Hier gibts auch keine Schweinegrippe, nur Gelbfieber…..

Interessant, was da unterwegs so alles Beachtung findet 😉 Da bin ich ja mal gespannt, welche Fiebererkrankungen noch so auf der Route liegen. Und ich hoffe inständig, dass in dieser Hinsicht keinerlei Souvenirs mitgebracht werden, sondern die Urlauber bestens erholt, gesund und voller toller Eindrücke wieder kommen !!!

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