SchlagwortWeihnachten

Teile ein bisschen Liebe

Über einen Facebook-Post von Nina Deißler habe ich ein schönes Video gefunden. Es handelt davon, ein bisschen Liebe mit anderen zu teilen und dafür auch ebenso Liebe zurück zu bekommen. Es geht dabei vor allem um Nächstenliebe. Hier erst einmal das Video:

Und jetzt seid Ihr dran. Macht was daraus! Teilt ein wenig Liebe und Zuneigung. Rennt nicht mit Scheuklappen durch die Gegend, sondern schaut Euch um, wo ihr eine helfende Hand reichen oder einfach mal nett sein könnt.Es müssen keine großen Taten sein. Auch kleine Gesten wirken wunder. Gestern, am 24. Dezember habe ich gearbeitet. Auf dem Weg nach Darmstadt zur Firma habe ich im Supermarkt eine Tüte Lebkuchenherzen gekauft. Und als ich mich beim Pförtner in die Wochenenddienstliste eingetragen habe, hab ich ihm diese Tüte auf seinen Tisch gestellt und ihm frohe Weihnachten gewünscht. Er sitzt dort am Empfang mindestens acht Stunden, schaut gerade an Feiertagen auf einen leeren Platz vor dem Gebäude und auf einige Überwachungsmonitore. Ein eher öder und freudloser Job. Er hat sich sehr gefreut und mir ein Lächeln geschenkt. Gibt es an Heiligabend etwas schöneres als ein herzliches Lächeln?!

Man kann jemandem, der schwer bepackt ist, die Tür aufhalten. Man lässt im dichten Verkehr jemanden einfach aus der Parklücke fahren, anstatt vorbei zu rauschen. Man grüßt einfach mal und fragt, wie es geht, statt vor sich auf den Boden zu starren. Beispiele gibt es viele. Es ist so einfach und viele dieser kleinen einfachen Dinge verändern die Welt. Nicht auf einen Schlag, aber Stückchen für Stückchen. Und wenn Du auf diese Art und Weise mit offeneren Augen durch die Welt gehst, dann siehst und entdeckst Du viele spannende und schöne Dinge, die Du vorher nie gesehen hast, weil Dein Blick sich bisher nur nach innen gerichtet hat.

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Weihnachtsmarkt? Ich geh nimmer nuff!

Frohe Weihnachten?
Frohe Weihnachten?

Weihnachtsmärkte sind was Wunderschönes! Zunächst stehst Du vor der Qual der Wahl, da es ja mittlerweile in jedem Kaff und jedem Stadtteil eine reichhaltige Auswahl dieser vorweihnachtlichen Kommerzveranstaltungen gibt. Hast Du dich für einen, oder sogar mehrere entschieden, passiert alle Jahre wieder das gleiche. Während die Kinder Lebkuchen und Süßkram in sich reinstopfen, frierst Du dir die Füße und mit Glück auch gleich den Arsch ab. Du säufst gegen die Kälte reichlich Glühwein oder – wenn Du als Autofahrer doch verantwortungsvoll genug bist – alkoholfreien „Glühpunsch“. Und wenn der Alkohol oder andere berauschende Dinge wie target=“_blank“>Duftkerzen-Overkill oder die Ausdünstungen einer Heerschar von Räuchermänchen Dich nicht weich in der Birne machen, dann schafft es das überall bis zum Erbrechen gedudelte „ target=“_blank“>Last Christmas“ von Wham mit der buttergeschmalzten Stimme von George Michael.

Da ist es doch toll, wenn uns jetzt ein richtig schöner Aufreger als Grund zum Fernbleiben zumindest von einem Weihnachtsmarkt geliefert wird. Eine Wein- und Festspielstadt irgendwo im Lande lädt an diesem Wochenende zum Weihnachtsmarkt ein. An zwei Tagen wird auf dem Marktplatz heile Welt emuliert. Viele Vereine machen mit Ständen mit, um ihre Kasse dank hoffentlich locker sitzender Geldbörsen aufzustocken. Auch ein Verein der sich dem Artikulieren gesungener Harmonien widmet, ist mit von der Partie. Seit Jahren schon serviert eben dieser Verein ein Heißgetränk, dass wir der Einfachheit halber mal „Sängerpunsch“ benennen wollen.

Aber in diesem Jahr hat es sich für diesen und auch alle anderen Vereine „ausgepunscht und ausgeglüht“. Keine Angst! Der Weihnachtsmarkt wird nicht erstmals vollkommen alkoholfrei abgehalten. Wo kämen wir denn da hin, wenn man sich bei so einem Anlass nicht mehr druckbetanken oder wenigstens anschwipsen dürfte. Nein: Die Stadt hat kurzerhand das Glühwein- und Punsch-Monopol ausgerufen. Nur die Stadt selbst darf jegliche Getränke, die „Glüh“ oder „Punsch“ im Namen tragen ausschenken. Die Vereine dürfen Kaffee, Kakao, Tee oder andere „Nicht-Glüh-Punsch-Heißgetränke“ feilbieten. Und damit die Verhältnisse auch ebenso klipp wie klar sind, wurde dem oben benannten Verein und vermutlich allen anderen Teilnehmern auch gleich mitgeteilt, dass man ihnen den Stand dicht macht, sollte jemand das Monopol nicht achten.

Ja da sag ich doch mal „Frohes Fest alle miteinander!“ Ich jedenfalls bediene mich eines Zitates von Sven Hieronymus und verspreche: Ich geh nimmer nuff!

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