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Teile ein bisschen Liebe

Über einen Facebook-Post von Nina Deißler habe ich ein schönes Video gefunden. Es handelt davon, ein bisschen Liebe mit anderen zu teilen und dafür auch ebenso Liebe zurück zu bekommen. Es geht dabei vor allem um Nächstenliebe. Hier erst einmal das Video:

Und jetzt seid Ihr dran. Macht was daraus! Teilt ein wenig Liebe und Zuneigung. Rennt nicht mit Scheuklappen durch die Gegend, sondern schaut Euch um, wo ihr eine helfende Hand reichen oder einfach mal nett sein könnt.Es müssen keine großen Taten sein. Auch kleine Gesten wirken wunder. Gestern, am 24. Dezember habe ich gearbeitet. Auf dem Weg nach Darmstadt zur Firma habe ich im Supermarkt eine Tüte Lebkuchenherzen gekauft. Und als ich mich beim Pförtner in die Wochenenddienstliste eingetragen habe, hab ich ihm diese Tüte auf seinen Tisch gestellt und ihm frohe Weihnachten gewünscht. Er sitzt dort am Empfang mindestens acht Stunden, schaut gerade an Feiertagen auf einen leeren Platz vor dem Gebäude und auf einige Überwachungsmonitore. Ein eher öder und freudloser Job. Er hat sich sehr gefreut und mir ein Lächeln geschenkt. Gibt es an Heiligabend etwas schöneres als ein herzliches Lächeln?!

Man kann jemandem, der schwer bepackt ist, die Tür aufhalten. Man lässt im dichten Verkehr jemanden einfach aus der Parklücke fahren, anstatt vorbei zu rauschen. Man grüßt einfach mal und fragt, wie es geht, statt vor sich auf den Boden zu starren. Beispiele gibt es viele. Es ist so einfach und viele dieser kleinen einfachen Dinge verändern die Welt. Nicht auf einen Schlag, aber Stückchen für Stückchen. Und wenn Du auf diese Art und Weise mit offeneren Augen durch die Welt gehst, dann siehst und entdeckst Du viele spannende und schöne Dinge, die Du vorher nie gesehen hast, weil Dein Blick sich bisher nur nach innen gerichtet hat.

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Manchmal ist virales Marketing echt voll für’n Arsch!

Virales Marketing wird vor allem über Filme auf YouTube realistert. Das virale daran ist, dass sich diese oft geschickt verpackte Werbung quasi von selbst verbreitet. Jemand findet den Film cool und schickt den Link weiter an Freunde und so rollt die Lawine los. Es gibt richtig gutes virales Marketing, bei dem der Nutzer sogar noch selbst mitwirken kann, wie ich es hier schon mal vorgestellt habe: Virales Marketing made in Sweden – genial denn Du darfst mitspielen!

Aber dann gibt es auch virales Marketing, das weniger gelungen ist … oder auch voll für’n Arsch im wahrsten Sinne des Wortes. Guckstu hier:

Wiegehtdas.tv erklärt den ganz Doofen wie das Leben funktioniert

Heute bin ich über eine gaaaanz tolle Seite gestoplert. Die nennt sich wiegehtdas.tv und versteht sich als Ratgeberseite, die alle möglichen Dinge in Videos erklären möchte. Dabei so Themen wie „Wie funktioniert Twitter?“. Wer ein Anleitungsvideo schauen muss, um zu raffen, wie Twitter funzt, der sollte die Finger vom Computer lassen. Für jemanden, der wie ich mit Gäulen echt nix am Hut hat, mag die Anleitung „Wie sattele ich mein Pferd?“ ebenso interessant wie völlig nutzlos sein. Witzig ist auch die Begleitmusik zu „Wie schneide ich eine Ananas?„.

Aber wiegehtdas.tv tritt auch an, um den wirklich ganz Doofen, also denen die kein Loch in den Schnee pinkeln können und ihr eigenes Spiegelbild höflich fragen, wie es heißt und wo es herkommt, zu erklären, wie das Leben funktioniert. Deshalb habe ich Euch hier mal Screenshots von meine drei „Lieblingsvideos“ von dieser Seite eingebaut. Einbetten der Filme selbst funktioniert leider nicht. Einmal aufs Bild klicken, ruft das Video in einem neuen Browserfenster auf.

http://www.wiegehtdas.tv/videos/wie-binde-ich-mir-die-schuhe
http://www.wiegehtdas.tv/videos/wie-binde-ich-mir-die-schuhe
http://www.wiegehtdas.tv/videos/wie-wasche-ich-mir-richtig-die-h%C3%A4nde
http://www.wiegehtdas.tv/videos/wie-wasche-ich-mir-richtig-die-h%C3%A4nde
http://www.wiegehtdas.tv/videos/wie-liest-man-eine-zeitung
http://www.wiegehtdas.tv/videos/wie-liest-man-eine-zeitung

Ich bin heil froh, dass da nicht auch noch ein Video erklärt „So wische ich mir nach dem Sch…. richtig den Arsch ab!“

Hallo Mama hallo Papa mir geht es gut

Irgendwo in den USA sitzen derzeit eine Mama und ein Papa und fragen sich, wie es wohl ihrer Tochter geht, die derzeit durch Europa reist. Die beiden fragen sich, warum sie denn nicht mal öfter anruft und bescheid sagt, wie es ihr so geht und was sie so erlebt. Und da stoplern beide durch einen Zufall oder durch Google ausgerechnet über mein bescheiden zusammen gestümpertes Video und sehen und hören ihre Tochter bei uns in der Katharinenkirche singen. Und so kam dieser Kommentar zu meinem Video zustande:

Vielen Dank für dieses Posting! Meine Tochter ist in diesem Chor, aber wir haben sehr wenig von ihr gehört, während sie in Europa wurde. Es war eine Freude zu können, um Ihr Video zu sehen und sehen, ihr Gesang in Deutschland! Vielen Dank, wieder. (Verzeihen Sie meine schlechte Deutsch. Ich habe Google Translate zu diesem Beitrag.)

Ist das nicht nett. Manche Geschichten schreibe das Leben quasi von ganz alleine. Die Tochter und die restlichen 59 Säneringen und Sänger des Malone Univeristy Chorale sowie deren Dirigent Dr. David Donelson tourten bis Sonntag durch Europa und haben ihr erstes Konzert bei uns in Oppenheim in der Katharinenkirche gegeben. Das letzte Konzert war am Sonntag in der evangelischen Kirche in Gossau, Österreich. Und hier nochmal mein bescheidenes Video von dem Konzert in Oppenheim.

Darf Mann eigentlich eitel und stolz auf sich sein?

Nein ich habe mich in der Überschrift nicht vertippt. Mit Mann meine ich Männer und in diesem Falle einen speziellen, nämlich mich.  Während man Frauen Eitelkeit oft noch gönnt, werden Männer diesbezüglich fast immer mit argwöhnisch gerümpfter Nase beäugt. Die Selbstbetrachtung mag mir der wertgeschätzte Leser gönnen, oder meinetwegen wenigstens verzeihen, aber das ist ja schließlich mein Blog und da darf ich das. Und wem das nicht passt, an dieser Stelle bietet sich die Gelegenheit, das Lesen bleiben zu lassen.

😉

Also zurück zu der in der Überschrift gestellten Frage: Darf Mann, in diesem Falle ich, eitel und stolz auf mich sein? Die Frage kam mir heute beim Betrachten der Fotos und auch des Ergebnisses von den Dreharbeiten zu der Videoreportage über den Verkaufsstart des Apple iPad in Frankfurt am dortigen Apple Store. Ich habe unserem Praktikanten meine Digitalkamera in die Hand gedrückt und er hat fleißig drauf gehalten und viele gute Bilder gemacht. Danke Fahmi! Hier drei der Bilder.

Zwischenmoderation mit dem Apple-Spielzeug
Zwischenmoderation mit dem Apple-Spielzeug
Lauern auf das nächste Opfer für ein Interview.
Lauern auf das nächste Opfer für ein Interview.
Ich: "Welches ipad wollen Sie kaufen?" Sie: "Er hot' mir'n Zeddl g'schribbe, do stehts druff."
Ich: "Welches iPad wollen Sie kaufen?" Sie: "Er hot' mir'n Zeddl g'schribbe, do stehts druff."

Bisher ging es mir in den letzten Jahren beim Betrachten von Bildern mit mir drauf oft so, dass ich das, was ich sah, nicht gerade toll fand. Es gingen mir immer Gedanken durch die Kopf wie: „Du bist wieder so fett geworden.“ „Deine Wampe hängt über’n Gürtel.“ „Der Mann mit dem Fußballgesicht ohne Hals.“ Sprich ich war unzufrieden mit mir und konnte das, was ich da sah, nicht so richtig leiden. Nein ich war nicht unglücklich, deprimiert oder sonst psychisch derangiert. Aber ich sah halt immer wieder den Optimierungsbedarf.

Aber als ich heute diese Bilder sah und auch das fertige Video, da erwischte ich mich plötzlich bei ganz anderen Gedanken: „Du siehst ganz und gar nicht mehr fett aus.“ „Du machst schon eine recht gute Figur.“ „Eigentlich siehst Du richtig gut aus.“ Und ich muss zugeben, diese Gedanken taten mir richtig gut.

Und ich habe seit dem Jahreswechsel ja auch einiges für diese Bilder – also eigentlich für mich, denn ich bin ja eitel – getan. Seit November schon mache ich viel mehr Sport, wobei ich vorher diesbezüglich nicht untätig war. Seit dem 2. Januar habe ich wieder mit Weightwatchers angefangen. Und das sich durch Sport und Ernährung mittlerweile 15 Kilo von mir verabschiedet haben, das sieht man auf den Bildern nun mal eben. Und wie ich schon sagte, das zu sehen tut gut. Das Fernsehen macht dich immer fetter als Du sowieso bist. Doch selbst das, was ich da im Video sehe, kann ich gut leiden. Außerdem ist die Videoreportage – das erste mal das ich in dieser Form vor der Kamera stand – auch ganz gut gelungen wie ich finde. Kameramann und Cutter Bernhard hat echt tolle Arbeit geleistet.

Also, dann möchte ich für mich mal die Antwort auf die eingangs gestellte Frage geben. Ich finde, ich darf mir ein bisschen Eitelkeit durchaus leisten. Sich selbst gut leiden zu können, tut gut. Und wenn ich einerseits die 15 verlorenen Kilo und andererseits die gelungene Videoreportage sehe, dann darf ich mir auch ein Portiönchen Stolz leisten. Also: Ich finde Mann darf eitel und stolz sein. Jeder Mensch darf das und sollte es sich auch nicht verbieten sondern gönnen. Das Eitelkeit und Stolz heutzutage so massiv negativ bewertet werden, ist eigentlich schade. Und das es Menschen gibt, die ausschließlich das Schlechte an anderen und vor allem sich selbst sehen und sich beinahe verbieten, etwas positiv zu sehen , ist auch schade.

Und wenn der eine oder andere von Euch jetzt zu dem Schluss kommt: „Der selbstverliebte Kerl prahlt hier aber ganz schön“. Dann kann ich nur sagen, dass ich ja am Ende des ersten Absatzes angeboten habe, mit dem Lesen aufzuhören.

😉

Tora! Tora! Tora!

Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit habe ich endlich mal ein paar alte richtig fette Synthie-Bretter von Depeche Mode gehört und ich dachte mir, dass es mal wieder an der Zeit für eine Musikempfehlung hier auf der Stammhirnrinde ist. Das erste Stück heißt „Tora! Tora! Tora!“ und stammt vom aller ersten Studioalbum „Speak and Spell“ der vier Jungs aus dem britischen Basildon. Mein Gott sehen die vier Buben in dem Video des Songs so witzig aus.

Der Text des Liedes ist etwas, nun wie soll ich sagen, verworren. Der Titel des Songs steht wahrscheinlich mit dem weltbekannten gleichnamigen Kriegsfilm aus dem Jahr 1970 im Zusammenhang, auch wenn der Text das allerhöchstens erahnen lässt. Der Film beschreibt den japanischen Angriff auf Pearl Harbor. Das über Funk von den Japanern an die Flotte verbreitete Angriffssignal soll eben „Tora! Tora! Tora!“ (Tiger Tiger Tiger) gelautet haben. Lies „Tora! Tora! Tora!“ weiter

Hoffnung für Fynn – potentielle Stammzellenspenderin gefunden

Diese Nachricht ist wirklich gut!!!! Wie die Allgemeine Zeitung gestern berichtete, wurde eine Stammzellenspenderin für den kleinen Fynn aus Kostenheim gefunden. Eine 38-jährige Frau stimmt mit den Gewebemerkmale ihrer Stammzellen zwar nicht hundertprozentig, aber doch zu großen Teilen mit denen von Fynn überein. Die AZ zitiert Prof. Dr. Peter Bader, Leiter des Stammzelltransplantationszentrums in Frankfurt: „Mit diesem Spender hat das Kind eine realistische Chance, die Krankheit zu überleben“.

Es ist so wunderschön, dass diese eine Geschichte von Fynn aus Kostenheim gute Aussichten auf ein Happy End hat. Und deshalb gilt der Aufruf jetzt erst recht: Lasst Euch als Stammzellenspender typisieren. Damit könnt ihr einen Beitrag dazu leisten, dass es noch mehr Geschichten mit dieser Aussicht auf ein Happy End gibt. Die Typisierung ist simpel, was ich an diese Stelle nochmals mit meinem selbst gestümperten Video zeigen möchte. Also nicht lange nachdenken, machen!

Ich würde mich freuen, wenn das wie immer handgeschüttelte und selbst geschnibbelte Video möglichst viele von Euch motiviert, sich typisieren zu lassen. Es braucht keine großen Taten, um ein Held zu sein! Echten Helden begegnen wir im Alltag. Hier noch einige weitere Hintergrundinformationen zum Thema und dem aktuellen Fall, vor allem aus der Allgemeinen Zeitung Mainz.

Spenderin für leukämiekranken Fynn aus Mainz-Kostheim gefunden

10. Februar: Nur eine Transplantation kann Fynns Leben retten

27. Februar: Hilfe für Fynn – Spender gesucht

01. März: Rekordbeteiligung bei Typisierungsaktion: 3.038 Menschen geben Blut für Fynn

03. März: „Leben schenken – Stammzellen spenden“ – Alle wollen kleinem Fynn helfen

Watte statt Nadel – Infos der DKMS zur Typisierung

Online-Registrierung als Spender bei der DKMS

So funktioniert die eigentliche Stammzellenspende – Info der DKMS

Watte statt Nadel – Typisierung als Lebensspender bei der DKMS!

Leukämie ist als Krankheit ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine Stammzellenspende kann Leben retten. Spender kann es nie genug geben! Gestern kam das Typisierungs-Set der DKMS per Post bei mir an. Damit kann sich jedermann sehr einfach als Stammzellenspender typisieren lassen. In meinem nachfolgenden Video geht es genau darum. Ich will damit zeigen, wie absolut einfach es ist und vor allem auch wie unglaublich wichtig! Also, bevor ich hier lange Worte verliere…

Ich würde mich freuen, wenn das wie immer handgeschüttelte und selbst geschnibbelte Video möglichst viele von Euch motiviert, sich typisieren zu lassen. Es braucht keine großen Taten, um ein Held zu sein! Echten Helden begegnen wir im Alltag. Hier noch einige weitere Hintergrundinformationen zum Thema und dem aktuellen Fall, vor allem aus der Allgemeinen Zeitung Mainz.

10. Februar: Nur eine Transplantation kann Fynns Leben retten

27. Februar: Hilfe für Fynn – Spender gesucht

01. März: Rekordbeteiligung bei Typisierungsaktion: 3.038 Menschen geben Blut für Fynn

03. März: „Leben schenken – Stammzellen spenden“ – Alle wollen kleinem Fynn helfen

Watte statt Nadel – Infos der DKMS zur Typisierung

Online-Registrierung als Spender bei der DKMS

So funktioniert die eigentliche Stammzellenspende – Info der DKMS